73887-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Erstellung von Bilanzabschlüssen – VBL - Jahresabschlussprüfung
OJ S 22/2026 02/02/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungVBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
E-Mailzentraler.einkauf@vbl.de
Rechtsform des ErwerbersVon einer zentralen Regierungsbehörde kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersSozialwesen
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelVBL - Jahresabschlussprüfung
BeschreibungDie VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (im Folgenden VBL) beabsichtigt, die Beschaffung von Jahresabschlussprüfungsleistungen für die Jahre 2026 - 2030. Die Beauftragung erfolgt für die jeweils zu prüfenden Jahre getrennt, und jeweils erst nachdem der Verwaltungsrat der VBL die von der Vergabestelle beabsichtigte Zuschlagserteilung bzw. weitere Beauftragung einer Jahresabschlussprüfung mittels Beschlusses bestätigt. Danach wird diese Entscheidung der Aufsichtsbehörde der VBL. (BaFin) mitgeteilt, welche dann für zwei Monate die Möglichkeit hat, diesem Beschluss zu widersprechen. Erst und ausschließlich dann, wenn innerhalb des der Aufsichtsbehörde zustehenden Zeitraums kein Widerspruch eingelegt worden ist, kann der Zuschlag erteilt werden. Das heißt, dass mit Zuschlagserteilung allein der Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Jahr 2026 beauftragt wird. Für jedes folgende Jahr (2027, 2028, 2029 und 2030) bedarf es des oben dargestellten Prozesses und einer jeweils gesonderten Beauftragung des Auftragnehmers durch die VBL. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung für die Jahresabschlussprüfung für die Jahre 2027, 2028, 2029 und/oder 2030 besteht nicht .
Kennung des Verfahrens9893d615-6d94-45f3-95ab-f15a3733e152
Interne KennungB251215721
VerfahrensartNichtoffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
Zentrale Elemente des VerfahrensÜberschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll (max. 5), wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der eingereichten Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft. Ein Austausch benannter Referenzen ist nicht möglich. Erstes maßgebendes Kriterium ist die Anzahl der eingereichten Referenzen über vergleichbare Leistungen, die die an die Referenzen gestellten Mindestanforderungen erfüllen. Es werden diejenigen fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert, die die meisten Referenzen, die jeweils die Mindestanforderungen erfüllen, eingereicht haben. HIerbei werden je Bewerber/Bewerbergemeinschaft max. 10 Referenzen berücksichtigt. Diejenigen 5 Bewerber, die nach dieser Maßgabe die meisten, jedoch maximal 10 Referenzen vorweisen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollten hierbei mehrere Bewerber/Bewerbergemeinschaften über identisch viele solcher Referenzen verfügen, ist auf der zweiten Stufe mit Blick auf diese Bewerber/Bewerbergemeinschaften der gesamte Netto-Umsatz, der der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft mit den eingereichten Referenzprojekten gemacht hat, ausschlaggebend. Hierbei wird ebenfalls nur der Umsatz von max. 10 Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen, berücksichtigt. Sollte bei den betreffenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften auch ein identische Umsatz in den max. 10 berücksichtigten Referenzen bestehen, ist sodann der Netto-Gesamtumsatz im Bereich der Jahresabschlussprüfung der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in Addition ausschlaggebend. Sollte die betreffenden Bewerber/Bewerbergemeinschaften auch hier über einen identischen Gesamtumsatz in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftjahren in Summe verfügen, entscheidet das Los.
