Im Falle von sog. Uniform Linear Arrays (ULAs) auf beiden Seiten der Verbindung wird der
erforderliche Mindestabstand zwischen den Elementen durch die folgende Beziehung vorgegeben. Der Senderabstand ist durch die Bahn der Satelliten (bei getrennt fliegenden Sendern auf zwei Plattformen) bzw. die Anbaupositionen der Tx-Antennen (bei gemeinsam fliegenden Sendern auf einer Plattform) vorgegeben, sodass als einziger Freiheitsgrad der Abstand der Empfangsantennen am Boden, also die Positionierung der optischen Bodenstationen, zur Erfüllung der Optimierungsbedingung bleibt. Damit nun die Phasenlage des Signals innerhalb des Empfangspfads nicht zusätzliches gestört wird müssen beide Empfangsantennen möglichst identisch aufgebaut sein. Insbesondere darf in der Empfangskette kein unbestimmtes Phasenrauschen induziert werden. Es muss daher beim Bau der Bodenstationen auf die Verwendung derselben Hardwarekomponenten, identischer Kabellängen, identischer Spiegel-Detektor-Distanzen etc. geachtet werden. Sämtliche Komponenten, die im Empfangspfad nach der Empfangsapertur Einfluss auf die Signallaufzeit nehmen, müssen von Beginn an für beide Bodenstationen identisch entworfen, und schließlich baugleich gefertigt, sowie integriert werden. Gleiches gilt für die Senderichtung der Anlage, d.h. vom Boden zum Satelliten. Unterschiedliche Phasenrauschprozesse (hinsichtlich der Phasenrauschleistung sowie der Wahrscheinlichkeitsverteilung des Prozesses) an beiden optischen Bodenstationen würde eine geeignete Vorcodierung / Vorverzerrung der Signal erschweren oder sogar unmöglich, nur der gleiche Lieferant kann diese technische Problematik lösen. Darüber hinaus müssen beide Antennen synchron gesteuert werden; dafür müssen sie mit demselben Betriebssystem kontrolliert werden um teure Schnittstellenanpassungen zu vermeiden.