71841-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Generalplaner Sanierung Kantinenküche und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes
OJ S 23/2025 03/02/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungDFS Deutsche Flugsicherung GmbH
E-Mailinfo@dfs.de
Rechtsform des ErwerbersGruppe öffentlicher Stellen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersÖffentliche Ordnung und Sicherheit
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelGeneralplaner Sanierung Kantinenküche und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes
BeschreibungSanierung Kantinenküche mit Nebenräumen und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes während der Sanierung am Standort Langen - Generalplanungsleistungen Leistungsphasen 1-9 nach HOAI 2021. Generalplanungsleistungen für die umfassende Kernsanierung einer ca. 400 m² großen Kantinenküche inklusive Spülküche und verschiedener Neben-, Lager- und Kühlräume im Erdgeschoss der Unternehmenszentrale der DFS in Langen. Der Sanierungsbereich liegt in einem sicherheitsrelevanten Bereich der DFS. Das Projekt beinhaltet die vollständige Erneuerung der Küchentechnik, der gesamten Infrastruktur, der angrenzenden Neben-, Lager-, und Kühlräume und der Spülküche. Grundsätzlich könnten auch TGA-Bauteile im Untergeschoss Teil der Planung werden. Ziel der Sanierung ist die Anpassung an modernste Anforderungen in Bezug auf Funktionalität, Hygiene, Sicherheit und Energieeffizienz. Die Bodenaufbauten im Sanierungsbereich sind durchfeuchtet und die Oberflächen weisen Mängel auf. Diese werden vollständig entfernt und der gesamte Sanierungsbereich wird entkernt. Geplant ist der Austausch der Boden- und Wandbeläge durch moderne, hygienische und belastbare Materialien. Die Küchentechnik wird durch moderne Geräte ersetzt, die den aktuellen Anforderungen an Effizienz und Hygiene entsprechen. Dies umfasst neue Kochstationen, Herde, Dämpfer etc. sowie optimierte Kühlsysteme für die angrenzenden Kühl- und Lagerräume. Die Spülküche wird mit neuen Geräten ausgestattet und sämtliche Arbeitsabläufe werden optimiert. Die Elektro- und Lüftungstechnik wird erneuert. Die vorhandene Lüftungsanlage wird durch eine effiziente Be- und Entlüftung mit geeigneter Fettabscheidung ersetzt. Alle Installationen werden unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsstandards und der Betriebssicherheit modernisiert. Die überalterten und schadhaften Heizleitungen werden vollständig ersetzt. Im Rahmen der Planung wird der bestehende Brandschutz umfassend überprüft. Soweit erforderlich, werden Maßnahmen zur Sicherstellung und Verbesserung des Brandschutzes umgesetzt. Die Installation von Brandmeldeanlagen und Feuerlöschsystemen sowie Anpassungen an Fluchtwegen und Türen sind Teil der Planung. Ebenso werden im Rahmen der Planung die Anforderungen an die Statik geprüft. Notwendige Maßnahmen werden geplant und die entsprechenden Nachweise erstellt. Alle Maßnahmen müssen den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, insbesondere auch in Bezug auf Hygiene und Sicherheit in Großküchen. Dies betrifft neben den technischen Anlagen auch die Gestaltung der Arbeitsbereiche, die Optimierung der Arbeitsabläufe sowie der einfachen Reinigung der Oberflächen. Die Planung stellt sicher, dass die Küche effizient, sicher und hygienisch betrieben werden kann und hat das Ziel, die Küche sowohl technisch als auch energetisch zukunftsfähig zu gestalten und dabei die Arbeitsbedingungen zu optimieren. Um die Verpflegung der Mitarbeitenden in der Bauphase sicherzustellen, ist außerhalb des Gebäudes auf dem eigenen Grundstück der DFS eine Interimsküche, gegebenenfalls mit Essensausgabe und Kantinenbereich, zu planen. Zu diesem Zweck sind mobile Küchenmodule zu planen, die alle erforderlichen Funktionen und gleichzeitig die hygienischen Anforderungen erfüllen. Provisorische Neben-, Lager- und Kühlräume sind Teil der Planung. Die Anbindung der Interimslösung erfolgt an die auf dem Grundstück bestehende sanitäre und elektrische Infrastruktur. Die Planung der Interimslösung und der gesamten Logistik erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kantinenbetreiber der DFS, um sicherzustellen, dass die