759335-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – LIVIK FG 1: Umgestaltung Emsviertel – Emsplatz und Hauptverbindungsweg, Objektplanung Freianlagen
OJ S 221/2025 17/11/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungStadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle
E-Mailbeschaffung@braunschweig.de
Rechtsform des ErwerbersLokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelLIVIK FG 1: Umgestaltung Emsviertel – Emsplatz und Hauptverbindungsweg, Objektplanung Freianlagen
BeschreibungDas Emsviertel (6.000 EW) ist Teil des Stadtbezirks Weststadt (24.000 EW), welcher sich am südwestlichen Stadtrand befindet. Der etwa 6.500 m² große Platz im Zentrum des Emsviertels stellt sich als einer der zentralen Treffpunkte im Viertel dar - derzeit fast vollständig versiegelt. Der etwa 600 m lange Hauptverbindungsweg im Emsviertel verläuft quer durch das Viertel.
Kennung des Verfahrens0c7dfb11-674e-4a69-b81a-13aaafcdc9f1
Interne Kennung6012-0617-25-011
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Korruption
Betrug
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelLIVIK FG 1: Umgestaltung Emsviertel – Emsplatz und Hauptverbindungsweg, Objektplanung Freianlagen
BeschreibungInnerhalb des Stadtbezirkes ist das Emsviertel im Norden verortet. Es wird nördlich durch das Naherholungsgebiet Westpark, im Osten durch die Münchenstraße bzw. die Autobahn 391 und im Süden durch die Elbestraße begrenzt. Im Westen grenzt der zentrale Nahversorgungsbereich an das Emsviertel. Das Emsviertel mit rund 6000 Bewohnern ist geprägt von Migrationsbevölkerung (2/3 der Bewohnerschaft) und dem stadtweit höchsten Transferleistungsempfängeranteil. Das Viertel steht als sozialer Brennpunkt langjährig im Fokus In der öffentlichen Wahrnehmung gilt es deshalb als Problemviertel. Die Bewohner/innen leben ganz überwiegend zurückgezogen in ihren eigenen Gemeinschaften und bringen sich so gut wie nicht in das Quartiersleben ein. Sowohl die bauliche Substanz als auch die Freiraumstrukturen entsprechen heute noch der in den 1970er Jahren verwirklichten Planstadt. Die Gebäudesubstanz ist augenscheinlich marode und zum Teil seit über 40 Jahren nicht saniert oder instandgesetzt worden. Dem gegenüber stehen zahlreiche und zum Teil weitläufige Freiflächen, die jedoch bislang nur begrenzt für die Nutzung erschlossen worden sind. Das Repertoire der Freiflächen im Emsviertel reicht von gut einsehbaren, moderat gepflegten öffentlichen Räumen wie Grünflächen, Spielplätzen und befestigten Platzflächen, über halböffentliche monofunktional gestaltete Innenhöfe und Aufenthaltsbereiche, bis hin zu stark begrünten privaten Hofbereichen. Der immer schlechter werdende Zustand der Bebauung und der Außenanlagen rufen bei der Bewohnerschaft schon lange eine negative Grundstimmung und Resignation hervor. Zur Situation im Viertel liegen diverse Voruntersuchungen sowie ein durch ein Planungsbüro erarbeitetes Freiraumentwicklungskonzept vor. Weiterhin wurden unterschiedliche Initiativen ergriffen. Besonders hervorzuheben ist hierbei die Gründung des Vereins Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. Dieser ist ein gemeinnütziger Verein, der im August 2008 von Vertreterinnen und Vertretern der Baugenossenschaft ›Wiederaufbau‹ eG, der Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig und der Stadt Braunschweig gegründet wurde. Seit Oktober 2010 wird die Arbeit durch die Braunschweiger Baugenossenschaft als vierter Partner gestärkt. Der Stadtteilentwicklung Weststadt e.V. betreibt drei Nachbarschaftstreffpunkte in der Weststadt und wirkt gleichzeitig, durch Vernetzung mit