Am 17.10.2023 gab es einen Kurzschluss im Stromrichter des Lichtbogenbrenners "L2K", wodurch dieser irreparabel beschädigt worden ist. Dieser Kurzschluss kam völlig überraschend und war auch keinem Bedienfehler zuzuschreiben. Der Schaden war deshalb nicht abzuschätzen.
Es stehen für den Rest des Jahres 2023 noch einige Versuchsreihen für verschiedene Kunden an, unter anderem für die europäische Raumfahrtagentur ESA oder die ArianeGroup, die durch diesen Ausfall nicht durchgeführt werden können. Weiterhin stehen viele Messreihen an, die für das kommende Jahr 2024 bereits fest eingeplant sind. Durch den Ausfall des Stromrichters des "L2K" steht im Moment nicht fest, wann und ob diese durchgeführt werden können.
Damit die Möglichkeit besteht diese Versuchsreihen doch noch, wenn auch verspätet durchführen zu können, muss so schnell wie möglich die Reparatur des Stromrichters des "L2K" erfolgen.
Es besteht durch den Ausfall des "L2K", ein erhebliches finanzielles Risiko. Dieses betrifft nicht nur die durch den Ausfall auf der Kippe stehenden Messreihen, sondern auch daraus resultierende zukünftige, die durch vielleicht entgehen.
Die Beträge liegen im Bereich:
- Erste Messreihe hat ein Auftragsvolumen von 95.5 k€.
- Zweite Messreihe hat ein Auftragsvolumen von 94 k€ (Ein Teil davon wurde vor ca. 2 Monaten bearbeitet).
Dritte Messreihe hat ein Auftragsvolumen von 43 k€
Bei den anstehenden DLR Forschungsprojekten, belaufen sich die Beträge in etwa in gleicher Höhe.
Damit sind Auftragsumsätze i.H.v. ca. 465 k€ von einem Ausfall betroffen.
Am alternativen Lichtbogenbrenner "L3K" können diese Versuchsreihen nicht durchgeführt werden, da dieser
in einer wesentlichen höheren Leistungskategorie arbeitet und dadurch nicht die Versuchsbedingungen des "L2K" ersetzen, bzw. übernehmen kann.
FAZIT:
Es gibt daher keine Möglichkeit, betreffend diese Versuchsreihen, auf ein anderes Gerät auszuweichen. Der Stromrichter des Lichtbogenbrenners "L"K" muss ersetzt werden.