773402-2023 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen – Leistungen der Freianlagenplanung, Kinder- und Familienzentrum Violett
OJ S 245/2023 20/12/2023
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
E-Mail: vergabemanagement@stadt.freiburg.de
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Leistungen der Freianlagenplanung, Kinder- und Familienzentrum Violett
Beschreibung: Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2, § 38 ff für den Neubau des „Kinder- und Familienzentrum Violett“ in Freiburg. Infolge eines Brandes im Sommer 2022 ist das bisherige Gebäude des Kinder- und Familienzentrums Violett in Freiburg-Weingarten nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. Die Stadt Freiburg beabsichtigt, einen Ersatzneubau für das Kinder- und Familienzentrum zu errichten. Zudem soll der angrenzende Betriebshof des Garten- und Tiefbauamtes (Gärtnerunterkunft) inkl. des Sozialbereiches in den Ersatzneubau integriert werden. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsphase gemäß §§ 14, 17 und 73 ff VgV für Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI.
Kennung des Verfahrens: 85dd6ba9-3d9a-4cb8-986d-e4d1c80e916b
Interne Kennung: 2023006739
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2, § 38 ff. -- Ausgangslage: Infolge eines Brandes im Sommer 2022 ist das bisherige Gebäude des Kinder- und Familienzentrums Violett in Freiburg-Weingarten nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. Dasselbe gilt für den zum Zeitpunkt des Brandes bereits im Bau befindlichen Erweiterungsbau, durch welchen die Kita um eine weitere Gruppe auf insgesamt sechs Gruppen erweitert werden sollte. Durch den steigenden Bedarf an Kitaplätzen im Planungsraum Weingarten ist ein Ersatzneubau für das Kinder- und Familienzentrum zwingend erforderlich. Zudem soll der angrenzende Betriebshof des Garten- und Tiefbauamtes (Gärtnerunterkunft) inkl. des Sozialbereiches in den Ersatzneubau integriert werden. Das durch den Brand beschädigte Gebäude wird voraussichtlich ab Ende 2023 abgebrochen. -- Kinder- und Familienzentrum Violett: Für das Kinder- und Familienzentrum soll nachfolgende Angebotsstruktur mit insgesamt 25 Plätzen für Kinder bis drei Jahren und 72 Plätzen für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt umgesetzt werden, in insgesamt 6 Kita-Gruppen. Ebenso das zugehörige Familienzentrum mit einer separierten Zugangsmöglichkeit. - eine Gruppe für Kinder bis drei Jahre mit verlängerten Öffnungszeiten (sieben Stunden je Tag); - vier altersgemischte Gruppen für Kinder bis drei Jahre und Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt mit Ganztagsangebot; - eine Gruppe für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt mit Ganztagsangebot; - Räumlichkeiten für die besonderen Angebote des Familienzentrums, der Heilpädagogin und für Elternarbeit. -- Gärtnerunterkunft des Garten- und Tiefbauamtes: Auf demselben Flurstück der Kita Violett befindet sich eine Gärtnerunterkunft des städtischen Garten- und Tiefbauamtes, welche nicht vom Brand betroffen war. Die bereits in den Achtzigerjahren errichtete Containeranlage ist jedoch nicht mehr sanierungsfähig und soll deshalb in den Neubau integriert werden. Hinsichtlich der Zugänglichkeit sowie der Haustechnik ist zu beachten, dass es sich um zwei unterschiedliche Nutzungen handelt - dass Garten- und Tiefbauamt als städtische Einrichtung sowie die Kindertagesstätte als externen Nutzer, dem Diakonieverein Freiburg-Südwest e.V. - und somit sowohl abrechnungstechnisch wie auch hinsichtlich der IT-Infrastruktur getrennt zu betrachten sind. Angesichts der anwachsenden Belegschaft an diesem Standort von 15 auf bis zu 28 Personen besteht künftig ein höherer Raumbedarf. Dieser umfasst Aufenthaltsräume, geschlechtergetrennte Sanitär- und Umkleideräume, Lager- und Technikflächen sowie ein Leitungsbüro. Ob die Garagen und Fahrzeugunterstände des Betriebshofes ggf. erhalten bleiben können oder ebenfalls neu zu errichten und ggf. in den Neubau integriert werden sollen, ist im Weiteren abzuklären. -- Energiestandard, Energieversorgung, sommerlicher Wärmeschutz