den lokalen Akteuren, auf den Aufbau eines Stadtteilmanagements im Stadtteil hin. Die Arbeitsgemeinschaft Weststadt (AGeWe) ist ein Gremium, in dem sich Vereine, Initiativen, kirchliche Einrichtungen und Schulen zum gemeinsamen Austausch zusammengeschlossen haben und unter anderem bei der Gestaltung und Erhaltung des Wohnumfeldes mitwirken. Im weiteren Verlauf sind der Verein und die Arbeitsgemeinschaft in die Planungsprozesse miteinzubeziehen, um die Akzeptanz für die Umgestaltungsprozesse in der Bevölkerung zu stärken sowie die vielfältigen Bedürfnisse und Anforderungen zu integrieren. Der etwa 6.500 m² große Platz im Zentrum des Emsviertels stellt sich als einer der zentralen Treffpunkte im Viertel dar. Doch derzeit ist er fast vollständig versiegelt, was insbesondere im Sommer zu einer starken Aufheizung führt und die Aufenthaltsqualität erheblich mindert. Aufgrund des Fehlens schattenspendender Elemente wie Bäumen oder Überdachungen fehlt es an komfortablen Rückzugsorten. Besonders auffällig ist die mangelnde Strukturvielfalt auf dem Platz. Die hohe Versiegelung und die monotonen Grünflächen beeinträchtigen die natürlichen Bodenfunktionen und verhindern eine nachhaltige Biodiversität. Diese Defizite sind nicht nur aus ästhetischer Sicht problematisch, sondern wirken sich auch negativ auf das lokale Klima aus. Im Rahmen eines Neugestaltungskonzepts soll der Platz nicht nur funktional, sondern auch ökologisch aufgewertet werden. Ziel ist es, den Platz zu einem grünen, lebendigen Raum zu transformieren, der sowohl zur Verbesserung des Mikroklimas beiträgt als auch die Lebensqualität für die Anwohner und Besucher steigert. Schattenspendende Bäume, wasserdurchlässige Beläge und strukturierte Grünflächen können dazu beitragen, die Aufenthaltsqualität erheblich zu steigern und eine bessere Integration von Natur in den urbanen Raum zu ermöglichen. Der etwa 600 m lange Hauptverbindungsweg im Emsviertel verläuft quer durch das Viertel und erfüllt eine doppelte Funktion. Er ist einerseits der zentrale Erschließungsweg für das angrenzende Wohngebiet und andererseits eine wichtige Verkehrsachse für Fußgänger und Radfahrer, die das Viertel durchqueren. Doch trotz seiner strategischen Bedeutung und Größe stellt der Weg aufgrund seiner monotonen Gestaltung und der ungenügenden Begrünung keine attraktive oder klimafreundliche Verbindung dar. Entlang des Weges befinden sich einige erhaltenswerte Gehölze, deren Vitalität durch gezielte Entsiegelungsmaßnahmen und die Vergrößerung der Baumscheiben nachhaltig gefördert werden sollen. Darüber hinaus dient der Hauptweg teilweise als Zufahrt für Rettungsfahrzeuge, was seine Bedeutung als multifunktionale Verkehrsachse zusätzlich unterstreicht. Dank der großzügigen Gestaltung des Weges bietet sich hier jedoch ausreichend Platz für Entsiegelungs- und Begrünungsmaßnahmen, ohne die Funktionsfähigkeit des Verkehrsnetzes zu beeinträchtigen. Durch die Reduzierung der Versiegelung und die Begrünung von Flächen soll eine nachhaltige Aufwertung erzielt werden. Dies soll nicht nur die Aufenthaltsqualität für Anwohner und Passanten erhöhen, sondern auch zur Verbesserung des städtischen Klimas und zur Förderung der Biodiversität beitragen. Langfristig ist es das Ziel, die Vitalität der Gehölze zu fördern und eine gesunde Bodenstruktur zu erschaffen, die Attraktivität des Emsviertels zu steigern und damit zu einer klimafreundlicheren urbanen Umgebung beitragen zu können. Weitere Aufenthaltsflächen, die sich in ähnlich marodem Zustand befinden, liegen wie Taschen entlang des Weges und sind in die Umgestaltungsmaßnahmen einzubeziehen.
