739718-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen – Leistungen der Objektplanung-Ingenieurbauwerke bzw. Leistungen der Objektplanung in Anlehnung an die HOAI für die Stahlbeton-Sanierung der Großmarkthalle, Marktstr. 10, 50968 Köln,
OJ S 215/2025 07/11/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungAmt für Recht, Vergabe und Versicherungen
E-MailSubmissionsdienst-Vergabe@stadt-koeln.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelLeistungen der Objektplanung-Ingenieurbauwerke bzw. Leistungen der Objektplanung in Anlehnung an die HOAI für die Stahlbeton-Sanierung der Großmarkthalle, Marktstr. 10, 50968 Köln,
BeschreibungLeistungen der Objektplanung-Ingenieurbauwerke bzw. Leistungen der Objektplanung in Anlehnung an die HOAI für die Stahlbeton-Sanierung der Großmarkthalle in Köln, Leistungsphasen 2 bis 9 und Besondere Leistungen
Kennung des Verfahrens6119d14c-ea76-4ae9-9cf6-c817d5886b59
Interne Kennung2025-0005-267-33
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadtkeine Angaben
Postleitzahlkeine Angaben
Land, Gliederung (NUTS)Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenDie Angebotsöffnung ist nicht öffentlich. Im Bereich "Information über die öffentliche Öffnung, Datum der Angebotsöffnung (BT-132)" muss aufgrund einer Vorgabe der Europäischen Union ein Datum eingetragen werden. Es dient ausschließlich als Information über den Angebotsöffnungstermin.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
Korruption
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrug
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Zahlungsunfähigkeit
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
5. Los
5.1.
LosLOT-0000
TitelLeistungen der Objektplanung-Ingenieurbauwerke bzw. Leistungen der Objektplanung in Anlehnung an die HOAI für die Stahlbeton-Sanierung der Großmarkthalle, Marktstr. 10, 50968 Köln,
BeschreibungAllgemein: Das historische und denkmalgeschützte Bauwerk; Bauzeit 1936-38, ist ein weitspannendes Stahlbetontragwerk mit Hauptbindersystem und Tragrippen für das circa 8 cm starke, parabelförmige Gewölbehaus (siehe HIG Ingenieurgesellschaft mbH, Sanierungskonzept Großmarkthalle, 29.02.2024). Witterungseinflüsse haben im Laufe der Jahrzehnte erhebliche Schäden, wie eine Karbonatisierung des Betons, sowie Korrosion und Querschnittsschwächung der Stahlarmierung verursacht. Vor allem die besonders der Witterung ausgesetzte Westfassade weist ein deutliches Schadensbild mit Hohllagen durch Feuchtigkeitseintritt und Substanzverlust am Beton bis hin zu freiliegenden und korrodierenden Stahlarmierungen auf. Das Schadensbild der Hallen-Doppelbinder ist in erster Linie einer dort innenliegenden, zeitweise defekten Dachentwässerung zuzuschreiben. Es wurde bereits eine erste Sicherungsmaßnahme mittels Verschraubung von U-Stählen an einer Fassaden-Lisene durchgeführt. Seit 2021 wird ein Monitoring des Bauwerkes durchgeführt und dokumentiert und zwar jährlich in den Jahren 2021 bis 2023; ab 2024 wird ein halbjährliches Monitoring vorgenommen. Maßnahmenbeschreibung: Das historische und denkmalgeschützte Bauwerk ist vollständig aus Stahlbeton errichtet. Fortwährende Witterungseinflüsse haben im Laufe der Jahrzehnte eine teilweise starke oberflächliche Karbonatisierung des Betons und die Entstehung von Hohllagen verursacht. Diese wurden bereits im Zuge der Untersuchungen entfernt, so dass die Stahlkorrosion und Querschnittsschwächung der Stahlarmierung sichtbar wurde. Die gesamte Stahlbeton-Hallenkonstruktion soll stahlbetontechnisch instandgesetzt, beziehungsweise generell substanzerhaltend saniert werden. Eine konstruktive Brandschutzertüchtigung ist nicht beabsichtigt. Die Arbeiten umfassen die Stahlbetonsanierung an West- und Ostfassade, Oberflächenbehandlungen der Flächentragwerke und Binder, beziehungsweise Doppelbinder, sowie die Sanierung der Obergaden und der Sheddach Konstruktion der Fensteranlagen der Nordseite. Die