1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Rahmenvertrag über die Beratung zu Investitionen in die Anlageklasse Infrastruktur Equity der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln
Beschreibung: Beratung zu Investitionen in die Anlageklasse Infrastruktur Equity der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln
Kennung des Verfahrens: 127baedf-ef8d-4670-8079-589f82c898f2
Interne Kennung: 2025-0001-1100
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 66100000 Bank- und Investmentdienstleistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50823
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich. Im Bereich "Information über die öffentliche Öffnung, Datum der Angebotsöffnung (BT-132)" muss aufgrund einer Vorgabe der Europäischen Union ein Datum eingetragen werden. Es dient ausschließlich als Information über den Angebotsöffnungstermin.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Rahmenvertrag über die Beratung zu Investitionen in die Anlageklasse Infrastruktur Equity der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln
Beschreibung: Die Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (im Folgenden ZVK oder Auftraggeberin) hat gemäß § 1 ihrer Satzung die Aufgabe, den Beschäftigten ihrer heute 40 Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Sie ist ein Sondervermögen der Stadt Köln (§ 97 Absatz 1 Nummer 4 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen). Das Kassenvermögen ist nach den Vorschriften des Gesetzes über die kommunalen Versorgungskassen und Zusatzversorgungskassen im Lande Nordrhein-Westfalen (VKZVKG NRW) anzulegen. Nach § 16 Absatz 1 VKZVKG sind Wertbeständigkeit, Liquidität und ein möglichst hoher Ertrag sicherzustellen. Auf eine angemessene Mischung und Streuung ist zu achten. Aufgrund ihrer satzungsgemäßen Aufgabe und entsprechend der landesrechtlichen Bestimmungen in Nordrhein-Westfalen finden auf die ZVK die Vorschriften des auf Bundesebene erlassenen Gesetzes über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen in der jeweils gültigen Fassung (VAG) Anwendung. Aufgrund der bestehenden Regelungen in der Satzung der ZVK wird bei ihr seit dem Jahr 2003 ein Kapitalstock für die Abdeckung der Anwartschaften aufgebaut. Derzeit verfügt die ZVK der Stadt Köln über ein bereits investiertes Vermögen in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro. Einen Schwerpunkt bilden die illiquiden Anlagen mit bestehenden Immobilieninvestments, deren planmäßiger Anteil an der Allokation künftig 20 - 25 % betragen soll, und Alternative Investments deren Zielallokation für Infrastruktur bei 10 % und bei je 5 % für Private Equity und Private Debt liegt. Die aktuelle ALM Studie zeigt einen bis in die 2040er Jahre positiven Zahlungsstrom in dessen Folge mit einem weiteren Kapitalwachstum gerechnet werden kann. Gegenstand des beabsichtigten Rahmenvertrages sind Beratungsleistungen für die Strategieentwicklung in der Anlageklasse Infrastruktur Equity sowie die Unterstützung bei verschiedenen Fragestellungen rund um bereits gezeichnete oder neu auszuwählende Spezialfonds. Die Auswahl des Beraters erfolgt in zwei Phasen, dem Teilnahmewettbewerb und anschließend der Angebots- und Verhandlungsphase. Das Gesamtvolumen des Rahmenvertrages beträgt über die Laufzeit von 72 Monaten 110 Berater*innentage.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 66100000 Bank- und Investmentdienstleistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50823
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2031
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Den veröffentlichten Dokumenten ist das Dokument "Eigenerklärung_RUS-Sanktionen_Art_5k" zu entnehmen. Diese Eigernerklärung ist zwingend sowie vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die 3 Bewerber*innenn mit dem höchsten Punktwert aus der Wertung der fachlichen Qualifikation, werden zur Abgabe des indikativen Angebots aufgefordert. Bei Punktgleichstand zwischen der*dem 3. und 4. sowie gegebenenfalls 5. et cetera Bieter*in kann die Anzahl der potentiellen Teilnehmer*innen, die zur Abgabe des indikativen Angebots aufgefordert werden, entsprechend steigen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wertung Referenzen Die Bewerber*innen müssen eine Referenz aus dem Bereich der betrieblichen Altersvorsorge in der Anlageklasse Infrastruktur benennen. Die Zusatzversorgungskasse (ZVK) der Stadt Köln wird diese Referenzadresse im Rahmen einer Videokonferenz zu dem Mandat befragen. Es müssen folgende Kriterien erfüllt sein. Eine Nichterfüllung führt zum Ausschluss aus dem Verfahrens (Ausschlusskriterium): • Handelt es sich um einen institutionellen Anleger aus Deutschland aus den Bereichen betriebliche Altersvorsorge oder Lebensversicherung? (ja/nein) • Beträgt das Volumen in der Anlageklasse Infrastruktur bei dem Anleger mehr als 100 Millionen Euro? (ja/nein) • Besteht das Beratungsmandat mehr als 3 Jahre? (ja/nein) Bei der Beantwortung einer Frage mit "Nein" erfolgt ein Ausschluss vom Verfahren.