721607-2023 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen im Bereich Geotechnik – 2. S-Bahn-Stammstrecke München, Geotechnischer Gutachter Unterirdisch und Oberirdisch Ost inkl. Haltepunkt Ostbahnhof (tief) - VE758b
OJ S 229/2023 28/11/2023
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
E-Mail: eVergabe@deutschebahn.com
Tätigkeit des Auftraggebers: Eisenbahndienste
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: 2. S-Bahn-Stammstrecke München, Geotechnischer Gutachter Unterirdisch und Oberirdisch Ost inkl. Haltepunkt Ostbahnhof (tief) - VE758b
Beschreibung: Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen Leistungen des Projektabschnitts Ost mit den Teilabschnitten Unterirdisch Ost inkl. Haltepunkt Ostbahnhof (tief) (BA 50), Oberirdisch Ost inkl. Haltepunkt Leuchtenbergring (BA 60) sowie der Ersatzmaßnahmen. Ergänzend zu den nachfolgend aufgeführten gutachterlichen Leistungen umfassen die Aufgaben, insbesondere in den explizit benannten Abschnitten und wo erforderlich, Abstimmungen u.a. mit der Bauüberwachung, dem Geotechniker Untertage, dem Tunnelbautechnischen Sachverständigen, dem Sachverständigen für Grundwasser und Bauwasserhaltung, den EBA-Prüfsachverständigen sowie dem Verantwortlichen des TBM-Monitorings.
Kennung des Verfahrens: c483db78-f0e9-4ec8-9eff-60f711dc5969
Interne Kennung: 21FEI53364
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Wir weisen darauf hin, dass die VO (EU) 2022/576 zur Änderung der VO (EU) Nr. 833/2014 Anwendung findet und Unternehmen, die den Sanktionsmaßnahmen in Art. 5k der VO (EU) 2022/576 unterfallen, aus dem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden. Es gelten die Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen. Es besteht Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder. Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind. Ab dem 19.04.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO sowie größer 50.000 Euro nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig. Auflistung nach o. g. Reihenfolge in einer Anlage kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens sechs Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als sechs Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten. Bis zum Schlusstermin hat sich der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft für das Einreichen der Teilnahmeanträge kostenfrei auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG unter https://bieterportal.noncd.db.de/portal/FAQ zu registrieren. Bitte beachten Sie, auch wenn Sie schon registrierter Lieferant sind, ist für eine Bewerbergemeinschaft eine erneute Registrierung erforderlich. Bei Abgabe eines Teilnahmeantrages oder Angebots, in Form einer Bietergemeinschaft, sollten sich die Bietergemeinschaften vorab im Vergabeportal der DB AG registrieren lassen. Die Teilnahme am Verfahren setzt die unveränderte Zusammensetzung der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Bietergemeinschaften voraus. Der Zusammenschluss der im Teilnehmerwettbewerb zugelassenen Einzelbieter zu Bietergemeinschaften ist nicht zulässig. Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Wenn der Zuschlag bereits wirksam erteilt worden ist, kann dieser nicht mehr vor der Vergabekammer angegriffen werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Der Zuschlag darf erst 10 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Kalendertage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post erteilt werden (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Vertreter von Unternehmen, die außerhalb der Landesgrenzen der Bundesrepublik Deutschland ihren Geschäftssitz haben, geben die genannten Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates ab, in dem das Unternehmen ansässig ist. Die Beschaffende Stelle behält sich vor, ohne weitere Verhandlungen auf eines der eingegangenen Angebote den Zuschlag zu erteilen. Im Falle von Verhandlungen erfolgen diese nur mit den Bietern, welche die wirtschaftlichsten Angebote auf Grundlage aller Zuschlagskriterien unterbreitet haben. Für die Teilnahme am Auswahlverfahren ist die Erfüllung sämtlicher nachstehender Eignungskriterien (Mindestanforderungen) vom Bewerber, von den Partnern der Bewerbergemeinschaft bzw. ggf. von den Subunternehmern nachzuweisen. Die geforderten Eignungsnachweise müssen spätestens