Arbeiten sollen nach Angabe des untersuchenden Tragwerksplaners nach der Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung), Teil 1 und Teil 2 (Stand Mai 2020), ausgeführt werden. Neben der hier angestrebten Stahlbetonsanierung ist parallel eine tragwerksplanerische Untersuchung und Überprüfung der Standsicherheit durch einen qualifizierten Fachplaner beabsichtigt. Vorbereitend wurden betontechnologische und tragwerksplanerische Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse der Bestandsuntersuchungen bilden die Grundlage für das hier vorliegende Sanierungskonzept von HIG Ingenieurgesellschaft mbH. Das Gesamtbauwerk ist ab 2026 nicht mehr in Vermietung und kann uneingeschränkt für den Baubetrieb genutzt werden. Die Arbeiten sollen an der am stärksten geschädigten Westfassade beginnen. Die vor- und nachbereitenden Arbeiten an der hier durch die Stahlbetonsanierung betroffene Elektroinstallation, der RWA- und Brandmeldeanlage werden von entsprechenden Fachbetrieben unter Koordination eines Büros für technische Gebäudeausrüstung durchgeführt. Die gesamte Stahlbetonkonstruktion soll entsprechend des vorliegenden Sanierungskonzeptes instandgesetzt werden, so dass ein Substanzerhalt zur späteren architektonischen Revitalisierung der Markthalle geplant und ausgeführt werden kann. In ersten Planungsüberlegungen soll die Markthalle mit ihren Nebengebäuden denkmalgerecht in ein vitales neues Stadtviertel "Parkstadt Süd" als zentrales, stadtraumbestimmendes Element mit unterschiedlichen, bisher noch nicht bekannten Nutzungen integriert werden. Beauftragung: Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst die Leistungsphasen 2 und 3. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht. Die Leistungen sollen nach Stundenaufwand vergütet werden. Eine detaillierte Beschreibung der Beschaffung und die Zuschlagskriterien sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt, diese ist zwingend zu beachten. Für den Teilnahmeantrag ist das Bewerbungsformular (Teilnahemantrag_OPL_Grossmarkt) zu verwenden.
Interne KennungLOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadtkeine Angaben
Postleitzahlkeine Angaben
Land, Gliederung (NUTS)Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/05/2026
Enddatum der Laufzeit01/03/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
Zusätzliche InformationenDen veröffentlichten Dokumenten ist das Dokument "Eigenerklärung_RUS-Sanktionen_Art_5k" zu entnehmen. Diese Eigernerklärung ist zwingend sowie vollständig ausgefüllt und unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot einzureichen. Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums1. Referenznachweise: Die Angaben in den vorgelegten Referenzen werden sowohl für die Eignungsprüfung als auch für die Auswahl der zur Teilnahme aufzufordernden Bewerber verwendet. Eine Auswahlentscheidung ist für den Fall erforderlich, dass mehr geeignete Bewerber die Teilnahme beantragen, als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Eine Angabe zu den abgefragten Mindestanforderungen ist erforderlich. Die Referenzen sind mit den in Anlage 1 zum Teilnahmeantrag enthaltenen Formblättern nachzuweisen. Die Formblätter sind je nach Anzahl der Referenzen entsprechend zu kopieren. Die Bewerber werden gebeten, sich auf die Vorlage von zwei vergleichbaren Referenzen zu beschränken. Wenn der Bewerber mehr Referenzen einreichen sollten, werden die zwei besten Referenzen gewertet. Von Bewerbergemeinschaften sind die Referenzkriterien insgesamt nachzuweisen, das heißt, der Referenznachweis ist nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu führen. Bei Bietergemeinschaften ist das jeweilige Mitglied den Leistungen eindeutig zuzuordnen. 