Beschreibung der Beschaffung
BV
Klinikum St. Georg gGmbH
Haus 8 Klinik für Strahlentherapie
Delitzscher Straße 141, 04129 Leipzig
LOS T11 Aufzugsanlagen
Veröffentlichungstext
Das Klinikum Sankt Georg beabsichtigt den Umbau der Strahlenmedizin
(Haus 8) am Standort Eutritzsch in mehreren Bauabschnitten. Inhalt des Loses ist der Austausch der Aufzugsanlage.
Im Zuge der baulichen und technischen Gebäudesanierung wird der bestehende Hydraulikaufzug komplett ausgetauscht. Die neue Anlage wird analog der bestehenden Anlage ausgeführt.
Bestandsanlage
Die bestehende Aufzugsanlage befindet sich zentral im Gebäude im Bereich des Gebäudeeinganges
(schließt an Treppenhaus an) und erschließt die Etagen K2, K1, EG und das 1.OG. Die Aufzugsanlage ist ausgeführt als Seil-hydraulische Aufzugsanlage mit seitlich angeordnetem Maschinenraum im EG. Die Anlage besitzt gegenüberliegende Türen und ist in einem massiven Schacht errichtet. Das Hydraulikaggregat sowie die Steuerung des Aufzuges befinden sich im benachbarten Maschinenraum im EG bzw. ZG. Der Aufzug ist mit einer statischen Brandfallsteuerung ausgestattet und besitzt Außen- und Innenvorzugssteuerungen in Kabinen- und den Etagentableaus. Die Befehle der Vorzugssteuerungen werden über Schlüsselschalter in den jeweiligen Tableaus realisiert. Die Hoheit hierzu obliegt der Feuerwehr. Die Kabinen- und die Türoberflächen sind ausgeführt aus geschliffenem Edelstahl. Schachtinnenseitig ist eine Rauchdetektionsanlage installiert. Der Schacht wird über eine Entrauchungsöffnung in der Schachtdecke be- und entlüftet. Die energetische und datentechnische Einspeisung erfolgt im Maschinenraum über eine separate Unterverteilung. Der Maschinenraum selbst besitzt keine natürliche Konvektion, sondern wird be- und entlüftet über eine bestehende Lüftungsanlage.
Der Aufzugsnotruf im Bestand wird im KSG intern über das Telefonnetz auf die Pforte aufgeschaltet.
Die bestehende Anlage wird komplett demontiert und fachgerecht entsorgt, einschließlich aller Sondermaterialien, Verkabelungen, Ölen und Schmierstoffe. Vor der Montage der Neuanlage werden notwendige Sanierungen am Aufzugsschacht vorgenommen. Die neue Aufzugsanlage wird analog der bestehenden Anlage geplant und gebaut. Es handelt sich somit um einen 1 zu 1 Austausch. Bauseitige Änderungen am und im Aufzugsschacht sowie im Maschinenraum sind nicht erwünscht. Rohbauöffnungen für die Schachttüren bleiben in den bestehenden Abmessungen und Positionen erhalten. Die vorhandenen Ankerschienen für die Schienenbefestigungen müssen wieder verwendet werden. Der Aufzug wird ausgeführt als Seil-hydraulischer Aufzug mit Hydraulikaggregat im Maschinenraum. Kabinen- und Türgrößen verbleiden in den Abmessungen der Bestandsanlage. Die Steuerungszusätze (Brandfall, Vorzugsfahrten innen, außen) werden ebenfalls eingeplant. Die Ausführung kann wie gewohnt über Schlüsselschalter oder alternativ über Transponder erfolgen. Weitere Steuerungszusätze werden in der Ausschreibung präzisiert. Optische Komponenten (Oberflächen, Tableaus, Anzeiger, Kabinenboden, Kabinenbeleuchtung, usw.) werden im Rahmen der Bemusterung in Abhängigkeit des Herstellerstandards festgelegt.
Die Anlage wird betriebs- und abnahmefähig errichtet. Dazu gehören neben den mechanischen Komponenten auch die elektrotechnischen Komponenten wie Schachtbeleuchtung, Notrufgerät, interne Verkabelung. Alle Maßnahmen zielen darauf ab eine Anlage nach dem neusten Stand der Technik zu errichten. Die Ausführung erfolgt auf Grundlage der EN 81-20.