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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Klinikum Esslingen GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Öffentliches Unternehmen
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Lieferung und Integration von Hardware zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bestehenden RIS/PACS/VNA-Infrastruktur am Klinikum Esslingen
Beschreibung: 1. Ausgangslage und Systemkontext: Das Klinikum Esslingen betreibt seit 2007 das Bild- und Befundkommunikations- und Archivierungssystem der Firma GE Healthcare GmbH, bestehend aus den Systemen Centricity PACS, Centricity RIS, Enterprise Archive (VNA) und dem KIS-integrierten Bild- und Befundaufruf. Diese Systeme sind technisch sehr eng miteinander verzahnt und in einen umfassenden Servicevertrag mit GE Healthcare eingebettet (Full Managed Service). Teile der Server‑ und Storage‑Hardware haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und müssen erneuert werden. Im Zuge dessen müssen auch die Speicher- und Archivierungskapazitäten erweitert werden. Zur Sicherstellung der Patientenversorgung durch das Klinikum Esslingen als Krankenhaus der Zentralversorgung muss diese teilweise Erneuerung und Erweiterung der Server- und Storage-Systeme sowie die damit verbundene Datenmigration während des laufenden Patientenbetriebs reibungslos und mit einer minimalen Betriebsunterbrechung (maximal 30 min) außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit durchgeführt werden. Die neuen Hardwarekomponenten sollen den Betrieb des Gesamtsystems für weitere drei Jahre gewährleisten. Dies soll erreicht werden durch ausreichend Reservekapazitäten für das prognostizierte Datenwachstum. Die bestehende nahtlose Systemintegration der GE‑Anwendungen RIS, PACS und VNA untereinander muss erhalten bleiben. Ebenso müssen das systemübergreifende Tiering einzelner Untersuchungen (Studies) im Rahmen des Image Lifecycle Management (ILM), die Verschlüsselungssoftware bei Datenübertragungen und die zertifiziert revisionssichere Langzeitarchivierung erhalten bleiben. Der beschriebene System-Upgrade muss in das quartalsweise Patching, in das proaktive Monitoring und in die Incident‑/Change‑Prozesse des bestehenden GE‑Service eingebunden werden. 2. Leistungsumfang: 2.1 Lieferung Hardware: Lieferung von Serversystemen (HPE DL 360/DL380 Gen11 oder gleichwertig); - Lieferung von passenden Storage-Systemen. Ausstattung gemäß den Vorgaben der GE Healthcare GmbH (erforderliche Prozessoren, Arbeitsspeicher, Netzwerkkarten, Netzteile, Boot-Medien, etc.); - Lieferung sämtlicher erforderlicher Zubehörkomponenten für die vollständige Integration in das RIS/PACS-Bestandssystem. 2.2 Software-Lizenzen: Lieferung notwendiger VMware vSphere Standard-Lizenzen entsprechend dem Sizing (Abdeckung 3 Jahre); - Lieferung weiterer für den Betrieb des Gesamtsystems RIS/PACS erforderlicher Middleware-Komponenten, u.a. für das korrekte Tiering in den hierarchischen Speichersystemen (Image Lifecycle Management); - Betriebssysteme (Microsoft Windows Server, Microsoft SQL-Lizenzen) werden vom Klinikum bereitgestellt. 2.3 Dienstleistungen: - Projektmanagement (Planung, Koordination, Terminsteuerung nach PMI/Six Sigma Methodik); - Montage und Verkabelung der Server sowie Integration in die bestehende IT-Infrastruktur; - Grundinstallation Windows Server OS, Einrichtung in bestehendes Netzwerk, Installation, Updates; - Installation und Anbindung der Storage-Systeme; - Einrichtung und Migration virtueller Maschinen (VMs) nach Vorgabe von GE Healthcare; - Installation und Anbindung an die bestehende GE Healthcare PACS-, RIS- und VNA-Umgebung; - Durchführung der Systemintegration inkl. Schnittstellen-Workshop, Erstellung/Überarbeitung Schnittstellenspezifikationen, technischer Test und End-to-End-Abnahme; - Konfiguration und Customizing (inkl. Anpassung Masterfile-Daten, klinisches Feintuning); - Erstellung eines Betreiber- und Ausfallkonzepts für die GE Healthcare RIS/PACS/VNA Umgebung; - Schulung technischer Systemadministratoren (Dokumentation und Übergabe); - Go-Live-Unterstützung während der Umstellung. 