mit der Abgabe des Teilnahmeantrages vorgelegt werden. Subunternehmer, welche für den Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch dieser führt grundsätzlich zum Ausschluss des Bewerbers. Außerdem hat der Bewerber mit der beiliegenden Verpflichtungserklärung schriftlich nachzuweisen, dass er für die gesamte Dauer der Leistungserbringung tatsächlich über die Mittel dieser Subunternehmer zur jeweiligen Leistungserbringung verfügt. Ein Austausch von Subunternehmern, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch von Subunternehmern ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag zum Austausch sind zudem sämtliche Eignungsnachweise/Verpflichtungserklärungen aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Subunternehmer beizulegen. Der Austausch ist nur gegen nach den hiesigen Vorgaben geeignete Subunternehmer zulässig. Für den Nachweis hat der AG einen Musterteilnahmeantrag zur Verfügung gestellt, das auf dem Vergabeportal der Deutschen Bahn AG: https://bieterportal.noncd.db.de/ heruntergeladen werden kann. Alle geforderten Erklärungen sind dem Teilnahmeantrag des Auftragnehmers zu entnehmen und zwingend mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert. Der Teilnahmeantrag 21FEI53364 muss nach kostenloser Registrierung auf dem Vergabeportal der DB AG unter https:\\bieterportal.noncd.db.de/portal/ heruntergeladen werden. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: München
Postleitzahl: 80335
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: -Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist. -Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe im Sinne von §§ 123 f. GWB oder Eignungskriterien im Sinne von § 122 GWB keine Täuschung begangen und auch keine Auskünfte zurückgehalten hat und dass das Unternehmen stets in der Lage war, geforderte Nachweise in Bezug auf die §§ 122 bis 124 GWB zu übermitteln. -Erklärungen zur Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, insbesondere der Pflicht zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Zahlung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Renten-, Kranken-, Pflege-, Unfall- und Arbeitslosenversicherung), sowie Verpflichtungen z.B. gem. den in § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AentG), § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz genannten Vorschriften. - Weitere erforderliche Erklärungen: - Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG / verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied. 1. AFRY Deutschland GmbH 2. Aquasoil Ingenieure & Geologen GmbH 3. Atelier 4d Architekten PartGmbH 4. AudioCoustic GbR 5. Boley Geotechnik GmbH – Beratende Ingenieure 6. BPR Dr. Schäpertöns Consult GmbH & Co. KG 7. B.U.R.K. GmbH Global Engineers 8. Day & Light Lichtplanung 9. DB Engineering & Consulting GmbH 10. DNS Bau GmbH 11. Dr.-Ing. Orth GmbH 12. Fachhochschule Nordwestschweiz 13. FTB Ingenieurbüro für Fördertechnik 14. G.i.V. GmbH 15. HBI Haerter 16. IB Schiessl Gehlen Sodeikat GmbH 17. iC consulenten Ziviltechniker GesmbH 18. ICP Ingenieurgesellschaft mbH 19. Ingenieurgemeinschaft RZ 2. SBSS München (Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, ILF Consulting Engineers, baustein GmbH) 20. Ingenieurgesellschaft Schüßler-Plan mbH 21. Intraplan Consult GmbH 22. ILF Consulting Engineers Austria GmbH 23. Kompetenzzentrum Automation Dipl.-Ing Dieter Krause 24. Möhler + Partner Ingenieure AG 25. m-Plan eG 26. Prof. Schaller UmweltConsult GmbH 27. Pwb Ingenieurgesellschaft für Baubetriebsmanagement mbH 28. Sauer Bau und Projektentwicklung GmbH 29. SSF Ingenieure AG 30. Studiengesellschaft für unterirdische Verkehrsanlagen mbH 31. THIES Consult GmbH 32. Vössing Ingenieurgesellschaft mbH 33. VTG GmbH Ingenieurbüro 34. WBI GmbH 35. ZAI Ziegler und Aulbach Ingenieurgesellschaft mbH 36. ZPP Ingenieure AG Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. - Erklärung, dass der Bewerber den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner ( https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/compliance/geschaeftspartner/verhaltenskodex-1191674 ) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme.de/initiativen/compliance/bme-compliance-initiative/) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird. - Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention - Erklärung, dass