Interne Kennung0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns01/05/2026
Enddatum der Laufzeit31/12/2029
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des EignungskriteriumsB-Kriterium (Bewertung der Referenzen) 4.1.2: Als wertungsfähige Referenzleistungen werden nur anerkannt Leistungen, die den Mindestanforderungen nach Ziffer 4.1.1 entsprechen und darüber hinaus auch die folgenden Mindestanforderungen erfüllen: (1) Sicherung, Erhaltung und Standortoptimierung von Bäumen (2) Entsiegelung und Regenwasserrückführung/Speicherung/Versickerung Zusätzlich zu den obligatorischen beiden Mindestreferenzen dürfen bis zu drei weitere Referenzen zur Bewertung eingereicht werden. Daher können insgesamt höchstens 200 Punkte für fünf Referenzen erreicht werden. 1) Umweltfreundliche Beschaffung (mögliche Punkte 0-5) 2) Innovative Lösungen (mögliche Punkte 0-5) 3) Ökologische Aufwertung (mögliche Punkte 0-5) 4) Beitrag zur Stärkung der Biodiversität (mögliche Punkte 0-5) 5) Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen durch Entsiegelung (mögliche Punkte 0-5) 6) Naturnahe Planung (mögliche Punkte 0-5) 7) Konzeptionelle Platz- und Wegegestaltung (mögliche Punkte 0-5) 8) Erfahrung mit Förderprojekten (mögliche Punkte 0-5) Zusammenstellung der erreichbaren Höchstpunktzahlen: Höchstpunktzahl für eine wertungsfähige Referenz 40 Höchstpunktzahl für fünf wertungsfähige Referenzen 200 Höchste erreichbare Gesamtpunktzahl 200 Hinweise: Jeder Bewerber kann so viele Referenzen nachweisen, wie er möchte. Der Auftraggeber wird jedoch höchstens fünf Referenzen bewerten. Der Teilnahmeantrag ist nur dann wertungsfähig, wenn mindestens zwei wertungsfähige Unternehmensreferenzen pro Leistungsbild eingereicht werden, welche das für die Eignungsprüfung erforderliche A-Kriterium, also die Mindestvoraussetzungen nach Ziffer 4.1.1, erfüllen. Durch die Auswertung der Teilnahmeanträge ergibt sich eine Wertungsreihenfolge, anhand derer sich die Platzierung der Teilnehmer ergibt. Der Auftraggeber wird mindestens die drei bestplatzierten (höchstens fünf) Teilnehmer zur Abgabe der Erstangebote auffordern. Werden mehr als die drei Bestplatzierten aufgefordert, so erfolgt dies unter Beachtung der Wertungsreihenfolge. Bei Punktegleichheit entscheidet das Los.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumTechniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 4.2 technische Fachkräfte und technische Stellen, hier: Landschaftsarchitekten/Ingenieure Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen mindestens technische Fachkräfte und technische Stellen nachweisen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und welche die folgenden Anforderungen erfüllen: drei Landschaftsarchitekten/Ingenieure.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumInformationssicherheit
Beschreibung des EignungskriteriumsVerschwiegenheitspflicht Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer müssen alle ihm/ihnen seitens des Auftraggebers mündlich, schriftlich oder elektronisch zur Verfügung gestellten, nicht allgemein zugänglichen Daten vertraulich behandeln (Verschwiegenheitspflicht) und dürfen sie nur zur Durchführung dieses Vergabeverfahrens sowie des sich ggf. anschließenden Auftrags und/oder zur Erfüllung rechtlicher Pflichten zu verarbeiten.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums„Russland-Erklärung“ Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer dürfen nicht von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 betroffen sein („Russland-Erklärung“).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumSicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung des EignungskriteriumsBelehrung gemäß Verpflichtungsgesetz Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer müssen die für den Auftrag eingesetzten Mitarbeiter verpflichten, an der Belehrung gemäß Verpflichtungsgesetz mitzuwirken.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAndere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des EignungskriteriumsEigenerklärungen nach Landesrecht Einreichen der ausgefüllten und unterschriebenen Erklärung über die Vorlage von Nachweisen nach § 2 der Niedersächsischen Kernarbeitsnormenverordnung (NKernVO) Einreichen der unterschriebenen Mindestlohn-Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 1.1 Angaben zu seiner/ihrer Identität und Existenz Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber und der/die Unterauftragnehmer muss/müssen Angaben zu seiner/ihrer Identität und Existenz machen. Gefordert sind die folgenden Angaben: Name, Anschrift, Ansprechpartner nebst Kontaktdaten, Niederlassungen, Unternehmensgröße, Rechtsform, Gewerbeanmeldung, Handelsregistereintragung, Berufsregistereintragung, Kammermitgliedschaften.