732051-2023 - AuftragsänderungDeutschland-Marienberg: Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
OJ S 233/2023 04/12/2023
Bekanntmachung einer Änderung
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau
Postanschrift: Am Roten Turm 1
Ort: Marienberg
NUTS-Code: DED42 Erzgebirgskreis
Postleitzahl: 09496
Land: Deutschland
E-Mail: betrieb.fmz@ltv.sachsen.de
Telefon: +49 37367-3100
Fax: +49 37367-310130
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.talsperren-sachsen.de

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Geologische Baubegleitung, Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwarzen Pockau in Pockau, NTV05
Referenznummer der Bekanntmachung: 5.231.6121.002
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.2.
Beschreibung
II.2.1.
Bezeichnung des Auftrags
Geologische Baubegleitung, Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwarzen Pockau in Pockau, NTV05
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED42 Erzgebirgskreis
Hauptort der Ausführung: 09509 Pockau-Lengefeld
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung zum Zeitpunkt des Abschlusses des Vertrags
Im Rahmen der Bauausführung sind die Baugrundverhältnisse auf die Übereinstimmung mit der zugrunde liegenden Baugrunderkundung und Planung zu prüfen und eine Abnahme und Freigabe aller Gründungssohlen für alle Bauwerksachsen durchzuführen.
II.2.7.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 21/08/2018 Ende: 30/06/2023
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: EFRE-Förderperiode 2014 bis 2020, EFRE 03, FV-Reg.-Nr.: 103044052

Abschnitt IV: Verfahren

IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Bekanntmachung einer Auftragsvergabe in Bezug auf diesen Auftrag
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 164-375371

Abschnitt V: Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe

Auftrags-Nr.: 4500127811
Bezeichnung des Auftrags:
Geologische Baubegleitung, Hochwasserschutzmaßnahmen an der Schwarzen Pockau in Pockau
V.2.
Auftragsvergabe/Konzessionsvergabe
V.2.1.
Tag des Abschlusses des Vertrags/der Entscheidung über die Konzessionsvergabe
21/08/2018
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Der Auftrag/Die Konzession wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: GEOS Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Schwarze Kiefern 2
Ort: Freiberg
NUTS-Code: DED43 Mittelsachsen
Postleitzahl: 09599
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert der Beschaffung: 178 365,10 EUR

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: http://www.lds.sachsen.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verfahren vor der Vergabekammer (§160 GWB), Einleitung, Antrag: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
VI.4.4.
Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419771040
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: http://www.lds.sachsen.de
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
29/11/2023