1.1 Mindeststandards: Gefordert ist der Nachweis von zwei vergleichbaren Referenzen hinsichtlich Schwierigkeit und Leistungsumfang in vergleichbarer Aufgabenstellung und ähnlicher Auftragshöhe gemäß § 46 Absatz 3 Nummer 1 VgV. Folgende Anforderungen muss jedes Referenzprojekt mindestens erfüllen, damit die Eignung für die anstehende Aufgabe nachgewiesen ist: Als vergleichbares Projekt anerkannt werden Projekte, deren Komplexität mindestens: a) die Honorarzone III (oder höher) für die Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Objektplanung gemäß HOAI oder vergleichbar umfassen. b) die Betonsanierung/Instandsetzung eines Ingenieurbauwerkes oder die Betonsanierung/Instandsetzung eines Gebäudes nachweisen. c) eine Größenordnung von mindestens 600.000,00 Euro (netto) für die Kostengruppe 300 nach DIN 276-1 (oder vergleichbarer landesspezifischer Kostengruppen) aufweisen. d) Die Fertigstellung der Betonsanierung/Instandsetzung darf nicht vor dem Jahr 2016 erfolgt sein. Der Betrachtungszeitraum ist Januar 2016 bis einschließlich Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge. Als Fertigstellung gilt der Abschluss der LP 8 der Betonsanierung/Instandsetzung. Zudem müssen folgende Kriterien im Rahmen der vorgenannten Referenzprojekte ebenfalls erfüllt sein: e) Mindestens ein Referenzprojekt muss die Betonsanierung/Instandsetzung eines denkmalgeschützten Bauwerks sein. f) Für mindestens ein Referenzprojekt müssen die Grundleistungen der Objektplanung-Ingenieurbauwerk oder Objektplanung in den Leistungsphasen 2 bis 7 sowie die Bearbeitung von zentralen Grundleistungen der Leistungsphase 8 erbracht worden sein. 1.3 Auswahlkriterien (Zur Beschränkung der Zahl der Bewerber): Hinweis: Die nachfolgenden objektiven Auswahlkriterien kommen erst in dem Fall zur Anwendung, dass mehr geeignete Bewerber die Teilnahme beantragen als zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In diesem Fall wird die Rangfolge der Bewerber mittels der Auswahlkriterien gemäß der in der Bekanntmachung dargestellten Bewertungskriterien festgelegt. Die mindestens 3 und höchstens 5 Bewerber mit der jeweils höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Folgende Kriterien sind für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern ausschlaggebend: Wertungskriterien: 1. Anrechenbare Kosten der Referenzen in einer Größenordnung von mindestens 600.000,00 Euro (netto) für die Kostengruppe 300 nach DIN 276-1 (oder gleichwertige landesspezifische Kostengruppen) : - 0 Punkte für zwei Projekte bis 600.000,00 € (netto) (da Mindestkriterium), - 5 Punkte je Projekt größer 600.000,00 € (netto) bis maximal 1,0 Millionen € (netto), - 10 Punkte je Projekt größer 1,0 Millionen € (netto) 2. Nachweis der Honorarzone IV (oder höher) für die Objektplanung Ingenieurbauwerke und/oder Objektplanung gemäß HOAI. - 5 Punkte für ein Projekt - 10 Punkte für zwei Projekte. 3. Referenzprojekte für die Betonsanierung/ Instandsetzung eines denkmalgeschützten Gebäudes: - 0 Punkte für ein Projekt (da Mindestkriterium), - 10 Punkte für zwei Projekte. 4. Referenzprojekt mit weitgespannten Tragwerken: - 10 Punkte für ein Projekt, - 15 Punkte für zwei Projekte. Maximal sind 55 Punkte für die Wertungskriterien erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los. Hinweise für die Wertung der Referenzen: - Eine Referenz kann auch für mehr als ein Kriterium gewertet werden. - Referenzprojekte, die vom vorgesehenen Teammitglied für ein anderes Büro erbracht wurden, werden nicht anerkannt. - Der Bewerber muss die einzelnen Projekte auf jeweils maximal vier Seiten in Form von Text sowie Fotos oder Skizzen darstellen. - Die Bewerber werden gebeten, sich auf die Vorlage vergleichbarer Referenzen zu beschränken. Wenn der Bewerber mehr als 2 Referenzen einreichen sollten, werden die besten 2 Referenzen gewertet. - Die Referenzen sind mit den im Teilnahmeantrag enthaltenen Formblättern nachzuweisen. Die Formblätter sind je nach Anzahl der Referenzen entsprechend zu kopieren. - Bei Arbeitsgemeinschaften sind die Referenzkriterien insgesamt nachzuweisen, das heißt der Referenznachweis ist nicht