der Bewerber nicht von der Deutschen Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen worden ist. - Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat - Erklärung, dass im Zeitraum der letzten fünf Jahre keine rechts- oder bestandskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von GWB § 123 Abs. 1 und 4, Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) § 21, Aufenthaltsgesetz § 98c, Mindestlohngesetz (MiLoG) § 19 und Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz § 21 vorliegen. - Erklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf die Vergabe bzw. und darüber hinaus auch in den vergangenen zehn Jahren keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen hat. Unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abreden in diesem Sinne sind Verstöße gegen die kartellrechtlichen Kernbeschränkungen i.S.v. Art. 101 AEUV, § 1 GWB (Preis-, Submissions-, Mengen-, Quoten-, Gebiets- und Kundenabsprachen). - Erklärung, dass wir im Rahmen des hier vorliegenden Projektes keine Bauleistungen und damit im Zusammenhang stehenden Arch./Ing.-Leistungen erbracht haben. - dass wir im Rahmen des hier vorliegenden Projektes keine „Beratungsleistungen im Bereich Geotechnik in der Planungs- und Realisierungsphase im Hinblick auf planerische bzw. bau-technische Entscheidungen der Projektleitung (VE 234a)“ erbracht haben. - Erklärung für Bieter als Einzelpersonen: Bieter als Einzelpersonen versichern, dass sie 1. Selbständige im Sinne des Sozialgesetzbuchs (SGB) VI sind. 2. a) im Sinne des § 2 Nr. 9 lit. b SGB VI auf Dauer und im Wesentlichen nicht nur für einen Auftraggeber tätig sind und im Auftragsfall weniger als fünf Sechstel ihrer gesamten Einkünfte allein aus Aufträgen mit dem Auftraggeber oder mit ihm gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen stammen, b) im Auftragsfall neben dem Auftraggeber dieses Vertrages bzw. mit ihm gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen weitere Auftraggeber haben und c) für die weiteren Auftraggeber gemäß b) nicht nur unwesentliche Tätigkeiten als Selbständiger ausüben. 3. über die gesamte Laufzeit dieses Vertrages Informationen zum Nachweis dieser Zusicherungen vorhalten und diese dem Auftraggeber auf dessen Anforderung unverzüglich zukommen lassen und bei jeder nicht nur unwesentlichen Änderung eines die Zusicherungen betreffenden Umstandes den Auftraggeber unverzüglich in Textform informieren. 4. Stellt sich nach Abschluss des Vertrages heraus, dass sie entgegen der von ihnen abgegebenen Erklärung nicht als Selbständiger im Sinne des SGB VI gelten oder dass sie unzutreffende Zusicherungen gemäß Ziffer 2 abgegeben haben bzw. dass sie ihrer Nachweispflicht gem. Ziffer 3 nicht nachgekommen sind, ist der Auftraggeber zur fristlosen Kündigung dieses Vertrages berechtigt. Zudem ist der Auftraggeber in den Fällen der Ziffer 4 berechtigt, von ihm eine Vertragsstrafe in Höhe von 10 % vom Gesamtauftragswert zu fordern; darüber hinausgehende Schadenersatzansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt. Eine gezahlte Vertragsstrafe wird auf eine Aufwendungsersatzforderung wegen Verletzung der Nachweispflicht angerechnet.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung: 
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 1
Auftragsbedingungen: 
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 1
2.1.6.
Ausschlussgründe
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 31 Abs. 2 UVgO und § 16 VOB/A
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: 2. S-Bahn-Stammstrecke München, Geotechnischer Gutachter Unterirdisch und Oberirdisch Ost inkl. Haltepunkt Ostbahnhof (tief) - VE758b
Beschreibung: Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen Leistungen des Projektabschnitts Ost mit den Teilabschnitten Unterirdisch Ost inkl. Haltepunkt Ostbahnhof (tief) (BA 50), Oberirdisch Ost inkl. Haltepunkt Leuchtenbergring (BA 60) sowie der Ersatzmaßnahmen. Ergänzend zu den nachfolgend aufgeführten gutachterlichen Leistungen umfassen die Aufgaben, insbesondere in den explizit benannten Abschnitten und wo erforderlich, Abstimmungen u.a. mit der Bauüberwachung, dem Geotechniker Untertage, dem Tunnelbautechnischen Sachverständigen, dem Sachverständigen für Grundwasser und Bauwasserhaltung, den EBA-Prüfsachverständigen sowie dem Verantwortlichen des TBM-Monitorings.