und Klimafolgeanpassung: Neubauten sollen in Freiburg deutlich energieeffizienter werden, als es das bundesweit geltende Gebäudeenergiegesetz (GEG) verlangt. Die aktuell geltenden energetischen Freiburger Gebäudestandards werden daher für Neubauten im städtebaulichen Vertrag verbindlich vereinbart. Wegen der städtischen Vorbildfunktion ist deshalb vorgesehen, das neue Kinder- und Familienzentrum Violett in seiner Gesamtheit im Passivhausstandard umzusetzen. Der Nachweis erfolgt nach dem Passivhaus-Projektierungspaket (PHPP). Die Energieversorgung mit Wärme erfolgt, wie vor dem Brandschaden auch, über den Anschluss an das Fernwärmenetz. Zur Eigenversorgung mit Strom sind die Dachflächen möglichst vollflächig (>60%) mit einer Photovoltaikanlage zu belegen. Im Hinblick auf den Standort Freiburg kommt dem Sommerlichen Wärmeschutz eine besondere Bedeutung zu. -- Grobkostenrahmen und Strukturdaten: Für das Gesamtprojekt des Ersatzneubaus mit Betriebshof inklusive Sozialbereich wird seitens der Stadt Freiburg mit insgesamt ca. 8,25 Mio. € brutto gerechnet, inkl. aller Nebenkosten. Eine Machbarkeitsstudie liegt nicht vor. Auf Skizzen etc. soll im Rahmen der zweiten Stufe des VgV-Verfahrens verzichtet werden, stattdessen soll das Projekt mit Abschluss der Leistungsphase 2 in den Gestaltungsbeirat. Die Grundfläche aller Gebäude umfasst aktuell etwa 1.150 m² (geschätzt) und die Grundstücksfläche beträgt 3.500 m². -- Förderprogramm: Es ist beabsichtigt, für den Neubau des Kinder- und Familienzentrums Violett Fördermittel zu beantragen. -- Termine (vorläufig): Planungsbeginn nach Beauftragung, spätester Baubeginn Mitte 2026, Baufertigstellung voraussichtlich Ende 2027. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsphase gemäß §§ 14, 17 und 73 ff VgV für Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2, § 38 ff. Das zweistufige Verfahren beinhaltet den öffentlichen Teilnahmewettbewerb (1. Stufe: Auswahlphase) und die Verhandlungsphase (2. Stufe: Angebotsabgabe und Verhandlungsgespräche). Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die weiteren Leistungsphasen 4 bis 9 sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77300000 Dienstleistungen im Gartenbau
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Freiburg
Postleitzahl: 79114
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Unterlagen werden ausschließlich digital über das Vergabeportal der Region Freiburg www.regionfreiburg.deutsche-evergabe.de zur Verfügung gestellt. Eine Ausgabe in Papierform, per E-Mail etc. ist nicht möglich. Die Abgabe des Teilnahmeantrags darf ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular zusammen mit den zugehörigen Anlagen im Vergabeportal hochzuladen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Bewerberrückfragen sind bis spätestens 23.01.2024, 12:00 Uhr, über das Verfahren im Vergabeportal im Angebotsassistenten über „Nachrichten“ möglich. Es erfolgt schnellstmöglich eine Beantwortung an alle Bewerber. Die Unterzeichnung des Antrags erfolgt in Textform nach § 126b BGB, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Hierfür ist der Vor- und Nachname der erklärenden Person oder der Firmennamen im Angebotsassistenten im Schritt "Angebot einreichen" im dafür vorgesehenen Feld bereits vorbelegt und kann bei Bedarf geändert werden. Zum Bezug der Teilnahmeunterlagen besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Bieterfragen und Antworten u.Ä. werden Sie jedoch nur bei Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig über Mitteilungen der Vergabestelle zu informieren. Wir empfehlen daher, sich vor dem Bezug der Unterlagen zu registrieren. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass bei einer Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist, über welche die Kommunikation ausschließlich im Vergabeportal erfolgt. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (in Anlehnung an § 77 Absatz 1 VgV). Es ist beabsichtigt für die 2. Stufe des Verfahrens insbesondere folgende Unterlagen noch zur Verfügung zu stellen: Mustervertrag über Planungsleistungen mit Preisblattformular, Zuschlagskriterien.