von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln zu führen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsBefähigung zur Berufsausübung einschließlich folgender Auflagen: (1) Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung der Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung; (2) Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister für die ausgeschriebene Leistung; (3) Nichtvorliegen einer Freiheitsstrafe in den letzten drei Jahren von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tages (a) gemäß § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz oder (b) gemäß § 19 Mindestlohngesetz oder (c) gemäß § 21 Absatz 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz; (4) Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung; (5) es wurde kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet, keine Eröffnung beantragt und kein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt; (6) das Unternehmen befindet sich nicht in Liquidation; (7) es liegen keine weiteren Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vor. Oben aufgeführte Eigenerklärungen werden mit Abgabe des Teilnahmeantrags abgegeben. Darüber hinaus bestehen folgende Auflagen: Die verantwortlichen Planer müssen ihre Eignung entsprechend nachweisen können. 1. Personelle Ausstattung: • Der/die verantwortliche Projektleiter* in oder der/die verantwortliche Stellvertreter*in (Büroinhaber*in, und/ oder festangestellte*r Beschäftigte*r) mindestens die Qualifikation Diplom-Ingenieur im Fachgebiet Bauingenieurswesen oder Architektur oder vergleichbar hat, nach Abschluss einer Hochschul- oder Fachhochschulausbildung. • Mindestens einer der beschäftigten projektverantwortlichen Diplom-Ingenieur* innen (Büroin-haber*in, und / oder festangestellte*r Beschäftigter / Beschäftigte) mindestens 5 Jahre Berufserfahrung nach dem Studienabschluss (Studium mit Abschluss im Fachbereich Bauingenieurwesen oder Architektur oder vergleichbar) in der Betonsanierung/Instandsetzung, Leistungsphasen 2 bis 9, vorweisen. • Nachweis der Mitgliedschaft in einer Architekten- oder Ingenieurkammer von mindestens einem projektverantwortlichen Diplom-Ingenieur/ Ingenieurin beziehungsweise Architekten/ Architektin. • Nachweis über die Qualifikation des sachkundigen Planers für Betoninstandhaltung gemäß "Technische Regel Instandhaltung von Betonbauwerken (TR Instandhaltung)" von mindestens einem projektverantwortlichen Diplom-Ingenieuren/-Ingenieurinnen beziehungsweise Architekten/Architektinnen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärung über eine Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Absatz 4 Nummer 2 VgV oder Erklärung über den Abschluss im Auftragsfall. Der Versicherungsnachweis muss im Rahmen der Vertragsabwicklung eingereicht werden. Die Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers nach § 16 AVB müssen mindestens betragen: - 1.500.000,00 Euro (netto) für Personenschäden - 1.000.000,00 Euro (netto) sonstige Schäden Die Deckungssummen müssen in jedem Versicherungsjahr 2-fach zur Verfügung stehen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrecht erhalten werden. Oben aufgeführte Eigenerklärung wird mit Abgabe des Teilnahmeantrages abgegeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungSchriftliches Konzept zur projektspezifischen Bearbeitung im Erstangebot
Beschreibung1. Darstellung des Projektteams mit Ausführungen zur projektspezifischen Organisation (maximal 10 Punkte) -Projektorganisation mit Vorstellung des Projektteams - Zuständigkeiten der vorgesehenen Teammitglieder - Darstellung der jeweils fachlichen Eignungen der Projektverantwortlichen mit einem Organigramm - Kombinierter Personaleinsatz- und Terminplan mit namentlicher Benennung der Personen, welche die Leistung tatsächlich erbringen, deren Einsatzumfang (zum Beispiel prozentual, Personenmonate) und deren zeitliche Einordnung im Gesamtablauf. 