Betriebsabläufe während der Bauphase reibungslos fortgeführt und die kontinuierliche Versorgung der Mitarbeitenden gewährleistet bleibt. Der laufende Geschäftsbetrieb der Unternehmenszentrale, einschließlich der Büros und angrenzender Besprechungsräume, findet während der gesamten Bauphase weiterhin statt. Zudem kann die Planung der Interimslösung ergeben, dass der Bereich der Essenausgabe und der Kantine in Betrieb bleiben. Entsprechende Maßnahmen zur Minimierung von Störungen, der Gewährleistung der Arbeitssicherheit und der Aufrechterhaltung des Betriebsablaufs sind zu planen. Die wesentlichen Medien wie Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen (AG 1), Wärmeversorgungsanlagen (AG 2), Lufttechnische Anlagen (AG 3) und Starkstromanlagen (AG 4) werden aus vorhandener Infrastruktur bezogen und technisch angebunden. Die Fernmelde- oder informationstechnischen Anlagen (AG 5), Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen (AG 7) und Gebäudeautomation (AG 8) müssen an die bestehenden Systeme angebunden werden. Es ist eine strukturierte IT-Planung und Planung von IT-Infrastruktur durchzuführen. Die Generalplanerleistung umfasst Grund- und besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung (Gebäude, raumbildende Ausbauten) inkl. Küchenplanung, Freianlagenplanung (Interimslösung im Außenbereich), Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1-5, AG 7 inkl. Küchenplanung und AG 8), Tragwerksplanung, Brandschutzplanung sowie Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo). Zusätzlich zu den grundlegenden Generalplanerleistungen ist eine verstärkte Präsenz der Objektüberwachung erforderlich. Alle Leistungsbilder sind in Anlehnung an die §§ 3, 34, 39, 51, 55 der HOAI 2021 und der aktuellen Ausgabe AHO-Heft 17 zu bearbeiten. Der gesamte Leistungsumfang soll stufenweise vergeben werden. Die Übertragung der Leistungen ist wie folgt vorgesehen: Leistungsstufe 1: HOAI Leistungsphasen 1-3, Leistungsstufe 2: HOAI Leistungsphasen 4-7 (optional), Leistungsstufe 3: HOAI Leistungsphasen 8 und 9 (optional) Mit Vertragsschluss wird die Leistungsstufe 1 beauftragt.
Kennung des Verfahrensafa637ec-75b3-4314-97f0-21022a2b9763
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Offenbach, Landkreis (DE71C)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann1
Der Bieter muss Angebote für alle Lose einreichen
Auftragsbedingungen
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können1
2.1.6.
Ausschlussgründe
Rein innerstaatliche AusschlussgründeVorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 124 GWB nicht vorliegen.
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelGeneralplaner Sanierung Kantinenküche und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes
BeschreibungSanierung Kantinenküche mit Nebenräumen und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes während der Sanierung am Standort Langen - Generalplanungsleistungen Leistungsphasen 1-9 nach HOAI 2021. Generalplanungsleistungen für die umfassende Kernsanierung einer ca. 400 m² großen Kantinenküche inklusive Spülküche und verschiedener Neben-, Lager- und Kühlräume im Erdgeschoss der Unternehmenszentrale der DFS in Langen. Der Sanierungsbereich liegt in einem sicherheitsrelevanten Bereich der DFS. Das Projekt beinhaltet die vollständige Erneuerung der Küchentechnik, der gesamten Infrastruktur, der angrenzenden Neben-, Lager-, und Kühlräume und der Spülküche. Grundsätzlich könnten auch TGA-Bauteile im Untergeschoss Teil der Planung werden. Ziel der Sanierung ist die Anpassung an modernste Anforderungen in Bezug auf Funktionalität, Hygiene, Sicherheit und Energieeffizienz. Die Bodenaufbauten im Sanierungsbereich sind durchfeuchtet und die Oberflächen weisen Mängel auf. Diese werden vollständig entfernt und der gesamte Sanierungsbereich wird entkernt. Geplant ist der Austausch der Boden- und Wandbeläge durch moderne, hygienische und belastbare Materialien. Die Küchentechnik wird durch moderne Geräte ersetzt, die den aktuellen Anforderungen an Effizienz und Hygiene entsprechen. Dies umfasst neue Kochstationen, Herde, Dämpfer etc. sowie optimierte Kühlsysteme für die angrenzenden Kühl- und Lagerräume. Die Spülküche wird mit neuen Geräten