752003-2023 - Wettbewerb
Deutschland – Bauleistungen im Hochbau – Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Führungszentrums für Sicherheit und Gefahrenabwehr - Integrierte Leitstelle (ILS)
OJ S 239/2023 12/12/2023
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Stuttgart - Hochbauamt
E-Mail: ils@menoldbezler.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Führungszentrums für Sicherheit und Gefahrenabwehr - Integrierte Leitstelle (ILS)
Beschreibung: Im SIMOS-Gebäude an der Mercedesstraße 33/35 im Stadtbezirk Bad Cannstatt sind aktuell neben der Integrierten Leitstelle (ILS) auch die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) und die Überwachungszentrale (ÜZ) untergebracht. Ein weiterer Betrieb der ILS am aktuellen Standort über das Jahr 2029 hinaus nicht mehr möglich. Aufgrund der langwierigen Vorarbeiten und des Probebetriebes vor der Inbetrieb-nahme eines neuen Systems ist ein paralleler Betrieb des alten und neuen Systems unum-gänglich. Ein Neuaufbau dieser komplexen Struktur am bestehenden Standort und im laufenden Betrieb ist mangels vorhandenen Raum- und Reservekapazitäten nicht machbar. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat daher mit Vorprojektbeschluss des Gemeinderats vom 27.10.2022 (GRDrs 544/2022) die Errichtung einer neuen integrierten Leitstelle (im folgen-den "ILS") auf der Fläche "Q18" im neuen Stadtquartier NeckarPark als eines von zwei eigenständigen Bauprojekten für das neue Führungszentrum für Sicherheit und Gefahrenabwehr (FüSiG) beschlossen. Die schlüsselfertige Realisierung des Projekts erfolgt im Rahmen einer europaweiten kombinierten Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde in enger Abstimmung mit der Branddirektion eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche die Unterbringung und Funktionalität folgender zwingend notwendiger Funktionseinheiten im Neubau der ILS auf der Fläche des "Q18" vorsieht: - Integrierte Leitstelle Stuttgart (ILS) - Einsatzführungsdienst (EFD) inkl. Fahrzeughalle - Führungsstab (FüS) Der Bebauungsplan weist für das Quartier ein Kerngebiet (MK) aus. Eine 4-geschossige Bebauung mit Staffelgeschoss und ausreichender Geschosshöhe und Geschossfläche ist möglich. Für die Errichtung und den Betrieb der ILS im Sinne der Machbarkeitsstudie sind umfangreiche Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig. Hierzu sind seitens der Landeshauptstadt Stuttgart (Hochbauamt) bereits unverbindliche Vorabstimmungen mit den entsprechenden Ämtern erfolgt, die zum Stand der Machbarkeitsstudie führten. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie entsprechen in Teilen den Planungsergebnissen der Leistungsphase 1 (HOAI) und liegen dem weiteren Verfahren als "Orientierungsplanung" zugrunde. Die BGF der vorliegenden Planung beträgt ca. 11.000 m², der BRI ca. 49.000 m³. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 2.317 m². Seitens der Landeshauptstadt Stuttgart ist gewünscht, dass im Zuge des Ausschreibungsverfahrens funktionale, technische und ggf. terminliche Optimierungspotentiale gefunden und von den Bietern aufgezeigt werden. Die Bieter haben daher anzubieten die ILS auf Grundlage der vorliegenden "Orientierungsplanung" planerisch zu optimieren, fortzuschreiben und schlüsselfertig zu errichten. Die Planung und Ausführung der Leitstellentechnik ist nicht Bestandteil der Ausschreibung, sondern erfolgt separat. Vom Auftraggeber werden - soweit bekannt - die für die Leistung des Auftragnehmers relevanten Schnittstellen zur Leitstellentechnik in Form einer nicht abschließenden Aufzählung den Vergabeunterlagen beigefügt. Der Auftragnehmer ist im Sinne des Gesamtprojekterfolgs jedoch stets dazu verpflichtet, die Integration der Leitstellentechnik im Rahmen seiner Koordinierungsaufgabe so in den Planungs- und Bauprozess einzubinden, dass seine abnahmereife Leistung die funktionsfähige Leitstellentechnik beinhaltet. