Beschreibung der Beschaffung
Das bestehende AquaFöhr Wellenbad soll durch einen Neubau in unmittelbarer Nähe zum Bestand ersetzt werden. Der Betrieb des noch bestehenden AquaFöhrs ist fortlaufend geplant. Der Abbruch des Bestandes soll erst nach Inbetriebnahme des Neubaus durchgeführt werden. Als Projektschnittstelle und Baumaßnahme in einem zweiten Bauabschnitt ist ein Hotelneubau mit direkter baulicher Anbindung an das neue AquaFöhr geplant. Als Konsequenz muss das Projektgrundstück, das sog. Areal Lüttmarsch, entwickelt und überplant werden. Weitere Projektschnittstellen im Rahmen der Arealentwicklung sind die Umverlegung eines Regenrückhaltebeckens u.a. mit Vorflutfunktion, die Anbindung an eine bestehende Seewassersaugleitung geführt durch eine Hochwasserschutzanlage, die Anpassung der Medienver- und –entsorung sowie die Umgestaltung der Freianlagen auf dem Projektgrundstück einschließlich Stellplatzanlagen, Zufahrten und Anpassung der angrenzenden Strandpromenade.
Der Bauherr für das neue AquaFöhr und die Arealentwicklung Lüttmarsch ist der Städtische Liegenschaftsbetrieb Wyk auf Föhr als Eigenbetrieb der Stadt Wyk auf Föhr. Der Bauherr für die Arealentwicklung Lüttmarsch mit den zuvor genannten Teilprojekten ist die Stadt Wyk auf Föhr. Die Aufgaben der Projektleitung werden gebündelt durch den Städtischen Liegenschaftsbetriebs wahrgenommen. Zur Unterstützung des Bauherrn ist ein externes Büro mit der Projektsteuerung beauftragt. Der Bauherr für den Hotelneubau wird ein noch zu findender privater Investor sein.
Das AquaFöhr fungiert sowohl als Freizeiteinrichtung als auch als Kur- und Thalassozentrum und wird außerdem von Einwohnern, Schulen und Vereinen zum Leistungsschwimmen genutzt. Das spezielle Angebot therapeutisch anwendbarer Heilmittel des Meeres ist wichtiger Bestandteil der Planung, insbesondere die Meerwasser- und Schlicknutzung. Die Gastronomie soll durch das geplante Hotel betrieben werden soll.
Zur Entwicklung eines städtebaulichen und architektonischen Entwurfs für die Gesamtmaßnahme AquaFöhr mit Kurmittelhaus und Hotel sowie für die Gestaltung der Freiflächen wurde ein zweistufiger hochbaulicher Realisierungswettbewerb durchgeführt. Es ist geplant die Bauleistungen für den Neubau des AquaFöhr an einen Generalunternehmer zu vergeben.