ausgestattet und sämtliche Arbeitsabläufe werden optimiert. Die Elektro- und Lüftungstechnik wird erneuert. Die vorhandene Lüftungsanlage wird durch eine effiziente Be- und Entlüftung mit geeigneter Fettabscheidung ersetzt. Alle Installationen werden unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsstandards und der Betriebssicherheit modernisiert. Die überalterten und schadhaften Heizleitungen werden vollständig ersetzt. Im Rahmen der Planung wird der bestehende Brandschutz umfassend überprüft. Soweit erforderlich, werden Maßnahmen zur Sicherstellung und Verbesserung des Brandschutzes umgesetzt. Die Installation von Brandmeldeanlagen und Feuerlöschsystemen sowie Anpassungen an Fluchtwegen und Türen sind Teil der Planung. Ebenso werden im Rahmen der Planung die Anforderungen an die Statik geprüft. Notwendige Maßnahmen werden geplant und die entsprechenden Nachweise erstellt. Alle Maßnahmen müssen den aktuellen gesetzlichen Vorgaben entsprechen, insbesondere auch in Bezug auf Hygiene und Sicherheit in Großküchen. Dies betrifft neben den technischen Anlagen auch die Gestaltung der Arbeitsbereiche, die Optimierung der Arbeitsabläufe sowie der einfachen Reinigung der Oberflächen. Die Planung stellt sicher, dass die Küche effizient, sicher und hygienisch betrieben werden kann und hat das Ziel, die Küche sowohl technisch als auch energetisch zukunftsfähig zu gestalten und dabei die Arbeitsbedingungen zu optimieren. Um die Verpflegung der Mitarbeitenden in der Bauphase sicherzustellen, ist außerhalb des Gebäudes auf dem eigenen Grundstück der DFS eine Interimsküche, gegebenenfalls mit Essensausgabe und Kantinenbereich, zu planen. Zu diesem Zweck sind mobile Küchenmodule zu planen, die alle erforderlichen Funktionen und gleichzeitig die hygienischen Anforderungen erfüllen. Provisorische Neben-, Lager- und Kühlräume sind Teil der Planung. Die Anbindung der Interimslösung erfolgt an die auf dem Grundstück bestehende sanitäre und elektrische Infrastruktur. Die Planung der Interimslösung und der gesamten Logistik erfolgt in enger Abstimmung mit dem Kantinenbetreiber der DFS, um sicherzustellen, dass die Betriebsabläufe während der Bauphase reibungslos fortgeführt und die kontinuierliche Versorgung der Mitarbeitenden gewährleistet bleibt. Der laufende Geschäftsbetrieb der Unternehmenszentrale, einschließlich der Büros und angrenzender Besprechungsräume, findet während der gesamten Bauphase weiterhin statt. Zudem kann die Planung der Interimslösung ergeben, dass der Bereich der Essenausgabe und der Kantine in Betrieb bleiben. Entsprechende Maßnahmen zur Minimierung von Störungen, der Gewährleistung der Arbeitssicherheit und der Aufrechterhaltung des Betriebsablaufs sind zu planen. Die wesentlichen Medien wie Abwasser-, Wasser- oder Gasanlagen (AG 1), Wärmeversorgungsanlagen (AG 2), Lufttechnische Anlagen (AG 3) und Starkstromanlagen (AG 4) werden aus vorhandener Infrastruktur bezogen und technisch angebunden. Die Fernmelde- oder informationstechnischen Anlagen (AG 5), Nutzungsspezifische oder verfahrenstechnische Anlagen (AG 7) und Gebäudeautomation (AG 8) müssen an die bestehenden Systeme angebunden werden. Es ist eine strukturierte IT-Planung und Planung von IT-Infrastruktur durchzuführen. Die Generalplanerleistung umfasst Grund- und besondere Leistungen der Leistungsbilder Objektplanung (Gebäude, raumbildende Ausbauten) inkl. Küchenplanung, Freianlagenplanung (Interimslösung im Außenbereich), Fachplanung Technische Ausrüstung (AG 1-5, AG 7 inkl. Küchenplanung und AG 8), Tragwerksplanung, Brandschutzplanung sowie Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo). Zusätzlich zu den grundlegenden Generalplanerleistungen ist eine verstärkte Präsenz der Objektüberwachung erforderlich. Alle Leistungsbilder sind in Anlehnung an die §§ 3, 34, 39, 51, 55 der HOAI 2021 und der aktuellen Ausgabe AHO-Heft 17 zu bearbeiten. Der gesamte Leistungsumfang soll stufenweise vergeben werden. Die Übertragung der Leistungen ist wie folgt vorgesehen: Leistungsstufe 1: HOAI Leistungsphasen 1-3, Leistungsstufe 2: HOAI Leistungsphasen 4-7 (optional), Leistungsstufe 3: HOAI Leistungsphasen 8 und 9 (optional) Mit Vertragsschluss wird die Leistungsstufe 1 beauftragt.