2.4 Migration: - Planung und Durchführung der Migration bestehender PACS-/RIS-/Archiv-Datenbanken und Applikationen auf die neue Hardwareplattform; - Minimierung von Ausfallzeiten während der Umstellung durch Parallelbetrieb; - Abstimmung mit dem Klinikum über Migrationsschritte und Wartungsfenster. 2.5 Wartung / Service: - Aufnahme der neuen Hardware in den bestehenden Service- und Wartungsvertrag mit GE Healthcare; - Quartalsweises Patching der Betriebssysteme (ESX-Server, Windows Server) in Abstimmung mit den IT-Verantwortlichen des Klinikums; - Proaktive Systemüberwachung durch GE Healthcare gemäß bestehendem Servicekonzept. 3 Weitere Anforderungen an den Auftragnehmer: - Gewährleistung vollständiger Kompatibilität der Hardware mit den bestehenden GE-Systemen (Centricity RIS, Centricity PACS, Enterprise Archive, VNA, iCAS); - Sicherstellung der Gesamtverantwortung für das Gesamtsystem RIS/PACS für Hardware, Integration, Migration und reibungslosen Betrieb; - Einhaltung der regulatorischen Anforderungen (Datenschutz, Medizintechnik, IT-Sicherheit); - Durchführung aller Arbeiten im laufenden Betrieb der unternehmenskritischen Anwendungen RIS und PACS mit minimaler Betriebsunterbrechung, d.h. ≤ 30 min. 4 Liefer- und Abnahmebedingungen: - Lieferung, Installation und Inbetriebnahme gemäß Projektplan; - Erstellung und Vorlage einer detaillierten System- und Projektdokumentation; - Durchführung einer Abnahmeprüfung inkl. Funktions- und Schnittstellentests; - Abnahmeprotokoll durch das Klinikum Esslingen. 5 Vertragsbedingungen: - Vertragslaufzeit: 3 Jahre; - Abrechnung nach Lieferung und Abnahme; 30% Anzahlung bei Auftragserteilung, 70% nach der Abnahme; - Integration in den bestehenden Wartungsvertrag (GE Healthcare GmbH)
Kennung des Verfahrens: 12e12efd-3905-467c-a69b-dd1d05cb3e5e
Interne Kennung: 2025.05
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48820000 Server
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30233100 Computerspeichereinheiten, 51611100 Hardwareinstallation, 72263000 Software-Implementierung, 72265000 Software-Konfiguration
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Hirschlandstraße 97
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73730
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - § 14 Abs. 4 Nr. 5 VgV i. V. m. § 135 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Lieferung und Integration von Hardware zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bestehenden RIS/PACS/VNA-Infrastruktur am Klinikum Esslingen
Beschreibung: 1. Ausgangslage und Systemkontext: Das Klinikum Esslingen betreibt seit 2007 das Bild- und Befundkommunikations- und Archivierungssystem der Firma GE Healthcare GmbH, bestehend aus den Systemen Centricity PACS, Centricity RIS, Enterprise Archive (VNA) und dem KIS-integrierten Bild- und Befundaufruf. Diese Systeme sind technisch sehr eng miteinander verzahnt und in einen umfassenden Servicevertrag mit GE Healthcare eingebettet (Full Managed Service). Teile der Server‑ und Storage‑Hardware haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und müssen erneuert werden. Im Zuge dessen müssen auch die Speicher- und Archivierungskapazitäten erweitert werden. Zur Sicherstellung der Patientenversorgung durch das Klinikum Esslingen als Krankenhaus der Zentralversorgung muss diese teilweise Erneuerung und Erweiterung der Server- und Storage-Systeme sowie die damit verbundene Datenmigration während des laufenden Patientenbetriebs reibungslos und mit einer minimalen Betriebsunterbrechung (maximal 30 min) außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit durchgeführt werden. Die neuen