787811-2023 - Wettbewerb
Deutschland – Multimediaausrüstung – Landesweites Pilotprojekt: Ausstattung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und der Kommunalen Medienzentren in Nordrhein-Westfalen mit Digital Making Places
OJ S 248/2023 26/12/2023
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Schule und Bildung NRW
E-Mail: Monika.Pieper@msb.nrw.de
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Landesweites Pilotprojekt: Ausstattung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und der Kommunalen Medienzentren in Nordrhein-Westfalen mit Digital Making Places
Beschreibung: Ausstattung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und der Kommunalen Medienzentren (KMZ) in Nordrhein-Westfalen mit Digital Making Places im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts in Nordrhein-Westfalen.
Kennung des Verfahrens: 86681799-318c-4880-a141-79300ad8022b
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Zentrale Elemente des Verfahrens: 1. Das Verfahren wird in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angeboten. 2. Der Bewerber erklärt mit dem elektronischen Abruf der Teilnahmeunterlagen, dass er diese und die darin enthaltenen Informationen vertraulich handhaben wird. 3. Der Teilnahmeantrag ist in deutscher Sprache abzufassen und schriftlich bis spätestens zum Ende der Teilnahmefrist vorzulegen. Weitere Hinweise zur Abgabe des Teilnahmeantrags ergeben sich aus den über diese Bekanntmachung abrufbaren Vergabeunterlagen. 4. Eine Einreichung des Teilnahmeantrags per Telefax oder E-Mail ist nicht zulässig. 5. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt. 6. Die von Bewerbern erbetenen, personenbezogenen Angaben werden im Rahmen des Vergabeverfahrens verarbeitet und gespeichert (Datenschutzklausel gem. § 12 Abs. 2 Datenschutzgesetz NW). Die Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung eines Teilnahmeantrages / Angebotes. Ein entsprechendes Informationsblatt "Information über die Verarbeitung personenbezogener Daten" ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 32322000 Multimediaausrüstung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Düsseldorf, Kreisfreie Stadt (DEA11)
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Bekanntmachungs-ID: CXPNYHNDXCM
Rechtsgrundlage: 
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Konkurs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Korruption: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vergleichsverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Betrugsbekämpfung: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Entrichtung von Steuern: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Zwingende bzw. fakultative Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Landesweites Pilotprojekt: Ausstattung der Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung und der Kommunalen Medienzentren in Nordrhein-Westfalen mit Digital Making Places
Beschreibung: Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch das Ministerium für Schule und Bildung (MSB), beabsichtigt, die Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL) und die Kommunalen Medienzentren (KMZ) in NRW mit Digital Making Places (DMP) auszustatten. Gegenstand des zu vergebenden Auftrags ist die Lieferung der Hardware-Komponenten für die DMP an die Verwendungsstellen. Gegenstand des Auftrags sind ferner die an die individuellen Raumverhältnisse in den jeweiligen Verwendungsstellen angepasste Planung der DMP, der Roll-Out (Aufbau, Einrichtung und Inbetriebnahme) sowie die Erbringung von Supportleistungen und von Schulungsleistungen. Die Basisversion eines DMP setzt sich aus Ausstattung aus den Bereichen Visual (z. B. Vlog-Kamera, Greenscreen, Soft-box), Audio (z. B. Bluetooth Lautsprecher, Kopfhörer), Haptik/Tinker (z. B. 3D-Scanner, 3D-Drucker), Coding/Flex (z. B. Lernroboter) sowie einer Grundausstattung an Computern (Laptop, PC, Monitor etc.) zusammen. Zusätzlich haben die Verwendungsstellen die Möglichkeit, optionale Ergänzungspakete zu bestellen. Jedes ZfsL und KMZ kann jeweils ein bis drei Basispakete sowie jeweils ein bis drei Ergänzungspakete abrufen. Insgesamt sollen 33 ZfsL und zusätzlich bis zu 53 KMZ in NRW mit DMP ausgestattet werden. In NRW sind in 31 Kreisen und 22 kreisfreien Städten KMZ eingerichtet. Jede Kommune entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang sie sich an dem Pilotprojekt