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe erwartet sich die Landeshauptstadt Stuttgart ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass bei der Realisierung des Neubaus ein hoher Wert auf die funktionale und technische Qualität einhergehend mit der Erfüllung aller notwendigen Sicherheitsvorgaben und die hohe energetische Effizienz gelegt wird. Beabsichtigt ist folgender Leistungszeitraum: Juni 2025 Beginn Planungsphase Oktober 2025 Einreichung Bauantrag Mai 2026 bis Mai 2028 Ausführungsphase / betriebsbereite schlüsselfertige Fertigstellung (baurechtlich abgenommen sowie im Gebäudezustand "staubfrei" und sicherheitstechnisch abgesichert) Ab Mai 2028 Einbau Leitstellentechnik und Inbetriebnahme der Leitstelle Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu erarbeiten sind. Die Bewerber haben mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären, dass sämtliche im Rahmen des Ausschreibungsverfahren erworbenen Kenntnisse über den vergabegegenständlichen Neubau streng vertraulich behandelt werden.
Kennung des Verfahrens: 81da607a-a102-4400-b5b2-e92cd4b1e7b1
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZHY5D Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Konkurs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vergleichsverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrugsbekämpfung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für den Neubau des Führungszentrums für Sicherheit und Gefahrenabwehr - Integrierte Leitstelle (ILS)
Beschreibung: Im SIMOS-Gebäude an der Mercedesstraße 33/35 im Stadtbezirk Bad Cannstatt sind aktuell neben der Integrierten Leitstelle (ILS) auch die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) und die Überwachungszentrale (ÜZ) untergebracht. Ein weiterer Betrieb der ILS am aktuellen Standort über das Jahr 2029 hinaus nicht mehr möglich. Aufgrund der langwierigen Vorarbeiten und des Probebetriebes vor der Inbetrieb-nahme eines neuen Systems ist ein paralleler Betrieb des alten und neuen Systems unum-gänglich. Ein Neuaufbau dieser komplexen Struktur am bestehenden Standort und im laufenden Betrieb ist mangels vorhandenen Raum- und Reservekapazitäten nicht machbar. Die Landeshauptstadt Stuttgart hat daher mit Vorprojektbeschluss des Gemeinderats vom 27.10.2022 (GRDrs 544/2022) die Errichtung einer neuen integrierten Leitstelle (im folgen-den "ILS") auf der Fläche "Q18" im neuen Stadtquartier NeckarPark als eines von zwei eigenständigen Bauprojekten für das neue Führungszentrum für Sicherheit und Gefahrenabwehr (FüSiG) beschlossen. Die schlüsselfertige Realisierung des Projekts erfolgt im Rahmen einer europaweiten kombinierten Ausschreibung der Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb. Für die Umsetzung der Maßnahme wurde in enger Abstimmung mit der Branddirektion eine Machbarkeitsstudie erstellt, welche die Unterbringung und Funktionalität folgender zwingend notwendiger Funktionseinheiten im Neubau der ILS auf der Fläche des "Q18" vorsieht: - Integrierte Leitstelle Stuttgart (ILS) - Einsatzführungsdienst (EFD) inkl. Fahrzeughalle - Führungsstab (FüS) Der Bebauungsplan weist für das Quartier ein Kerngebiet (MK) aus. Eine 4-geschossige Bebauung mit Staffelgeschoss und ausreichender Geschosshöhe und Geschossfläche ist möglich. Für die Errichtung und den Betrieb der ILS im Sinne der Machbarkeitsstudie sind umfangreiche Befreiungen vom Bebauungsplan notwendig. Hierzu sind seitens der Landeshauptstadt Stuttgart (Hochbauamt) bereits unverbindliche Vorabstimmungen mit den entsprechenden Ämtern erfolgt, die zum Stand der Machbarkeitsstudie führten. