72296-2023 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 25/2023 03/02/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
77.0601 /2022 - "Verkehrsqualität von Knotenpunkten und Strecken bei Hauptverkehrsstraßen ohne Lichtsignalanlage mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit unter 50 km/h“
Referenznummer der Bekanntmachung: Z2ky-FE 77.0601 /2022
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
77.0601 /2022 - "Verkehrsqualität von Knotenpunkten und Strecken bei Hauptverkehrsstraßen ohne Lichtsignalanlage mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit unter 50 km/h“
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 264 705,88 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Hauptort der Ausführung: 51427 Bergisch Gladbach, Brüderstrasse 53
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Eine Beschränkung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 oder 40 km/h auf Hauptverkehrsstraßen bzw. 30 km/h als generelle Regelgeschwindigkeit für innerörtliche Straßen steht regelmäßig auf der kommunalen Agenda. Zur verkehrstechnischen Leistungsfähigkeit („Verkehrsqualität“) bei niedrigen Innerortsgeschwindigkeiten gibt es allerdings Wissensdefizite in den anerkannten Berechnungsverfahren. In diesem Projekt stehen die Verfahren zu den nicht-signalisierten Knotenpunkten im Fokus. Erste Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei einer Reduzierung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (Vzul.) auf unter 50 km/h bestimmte Verhaltensweisen an solchen Knoten abzuweichen scheinen (Bremsbereitschaft des Kfz-Verkehrs erhöht sich, gesteigerter situativer Verzicht auf eigenen Vorrang beim Fahrzeugverkehr, veränderte Annahme von Grenz- und Folgezeitlücken aller Verkehrsteilnehmenden usw.), was sich möglicherweise auf die Genauigkeit der bisher bekannten Rechenverfahren auswirkt.
Ziel des Forschungsprojektes ist es daher, ein iteratives Verfahren zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit von Kreuzungen und Einmündungen von und mit Hauptverkehrsstraßen mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit unter 50 km/h zu entwickeln, an denen der Verkehr auf der Nebenstraße durch Zeichen 205 StVO oder Zeichen 206 StVO vorfahrtsrechtlich untergeordnet ist.
Zu entwickeln ist ein Ansatz für die betreffenden Knotenpunkte und falls relevant, Streckenzüge, bei denen die etwaigen verkehrsqualitativen Verbesserungen für eigentlich wartepflichtige motorisierte und nicht-motorisierte Ströme besondere Berücksichtigung erfahren (z.B. Fahrzeugverkehr (motorisiert und nicht-motorisiert) aus Nebenstraßen und Grundstückseinfahrten sowie querender Fuß- und Radverkehr).
Ein erwartetes Ergebnis des Projektes ist es, herauszuarbeiten ob das in Deutschland gängige Verfahren auf Basis von Zeitlücken weiterhin geeignet ist bzw. wie dieses angepasst werden kann. Grundsätzlich werden quantifizierbare Resultate, d.h. Modelle inklusive Parameter oder rein empirisch ermittelte Werte und Funktionen sowie darauf aufbauende Formulierungshilfen für die Fortschreibung des Handbuches für die Bemessung von Straßenverkehrsanlagen (HBS) gefordert.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 199-565126
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z2ky-FE 77.0601 /2022
Bezeichnung des Auftrags:
77.0601 /2022 - "Verkehrsqualität von Knotenpunkten und Strecken bei Hauptverkehrsstraßen ohne Lichtsignalanlage mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit unter 50 km/h“
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
24/01/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Ruhr-Universität Bochum
Ort: Bochum
NUTS-Code: DEA51 Bochum, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 264 705,88 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
- Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes.
- Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
- Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
30/01/2023