beteiligt. Für die KMZ kann zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser EU-Bekanntmachung davon ausgegangen werden, dass bei voraussichtlich 46 KMZ an 54 Standorten DMP eingerichtet werden. Hieraus ergibt sich in Bezug auf die KMZ eine voraussichtliche Abnahmemenge in Höhe von 54 DMP (bestehend aus 67 Basispaketen und 172 Ergänzungspaketen), so dass sich in Gesamtschau mit den von den ZfsL abgenommenen DMP insgesamt eine voraussichtliche Abnahmemenge von 87 DMP (125 Basispakete und 286 Ergänzungspakete) ergibt. Die maximale Abnahmemenge kann bei 93 DMP (33 ZfsL, 53 KMZ mit 60 Standorten) liegen. Da die Abnahmemenge derzeit nicht final bestimmbar ist, muss im Rahmen dieser Ausschreibung von der genannten voraussichtlichen Abnahmemenge ausgegangen werden. Das MSB beabsichtigt, die Rahmenvereinbarung mit einem AN abzuschließen. Die Einzelabrufe aus der Rahmenvereinbarung werden durch die Medienberatung NRW übermittelt, welche die Bedarfsmeldungen der KMZ und der ZfsL bündelt und dem AN die zu beliefernden Verwendungsstellen meldet. Mit der Lieferung der DMP und der Erbringung der ergänzenden Leistungen soll ein AN beauftragt werden, der/die eine auf die jeweiligen räumlichen Verhältnisse zugeschnittene Lösung plant, liefert, montiert, in Betrieb nimmt und passgenaue Schulungen sowie Supportleistungen erbringt. Für die abzuschließende Rahmenvereinbarung ist eine Laufzeit von 4 Jahren nach Zuschlagserteilung vorgesehen, wobei die DMP innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten nach dem jeweiligen Abruf funktionsfähig ausgeliefert und in Betrieb genommen werden müssen. Die Schlussabrechnung des AN über den Gesamtauftrag muss aufgrund der Finanzierung des Pilotprojekts über den DigitalPakt Schule unter Berücksichtigung der zwingenden Vorgaben des Bundes erfolgen. Die Vergabestelle wird daher den entsprechenden Zeitpunkt im Laufe des Verhandlungsverfahrens vorgeben. Die mit den Einzelabrufen zu erbringenden Serviceleistungen sollen für insgesamt maximal 5 Jahre erbracht werden. Vor diesem Hintergrund bedarf es adäquater Sicherungsmittel in Bezug auf das bereits mit der Schlussabrechnung und damit vor vollständiger Leistungserbringung geleistete Pauschalhonorar. Die nähere Ausgestaltung der Sicherungsmittel wird Gegenstand des Verhandlungsverfahrens sein. Die Zuschlagserteilung ist nach aktuellen Planungen für das 2. Quartal 2024 vorgesehen. Auf die Zusätzlichen Angaben der Bekanntmachung wird hingewiesen.
Interne Kennung: #1
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 32322000 Multimediaausrüstung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 30200000 Computeranlagen und Zubehör
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Düsseldorf, Kreisfreie Stadt (DEA11)
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, das Verfahren in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote zu strukturieren ("Abschichtung").
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium: 
Art: Eignung zur Berufsausübung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft haben zum Nachweis der Eignung folgende Unterlagen oder vergleichbare Informationen vorlegen (Eigenerklärungen werden entsprechend der Vorgaben des Formblattes der Vergabestelle abgegeben): - Aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes - unterschriebene Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen - Eigenerklärung Informationen zum Bieter - Angaben, ob und auf welche Art der Bieter wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5ki Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 - Eigenerklärung zu § 22 des Gesetzes über die unternehmerischen Sorgfaltspflichten zur Vermeidung von Menschenrechtsverletzungen in Lieferketten

Kriterium: 
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Betriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 5 Mio. EUR für Personenschäden, 2,5 Mio. EUR für Sachschäden und 2,5 Mio. EUR für Vermögensschäden je Versicherungsfall nachweist oder im Auftragsfall abschließt und diese während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechterhält. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie über den (vergleichbaren) Umsatz in den genannten Leistungsbereichen und sonstigen damit zusammenhängenden oder ähnlichen Leistungen. Ein Mindestumsatz von EUR 5,0 Mio. netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Mittel erreicht oder überschritten worden sein.