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie entsprechen in Teilen den Planungsergebnissen der Leistungsphase 1 (HOAI) und liegen dem weiteren Verfahren als "Orientierungsplanung" zugrunde. Die BGF der vorliegenden Planung beträgt ca. 11.000 m², der BRI ca. 49.000 m³. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 2.317 m². Seitens der Landeshauptstadt Stuttgart ist gewünscht, dass im Zuge des Ausschreibungsverfahrens funktionale, technische und ggf. terminliche Optimierungspotentiale gefunden und von den Bietern aufgezeigt werden. Die Bieter haben daher anzubieten die ILS auf Grundlage der vorliegenden "Orientierungsplanung" planerisch zu optimieren, fortzuschreiben und schlüsselfertig zu errichten. Die Planung und Ausführung der Leitstellentechnik ist nicht Bestandteil der Ausschreibung, sondern erfolgt separat. Vom Auftraggeber werden - soweit bekannt - die für die Leistung des Auftragnehmers relevanten Schnittstellen zur Leitstellentechnik in Form einer nicht abschließenden Aufzählung den Vergabeunterlagen beigefügt. Der Auftragnehmer ist im Sinne des Gesamtprojekterfolgs jedoch stets dazu verpflichtet, die Integration der Leitstellentechnik im Rahmen seiner Koordinierungsaufgabe so in den Planungs- und Bauprozess einzubinden, dass seine abnahmereife Leistung die funktionsfähige Leitstellentechnik beinhaltet. Mit Durchführung der gesamthaften Vergabe erwartet sich die Landeshauptstadt Stuttgart ein planerisch, baulich und wirtschaftlich abgestimmtes Angebot, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit gewährleistet. Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass bei der Realisierung des Neubaus ein hoher Wert auf die funktionale und technische Qualität einhergehend mit der Erfüllung aller notwendigen Sicherheitsvorgaben und die hohe energetische Effizienz gelegt wird. Beabsichtigt ist folgender Leistungszeitraum: Juni 2025 Beginn Planungsphase Oktober 2025 Einreichung Bauantrag Mai 2026 bis Mai 2028 Ausführungsphase / betriebsbereite schlüsselfertige Fertigstellung (baurechtlich abgenommen sowie im Gebäudezustand "staubfrei" und sicherheitstechnisch abgesichert) Ab Mai 2028 Einbau Leitstellentechnik und Inbetriebnahme der Leitstelle Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bereits im Rahmen der Angebotsphase planerische Vorschläge zu erarbeiten sind. Die Bewerber haben mit Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären, dass sämtliche im Rahmen des Ausschreibungsverfahren erworbenen Kenntnisse über den vergabegegenständlichen Neubau streng vertraulich behandelt werden.
Interne Kennung: #1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45210000 Bauleistungen im Hochbau
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium: 
Art: Sonstiges
Beschreibung des Eignungskriteriums: Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen: (1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen; (2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A; (3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG). (4) Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen.

Kriterium: 
Art: Eignung zur Berufsausübung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle.

Kriterium: 
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: (1) Eigenerklärung über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 5,0 Mio. oder Eigenerklärung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderter Höhe zu stellen. Die Mindestversicherungssummen müssen jeweils zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. (2) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach "schlüsselfertige Bauleistungen im Bereich "Hochbau" und "Planung Gebäude und Innenräume" bzw. "TGA".