Hardwarekomponenten sollen den Betrieb des Gesamtsystems für weitere drei Jahre gewährleisten. Dies soll erreicht werden durch ausreichend Reservekapazitäten für das prognostizierte Datenwachstum. Die bestehende nahtlose Systemintegration der GE‑Anwendungen RIS, PACS und VNA untereinander muss erhalten bleiben. Ebenso müssen das systemübergreifende Tiering einzelner Untersuchungen (Studies) im Rahmen des Image Lifecycle Management (ILM), die Verschlüsselungssoftware bei Datenübertragungen und die zertifiziert revisionssichere Langzeitarchivierung erhalten bleiben. Der beschriebene System-Upgrade muss in das quartalsweise Patching, in das proaktive Monitoring und in die Incident‑/Change‑Prozesse des bestehenden GE‑Service eingebunden werden. 2. Leistungsumfang: 2.1 Lieferung Hardware: Lieferung von Serversystemen (HPE DL 360/DL380 Gen11 oder gleichwertig); - Lieferung von passenden Storage-Systemen. Ausstattung gemäß den Vorgaben der GE Healthcare GmbH (erforderliche Prozessoren, Arbeitsspeicher, Netzwerkkarten, Netzteile, Boot-Medien, etc.); - Lieferung sämtlicher erforderlicher Zubehörkomponenten für die vollständige Integration in das RIS/PACS-Bestandssystem. 2.2 Software-Lizenzen: Lieferung notwendiger VMware vSphere Standard-Lizenzen entsprechend dem Sizing (Abdeckung 3 Jahre); - Lieferung weiterer für den Betrieb des Gesamtsystems RIS/PACS erforderlicher Middleware-Komponenten, u.a. für das korrekte Tiering in den hierarchischen Speichersystemen (Image Lifecycle Management); - Betriebssysteme (Microsoft Windows Server, Microsoft SQL-Lizenzen) werden vom Klinikum bereitgestellt. 2.3 Dienstleistungen: - Projektmanagement (Planung, Koordination, Terminsteuerung nach PMI/Six Sigma Methodik); - Montage und Verkabelung der Server sowie Integration in die bestehende IT-Infrastruktur; - Grundinstallation Windows Server OS, Einrichtung in bestehendes Netzwerk, Installation, Updates; - Installation und Anbindung der Storage-Systeme; - Einrichtung und Migration virtueller Maschinen (VMs) nach Vorgabe von GE Healthcare; - Installation und Anbindung an die bestehende GE Healthcare PACS-, RIS- und VNA-Umgebung; - Durchführung der Systemintegration inkl. Schnittstellen-Workshop, Erstellung/Überarbeitung Schnittstellenspezifikationen, technischer Test und End-to-End-Abnahme; - Konfiguration und Customizing (inkl. Anpassung Masterfile-Daten, klinisches Feintuning); - Erstellung eines Betreiber- und Ausfallkonzepts für die GE Healthcare RIS/PACS/VNA Umgebung; - Schulung technischer Systemadministratoren (Dokumentation und Übergabe); - Go-Live-Unterstützung während der Umstellung. 2.4 Migration: - Planung und Durchführung der Migration bestehender PACS-/RIS-/Archiv-Datenbanken und Applikationen auf die neue Hardwareplattform; - Minimierung von Ausfallzeiten während der Umstellung durch Parallelbetrieb; - Abstimmung mit dem Klinikum über Migrationsschritte und Wartungsfenster. 2.5 Wartung / Service: - Aufnahme der neuen Hardware in den bestehenden Service- und Wartungsvertrag mit GE Healthcare; - Quartalsweises Patching der Betriebssysteme (ESX-Server, Windows Server) in Abstimmung mit den IT-Verantwortlichen des Klinikums; - Proaktive Systemüberwachung durch GE Healthcare gemäß bestehendem Servicekonzept. 3 Weitere Anforderungen an den Auftragnehmer: - Gewährleistung vollständiger Kompatibilität der Hardware mit den bestehenden GE-Systemen (Centricity RIS, Centricity PACS, Enterprise Archive, VNA, iCAS); - Sicherstellung der Gesamtverantwortung für das Gesamtsystem RIS/PACS für Hardware, Integration, Migration und reibungslosen Betrieb; - Einhaltung der regulatorischen Anforderungen (Datenschutz, Medizintechnik, IT-Sicherheit); - Durchführung aller Arbeiten im laufenden Betrieb der unternehmenskritischen Anwendungen RIS und PACS mit minimaler Betriebsunterbrechung, d.h. ≤ 30 min. 4 Liefer- und Abnahmebedingungen: - Lieferung, Installation und Inbetriebnahme gemäß Projektplan; - Erstellung und Vorlage einer detaillierten System- und Projektdokumentation; - Durchführung einer Abnahmeprüfung inkl. Funktions- und Schnittstellentests; - Abnahmeprotokoll durch das Klinikum Esslingen. 5 Vertragsbedingungen: - Vertragslaufzeit: 3 Jahre; - Abrechnung nach Lieferung und Abnahme; 30% Anzahlung bei Auftragserteilung, 70% nach der Abnahme; - Integration in den bestehenden Wartungsvertrag (GE Healthcare GmbH)