2. Darstellung des Umgangs mit der erhaltenswerten, denkmalgeschützten Bausubstanz bei einer Betonsanierung/-instandsetzung mit Lösungsbeispielen von einem bereits realisierten Instandsetzungs- beziehungsweise Sanierungsprojekt (maximal 10 Punkte) 3. Darstellung des Umgangs von weitgespannten Tragwerken bei einer Betonsanierung /-instandsetzung mit Lösungsbeispielen von einem bereits realisierten Instandsetzungs- beziehungsweise Sanierungsprojekt. (maximal 10 Punkte) 4. Planungsüberlegungen bezogen auf die Bauaufgabe Großmarkthalle: Überlegungen zur Umsetzung der Anforderungen im Hinblick auf die Betonsanierung in Kombination mit Denkmalschutz und weitgespannten Tragwerk. (maximal 15 Punkte) 5. Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle, Umgang mit Leistungsstörungen und Nachtragsabwehr (Maximal 10 Punkte) Für die detaillierte Punktebewertung bitte Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung beachten.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl55
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungPräsentation und Verhandlungsgespräch
Beschreibungsiehe Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl15
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
Beschreibungsiehe Vertragsentwurf Grossmarkt OPL
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttps://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-19a24cd4347-b38bb3d03c1cde4&
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungZulässig
Adresse für die Einreichunghttps://vergabeplattform.stadt-koeln.de/NetServer/ParticipationControllerServlet
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenZulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge16/12/2025 14:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenNachforderung von Unterlagen gemäß BT-771
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Bedingungen für die Ausführung des AuftragsDie Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.03.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen. Weitere Ausführungsbedingungen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Elektronische RechnungsstellungZulässig
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Siehe § 160 Absatz 3 GWB - innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind - spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind - innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen Siehe § 135 Absatz 2 GWB - 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch sechs Monate nach Vertragsschluss Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltAmt für Recht, Vergabe und Versicherungen
8. Organisationen
8.1.
ORG-7001
Offizielle BezeichnungAmt für Recht, Vergabe und Versicherungen
Registrierungsnummer07999
PostanschriftStadthaus Deutz - Ostgebäude, Willy-Brandt-Platz 3
StadtKöln
Postleitzahl50679
Land, Gliederung (NUTS)Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
LandDeutschland
E-MailSubmissionsdienst-Vergabe@stadt-koeln.de
Telefon+49 22122124789
Fax+49 22122123011
Internetadressehttps://www.stadt-koeln.de
Profil des Erwerbershttps://www.stadt-koeln.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-7004
Offizielle BezeichnungVergabekammer Rheinland, Spruchkörper Köln, c/o Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer05315-03002-81
PostanschriftZeughausstraße 2 - 10
StadtKöln
Postleitzahl50667
Land, Gliederung (NUTS)Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
LandDeutschland
E-MailVKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon+49 221147-2120
Fax+49 221147-2889
Internetadressehttps://www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/index.html
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachunga9163c9b-3ea2-4244-bcda-39eba0f09072  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung06/11/2025 10:10:22 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung739718-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe215/2025
Datum der Veröffentlichung07/11/2025