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumEintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 1.2 Erlaubnis zur Berufsausübung Als Berufsqualifikation wird der Beruf des Landschaftsarchitekten gefordert. Zugelassen wird, wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen werden als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorbezeichneten Sinn (d. i., wer berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden) benennen. Die Berufsqualifikation ist nachzuweisen. Als Nachweis werden akzeptiert: - eine Eintragung der betreffenden Person bzw. des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen in die Liste der Ingenieure der Ingenieurkammer bzw. in die Liste der jeweils zuständigen Architektenkammer i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65); auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen; - bei juristischen Personen – zusätzlich zur Berufsregistereintragung für den benannten verantwortlichen Berufsangehörigen – einen aktuellen Handelsregisterauszug i. S. d. Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.02.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.03.2014, S. 65); auf die Parallelvorschriften für ausländische Bewerber in derselben Richtlinie wird ausdrücklich hingewiesen; - der Nachweis im vorstehenden Sinne darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmeantragsfrist nicht älter als zwölf Monate sein. Bei Einsatz eines Unterauftragnehmers oder bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft sind die vorgenannten Eintragungen bzw. Auszüge für jeden der beteiligten Unternehmensträger bzw. jede der beteiligten Personen bzw. jeden benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 1.3 Leistungen von Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer, Eignungsleihgeber Mitglieder und Leistungsteile der Bewerbergemeinschaft Falls das Angebot von einer Bewerbergemeinschaft abgegeben wird, müssen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die jeweils anderen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benennen und mitteilen, welche Leistungsteile sie im Rahmen der Bewerbergemeinschaft voraussichtlich erbringen werden. Leistungen der Unterauftragnehmer Falls der Einsatz von Unterauftragnehmern vorgesehen ist, muss der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft die Leistungen benennen, die er bzw. sie voraussichtlich an Unterauftragnehmer zu vergeben beabsichtigt. Leistungen der Eignungsleihgeber Falls eine Eignungsleihe vorgesehen ist, muss der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft angeben, wofür und in welchem Umfang dies vorgesehen ist, und der Unterauftragnehmer, der seine Eignung verleiht, bzw. der Eignungsleihgeber, ob und ggf. welchen Leistungsteil er übernimmt, welche Kapazitäten er verleiht, dass er die Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stellt, dass er – bei Leihe der beruflichen Leistungsfähigkeit – den betreffenden Leistungsteil auch selbst erbringt, und dass er – bei Leihe der wirtschaftlich-finanziellen Leistungsfähigkeit – die gesamtschuldnerische Haftung übernimmt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumSpezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 3.1 Unternehmensumsatz im Tätigkeitsbereich gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV Der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen sowohl seinen/ihren jeweiligen Gesamtumsatz (netto) als auch seinen/ihren jeweiligen Umsatz (netto) im Tätigkeitsbereich Objektplanung Freianlagen in den Geschäftsjahren 2022, 2023 und 2024 (dies sind die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre) angeben. Falls für das Geschäftsjahr 2024 noch kein testierter Umsatz vorliegt, genügt für das Jahr 2024 die Angabe gemäß vorläufigem Jahresabschluss, EÜR, BWA oder Ähnlichem. Bei einem unterjährig endenden Geschäftsjahr kommt es auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor der Absendung der EU-weiten Bekanntmachung an. Der Auftraggeber verlangt einen durchschnittlichen spezifischen Umsatzerlös in den letzten drei Geschäftsjahren von mindestens 150.000 € netto pro Jahr. Berechnungshinweis: Der Jahresdurchschnittsumsatz errechnet sich, indem die Umsatzerlöse für die drei anzugebenden Jahre addiert und durch 3 geteilt werden. Bei Bewerbergemeinschaften werden die Jahresumsatzerlöse der jeweiligen Mitglieder addiert. Bei einer Eignungsleihe in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht muss die gesamtschuldnerische Haftung von Bewerber und Eignungsleihgeber erklärt werden, vgl. die Erklärung nach B.7_Vordruck Teilnahmeantrag, Teil I.E.