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79211200 Erstellung von Bilanzabschlüssen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79200000 Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen, 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
2.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftHans-Thoma-Straße 19  
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76133
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen#Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9RM42B# 1. Der AG weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird. 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabeportal www.dtvp.de zur Verfügung gestellt. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o.g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. 3. Der AG hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Die Vordrucke sowie die weiteren Unterlagen zum Verfahren können über das o. g. Vergabeportal abgerufen werden. 4. Die Übermittlung von Bewerber-/Bieterfragen hat ausschließlich über das Vergabeportal zu erfolgen. Die Fragen müssen spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist vorliegen. 5. Mit dem Teilnahmeantrag ist anzugeben, bei welchen Leistungen und in welchem Umfang Nachunternehmen eingesetzt werden sollen (Vordruck in den Vergabeunterlagen enthalten). Hinsichtlich der einzureichenden Erklärungen und Nachweise gilt Folgendes: a) Sofern sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag namentlich benannt werden und eine Verfügbarkeitserklärung vorgelegt werden, aus der sich ergibt, dass das Nachunternehmen dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall zur Verfügung steht. Ferner sind für die Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen. b) Sofern sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft nicht auf die Leistungsfähigkeit der Nachunternehmen zum Nachweis der Eignung beruft, muss das Nachunternehmen noch nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag namentlich benannt werden. Sofern das Angebot während der Angebotsphase in die engere Wahl kommt, wird die Vergabestelle den Bieter / die Bietergemeinschaft auffordern, das Nachunternehmen namentlich zu benennen. Ferner sind für das Nachunternehmen die Erklärungen und Nachweise laut den Bewerbungsbedingungen, in dem in den Eignungskriterien geforderten Umfang, vorzulegen. 6. Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bewerber/Bieter bzw. die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft sowie vorgesehene Nachunternehmen, dessen / deren Angebot in die engere Wahl kommt, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einzuholen. 7. Jeder Bewerber/ jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Unternehmensdarstellung/Firmenprofil (Vordruck in Vergabeunterlagen vorhanden) vorzulegen; jeder Bewerber / jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung vorzulegen, dass in Bezug auf das Unternehmen keine Ausschlussgründe i. S. d. §§ 123, 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Vordruck in Vergabeunterlagen vorhanden); jeder Bewerber/ jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung zur Umsetzung von Art. 5k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2023/2878 des Rates vorzulegen (Vordruck in Vergabeunterlagen vorhanden), jeder Bewerber/ jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung zur Einhaltung des SchwarzArbG und MiLoG vorzulegen (Vordruck in Vergabeunterlagen vorhanden), jeder Bewerber/ jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft hat mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung zum Datenschutz vorzulegen (Vordruck in Vergabeunterlagen enthalten). 8. Von Bewerbergemeinschaften ist eine Bewerbergemeinschaftserklärung vorzulegen (Vordruck in den Vergabeunterlagen).
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigungvgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitätenvgl. § 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierungvgl. § 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB
Betrugvgl. § 123 Abs. 1 Nr. 4 und 5 GWB
Korruptionvgl. §§ 123 Abs. 1 Nr. 6-8, 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandelsvgl. § 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuernvgl. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgenvgl. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB
Zahlungsunfähigkeitvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwaltervgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeitvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriftenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhaltenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbsvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahrenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrensvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahrenvgl. § 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelVBL - Jahresabschlussprüfung
BeschreibungJahresabschluss und Lagebericht der VBL sind jährlich gemäß § 71 VBL-Satzung in Verbindung mit § 341k HGB und §§ 316 ff. HGB, die freiwillige Versicherung gemäß § 341k und §§ 316 ff. HGB in Verbindung mit § 35 VAG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) zum Zeitpunkt der Prüfung geltenden deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung (vgl. Prüfungsstandards und Prüfungshinweise des IDW) zu prüfen. Über die durchgeführten Prüfungen ist durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gemäß §§ 321 ff. HGB ein Prüfungsbericht zu erstellen und ein Bestätigungsvermerk zu erteilen. Weiterhin ist bei den Berichten auf die Erfordernisse der Verordnung über den Inhalt der Prüfungsberichte zu den Jahresabschlüssen und Solvabilitätsübersichten von Versicherungsunternehmen (Prüfungsberichteverordnung - PrüfV); sowie die Erfordernisse der Verordnung (EU) 2022/2554 über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor (Digital Operational Resilience Act, DORA) zu achten. Bestandteile des Prüfungsauftrages bzw. Kernaufgaben bei der Prüfung sind unter anderem - die Kapitalanlagen, - die versicherungstechnischen Rückstellungen und - die Prüfung des Risikomanagements gemäß § 26 VAG Für die Prüfung werden fundierte Kenntnisse zu Finanzinstrumenten sowie aktuarielles Fachwissen für Finanzierungs- und Bilanzierungsfragen bei kapitalgedeckten und im Abschnittsdeckungsverfahren finanzierten Abrechnungsverbänden vorausgesetzt. Im Rechnungswesen der VBL werden die SAP-Module FI, FI-AA, CO, HR, HCM, FSCD, MM, PS, RE und TR eingesetzt. Der Prüfungsauftrag erstreckt sich zunächst auf das Jahr 2026. Anschließend kann die VBL den Prüfungsauftrag maximal viermal um jeweils ein Jahr verlängern. Weitere Informationen lassen sich der kostenfrei zur Verfügung gestellten Projektbeschreibung entnommen werden.