Interne Kennung15169
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Optionen
Beschreibung der OptionenDie Laufzeit bezieht sich auf die LST 1 (Leistungsphasen 1 bis 3). Option Leistungsstufe 2 (Leistungsphasen 4 bis 7), Option Leistungsstufe 3 (Leistungsphasen 8 und 9)
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Offenbach, Landkreis (DE71C)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns30/05/2025
Enddatum der Laufzeit31/12/2025
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium
ArtEignung zur Berufsausübung
BezeichnungBefähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums1. Vorlage einer Unternehmensdarstellung des Bewerbers bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart: Vorstellung des Unternehmens, u.a. historische Entwicklung, Organisation, Eigentums- und Beteiligungsstrukturen, etc. Darstellung der Kernkompetenzen / des Schwerpunktes der Geschäftstätigkeit, sowie die Bedeutung des entsprechenden Geschäftsfeldes bezüglich der ausgeschriebenen Leistungsart. 2. Nachweis der Berufszulassung als Architekt bzw. Ingenieur gemäß § 75 VgV. 3. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, dass die in § 123 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) genannten Ausschlussgründe nicht zutreffen und dass die Voraussetzungen gemäß § 124 GWB nicht vorliegen. 4. Vorlage der Nachweise einer bestehenden Haftpflichtversicherung (z.B. Unternehmenshaftpflichtversicherung) unter Angabe der Deckungssummen. 5. Erklärung, dass die abgefragten Dienstleistungen, Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. 6. Selbstauskunft, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen, und ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. 7. Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers, ob er beabsichtigt Unteraufträge zu erteilen. Wenn ja: Aussage, für welche Leistungen Unteraufträge eingesetzt werden sollen. Wenn nein: Aussage, dass er nicht beabsichtigt Unteraufträge zu erteilen oder dies zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist. 8. Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Bewerbers, ob Unbedenklichkeitsbescheinigungen in Form von Zuverlässigkeitsüberprüfungen gemäß § 7 Luftsicherheitsgesetz für Mitarbeiter vorliegen bzw. Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Bewerbers zur Bereitschaft zu deren Durchführung. Hinweis: Der Auftrag kann nur von Personal durchgeführt werden, für welches eine Zuverlässigkeitsüberprüfung gemäß §7 Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) vorliegt. 9. Vorlage des Nachweises von mindestens einem Architekten bzw. Ingenieur mit Bauvorlageberechtigung. 10. Vorlage der unterzeichneten Vertraulichkeitsvereinbarung Generalplaner Sanierung Kantinenküche und Spülküche sowie Errichtung einer Interimslösung zur Aufrechterhaltung des Kantinenbetriebes.