Interne Kennung: 917992b2-c7c5-4364-b710-ddc11208e541
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
Optionen: 
Beschreibung der Optionen: Der AG beabsichtigt, dem AN bei Fortsetzung der Planung und Durchführung der Baumaßnahme mit einer Verlängerung der o.g. Leistungen zu beauftragen (Verlängerungsoption). Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung/Abruf. - Verlängerungsoption 2.0 Ingenieurleistungen zur Bauausführung im Zeitraum 01/2025 – 12/2037 Der AN ist verpflichtet, diese Leistungen zu erbringen, wenn sie ihm vom AG spätestens bis zum 31.08.2024 übertragen werden. Einen Anspruch auf Übertragung dieser Leistung hat er nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die Planung fortgesetzt bzw. die Baumaßnahme durchgeführt wird. Darüber hinaus ist beabsichtigt, den AN in der Grundlaufzeit und/oder der Verlängerungsoption mit zusätzlichen optionalen Leistungen zu beauftragen und zwar einzeln oder im Ganzen (optionale Zusatzleistungen Laborleistungen und Feldversuche 1.1, 2.1). Auch die Übertragung der optionalen Zusatzleistungen erfolgt durch schriftliche Mitteilung/Abruf. Der AN ist verpflichtet, diese optionalen Leistungen zu erbringen, wenn sie ihm vom AG während des Leistungszeitraums mit einem Vorlauf von mindestens 14 Tagen übertragen werden. Einen Anspruch auf Übertragung dieser Leistung hat er nicht, und zwar auch dann nicht, wenn die Planung fortgesetzt bzw. die Baumaßnahme durchgeführt wird. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung/Abruf: - Optionale Zusatzleistung Laborleistungen und Feldversuche 1.1 - Optionale Zusatzleistung Laborleistungen und Feldversuche 2.1
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 22/04/2024
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2024
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Option 1.1: Zusatzleistung Laborleistungen und Feldversuche: von 22.04.2024 bis 31.12.2024 Option 2.0: Verlängerungsoption: von 01.01.2025 bis 31.12.2037 Option 2.1: Zusatzleistung Laborleistungen und Feldversuche: von 01.01.2025 bis 31.12.2030
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Bieter und ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Angebotseröffnung nicht anwesend sein. Vorgesehene Mitarbeiter, welche für den Nachweis der Eignung herangezogen werden, sind im Teilnahmeantrag zu nennen und dürfen während des Vergabeverfahrens nicht ausgetauscht werden. Ein Austausch der Mitarbeiter, welche zur Erreichung der Eignungsanforderungen herangezogen werden, ist während der gesamten Dauer der Leistungserbringung grundsätzlich nicht gestattet und nur aus zwingenden Gründen zulässig. Vor dem Austausch der genannten Mitarbeiter ist die schriftliche Zustimmung des Auftraggebers einzuholen. Dem schriftlichen Antrag sind zudem sämtliche Eignungsnachweise/Verpflichtungserklärungen aus dem Vergabeverfahren für den jeweiligen Mitarbeiter beizulegen. Der Austausch ist nur gegen nach den Vorgaben der hiesigen Teilnahmebedingungen geeignete Mitarbeiter zulässig.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium: 
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: - Geforderte Nachweise über die Qualifikation der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung (aus Platzgründen an dieser Stelle des Veröffentlichungstextes genannt) Für folgende Funktionen ist die Qualifikation nachzuweisen: o PL; o Drei stellvertretende PL – stellv. PL 1, 2 und 3; o Vier Projektbearbeiter - (Senior Ing.), Projektbearbeiter 1, 2, 3 und 4;
Beschreibung des Eignungskriteriums: Für Projektbearbeiter (Junior Ing.), Zeichner, Assistenzen, Hilfskräfte und Laboranten ist keine Qualifikation mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Lebensläufe haben mindestens folgende Angaben zu enthalten: Name, Geburtsjahr, dzt. Beschäftigung, Sprachkenntnisse, Liste der persönlichen Referenzprojekte innerhalb der nachzuweisenden Berufserfahrung mit Zeitraum der Projektbearbeitung und Funktion. Berufserfahrung ist erst gültig ab dem ersten Hochschulabschluss. Als Nachweise sind Urkunde und Lebenslauf einzureichen. Qualifikationsanforderung zum vorgesehenen PL: 1. Hochschulstudium in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik, Geologie, Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrologie oder Geophysik mit Abschluss als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. Der Nachweis des erfolgreichen Hochschulabschlusses bzw. der Promotion ist durch die Vorlage des akademischen Grades Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur, Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. an einer deutschen Hochschule (Universität, Technische Universität, Technische Hochschule oder Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften) oder eines gleichwertigen akademischen Grades an einer ausländischen Hochschule mit beglaubigter Übersetzung zu erbringen. Alternativ Nachweis zur Anerkennung als Prüfsachverständiger für Erd-, Grund- und Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Fachgebiete Erd-, Grund- und Tunnelbau. und 2. Mindestens 15 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter oder Projektingenieur im Bereich Tunnelbau (maschineller Vortrieb und Spritzbetonbauweise). und 3. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, bautechnisches Know-How in der Geotechnik und im Spezialtiefbau. Geforderte Referenzen PL: Genannt und gewertet werden können nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens von der Person in einem Zeitraum von mindestens 6 Monaten in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden und in denen die Person als Projektleiter, Planungsleiter, Prüfsachverständiger, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger oder EBA-Gutachter (m/w/d) tätig war. Gefordert sind mindestens 3 Referenzprojekte. Eine geringere Anzahl von Referenzprojekten ist nur dann ausreichend, wenn damit in der Summe eine Tätigkeit wie hier gefordert, über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren vorliegt. Eine Referenz wird gewertet, wenn mindestens eine der folgenden Mindestanforderungen erfüllt ist: 1. Tätigkeit in der geotechnischen Beratung, Planung oder Realisierung von unterirdischen Verkehrsinfrastrukturprojekten und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 2. Objektplanung Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen Lph 5 und/oder Lph 6 und/oder Lph 7 für ein Projekt einer unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 3. Tätigkeit als Prüfsachverst. für Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder EBA-anerkannter Prüfsachverst. im Bereich Erd- und Grundbau für unterirdische Verkehrsinfrastrukturprojekte. Qualifikationsanforderung zum vorgesehenen stellv. PL 1: 1. Hochschulstudium in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik, Geologie, Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrologie oder Geophysik mit Abschluss als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. Der Nachweis des erfolgreichen Hochschulabschlusses bzw. der Promotion ist durch die Vorlage des akademischen Grades Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur, Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. an einer deutschen Hochschule (Universität, Technische Universität, Technische Hochschule oder Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften) oder eines gleichwertigen akademischen Grades an einer ausländischen Hochschule mit beglaubigter Übersetzung zu erbringen. Alternativ Nachweis zur Anerkennung als Prüfsachverst. für Erd-, Grund- und Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd-, Grund- und Tunnelbau. und 2. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung als PL oder Projektingenieur im Bereich Tunnelbau (maschineller Vortrieb im Lockergestein) und 3. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, bautechnisches Know-How im Spezialtiefbau. Geforderte Referenzen stellv. PL 1: Genannt und gewertet werden können nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens von der Person in einem Zeitraum von mindestens 6 Monaten in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden und in denen die Person als PL, Planungsleiter, Prüfsachverst., öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. oder EBA-Gutachter tätig war. Gefordert sind mindestens 3 Referenzprojekte. Eine geringere Anzahl von Referenzprojekten ist nur dann ausreichend, wenn damit in der Summe eine Tätigkeit wie hier gefordert, über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren vorliegt. Eine Referenz wird gewertet, wenn mindestens eine der folgenden Mindestanforderungen erfüllt ist: 1. Tätigkeit in der geotechnischen Beratung, Planung oder Realisierung von unterirdischen Verkehrsinfrastrukturprojekten und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 2. Objektplanung Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen Lph 5 und/oder Lph 6 und/oder Lph 7 für ein Projekt einer unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 3. Tätigkeit als Prüfsachverst. für Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder EBA-anerkannter Prüfsachverst. im Bereich Erd- und Grundbau für unterirdische Verkehrsinfrastrukturprojekte.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: 
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Erklärung über den leistungsspezifischen Umsatz; Fortsetzung Qualifikationsanforderungen der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung zu Kriterium: Eignung zur Berufsausübung