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Wertung fachliche Qualifikation: Für die Wertung der fachlichen Qualifikation füllen Sie bitte für die 2 eingesetzten Mitarbeiter*inen das Formblatt "Fachliche Qualifikation RV Infrastruktur Equity" aus. Der aus den fachlichen Einzelqualifikationen resultierende Durchschnittswert (maximal 30 Punkte) geht in die Gesamtwertung ein. Bei der fachlichen Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiter*innen werden folgende Unterkriterien unterschieden: - Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Umsetzung von Investitionen in Infrastruktur und/oder in der Beratung von Investor*innen bei der Investition in Infrastruktur in vergleichbaren Kapitalanlagegesellschaften werden mit 1 Punkt pro Jahr relevanter Expertise bewertet, maximal können 20 Punkte erreicht werden. - Jedes Mandat über 100 Millionen Euro Beratungsvolumen in der Anlageklasse Infrastruktur wird mit einem Punkt bewertet, maximal können 10 Punkte erreicht werden. Zusätzlich ist es erforderlich, dass mindestens eine der angegebenen Personen über sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügt (vergleichbar C2). Die Nichterfüllung dieses Erfordernisses führt zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Due Diligence- /Selektionsprozess (schriftlich)
Beschreibung: Je nach Ausführungsqualität und Detaillierungsgrad werden bis zu je 3 Punkte für die folgenden Mindestinhalte eines Selektions- / Due Diligence Prozesses für die Auswahl eines Infrastrukturinvestmentfonds vergeben. - die Qualität des Managements/der Teammitglieder; - der Track Record; - der mögliche Zugang zu Transaktionen; - das Funding-Risiko; - mögliche Währungsrisiken; - regulatorische und politische Risiken; - geplantes/mögliches Fremdfinanzierungsniveau auf Fonds- und Projektebene; - die Diversifikation im einzelnen Fonds; - die Einbindung zum bestehenden Portfolio der ZVK; - direkte und indirekte Gebühren beziehungsweise Gesamtkostenbelastung 3 Punkte: Das Projektteam hat den jeweiligen Mindestinhalt hervorragend nachvollziehbar und schlüssig dargestellt. 2 Punkte: Das Projektteam hat den jeweiligen Mindestinhalt sehr gut nachvollziehbar und schlüssig dargestellt. 1 Punkt: Das Projektteam hat den jeweiligen Mindestinhalt befriedigend nachvollziehbar und schlüssig dargestellt. 0 Punkte: Das Projektteam hat den jeweiligen Mindestinhalt nicht beziehungsweise mangelhaft nachvollziehbar und schlüssig dargestellt. Maximal können hier somit 30 Punkte erreicht werden. Sollte für einen der genannten Mindestinhalte des Selektions- / Due Diligence Prozesses nicht mindestens 1 Punkt erzielt werden, führt dies zum Ausschluss aus dem Verfahren (Ausschlusskriterium).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Due Diligence- /Selektionsprozess (Vortrag)
Beschreibung: Die mündliche Vorstellung anhand der eingereichten Unterlagen entsprechend 3.2 In der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens gibt die ZVK der Stadt Köln eine Struktur für das Beratungsmandat vor, auf deren Basis die Bieter*innen eine Unterlage erstellen und im Rahmen eines zweiten persönlichen Termins präsentieren sollen.) (maximal 10 Punkte möglich) im Präsentationstermin wird wie folgt bewertet: 10 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion hervorragend nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und die schriftlichen Aussagen aus dem Angebot vollumfänglich bestätigt. Rückfragen wurden absolut qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. 8 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion sehr gut nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und den überwiegenden Teil der schriftlichen Aussagen aus dem Angebot bestätigt. Rückfragen wurden sehr gut qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. 6 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion gut nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und den die schriftlichen Aussagen aus dem Angebot größtenteils bestätigt. Rückfragen wurden gut qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. 