Anwendung dieses KriteriumsVerwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium
ArtWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
BezeichnungWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung des EignungskriteriumsBewertungskriterien und Gewichtung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (kaufmännische Bewertung - Gesamtgewichtung 30%), Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: 1. Bonitätsbewertung: Ein Bonitätsrating des Bewerbers der Fa. Creditreform wird durch die Vergabestelle eingeholt. Ist der Bewerber nicht bei der Fa. Creditreform gelistet, so ist er verpflichtet, ein Bonitätsrating einer vergleichbaren Wirtschaftsauskunft einzureichen (die Überprüfung, ob ein Bewerber gelistet ist, hat durch den Bewerber selbst zu erfolgen), (geht zu 60% in die kaufmännische Bewertung mit ein). 2. Umsatzentwicklung: Vorlage einer Eigenerklärung des Bewerbers zu den Umsätzen der vergangenen drei Geschäftsjahre bezogen auf die ausgeschriebene Leistungsart (geht zu 40% in die kaufmännische Bewertung mit ein). Allgemeiner Hinweis: Die aufgestellte Forderung bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre stellt keine Mindestanforderung im Hinblick auf die Dauer der Geschäftstätigkeit dar. Unternehmen, die kürzer als drei Jahre existieren, machen diese Angaben bitte nur bezogen auf die Dauer ihrer Geschäftstätigkeit.
Anwendung dieses KriteriumsVerwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium
ArtTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
BezeichnungTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung des EignungskriteriumsBewertungskriterien und Gewichtung der Technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (fachliche Bewertung - Gesamtgewichtung 70%), Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Mindestkriterien 1. Mindestens eine Referenz als Generalplaner vorhanden (Architekt und Fachplaner Technische Ausrüstung mindestens eine AG). 2. Fachplaner Technische Ausrüstung müssen Referenzen über die Anlagengruppen 1-5 und 7 und 8 nachweisen. 3. Die für die Mindestkriterien zu bewertenden Referenzen müssen sich nachweislich in Ausführung (Lph 8) befinden oder abgeschlossen sein und nicht vor 2019 gestartet sein. 4. Mitarbeiterqualifikation: Mindestens 50 % der Architekten und Ingenieure nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im Unternehmen des Bewerbers angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Architekten und Ingenieure sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. ------------------------------------------------- 1. Referenzen GP/Architekt Darstellung von realisierten Aufträgen des Bewerbers (Generalplaner/Architekt) in vergleichbarer Größenordnung und vergleichbarer Leistungsart, unter Nennung von Projektname, Art / Nutzungszweck des Objektes, Ort, Größe (m² HNF), erbrachte Leistungsphasen in Anlehnung an die HOAI, Realisierungszeitraum und Nennung von Auftraggebern sowie Auftragswerten (Flächen). • Referenzen wurden als Generalplanung umgesetzt. • Die Arbeiten wurden im laufenden Betrieb umgesetzt. • Die Arbeiten erfolgten im sicherheitsrelevanten Bereich. • Es wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. • Die Referenz beinhaltet eine Schadstoffsanierung. • Es wurde zusätzlich die Leistungsphase 9 gem. § 34 HOAI erbracht. • Die Leistungen wurden unter Berücksichtigung der HBO Hessische Bauordnung umgesetzt. (geht zu 55 % in die fachliche Bewertung ein). 2. Referenzen Fachplaner - Technische Ausrüstung; Darstellung von realisierten Aufträgen des Bewerbers in vergleichbarer Größenordnung und vergleichbarer Leistungsart (Anlagengruppen 1-5 und 7-8), unter Nennung von Projektname, Art / Nutzungszweck des Objektes, Ort, Größe (m² HNF), erbrachte Leistungsphasen, Honorarzone in Anlehnung an die HOAI, Realisierungszeitraum und Nennung von Auftraggebern sowie Auftragswerten (Flächen). • Referenzen wurden im laufenden Betrieb an vorhandene technische Systeme angebunden (AG 1-5, 7 und 8) (geht zu 30 % in die fachliche Bewertung ein). 3. Mitarbeiterqualifikation: Allgemeine Aussagen des Bewerbers zur Mitarbeiterqualifikation im Hinblick auf die ausgeschriebene Leistungsart. Im Mittel der letzten 3 Jahre weist der Bewerber mindestens 3 Architekten und Ingenieure nach. (geht zu 10 % in die fachliche Bewertung ein). 4. Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung: Bewertet wird, inwieweit ein Qualitätsmanagementsystem für die zu erbringenden Leistungen vorhanden ist, die mögliche Zertifizierung gemäß DIN ISO 9001ff, die Darstellung der Qualitätssicherung in Bezug auf die zu erbringenden Leistungen. (geht zu 5 % in die fachliche Bewertung ein).