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Leistungen der Freianlagenplanung, Kinder- und Familienzentrum Violett
Beschreibung: Gegenstand des Verfahrens sind Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2, § 38 ff für den Neubau des „Kinder- und Familienzentrum Violett“ in Freiburg. Infolge eines Brandes im Sommer 2022 ist das bisherige Gebäude des Kinder- und Familienzentrums Violett in Freiburg-Weingarten nicht mehr nutzbar und muss abgerissen werden. Die Stadt Freiburg beabsichtigt, einen Ersatzneubau für das Kinder- und Familienzentrum zu errichten. Zudem soll der angrenzende Betriebshof des Garten- und Tiefbauamtes (Gärtnerunterkunft) inkl. des Sozialbereiches in den Ersatzneubau integriert werden. Durchgeführt wird ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb und Verhandlungsphase gemäß §§ 14, 17 und 73 ff VgV für Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI.
Interne Kennung: 4eed5c03-c341-4546-a755-6b51bbffa656
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 77300000 Dienstleistungen im Gartenbau
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 32 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, welche die Eignungskriterien erfüllen und zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden (gemäß Bewerbungsformular Nr. 14 und 15). Es sollen mindestens drei und höchstens fünf Büros/ Bewerbergemeinschaften für die 2. Stufe des Verfahrens ausgewählt werden. Die Auswahl der 3 bis 5 Bewerber_innen erfolgt in einem Bewertungsverfahren auf Basis folgender Bewertungskriterien: 1. Wertungskriterium: Referenzen (projektbezogene Erfahrungen) mit 80 % (bzw. 80 Punkte). 2. Wertungskriterium: unternehmensbezogene Leistung (Beschäftigtenzahlen) mit 20 % (bzw. 20 Punkte). Bestehen bei der Begrenzung der Bewerberhöchstzahl Punktgleichheiten bei der Gesamtpunktzahl, entscheidet zunächst die höhere Punktzahl zu den Referenzen (Wertungskriterium 1), ansonsten erfolgt eine Auslosung entsprechend § 75 Abs. 6 VgV. -- 1. Wertungskriterium - Referenzen (insgesamt 80 %): Angabe von Referenzenprojekten zu Leistungen der Freianlagenplanung nach HOAI können nicht nachgereicht werden. a) Referenzprojekt 1 (60%), Mindestanforderung: • Es handelt sich um Außenanlagen für einen Kindergarten, einer Kindertageseinrichtung oder Kinderspielanlagen • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 40 HOAI eingeordnet • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 500) ≥ 200.000 € netto • Übergabe an die Nutzenden ab 2018 bis 2023 • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 selbst erbracht. b) Referenzprojekt 2 (20%), Mindestanforderung: • Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 40 HOAI eingeordnet • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 500) ≥ 200.000 € netto • Übergabe an die Nutzenden ab 2018 bis 2023 • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 selbst erbracht. -- 2. Wertungskriterium - Unternehmensbezogene Leistung (20 %): Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Freianlagenplanung (ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2020 bis 2022 und 11/2023. Weitere Einzelheiten zur Bewertungsmethodik können der Anlage „Bewertungsmatrix“ entnommen werden. Link zu den Vergabeunterlagen: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/7703422c-bc84-45b2-9791-23ef1fb2d11b
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium: 
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird der Beruf des „Freianlagenplaner“ oder der „Freianlagenplanerin“ von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert. Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Bei natürlichen Personen ist die fachliche Anforderung erfüllt, wenn ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis vorgelegt werden kann, die berechtigen, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bewerbergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend.