Interne Kennung: 2025.05
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48820000 Server
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30233100 Computerspeichereinheiten, 51611100 Hardwareinstallation, 72263000 Software-Implementierung, 72265000 Software-Konfiguration
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Hirschlandstraße 97
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73730
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 3 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Zusätzliche Informationen: Die vorliegende Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Zuschlagserteilung/Auftragserteilung an die GE Healthcare GmbH (Peter-Müller-Straße 24-26, 40468 Düsseldorf) erfolgt gemäß § 135 Abs. 3 GWB frühestens nach Ablauf einer Frist von zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die vorliegende Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgt im Sinne des § 135 Abs. 3 GWB. Die Zuschlagserteilung/Auftragserteilung an die GE Healthcare GmbH (Peter-Müller-Straße 24-26, 40468 Düsseldorf) erfolgt gemäß § 135 Abs. 3 GWB frühestens nach Ablauf einer Frist von zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. § 135 GWB regelt: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
6. Ergebnisse
Direktvergabe:
Begründung der Direktvergabe: Teilweiser Ersatz oder Ausweitung vorhandener Lieferungen oder Anlagen durch den ursprünglichen Lieferanten, deren Beschaffung nach den strengen Vorschriften der Richtlinie erfolgt
Sonstige Begründung: Der Auftrag umfasst zusätzliche Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers (GE Healthcare GmbH) zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bereits durch GE gelieferten und betriebenen RIS/PACS/VNA‑Landschaft. Die neuen Hardware‑/Software‑Komponenten (Server, Storage, Virtualisierungslizenzen, Middleware) ergänzen die bestehende klinikumsweite GE‑Gesamtlösung und werden in diese integriert. Technische Unvereinbarkeiten bzw. unverhältnismäßige technische Schwierigkeiten bei Anbieterwechsel: Ein Wechsel des Lieferanten würde die Kompatibilität der vorhandenen Systemumgebung gefährden und u. a. verursachen: - Kompatibilitätsrisiken zwischen neuer Dritt‑Hardware/Middleware und den proprietären GE‑Komponenten (Centricity RIS/PACS, VNA/EA, iCAS, ILM‑Tiering, Clinical Gateway/Connect); - Wartungs‑/Servicebrüche: Die Aufnahme in den bestehenden GE‑Managed‑Service (inkl. Quartals‑Patching, Monitoring, 2nd/3rd‑Level‑Support) wäre bei heterogener Komponentenlage nicht gewährleistet; das Störungs‑/Patch‑/Security‑Konzept müsste dupliziert oder umgebaut werden. - Migrationskomplexität und Ausfallrisiko: Parallelbetrieb, VM‑Moves, Datenbank‑/Archivmigrationen und Abnahmetests sind herstellerspezifisch orchestriert. - Drittintegration würde zusätzliche Übergabeschichten, Mehrfachtests und Rollback‑Szenarien erzwingen – unverhältnismäßig angesichts der Verfügbarkeitsanforderungen. - Schnittstellen‑Kaskaden: KIS/RIS/PACS/VNA‑Schnittstellen (HL7/DICOM inkl. MPPS, Worklists, Query/Retrieve, externe Programmaufrufe) sind im GE‑Betriebsmodell spezifiziert, dokumentiert und getestet; Änderungen bergen Regressionsrisiken im klinischen Workflow. Der Auftragsgegenstand ist auf das Erforderliche begrenzt (teilweise Erneuerung und Erweiterung der Hardware + zwingend erforderliche Integrations‑/Migrationsleistungen). Es erfolgt keine funktionale Erweiterung über die Aufrechterhaltung