Anwendung dieses KriteriumsVerwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium
ArtSonstiges
BezeichnungIn die Bewertung der vorgelegten Teilnahmeanträge fließen die Ergebnisse der Bewertung der wirtschaftlichen /finanziellen Leistungsfähigkeit zu 30% und die Ergebnisse der Bewertung der technischen / beruflichen Leistungsfähigkeit zu 70% ein.
Beschreibung des EignungskriteriumsDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Architekten/Ingenieure (§ 18 EStG und § 1 PartGG, § 75 VgV)
Anwendung dieses KriteriumsVerwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.subreport.de/E39533587
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung11/03/2025
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.subreport.de/E39533587
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge03/03/2025 14:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen1. Eignungsleihe (§ 47 VgV): Plant ein Bewerber die Eignungsleihe, so sind die geforderten Angaben / Informationen / Unterlagen (Eignung zur Berufsausübung, wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit) auch von den „anderen“ Unternehmen im Sinne des § 47 Abs. I VgV einzureichen. Zusätzlich ist eine unterzeichnete Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen einzureichen, die eine verbindliche Aussage über die Bereitstellung der erforderlichen Mittel / Ressourcen zur Erfüllung im Auftragsfall beinhaltet. Für die Eignungsleihe gelten die Bestimmungen von § 47 Abs. 1 S.3 und Abs. 3 VgV. Sofern ein Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt, so wird eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt. Die entsprechende Verpflichtungserklärung, aus der sich ergibt, dass das andere Unternehmen im Falle der Auftragsvergabe an den Bieter mit diesem gemeinsam gegenüber dem Auftraggeber für die Auftragsausführung haftet, ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 2. Bewerbergemeinschaften: Bewerbergemeinschaften müssen mit Ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung abgeben. 3. Die Korrespondenz im Rahmen des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich in deutscher oder englischer Sprache und ausschließlich über das System subreport Elvis. 4. Ebenfalls sind die Teilnahmeanträge und späteren Angebote ausschließlich nur elektronisch via: https://www.subreport.de/ E39533587 einzureichen. Die Abgabe der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erfolgt ausschließlich über die Funktion „Teilnahmeanträge“ / „Angebote“ “abgeben“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten über die Funktion „Kommunikation“ oder anderes führt zum direkten Ausschluss vom Wettbewerb. 5. Bei technischen Störungen oder Fragen zur Handhabung des Systems wenden Sie sich bitte direkt an subreport unter +49 221 985 78-0 bzw. info@subreport.de. 6. Für die Erstellung der Teilnahmeanträge und der späteren Angebote erhält der Bewerber / Bieter keine Kostenerstattung. 7. Folgende Phasen sind für das Vergabeverfahren vorgesehen: Eingang und Bewertung der Teilnahmeanträge, Festlegung des potenziellen Bieterkreises, Aufforderung zur Angebotsabgabe, Eingang und Bewertung der Angebote, Verhandlung, BAFO, Abschließende Bewertung der Angebote, Zuschlagsentscheidung.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenJa
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlichja
Zusätzliche Angaben zur GeheimhaltungsvereinbarungDie unterzeichnete Vertraulichkeitsvereinbarung ist dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Bitte beachten Sie die Regelungen des § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
TED eSenderDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungDFS Deutsche Flugsicherung GmbH
RegistrierungsnummerLeitweg-ID 993-80165-64
PostanschriftAm DFS-Campus 10
StadtLangen
Postleitzahl63225
Land, Gliederung (NUTS)Offenbach, Landkreis (DE71C)
LandDeutschland
KontaktpersonInes Müller
E-Mailinfo@dfs.de
Telefon+49 6103 707 4667
Internetadressehttps://www.dfs.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Bundes
Registrierungsnummert:022894990
PostanschriftKaiser-Friedrich Str. 16
StadtBonn
Postleitzahl53113
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailvk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon+49 228949-0
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung081d8bdd-2f0b-47e0-a4ce-77dce87b4bb3  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung30/01/2025 09:38:38 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung71841-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe23/2025
Datum der Veröffentlichung03/02/2025