Abschnitt VII: Änderungen des Vertrags/der Konzession

VII.1.
Beschreibung der Beschaffung nach den Änderungen
VII.1.1.
CPV-Code Hauptteil
71332000 Dienstleistungen im Bereich Geotechnik
VII.1.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
VII.1.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DED42 Erzgebirgskreis
Hauptort der Ausführung: 09509 Pockau-Lengefeld
VII.1.4.
Beschreibung der Beschaffung
Im Zuge der Ausführungsplanung der Baulose 9.2 und 10 wurde festgestellt, dass die im Jahr 2008 erstellten Grundwassermessstellen 02/08 und 03/08 vor Baubeginn der Hochwasserschutzanlage rückgebaut und an einer geeigneten Stelle neu errichtet werden müssen.
Die Umverlegung der Grundwassermessstellen 02/08 und 03/08 ist notwendig, da diese sich im unmittelbaren Baubereich befinden und bei der baulichen Umsetzung der Hoch-wasserschutzwände nicht erhalten werden können. Gemäß den Nebenbestimmungen Punkt 2.6.4 und 2.6.5 des Planfeststellungsbeschlusses sind die Messwerte (Tageswerte) der GWMS 02/08 und 03/08 zu erhalten und der Landesdirektion Referat 42 zu übergeben.
Leistungsgegenstand der zusätzlichen Leistungen ist die Durchführung von 2 Messstellen Durchmesser 219 mm, Ausbau je DN 100 zu je 6m als Unterflurmesstellen. neben den Bohrarbeiten selbst sind die Bohranzeigen zu tätigen, Schachtscheine einzuholen, die Baustelle einzurichten und zu sichern. Es folgen Pumpversuche, eine Kamerabefahrung und Wasserprobenentnahmen. Erstellung eines Abschlussdokumentes.
VII.1.5.
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession
Beginn: 21/08/2018 Ende: 30/06/2023
VII.1.6.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses/der Konzession
Gesamtwert des Auftrags/des Loses/der Konzession: 18 278,00 EUR
VII.1.7.
Name und Anschrift des Auftragnehmers/Konzessionärs
Offizielle Bezeichnung: GEOS Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Schwarze Kiefern 2
Ort: Freiberg
NUTS-Code: DED43 Mittelsachsen
Postleitzahl: 09599
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer/Konzessionär ist ein KMU: ja
VII.2.
Angaben zu den Änderungen
VII.2.1.
Beschreibung der Änderungen
Art und Umfang der Änderungen (mit Angabe möglicher früherer Vertragsänderungen):
Im Zuge der Ausführungsplanung der Baulose 9.2 und 10 wurde festgestellt, dass die im Jahr 2008 erstellten Grundwassermessstellen 02/08 und 03/08 vor Baubeginn der Hochwasserschutzanlage rückgebaut und an einer geeigneten Stelle neu errichtet werden müssen.
Die Umverlegung der Grundwassermessstellen 02/08 und 03/08 ist notwendig, da diese sich im unmittelbaren Baubereich befinden und bei der baulichen Umsetzung der Hoch-wasserschutzwände nicht erhalten werden können. Gemäß den Nebenbestimmungen Punkt 2.6.4 und 2.6.5 des Planfeststellungsbeschlusses sind die Messwerte (Tageswerte) der GWMS 02/08 und 03/08 zu erhalten und der Landesdirektion Referat 42 zu übergeben.
Leistungsgegenstand der zusätzlichen Leistungen ist die Durchführung von 2 Messstellen Durchmesser 219 mm, Ausbau je DN 100 zu je 6m als Unterflurmesstellen. neben den Bohrarbeiten selbst sind die Bohranzeigen zu tätigen, Schachtscheine einzuholen, die Baustelle einzurichten und zu sichern. Es folgen Pumpversuche, eine Kamerabefahrung und Wasserprobenentnahmen. Erstellung eines Abschlussdokumentes.
VII.2.2.
Gründe für die Änderung
Notwendigkeit zusätzlicher Bauarbeiten, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer/Konzessionär (Artikel 43 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/23/EU, Artikel 72 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/24/EU, Artikel 89 Absatz 1 Buchstabe b der Richtlinie 2014/25/EU)Beschreibung der wirtschaftlichen oder technischen Gründe und der Unannehmlichkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten, durch die ein Auftragnehmerwechsel verhindert wird:
Die zusätzlichen Leistungen Geotechnik waren zum Zeitpunkt der Vergabe und der Beauftragung des Hauptvertrages nicht vorhersehbar und deshalb nicht Leistungsbestandteil des Hauptvertrages, sind aber zwingend zur Realisierung des Projektes und einer funktionsfähigen Hochwasserschutzanlage erforderlich. Die zusätzlich erforderlich gewordenen Planungsleistungen können nur von dem mit den Fachplanungsleistungen beauftragten Ingenieurbüro ausgeführt werden und nicht durch einen anderen Auftragnehmer. Ein Wechsel des Auftragnehmers wäre aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht vertretbar. Auf Grund der erreichten Planungs- und Ausführungstiefe des Projektes verfügt das Ingenieurbüro über umfangreiche Fachkenntnisse, welche sich ein neuer AN verbunden mit Mehrkosten einarbeiten müsste. Auch würde ein Wechsel des AN einen vertragsrechtlichen Eingriff in das Werk des jetzigen AN bedeuten, für welches der AN haftet.
VII.2.3.
Preiserhöhung
Aktualisierter Gesamtauftragswert vor den Änderungen (unter Berücksichtigung möglicher früherer Vertragsänderungen und Preisanpassungen sowie im Falle der Richtlinie 2014/23/EU der durchschnittlichen Inflation im betreffenden Mitgliedstaat)
Wert ohne MwSt.: 198 045,85 EUR
Gesamtauftragswert nach den Änderungen
Wert ohne MwSt.: 216 323,85 EUR