Interne KennungB251215721
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79211200 Erstellung von Bilanzabschlüssen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79200000 Dienstleistungen im Bereich Rechnungslegung und -prüfung sowie Steuerwesen, 79000000 Dienstleistungen für Unternehmen: Recht, Marketing, Consulting, Einstellungen, Druck und Sicherheit
Optionen
Beschreibung der OptionenSiehe Vergabeunterlagen.
5.1.2.
Erfüllungsort
PostanschriftHans-Thoma-Straße 19  
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76133
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit1 Jahr
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen4
Weitere Informationen zur VerlängerungDer Beauftragung erfolgt jeweils für die jeweils zu prüfenden Jahre getrennt, und jeweils erst nachdem der Verwaltungsrat der VBL die von der Vergabestelle beabsichtigte Zuschlagserteilung bzw. Beauftragung einer weiteren Jahresabschlussprüfung mittels Beschlusses bestätigt. Danach wird diese Entscheidung der Aufsichtsbehörde der VBL. (BaFin) mitgeteilt, welche dann für zwei Monate die Möglichkeit hat, diesem Beschluss zu widersprechen. Erst und ausschließlich dann, wenn innerhalb des der Aufsichtsbehörde zustehenden Zeitraums kein Widerspruch eingelegt worden ist, kann der Zuschlag erteilt bzw. eine weitere Jahresabschlussprüfung beauftragt werden. Mit Zuschlagserteilung wird allein der Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Jahr 2026 beauftragt. Für jedes folgende Jahr (Prüfung 2027, Prüfung 2028, Prüfung 2029 und Prüfung 2030) bedarf es des oben dargestellten Prozesses und einer jeweils gesonderten Beauftragung des Auftragnehmers durch die VBL. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung für die Jahresabschlussprüfung für die Jahre 2027, 2028, 2029 und/oder 2030 besteht nicht.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der persönlichen Lage mit dem Teilnahmeantrag auf eigener Anlage folgende Angaben/Unterlagen einzureichen: Nachweis über Zulassung als in Deutschland von der Wirtschaftsprüferkammer anerkanntes Wirtschaftsprüfungsunternehmen, das die Voraussetzungen des § 319 HGB erfüllt. Aus dem Nachweis muss sich zudem ergeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 319 Abs. 2-4 HGB, ggf. in Verbindung mit § 319b HGB vorliegen.

KriteriumSpezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben zum Jahresumsatz (netto) im Bereich der Jahresabschlussprüfung der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren. Mindestanforderungen: Der Netto-Jahresumsatz im Bereich der Jahresabschlussprüfung muss in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens 2,5 Mio. EUR (netto) betragen haben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge2,00

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Eigenerklärung über das Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. im Falle des Nichtvorliegens Zusage, eine solche Versicherung im Falle der Bezuschlagung abzuschließen. [Die VBL behält sich vor, einen vom Versicherungsunternehmen ausgestellten Fremdnachweis über den o.g. Versicherungsschutz bzw. über die Bereitschaft des Versicherungsunternehmens eine entsprechende Versicherung mit dem betreffenden Bewerber im Falle der Bezuschlagung abzuschließen, zu verlangen (Kopie ausreichend). Der Bewerber weiß, dass er auf Verlangen eine entsprechende Bescheinigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen vorlegen muss, und wird entsprechende Vorbereitungen treffen. Der vom Versicherungsunternehmen ausgestellte Nachweis darf im Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als sechs Monate sein.] Mindestanforderungen: Eigenerklärung zum Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von mind. 5 Mio. EUR für Sach- und Personenschäden sowie für Personenschäden (zweifach maximiert pro Jahr) bzw. im Falle des Nichtvorliegens einer solchen Versicherung die Zusage, eine solche Versicherung mit entsprechender Deckungssumme und entsprechenden Schadensarten im Falle der Bezuschlagung abzuschließen. [Die VBL behält sich vor, einen vom Versicherungsunternehmen ausgestellten Fremdnachweis über den o.g. Versicherungsschutz zu verlangen (Kopie ausreichend). Der Bewerber weiß, dass er auf Verlangen eine entsprechende Bescheinigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen vorlegen muss, und wird entsprechende Vorbereitungen treffen. Der vom Versicherungsunternehmen ausgestellte Nachweis darf im Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als sechs Monate sein. Im Falle des Nichtvorliegens einer entsprechenden Versicherung behält sich die VBL alternativ vor, einen vom Versicherungsunternehmen ausgestellten Fremdnachweis zu verlangen, aus dem sich die Bereitschaft des Versicherungsgebers ergibt, mit dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung mit den vorgenannten Deckungssummen abzuschließen. Der Bewerber weiß, dass er auf Verlangen eine entsprechende Bescheinigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen vorlegen muss, und wird entsprechende Vorbereitungen treffen. Die Bescheinigung darf im Zeitpunkt der Einreichung nicht älter als sechs Monate sein.

