729686-2023 - AuftragsänderungDeutschland-München: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
OJ S 232/2023 01/12/2023
Bekanntmachung einer Änderung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.
Postanschrift: Hansastr. 27c
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 80686
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): C2 - Vergabestelle Bau
E-Mail: vergabestelle-bau@zv.fraunhofer.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.fraunhofer.de

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Fraunhofer Fraunhofer IKTS Braunschweig - V_064_750581_A_Objektplanung Gebäude und Innenräume
Referenznummer der Bekanntmachung: IKTS - V_064_750581_A_Objektplanung Gebäude und Innenräume
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
V_064_750581_A_Objektplanung Gebäude und Innenräume
Los-Nr.: 1
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Hermann-Blenk-Straße 42, 38108 Braunschweig
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Mit dem Neubau des Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS beabsichtigt die Fraunhofer Gesellschaft die Errichtung eines nationalen Kompetenzzentrums, das mobile und stationäre Energiespeichersysteme an die industrielle Reife heranführt und demonstriert. Das ZESS wird von den drei Fraunhofer-Instituten IFAM, IKTS und IST in Kooperation mit der TU Braunschweig getragen.
Es wird ein hoch spezialisierter Forschungsbau für ca. 100 Mitarbeitende benötigt, der sowohl Büro- als auch Labor- und Technikumsflächen (einschl. Trockenräume sowie Bereiche zur Erstellung/Bearbeitung von Lithiuim-Ionen-Batterien) umfasst. Der Flächenbedarf (Büros, Labore, Technikumsflächen etc.) beträgt insgesamt ca. 3.300 m2 (HNF 1-6).
Das Grundstück, auf dem das Gebäude errichtet werden soll, weist eine Fläche von ca. 11.600 m2 auf und ist im Hinblick auf spätere Erweiterungen flächenschonend zu beplanen.
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 13/11/2019 Ende: 31/12/2023
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 207-505465

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 409362
Los-Nr.: 1
Bezeichnung des Auftrags:
Fraunhofer Fraunhofer IKTS Braunschweig - V_064_750581_A_Objektplanung Gebäude und Innenräume - NV01
V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe
21/10/2019
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: HDR GmbH
Postanschrift: Josef-Gockeln-Straße 10
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DEA11 Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert der Beschaffung: 1 558 000,00 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Nach § 9 der VGV haben wir uns entschieden, die Vergabeunterlagen ausschließlich digital über die Deutsche eVergabe anzubieten.
Die Vergabeunterlagen können über das Vergabeportal der der Deutschen e-Vergabe unter http://www.deutsche-evergabe.de frei abgerufen werden.
Der Bewerbungsbogen ist vollständig auszufüllen und zusammen mit den geforderten Nachweisen, Erklärungen und Bescheinigungen an die Vergabestelle zu senden.
Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum unter IV.2.2) angegebenen Schlusstermin als Bewerbung über die Deutsche eVergabe eingereicht werden. Eine Einreichung als Anlage zu einer Nachricht ist nicht zulässig.
|
Die Kommunikation und damit auch Rückfragen zu dieser Ausschreibung sind ausschließlich über das Vergabeportal der Deutschen e-Vergabe zustellen und werden hierrüber auch beantwortet. Hierzu ist eine Registrierung gem. §9 Abs. 3 der VGV notwendig. Die Nutzung der Plattform für dieses Verfahren ist kostenfrei.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB) . Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Siehe Vergabestelle unter I.1)
Ort: München
Land: Deutschland
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
27/11/2023

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1.
Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1.
CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
VII.1.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
VII.1.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE911 Braunschweig, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung: Hermann Blenk Straße 42, 38108 Braunschweig
VII.1.4.
Beschreibung der Beschaffung
Mit dem Neubau des Fraunhofer-Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme ZESS beabsichtigt die
Fraunhofer Gesellschaft die Errichtung eines nationalen Kompetenzzentrums, das mobile und stationäre
Energiespeichersysteme an die industrielle Reife heranführt und demonstriert. Das ZESS wird von den 3
Fraunhofer-Instituten IFAM, IKTS und IST in Kooperation mit der TU Braunschweig getragen.
Es wird ein hoch spezialisierter Forschungsbau für ca. 100 Mitarbeitende benötigt, der sowohl Büro- als auch
Labor- und Technikumsflächen (einschl. Trockenräume sowie Bereiche zur Erstellung/Bearbeitung von Lithiuim-
Ionen-Batterien) umfasst. Der Flächenbedarf (Büros, Labore, Technikumsflächen etc.) beträgt insgesamt ca. 3
300 m
2
(HNF 1-6).
Das Grundstück, auf dem das Gebäude errichtet werden soll, weist eine Fläche von ca. 11 600 m
2
auf und ist
im Hinblick auf spätere Erweiterungen flächenschonend zu beplanen.
VII.1.5.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 13/11/2019 Ende: 01/04/2024
VII.1.6.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 85 260,00 EUR
VII.1.7.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: HDR GmbH
Ort: München
NUTS-Code: DE212 München, Kreisfreie Stadt
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: nein
VII.2.
Angaben zu den Änderungen
VII.2.1.
Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):
Nach Abstimmung mit den anderen am Projekt Beteilgten und der BIM-Fachabteilung C3 wurde eine
Planung als "Medium"-BIM für die geplante Holzkonstruktion als sinnvoll beurteilt. Die Fehleranfälligkeit
bei der Schlitz- und Durchbruchplanung ist be der hohen Komplexität der geplanten Installationen
(Trockenraum) deutlich geringer. Dadurch bedingte Planungs- und Bauverzögerungen werden mit hoher
Wahrscheinlichkeit vermieden, so dass die Maßnahme insgesamt mit größerer Wirtschaftlichkeit
durchgeführt werden kann.
VII.2.2.
Gründe für die Änderung
Notwendigkeit der Änderung aufgrund von Umständen, die ein öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber bei aller Umsicht nicht vorhersehen konnte (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe c der Richtlinie 2014/25/EU)
Beschreibung der Umstände, durch die die Änderung erforderlich wurde, und Erklärung der unvorhersehbaren Art dieser Umstände:
Nach Abstimmung mit den anderen am Projekt Beteilgten und der BIM-Fachabteilung C3 wurde einePlanung als "Medium"-BIM für die geplante Holzkonstruktion als sinnvoll beurteilt. Die Fehleranfälligkeitbei der Schlitz- und Durchbruchplanung ist be der hohen Komplexität der geplanten Installationen(Trockenraum) deutlich geringer. Dadurch bedingte Planungs- und Bauverzögerungen werden mit hoherWahrscheinlichkeit vermieden, so dass die Maßnahme insgesamt mit größerer Wirtschaftlichkeitdurchgeführt werden kann.
VII.2.3.
Preiserhöhung
Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen sowie im Falle der Richtlinie 2014/23/EU der durchschnittlichen Inflation im betreffenden Mitgliedstaat)
Wert ohne MwSt.: 1 672 576,71 EUR
Gesamtauftragswert nach den Änderungen
Wert ohne MwSt.: 1 757 836,71 EUR