Beschreibung des Eignungskriteriums: - Erklärung, dass der Umsatz für geotechnische Beratungsleistungen (bspw. Gutachter-, Planungs- oder Bauüberwachungsleistungen) im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre pro Jahr mindestens 1.500.000,- € Netto betrug. Bei Bewerbergemeinschaften ist die gemeinsame Gesamtsumme maßgeblich. - Qualifikationsanforderung zum vorgesehenen stellv. PL 2: 1. Hochschulstudium in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik, Geologie, Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrologie oder Geophysik mit Abschluss als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. Der Nachweis des erfolgreichen Hochschulabschlusses bzw. der Promotion ist durch die Vorlage des akademischen Grades Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur, Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. an einer deutschen Hochschule (Universität, Technische Universität, Technische Hochschule oder Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften) oder eines gleichwertigen akademischen Grades an einer ausländischen Hochschule mit beglaubigter Übersetzung zu erbringen. Alternativ Nachweis zur Anerkennung als Prüfsachverst. für Erd-, Grund- und Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd-, Grund- und Tunnelbau. und 2. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung als PL oder Projektingenieur im Bereich Tunnelbau (Spritzbetonbauweise in Lockergestein mit Druckluftstützung) und 3. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, bautechnisches Know-How im Spezialtiefbau. Geforderte Referenzen stellv. PL 2: Genannt und gewertet werden können nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens von der Person in einem Zeitraum von mindestens 6 Monaten in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden und in denen die Person als PL, Planungsleiter, Prüfsachverständiger, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. oder EBA-Gutachter tätig war. Gefordert sind mindestens 3 Referenzprojekte. Eine geringere Anzahl von Referenzprojekten ist nur dann ausreichend, wenn damit in der Summe eine Tätigkeit wie hier gefordert, über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren vorliegt. Eine Referenz wird gewertet, wenn mindestens eine der folgenden Mindestanforderungen erfüllt ist: 1. Tätigkeit in der geotechnischen Beratung, Planung oder Realisierung von unterirdischen Verkehrsinfrastrukturprojekten und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 2. Objektplanung Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen Lph 5 und/oder Lph 6 und/oder Lph 7 für ein Projekt einer unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 3. Tätigkeit als Prüfsachverst. für Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder EBA-anerkannter Prüfsachverst. im Bereich Erd- und Grundbau für unterirdische Verkehrsinfrastrukturprojekte - Qualifikationsanforderung zum vorgesehenen stellv. PL 3: 1. Hochschulstudium in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik, Geologie, Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrologie oder Geophysik mit Abschluss als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. Der Nachweis des erfolgreichen Hochschulabschlusses bzw. der Promotion ist durch die Vorlage des akademischen Grades Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur, Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. an einer deutschen Hochschule (Universität, Technische Universität, Technische Hochschule oder Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften) oder eines gleichwertigen akademischen Grades an einer ausländischen Hochschule mit beglaubigter Übersetzung zu erbringen. Alternativ Nachweis zur Anerkennung als Prüfsachverst. für Erd-, Grund- und Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd-, Grund- und Tunnelbau. und 2. Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung, bautechnisches Know-How im Spezialtiefbau. Geforderte Referenzen stellv. PL 3: Genannt und gewertet werden können nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens von der Person in einem Zeitraum von mindestens 6 Monaten in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden und in denen die Person als PL, Planungsleiter, Prüfsachverst., öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. oder EBA-Gutachter tätig war. Gefordert sind mindestens 3 Referenzprojekte. Eine geringere Anzahl von Referenzprojekten ist nur dann ausreichend, wenn damit in der Summe eine Tätigkeit wie hier gefordert über einen Zeitraum von mindestens 2 Jahren vorliegt. Eine Referenz wird gewertet, wenn mindestens eine der folgenden Mindestanforderungen erfüllt ist: 1. Tätigkeit in der geotechnischen Beratung, Planung oder Realisierung von unterirdischen Verkehrsinfrastrukturprojekten und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 2. Objektplanung Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen Lph 5 und/oder Lph 6 und/oder Lph 7 für ein Projekt einer unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 25 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 100 Mio. netto 3. Tätigkeit als Prüfsachverst. für Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverst. für die Fachgebiete Erd- und Grundbau, Tunnelbau oder EBA-anerkannter Prüfsachverst. im Bereich Erd- und Grundbau für unterirdische Verkehrsinfrastrukturprojekte.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: 