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag auf eigener Anlage folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: Angaben zu den Jahresabschlüssen der letzten drei Jahre, falls deren Veröffentlichung gesetzlich vorgeschrieben ist.

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag im Rahmen eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens folgende Angaben vorzulegen: Angaben: zu erbrachten Leistungen vergleichbarer Art mit Angaben zur Projektbezeichnung und zum Ort; zum Auftragnehmer (bei Bewerbergemeinschaften das/die Unternehmen, das/die Leistung erbracht hat/haben; inkl. zuständiger Niederlassung); zum Referenzgeber nebst Branche, Anschrift, Abteilung und Ansprechpartner (inkl. Telefonnummer, E-Mailadresse); mit der Referenz erwirtschafteter Umsatz; zum Leistungszeitraum; dazu, ob die Referenz eine Jahresabschlussprüfung zum Gegenstand hat; dazu, ob der Referenzgeber in der Bilanzsumme mit der VBL vergleichbar ist; Höhe der Bilanzsumme; kurze Beschreibung der erbrachten Leistungen/des umfassten Umfangs; bei Beteiligung mehrerer Unternehmen am Referenzauftrag: Angabe der Aufgabenverteilung und Beschreibung der Aufgabenteilung und der Aufgaben- und Verantwortungsbereiche sowie Darstellung des Zusammenwirkens sämtlicher Projektbeteiligter. [Der Auftraggeber behält sich vor, die im Rahmen der Referenzangaben gemachten Angaben durch Nachfragen beim jeweiligen Referenzgeber bzw. dem entsprechend genannten Ansprechpartner zu überprüfen.] Mindestanforderungen: Der Bewerber muss mindestens fünf Referenzen (hierbei muss es sich um jeweils unterschiedliche Referenzgeber handeln) über die Erbringung von vergleichbaren Leistungen einreichen, die jeweils sämtliche der folgenden Anforderungen erfüllen müssen: a) Referenz hat Jahresabschlussprüfung zum Gegenstand; b) Die Referenzleistung ist seit dem Kalenderjahr 2023 erbracht worden. Es reicht aus, wenn ein Teil der Leistungserbringung, z.B. das Projektende im Kalenderjahr 2023 erfolgt ist. c) Der Referenzgeber ist Versicherungsunternehmen oder EbAV; d) Der Referenzgeber verfügt über eine vergleichbare Bilanzsumme wie die Auftraggeberin. Werden mehrere Referenzen von ein und demselben Referenzgeber eingereicht, wird nur eine einzige dieser Referenzen desselben Referenzgebers berücksichtigt. Im Falle eines Teilnahmeantrags einer Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, dass eines der Mitglieder über die geforderten Referenzprojekte oder die Mitglieder in Summe über die geforderten Referenzprojekte verfügen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge1,00

KriteriumTechniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag auf eigener Anlage folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: Angaben zum Bestehen steuerrechtlicher und versicherungsmathematischer Unternehmensbereiche.

KriteriumMaßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des EignungskriteriumsDer Bewerber/jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag auf eigener Anlage folgende Angaben/Unterlagen vorzulegen: Angaben zum Qualitätsmanagement Mindestanforderungen: Bewerber muss über ein marktübliches Qualitätsmanagement verfügen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen23/02/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9RM42B/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal
URLhttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9RM42B
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttps://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9RM42B
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge02/03/2026 10:30:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenDie Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen, Nachweisen richtet sich nach § 56 VgV.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer des Bundes beim Bundeskatellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltVBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtVBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungVBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder
Registrierungsnummer992-80052-91
PostanschriftHans-Thoma-Straße 19
StadtKarlsruhe
Postleitzahl76133
Land, Gliederung (NUTS)Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
LandDeutschland
E-Mailzentraler.einkauf@vbl.de
Telefon+49 721155-1781
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer des Bundes beim Bundeskatellamt
Registrierungsnummer991-02380-92
StadtBonn
Postleitzahl53123
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailvk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon+492289499-0
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungca97e43e-3af6-4f6a-a49a-332e621cd8e2  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung30/01/2026 11:36:02 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung73887-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe22/2026
Datum der Veröffentlichung02/02/2026