des bestehenden Betriebs hinaus. Die Notwendigkeit ergibt sich allein aus der bestehenden GE‑Installationsbasis und den Verfügbarkeits‑/Sicherheitsanforderungen; es liegt keine künstliche Markteinschränkung vor. Bei den dienstleistungsbezogenen Anteilen (Systemintegration, Konfiguration/Customizing, Schnittstellen‑Workshops, End‑to‑End‑Tests, Migration, Go‑Live‑Support) handelt es sich um zur Inbetriebnahme zwingend erforderliche und funktional untrennbar mit den Lieferleistungen verbundene Nebenleistungen; der Charakter des Auftrags als Lieferauftrag bleibt unberührt. Hinsichtlich dieser Leistungen liegt Wettbewerb aus technischen Gründen nicht vor (§ 14 Abs. 4 Nr. 2 b VgV); eine vernünftige Alternative existiert nicht, weil migrations‑/integrationsrelevante Spezifikationen, Konfigurationen und technische Unterlagen (Schnittstellenspezifikationen, Master‑Images, iCAS/ILM‑Policies, Abnahmekataloge, Release‑/Patch‑Pläne) GE‑spezifisch sind und Know‑how/Werkzeuge des ursprünglichen Auftragnehmers GE Healthcare GmbH voraussetzen. Zudem erfordert das Betriebs‑/Haftungskonzept einen einheitlichen Verantwortungszugriff (Hardware - Virtualisierung/OS - GE‑Applikationen - Archive/ILM - Schnittstellen), der nur durch GE im bestehenden Managed‑Service rechts‑ und betriebssicher abbildbar ist.
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0000
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner:
Offizielle Bezeichnung: GE Healthcare GmbH
Angebot:
Kennung des Angebots: GE Healthcare GmbH - Lieferung und Integration von Hardware zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bestehenden RIS/PACS/VNA-Infrastruktur am Klinikum Esslingen
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Informationen zum Auftrag:
Kennung des Auftrags: 2025.05 Lieferung und Integration von Hardware zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bestehenden RIS/PACS/VNA-Infrastruktur am Klinikum Esslingen
Titel: Lieferung und Integration von Hardware zur teilweisen Erneuerung und Erweiterung der bestehenden RIS/PACS/VNA-Infrastruktur am Klinikum Esslingen
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Klinikum Esslingen GmbH
Registrierungsnummer: HRB 728088 Amtsgericht Stuttgart / USt-IdNr.: DE262572134
Abteilung: Geschäftsbereich 4 – Beschaffung-Logistik & Service
Postanschrift: Hirschlandstraße 97
Stadt: Esslingen am Neckar
Postleitzahl: 73730
Land, Gliederung (NUTS): Esslingen (DE113)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Geschäftsbereich 4 – Beschaffung-Logistik & Service
Telefon: +4971131030
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: BGmed - Dipl.-Inform. Med. Bernhard Greis
Registrierungsnummer: keine Angabe
Stadt: Königswinter
Postleitzahl: 53639
Land, Gliederung (NUTS): Rhein-Sieg-Kreis (DEA2C)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: GE Healthcare GmbH
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Großunternehmen
Registrierungsnummer: Amtsgericht Düsseldorf HRB 104105; USt-IdNr.: DE 238938711
Postanschrift: Peter-Müller-Straße 24-26
Stadt: Düsseldorf
Postleitzahl: 40468
Land, Gliederung (NUTS): Düsseldorf, Kreisfreie Stadt (DEA11)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Bieter
Gewinner dieser Lose: LOT-0000
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Registrierungsnummer: Leitweg ID 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Telefon: +49 7219268730
Fax: +49 7219263985
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e54dbd1f-a04c-4734-b87e-a6209ad68614 - 01
Formulartyp: Vorankündigung – Direktvergabe
Art der Bekanntmachung: Freiwillige Ex-ante-Transparenzbekanntmachung
Unterart der Bekanntmachung: 25
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/10/2025 19:40:13 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 720023-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 209/2025
Datum der Veröffentlichung: 30/10/2025