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 3.2 Versicherungsnachweis gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft und der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in wirtschaftlich-finanzieller Hinsicht verleiht) muss/müssen das Bestehen einer Haftpflichtversicherung ab Leistungsbeginn bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen mit folgender Deckung nachweisen: Personenschäden mindestens 1.000.000 €, Sach- und Vermögensschäden mindestens 1.000.000 €. Als versicherte Risiken müssen alle wesentlichen Tätigkeiten umfasst sein, die der Auftragnehmer nach dem ausgeschriebenen Vertrag erbringt.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums(Mindestkriterium/A-Kriterium) 4.1 und 4.1.1 Referenzen - § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, der/die Eignungsleihgeber (falls er die Eignung in technisch-beruflicher Hinsicht verleiht/verleihen) und der/die Unterauftragnehmer (soweit er/sie den betreffenden Leistungsteil selbst erbringt/erbringen) muss/müssen in ihrer Gesamtheit mindestens zwei Referenzaufträge aus den letzten zehn Jahren, gerechnet ab dem Tag der Absendung der EU-weiten Veröffentlichung, nachweisen. Zu diesem Zweck muss er bzw. müssen sie Angaben zum Referenznehmer (wer hat die vergleichbaren Leistungen erbracht?), zum Referenzgeber (an wen wurden die vergleichbaren Leistungen erbracht?) und zum Referenzinhalt (worin bestanden die vergleichbaren Leistungen?) machen. Im Einzelnen wird verlangt, das Projekt und die erbrachte Leistung dem Inhalt, dem Zeitraum, dem Umfang und dem Wert nach zu beschreiben. Mindestanforderung an die Referenz(en) a) Erbringungszeitraum der Leistung Der Beginn der Leistungserbringung muss nach dem 01.01.2015 erfolgt sein. Die Leistung muss – mit Ausnahme der LPH 9 – spätestens bis zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge vollständig erbracht worden sein. b) Leistungsumfang der Referenzen Der Bewerber muss seine Erfahrung mit mindestens zwei Referenzaufträgen nachweisen, bei welchem die Planungsleistung die Erbringung von Objektplanung Freianlagen i. S. d. § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11 Nr. 11.1 zur HOAI für ein Vorhaben eines öffentlichen Auftraggebers über mindestens 1.000 m² qualifizierte Grünfläche im innerstädtischen Bereich gewesen ist. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen, wobei sich der AG u. a. die Anforderung von Referenzbestätigungen vorbehält.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
BeschreibungErfahrung der Projektleitung und des Projektteams
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl20
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualitätskriterium
BeschreibungHerangehensweise (Kosten-, Terminmanagement, Kapazitätenplanung; Beschreibung Projektdurchführung; Ideenskizze Umgestaltung Emsviertel)
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreiskriterium
BeschreibungPreis
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/0c7dfb11-674e-4a69-b81a-13aaafcdc9f1
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung06/01/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/0c7dfb11-674e-4a69-b81a-13aaafcdc9f1
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge16/12/2025 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche InformationenBitte beachten: Um einen eventuellen Ausschluss des Angebotes zu vermeiden, legen Sie bitte die geforderten Nachweise und Erklärungen dem Angebot unbedingt vollständig bei.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltja
Zahlungen werden elektronisch geleistetja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Nds. beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltStadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtStadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungStadt Braunschweig Fachbereich Bauordnung und Zentrale Vergabestelle
Registrierungsnummer4346
PostanschriftWendenring 1
StadtBraunschweig
Postleitzahl38114
Land, Gliederung (NUTS)Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
LandDeutschland
E-Mailbeschaffung@braunschweig.de
Telefon+49 5314702984
Internetadressehttps://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbershttps://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Nds. beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Registrierungsnummer5dd9fa85-c5ad-430e-9f96-cc631c9dbd62
PostanschriftAuf der Hude 2
StadtLüneburg
Postleitzahl21339
Land, Gliederung (NUTS)Braunschweig, Kreisfreie Stadt (DE911)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer@mw.niedersachsen.de
Telefon+49 4131153306
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung0c7dfb11-674e-4a69-b81a-13aaafcdc9f1  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung14/11/2025 12:37:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung759335-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe221/2025
Datum der Veröffentlichung17/11/2025