Kriterium: 
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Vergabestelle behält sich zudem vor, zusätzlich zu den Eigenerklärungen vor Vergabe des Auftrages entsprechende Bescheinigungen der zuständigen behördlichen Stelle zu verlangen. Die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft einzureichenden Unterlagen ergeben sich insgesamt aus der Bekanntmachung. Will sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen (Nachunternehmer) bedienen, sind die in der Bekanntmachung genannten Unterlagen vollständig auch von diesen Nachunternehmern zu erbringen. Zudem ist die rechtsverbindliche Verpflichtungserklärung nach dem zur Verfügung gestellten Formblatt vorzulegen, dass diese Unternehmen dem Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft als Nachunternehmer zur Verfügung stehen. - Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: Hauptsitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschafter / ggf. Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt. - Mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Projekte und Tätigkeiten entsprechend der Angaben dieser EU-Bekanntmachung, vorbehaltlich der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit einer Mitteilung einschließlich Angabe der Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die beiden Referenzen müssen wie folgt eingereicht werden: Mindestens 1 Referenz zu A, mindestens 1 Referenz zu B, hierfür ist das zur Verfügung gestellte Formblatt zu verwenden. Die Referenz A soll den folgenden Bereich umfassen: a) die Konzeption, Auslieferung und Inbetriebnahme von mindestens einem Media Lab/ Fab Lab/ Makerspace (o.ä.) im Bildungskontext b) das Ende des Referenzprojekts liegt nicht länger als 3 Jahre ab dem Datum der Bekanntmachung in der Vergangenheit Die Referenz B soll die folgenden Bereiche umfassen: a) die Auslieferung von Hardware-Komponenten an 5 verschiedene Standorte innerhalb eines Auftrags im Bildungssektor b) die Auslieferung von mindestens 2 Hardware-Komponenten je Standort innerhalb dieses Auftrags c) die Auslieferung der Hardware-Komponenten erfolgte in einem Zeitraum von maximal 3 Monaten d) das Ende des Referenzprojekts liegt nicht länger als 3 Jahre ab dem Datum der Bekanntmachung in der Vergangenheit e) die Anforderungen a) - d) werden von einer einzigen Referenz abgedeckt. - Eigenerklärung zur Darstellung des Personalgerüsts des Bewerbers in den Jahren 2020, 2021 und 2022 unter Angabe der Gesamtzahl der Beschäftigten, des Leitungspersonals, der Anzahl der Beschäftigten mit Hochschulabschluss, der Beschäftigten mit abgeschlossener Berufsausbildung und der Beschäftigten ohne berufsqualifizierenden Abschluss. Hierfür ist das zur Verfügung gestellte Formblatt zu verwenden. Die Vergabestelle legt bei der Ausschreibung und der späteren Auftragserfüllung einen hohen Wert auf die Gewährleistung von IT-Sicherheitsstandards. Vor diesem Hintergrund sind auch die folgenden Nachweise mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Interessierte Unternehmen, die die Anforderungen nach dem 1. Spiegelstrich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der EU-Bekanntmachung nicht abschließend erfüllen, werden gebeten, vorab über Bewerberfragen die Gleichwertigkeit entsprechender Sicherheitsstandards mit der Vergabestelle abzustimmen. - Vorlage einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 27001 oder eines Testats nach der Basis-Absicherung gemäß IT-Grundschutz oder Eigenerklärung, vergleichbare Vorgaben in der für die vorliegende Ausschreibung relevanten Leistungserbringung anzuwenden bzw. die Voraussetzungen bis zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe nachzuweisen.

Kriterium: 
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Auswahlkriterium zur Abschichtung der Teilnahmeanträge
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es qualifizieren sich 3 bis höchstens 5 Bewerber für die nächste Runde. Die Auswahlkriterien kommen zur Anwendung, wenn mehr als 5 Bewerber die Eignungskriterien erfüllen. Die Bewerber mit der jeweils höchsten Punktzahl werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. 1. Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen A Es werden nur solche Referenzen gewertet, die die in der Bekanntmachung festgelegten Anforderungen an die Referenzen A erfüllen. Es wird die Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen bewertet, und zwar nach den Bereichen (a) Projektvolumen, (b) Erbringung von Support-Leistungen in deutscher Sprache. (a) Projektvolumen Betrifft die Referenz mindestens 3 Media Labs/ Fab Labs / Makerspaces o.ä., wird die Referenz mit 10 Punkten bewertet, betrifft die Referenz mindestens 5 Media Labs/ Fab Labs / Makerspaces o.ä., wird die Referenz mit 15 Punkten bewertet, betrifft die Referenz mindestens 10 Media Labs/ Fab Labs / Makerspaces o. ä., wird die Referenz mit 20 Punkten bewertet. (b) Erbringung von Support-Leistungen in deutscher Sprache Wurden im Rahmen des Projekts nach der Auslieferung von Media Labs / Fab Labs / Makerspaces o.ä. auch Support-Leistungen in deutscher Sprache erbracht, wird die Referenz mit 15 Punkten be-wertet. 2. Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen B Es werden nur solche Referenzen gewertet, die die in der Bekanntmachung festgelegten Anforderungen an die Referenzen B erfüllen. Es wird die Vergleichbarkeit der Unternehmensreferenzen bewertet, und zwar nach den Bereichen (a) Projektvolumen und (b) Anzahl der belieferten Standorte. (a) Projektvolumen Wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestens 5 Hardware-Komponenten ausgeliefert, wird die Referenz mit 10 Punkten bewertet, wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestens 10 Hardware-Komponenten ausgeliefert, wird die Referenz mit 15 Punkten bewertet, wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestens 20 Hardware-Komponenten ausgeliefert, wird die Referenz mit 20 Punkten bewertet. (b) Anzahl der belieferten Standorte Wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestens 10 verschiedene Standorte beliefert, wird die Referenz mit 10 Punkten bewertet, wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestsens 20 verschiedene Standorte beliefert, wird die Referenz mit 15 Punkten bewertet, wurden im Rahmen des Referenzprojekts mindestens 40 verschiedene Standorte beliefert, wird die Referenz mit 20 Punkten bewertet. 3. Umsatzhöhe Es wird der nachweisbare Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre bewertet. Wurde in diesem Zeitraum ein gemittelter Gesamtumsatz über EUR 10,0 Mio. netto erreicht, erhält der Bewerber 10 Punkte, wurde in diesem Zeitraum ein gemittelter Gesamtumsatz über EUR 30,0 Mio. netto erreicht, erhält der Bewerber 15 Punkte, wurde in diesem Zeitraum ein gemittelter Gesamtumsatz von mehr als EUR 50,0 Mio. netto erreicht, erhält der Bewerber 20 Punkte. HINWEIS DER VERGABESTELLE: Es werden maximal 2 Referenzen A und maximal 2 Referenzen B, insgesamt also 4 Referenzen bewertet. Werden mehr als 4 Referenzen eingereicht, ist anzugeben, welche 4 Referenzen für die Auswahlkriterien gewertet werden sollen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Bewerber die aus seiner Sicht maßgebliche Entscheidungsgrundlage gegenüber der Vergabestelle bestimmt. Es werden nur Referenzen gewertet, die den entsprechenden Vermerk haben. Sollten mehr als 4 Referenzen entsprechend gekennzeichnet sein, wird der Auftraggeber die 4 zu wertenden Referenzen nach der Reihenfolge der Nummerierung festlegen. Die 4 zur Wertung gekennzeichneten Referenzen mit den niedrigsten Nummern werden gewertet. Die Referenzen sind ausschließlich mit den im Teilnahmeantrag enthaltenen Formblättern nachzuweisen. Die Beifügung eines Word-Dokuments von max. einer Seite DIN A4, Schriftgrad 12 zur Beschreibung von Aufgabe und Leistung ist zulässig.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: 
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYHNDXCM/documents
Ad-hoc-Kommunikationskanal: 
URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYHNDXCM
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung: 
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYHNDXCM
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 26/01/2024 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: 
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die nicht rechtzeitige Vorlage der in der Bekanntmachung genannten Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern und Bewerber oder Bewerbergemeinschaften vom Verfahren auszuschließen, die auf einmalige Nachforderung keine oder nur unvollständige Unterlagen nachreichen. Ein Anspruch auf Nachreichung von Unterlagen besteht jedoch nicht, insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern
Auftragsbedingungen: 
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: - Mit Angebotsabgabe: Bestätigung über die Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: 
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: 
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in der Bekanntmachung genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in der Bekanntmachung genannt. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Ministerium für Schule und Bildung NRW
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Beschaffungsdienstleister: Detecon International GmbH
TED eSender: Beschaffungsamt des BMI
8. Organisationen
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Beschaffungsamt des BMI
Registrierungsnummer: 994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
E-Mail: esender_hub@bescha.bund.de
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation: 
TED eSender
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Schule und Bildung NRW
Registrierungsnummer: 05111-05001-82
Postanschrift: Völklinger Str. 49
Stadt: Düsseldorf
Postleitzahl: 40221
Land, Gliederung (NUTS): Düsseldorf, Kreisfreie Stadt (DEA11)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Monika Pieper
E-Mail: Monika.Pieper@msb.nrw.de
Telefon: 0211 5867-3552
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Detecon International GmbH
Registrierungsnummer: HRB 76144
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50678
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
E-Mail: Magdalena.Hover@detecon.com
Telefon: +49 151 68865515
Rollen dieser Organisation: 
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221-147-0
Fax: +49 221-147 2889
Rollen dieser Organisation: 
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Stadt: Köln
Postleitzahl: 50667
Land, Gliederung (NUTS): Köln, Kreisfreie Stadt (DEA23)
Land: Deutschland
E-Mail: VKRheinland@bezreg-koeln.nrw.de
Telefon: +49 221-147-0
Fax: +49 221-147 2889
Rollen dieser Organisation: 
Überprüfungsstelle
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 78d63828-f363-4ef6-add3-39afe2a27146  -  01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/12/2023 15:54:40 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 787811-2023
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 248/2023
Datum der Veröffentlichung: 26/12/2023