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: - Erklärung über die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, nach Fachbereichen gegliedert; Fachliche Referenznachweise des Bewerbers; Fortsetzung Qualifikationsanforderungen der vorgesehenen Mitarbeiter mit objektbezogener Eignung siehe Kriterium: Eignung zur Berufsausübung / Wirtschaftliche u. finanz. Leistungsfähigk.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Geforderte Mindestanzahl an Mitarbeitern in folgenden projektrelevanten Fachbereichen in Klammern: PL=Projektleiter (2); PB=Projektbearbeiter - (Sen. Ing.) (6); PB - (Jun. Ing.) (4); TZ=Technischer Zeichner (4) - Geforderte Referenznachweise des Bewerbers: Die folgenden Mindestanforderungen müssen in den unten vorzulegenden Referenzprojekten jeweils mindestens einmal in einem Referenzprojekt erfüllt werden. Dies bedeutet, dass nicht alle Anforderungen in allen Referenzprojekten erfüllt werden müssen, dass aber jede der 17 Mindestanforderungen in mindestens einem der Referenzprojekte erfüllt werden muss. Gewertet werden können nur Projekte bzw. Baumaßnahmen, die innerhalb der letzten 20 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden, so dass einschlägige Erfahrungen nachgewiesen werden können. Für die angegebenen Referenzprojekte müssen die folgenden Mindestanforderungen wie oben erläutert erfüllt sein: Geotechnische Beratungsleistungen (Gutachter-, Planungs-, Bauüberwachungsleistungen) zu folgenden Bereichen Nr. 1-15 sowie Erstellung von 3D-Modellen nach Nr. 16 und Anwendung von BIM nach Nr. 17: 1. Bauvorhaben in Wechsellagerungen von fein- und grobkörnigen Böden, überkonsolidierte Böden, Böden mit variierenden Festigkeiten und Steifigkeiten (Locker- und Halbfestgesteine); 2. Bauvorhaben in Wechselfolgen von Aquiferen und Aquitarden bei gespannten Grundwasserverhältnissen; 3. Planung und Ausführung von Brunnen (Bohrverfahren, Brunnenausbau, Brunnenentwicklung); 4. Betrieb von Bauwasserhaltungen im geschichteten Baugrund, d.h. in einer Wechselfolge von mehreren Aquiferen und Aquitarden (Gravitations- und Vakuumbetrieb); 5. Aus dem Betrieb von Bauwasserhaltungen resultierenden Verformungen (i.d.R. Setzungen), deren Reversibilität im Zuge des Wiederanstiegs des Grundwassers sowie Durchführung von analytischen und numerischen Berechnungen zur Abschätzung derartiger Verformungen; 6. Planung und Ausführung von tiefen Baugruben mit angrenzenden verformungs- und erschütterungsempfindlichen Bauwerken bzw. Bauteilen (bspw. Gebäude, Tunnel, Sparten); 7. Planung und Ausführung von Bauwerken, die aufgrund ihrer Größe und Komplexität, den örtlichen Baugrundverhältnissen sowie der Wechselwirkungen zwischen Bauwerk und Baugrund in die Geotechnische Kategorie GK 3 einzuordnen sind; 8. Aushub von tiefen Baugruben mit daraus resultierenden Hebungen infolge Aushubentlastung; 9. Numerische Berechnungsverfahren und dem Einsatz numerischer Berechnungsprogramme, insbesondere in der Herleitung/ Ableitung von Modellparametern (Stoffmodelle HS und HSS) u.a. aus geotechnischen Labor- und Feldversuchen; 10. Konventioneller Tunnelbau (Spritzbetonvortriebe) unter Druckluft in Kombination mit Bauwasserhaltungen zur Absenkung bzw. Entspannung des Grundwassers; 11. Planung und Ausführung von Bodenverbesserungs- und Stabilisierungsmaßnahmen (z.B. DSV-Injektionen, Manschettenrohrinjektionen, Hebungsinjektionen); 12. Gutachterliche Baubegleitung geotechnisch relevanter Baumaßnahmen; alternativ Erfahrung in der geotechnischen Bauüberwachung; 13. Planung und Ausführung von geotechnischen Monitoringmaßnahmen sowie der Aufbereitung, Analyse, Interpretation und Bewertung der Messergebnisse; 14. Maschineller Tunnelbau mit geschlossenem Betriebsmodus; 15. Planung und Ausführung von Baugrundvereisungen; 16. Erstellung von mittels probabilistischer Ansätze, einschl. Auswertung und Bewertung von Unsicherheiten und Unschärfen, entwickelten (hydro-)geologischen und geotechnischen 3D-Modellen für Verkehrsinfrastrukturprojekte als Grundlage eines Fachmodells „Baugrund“ für BIM; 17. Anwendung von BIM im Zusammenhang mit der Planung und Ausführung von geotechnischen Maßnahmen und Bauwerken; - Qualifikationsanforderungen zu den vorgesehenen Projektbearbeitern 1 bis 4 (Senior Ing.): 1. Hochschulstudium in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Bergbau, Geotechnik, Geologie, Ingenieurgeologie, Hydrogeologie, Hydrologie oder Geophysik mit Abschluss als Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur bzw. Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. Der Nachweis des erfolgreichen Hochschulabschlusses bzw. der Promotion ist durch die Vorlage des akademischen Grades Bachelor, Master, Diplom-Ingenieur, Diplom-Geologe oder Dr.-Ing. an einer deutschen Hochschule (Universität, Technische Universität, Technische Hochschule oder Fachhochschule/Hochschule für angewandte Wissenschaften) oder eines gleichwertigen akademischen Grades an einer ausländischen Hochschule mit beglaubigter Übersetzung zu erbringen. und 2. Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als PL oder Projektingenieur im Bereich Geotechnik und/ oder Tunnelbau Geforderte Referenzen Projektbearbeiter 1 bis 4 (Senior Ing.): Genannt und gewertet werden können nur Referenzprojekte, die innerhalb der letzten 10 Geschäftsjahre vor dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Vergabeverfahrens von der Person in einem Zeitraum von mindestens 3 Monaten in wesentlichen Teilen bearbeitet wurden. Gefordert sind mindestens 3 Referenzprojekte. Eine geringere Anzahl von Referenzprojekten ist nur dann ausreichend, wenn damit in der Summe eine Tätigkeit wie hier gefordert über einen Zeitraum von mindestens 1,5 Jahren vorliegt. Eine Referenz wird gewertet, wenn mindestens eine der folgenden Mindestanforderungen erfüllt ist: 1. Tätigkeit in der geotechnischen Beratung, Planung oder Realisierung von unterirdischen Verkehrsinfrastrukturprojekten und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 10 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 50 Mio. netto 2. Objektplanung Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen Lph 5 und/oder Lph 6 und/oder Lph 7 für ein Projekt einer unterirdischen Verkehrsinfrastruktur und/oder Baugruben mit einer Tiefe von mindestens 10 Metern, jeweils mit Baukosten größer EUR 50 Mio. netto.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/01/2024 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/8ec054c5-456c-4653-a667-224e0bf20f6e
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen: 
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 01/02/2024
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://bieterportal.noncd.db.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/8ec054c5-456c-4653-a667-224e0bf20f6e
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Gemäß Vergabeunterlagen.
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 10/01/2024 11:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 56 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Gemäß Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerische Haftung aller Gemeinschaftsmitglieder
Finanzielle Vereinbarung: keine weiteren
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: DB Netz AG (Bukr 16)
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: DB Netz AG (Bukr 16) - Deutsche Bahn AG
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: DB Netz AG (Bukr 16) - Deutsche Bahn AG
Organisation, die Angebote bearbeitet: DB Netz AG (Bukr 16) - Deutsche Bahn AG
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: 994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: DB Netz AG (Bukr 16)
Registrierungsnummer: f45ee0d3-f9b6-44f0-846d-0c10b6f61a37
Postanschrift: Adam-Riese-Straße 11-13
Stadt: Frankfurt Main
Postleitzahl: 60327
Land, Gliederung (NUTS): Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt (DE712)
Land: Deutschland
E-Mail: eVergabe@deutschebahn.com
Telefon: +49 1806996633
Internetadresse: http://www.deutschebahn.com/bieterportal
Sonstige Kontaktpersonen: 
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Bahn AG
Abteilung: FE.EI-S - Beschaffung Infrastruktur Region Süd
Postanschrift: Richelstraße 3  
Stadt: München
Postleitzahl: 80634
Land, Gliederung (NUTS): München, Kreisfreie Stadt (DE212)
Land: Deutschland
E-Mail: markus.garbe@deutschebahn.com
Telefon: +49 89130872593
Fax: +49 69260913730
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes
Registrierungsnummer: 0a9ea480-08e4-4ab6-bf12-d722d0ad54b6
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1fc32a74-0f52-4165-8651-e449eb175e19  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 17
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/11/2023 11:36:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 721607-2023
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 229/2023
Datum der Veröffentlichung: 28/11/2023