4 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion befriedigend nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und den die schriftlichen Aussagen aus dem Angebot teilweise bestätigt. Rückfragen wurden befriedigend qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. 2 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion mangelhaft nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und den die schriftlichen Aussagen aus dem Angebot kaum bestätigt. Rückfragen wurden unbefriedigend qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. 0 Punkte: Das Projektteam hat die Struktur für das Beratungsmandat sowie den Auswahlprozess/die Managerselektion nicht nachvollziehbar und schlüssig vorgetragen und den die schriftlichen Aussagen aus dem Angebot nicht bestätigt. Rückfragen wurden nicht qualifiziert und nachvollziehbar beantwortet. Maximal können hier somit 10 Punkte erreicht werden. Hinsichtlich der Ausführungen im mündlichen Vortrag muss eine Mindestpunktzahl von 4 erreicht werden. Ansonsten ist die Mindestanforderung in der Kategorie nicht erfüllt. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss aus der Wertung.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Bitte geben Sie einen Tagessatz für die unter 2. (siehe Leistungsbeschreibung) benannten Mitarbeiter*innen an. Das Gesamtvolumen des Rahmenvertrages soll über die Laufzeit von 72 Monaten 110 Berater*innentage beinhalten. Sämtliche Preise sind als Netto-Preise je Leistungseinheit in Euro frei Standort(e) im Stadtgebiet Köln, einschließlich aller Nebenkosten (Reise- und Übernachtungskosten, Spesen et cetera) anzugeben. Es ist kenntlich zu machen, welche Leistungen der Umsatzsteuer unterliegen. Ferner ist der Umsatzsteuerbetrag unter Zugrundelegung des zum Zeitpunkt des Angebotes geltenden Steuersatzes am Schluss des Angebotes hinzuzufügen. Die Vereinnahmung von Zuwendungen durch die*den Berater*in von dritter Stelle ist nicht zulässig. Diese sind bei Entstehung an die ZVK offen zu legen und auszuschütten. Die ZVK behält sich im Falle einer Vereinnahmung vor, Anspruch auf Schadensersatz zu erheben. Das günstigste Angebot erhält 60 Punkte, die Punktzahl der anderen Angebote wird entsprechend der prozentualen Abweichung vom günstigsten Angebot reduziert.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 05/01/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 08/12/2025 14:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Es dürfen fehlende Nachweise und Erlklärungen nachgereicht werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen. Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Begründung der Laufzeit der Rahmenvereinbarung: Es wird eine Laufzeit von 6 Jahren für das Beratungsmandat zu Investitionen in die Anlageklasse Infrastruktur Equity der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln angestrebt. Dies begründet sich im Wesentlichen durch die Langfristigkeit der Investments. Infrastrukturfonds haben typischerweise eine Laufzeit von 10 bis 12 Jahren. Die sogenannten Evergreen Fonds haben überhaupt kein Laufzeitende. Der Berater soll über einen möglichst langen Zeitraum die ausgewählten und seitens der ZVK investierten Fonds begleiten. Ein Monitoring der eingangs definierten Ziele für das jeweilige Investment steht hierbei im Vordergrund. Zur Zielerreichung des notwendigen Zeichnungsvolumens in der Anlageklasse Infrastruktur ist daher eine Gesamtlaufzeit des Beratungsmandats von 6 Jahren erforderlich.
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Siehe § 160 Absatz 3 GWB - innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind - innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen Siehe § 135 Absatz 2 GWB - 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
8. Organisationen
8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Amt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Registrierungsnummer: 07999
Postanschrift: Stadthaus Deutz - Ostgebäude, Willy-Brandt-Platz 3
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50679
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Telefon: +49 22122124789
Fax: +49 22122123011
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2 - 10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
Telefon: +49 221147-2120
Fax: +49 221147-2889
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1057b4ba-83b9-44af-8f59-79399011925b - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 29/10/2025 08:39:15 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 717063-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 209/2025
Datum der Veröffentlichung: 30/10/2025