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: 
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Siehe ausführliche Beschreibung unter dem Kriterium "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit"
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: 
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Der öffentliche Teilnahmewettbewerb dient der Auswahl interessierter und geeigneter Bewerber. Die Bewerberauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungs-/ Auswahlkriterien.
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Bewerbungsformular Nr. 1 bis 13). 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6. Eigenerklärung zum nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 2,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 2,0 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bewerbergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend – es muss ein aktueller (max. 12 Monate alt) Nachweis des Versicherungsunternehmens hochgeladen werden. 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung. 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese einzureichenden Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung (keine Wertung) und können nicht nachgereicht werden. => Eignungsprüfung Büro/ Bewerbergemeinschaft: Leistungen der Freianlagenplanung innerhalb eines Projektes. Als prinzipiell geeignet werden Büros/ Bewerbergemeinschaften eingestuft, deren Referenz die folgenden Mindestkriterien einhält: • Es handelt sich um die Außenanlage einer Neubaumaßnahme • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 40 HOAI eingeordnet • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 500) ≥ 400.000 € netto • Übergabe an die Nutzenden ab 11/2020 bis heute • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 8 vollständig selbst erbracht. 14.- 15. Kriterien zur Begrenzung der Anzahl der Bewerber (Wertungsprüfung gemäß § 51 Abs. 1 VgV), siehe Nr. 5.1.6 Allgemeine Informationen. Fehlende Angaben können nicht nachgefordert und nicht nachgereicht werden. 16. Verkürzung der Angebotsfrist 2. Stufe. In der 2. Stufe (Verhandlungsverfahren) kann die gesetzliche Mindestfrist für die Abgabe der Angebote von 25 Kalendertagen auf mindestens 15 Kalendertage verkürzt werden, sofern die eingeladenen Bewerber zustimmen (§ 17 Abs. 6 und 9 VgV). Dies soll das Verfahren beschleunigen, die Antwort hat keine Auswirkung auf die Wertung. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß eingereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen. Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bewerber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern. Link zu den Vergabeunterlagen: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/7703422c-bc84-45b2-9791-23ef1fb2d11b
Anwendung dieses Kriteriums: Verwendet
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium: 
Art: Preis
Beschreibung: 30 % Honorarangebot – Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes).
Kriterium: 
Art: Qualität
Beschreibung: 35 % Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung sowie deren Erläuterungen in der Vergabeverhandlung sowie die Qualität der Ausführungen/ Antworten auf die in der Vergabeverhandlung besprochenen Fragenkomplexe zum vorgesehenen Projekt. 35 % Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeiter und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Vergabeverhandlungsgespräch).
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 23/01/2024 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/7703422c-bc84-45b2-9791-23ef1fb2d11b
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen: 
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 23/02/2024
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/7703422c-bc84-45b2-9791-23ef1fb2d11b
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 30/01/2024 10:20:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Regierungspräsidium Karlsruhe
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: 994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Registrierungsnummer: c46cf5d5-78c4-4fd0-acdc-c8c2a83807bf
Abteilung: Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Stadt: Freiburg im Breisgau
Postleitzahl: 79106
Land, Gliederung (NUTS): Freiburg im Breisgau, Stadtkreis (DE131)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabemanagement
E-Mail: vergabemanagement@stadt.freiburg.de
Telefon: +49 7612014083
Fax: +49 7612014089
Internetadresse: https://regionfreiburg.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Karlsruhe
Registrierungsnummer: 4ebcde0c-5e1d-420e-b125-cd0393f8dcda
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Stadt: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268732
Fax: +49 7219263985
Internetadresse: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 91f40d58-3b1b-4f4c-a084-20b92c97da9f  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/12/2023 09:19:41 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 773402-2023
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 245/2023
Datum der Veröffentlichung: 20/12/2023