Kriterium: 
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen: (1) Referenz "Bauleistung": Vorlage einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen hinsichtlich der schlüsselfertigen Errichtung eines Hochbaus der Honorarzone IV oder V mit Herstellkosten von mindestens EUR 25 Mio. brutto. Die Inbetriebnahme muss in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung stattgefunden haben. (2) Referenz "Objektplanung": Vorlage einer Referenz über Planungsleistungen der Objektplanung eines Gebäudes (HOAI) der Honorarzone IV oder V, z.B. Gebäude der kritischen Infrastruktur wie Feuer- und Rettungswachen, BOS-Leitstellen, Labore, Kliniken oder vergleichbare Gebäude, in den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI mit anrechenbaren Kosten von mindestens EUR 20 Mio. brutto. Der Abschluss der Leistungsphase 5 (nach HOAI) muss in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur EU-Bekanntmachung stattgefunden haben. (3) Referenz "TGA": Vorlage einer Referenz über Planungsleistungen "Technische Gebäudeausrüstung für ein Gebäude" der Honorarzone II oder III, z.B. Gebäude der kritischen Infrastruktur wie Feuer- und Rettungswachen, BOS-Leitstellen, Labore, Kliniken oder vergleichbare Gebäude, in den Leistungsphasen 2 bis 5 HOAI mit anrechenbaren Kosten (KG 400) von mindestens EUR 8 Mio. brutto. Der Abschluss der Leistungsphase 5 (nach HOAI) muss in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren bis zur EU-Bekanntmachung stattgefunden haben. Die Vorlage von mehr als jeweils einer Referenz je Referenzkategorie ist nicht erwünscht. Die Referenzanforderungen können mit einer Referenz (ein Objekt) erfüllt werden oder mit einzelnen Referenzen (mehrere Objekte). Für jede Referenz sind folgende Angaben einzureichen: - Projektbezeichnung, - Bauherr/Auftraggeber - Beschreibung inkl. Gebäudeart und Bauweise - Leistungsumfang, - Angaben über erbrachte Leistungen (Aufteilung siehe jeweiligen Referenzbereich) - Herstellkosten (spezifische KG siehe jeweiligen Referenzbereich) in EUR brutto, - Zeitraum der Bau- bzw. Planungsleistungen, - Zeitpunkt Inbetriebnahme / Abnahme Sofern vorhanden: - ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern - ggf. Referenzschreiben des Bauherrn/Auftraggebers
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 27,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: max. 400 Punkte
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Städtebau / Architektur
Beschreibung: max. 75 Punkte
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Funktionalität inkl. Optimierungsvorschläge der Bieter
Beschreibung: max. 200 Punkte
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität Bau
Beschreibung: max. 125 Punkte
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität TGA / Energieeffizienz, Nachhaltigkeit
Beschreibung: max. 150 Punkte
Kriterium: 
Art: Qualität
Bezeichnung: Terminplan
Beschreibung: max. 50 Punkte
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZHY5D/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal: 
URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZHY5D
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZHY5D
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 31/01/2024 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: siehe Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Beschaffungsdienstleister: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1.
ORG-0006
Offizielle Bezeichnung: Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: 994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landeshauptstadt Stuttgart - Hochbauamt
Registrierungsnummer: DE 147793909
Postanschrift: Hauptstätter Straße 66
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70178
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
E-Mail: ils@menoldbezler.de
Telefon: +49 711 86040660
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Registrierungsnummer: PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger/Janina Dinkelaker
E-Mail: ils@menoldbezler.de
Telefon: +49 711 86040660
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
Registrierungsnummer: PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Postanschrift: Stresemannstr. 79
Stadt: Stuttgart
Postleitzahl: 70191
Land, Gliederung (NUTS): Stuttgart, Stadtkreis (DE111)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger/Janina Dinkelaker
E-Mail: ils@menoldbezler.de
Telefon: +49 711 86040660
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 08-A9866-40
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 721926-8730
Fax: +49 721926-3985
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: b7235bc2-6b38-47ad-96af-dab524dd3bf2  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 11/12/2023 15:17:42 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 752003-2023
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 239/2023
Datum der Veröffentlichung: 12/12/2023