820497-2025 - Ergebnis
Deutschland – Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung – Untersuchungen zum Restpotential von Schutzeinrichtungen
OJ S 238/2025 10/12/2025
Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungBundesanstalt für Straßenwesen
E-Mailforschungsvergabe@bast.de
Rechtsform des ErwerbersZentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelUntersuchungen zum Restpotential von Schutzeinrichtungen
BeschreibungDie aktuellen Entwicklungen im Fahrzeugbestand sowie in den Neuzulassungen in Deutschland zeigen einen Trend zu schwereren Fahrzeugen, welche vorwiegend dem Fahrzeugsegment SUV zu zuordnen sind. Ähnliches kann für das Segment Kleintransporter/Utility beobachtet werden. Hinzu kommen die Veränderungen in der allgemeinen Fahrzeugsegmentierung sowie neue Entwicklungen im Bereich der Antriebstechnologien. Alle diese Entwicklungen und Veränderungen haben einen Einfluss auf den Anprall eines Fahrzeugs an eine Schutzeinrichtung. Gleichzeitig kann angenommen werden, dass sich die Einbausituationen von Schutzeinrichtungen vor Ort stark von der Umgebung auf den Prüfgeländen unterscheiden. Als Beispiel hierfür können geotechnische Eigenschaften des Bodens genannt werden. Die Norm DIN EN 1317 für Anprallprüfungen an Schutzeinrichtungen befindet sich aktuell in der Revision und ist in der aktuellen Version über ein Jahrzehnt alt. Die in der Norm definierten Fahrzeugklassen und Anprallkonstellationen bilden zum Teil nicht mehr die aktuellen Entwicklungen ab. Es kann grundsätzlich angenommen werden, dass sich die aufzeigten Entwicklungen als Trend weiter fortsetzen werden, wodurch ein ausreichendes Restpotential von Schutzeinrichtungen erwartet werden muss. Gleichzeitig bestehen noch keine ausreichenden Erkenntnisse, wie sich diese und zukünftige Entwicklungen auf einen Anprall an eine Schutzeinrichtung auswirken werden. Somit ist zu vermuten, dass die Effekte hieraus nicht mehr mit der bisherigen, europäisch vereinbarten Einzel-Prüfungsstrategie dauerhaft ausreichend aufgefangen werden können. Ziel/Nutzen: Es ist zu untersuchen, ob die bisher nicht betrachteten Einflüsse eine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit von Schutzeinrichtungen haben. Das Ziel dieses Projektes ist es deshalb, eine erste szenarien-orientierte Abschätzung möglicher Einflüsse auf die Leistungsfähigkeit von üblicherweise im deutschen Fernstraßenbereich verwendeten Schutzeinrichtungen auf der Basis von realen Anprallversuchen zu treffen. Hierzu sollen drei auf den Anforderungen der DIN EN 1317 basierende reale Anprallversuche durchgeführt werden. Diese sind charakterisiert durch die Fahrzeugsegmente SUV und Ultility/Kleintransporter unter besonderer Berücksichtigung der geotechnischen Eigenschaften des Bodens auf dem Prüfgelände. Die Ergebnisse der Versuche sind den Ergebnissen der Erstprüfung nach DIN EN 1317 für die verwendete Schutzeinrichtung hinsichtlich System- und Fahrzeugverhalten gegenüber zu stellen. Der Fokus der Analyse soll auf mögliche Einflüsse der geänderten Fahrzeugparameter auf das Prüfergebnis liegen. Außerdem ist der Einfluss der geänderten geometrischen Randbedingungen zu betrachten. Als Resultat wird eine Einschätzung erwartet, hinsichtlich der Relevanz der Veränderungen in den Anprallkonstellationen in Bezug auf die Leistungskennwerte der untersuchten Schutzeinrichtung.
Kennung des Verfahrens03b75b85-37ef-4e12-8b94-3057a785a9fa
Interne KennungZ2r - FE 03.0637/2023/HRB
VerfahrensartOffenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
Zentrale Elemente des VerfahrensEs gelten die für das Verfahren veröffentlichten Teilnahmebedingungen (Nr. 3 der Vergabe- und Vertragsunterlagen).
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
2.1.2.
Erfüllungsort
StadtBergisch Gladbach
Postleitzahl51427
Land, Gliederung (NUTS)Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
LandDeutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.168 067,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenDie Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel. Ein Zuschlag kann erst nach Verabschiedung des Haushalts 2025 erfolgen.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5. Los
5.1.
LosLOT-0000
Titel„Untersuchungen zum Restpotential von Schutzeinrichtungen“
BeschreibungDie aktuellen Entwicklungen im Fahrzeugbestand sowie in den Neuzulassungen in Deutschland zeigen einen Trend zu schwereren Fahrzeugen, welche vorwiegend dem Fahrzeugsegment SUV zu zuordnen sind. Ähnliches kann für das Segment Kleintransporter/Utility beobachtet werden. Hinzu kommen die Veränderungen in der allgemeinen Fahrzeugsegmentierung sowie neue Entwicklungen im Bereich der Antriebstechnologien. Alle diese Entwicklungen und Veränderungen haben einen Einfluss auf den Anprall eines Fahrzeugs an eine Schutzeinrichtung. Gleichzeitig kann angenommen werden, dass sich die Einbausituationen von Schutzeinrichtungen vor Ort stark von der Umgebung auf den Prüfgeländen unterscheiden. Als Beispiel hierfür können geotechnische Eigenschaften des Bodens genannt werden. Die Norm DIN EN 1317 für Anprallprüfungen an Schutzeinrichtungen befindet sich aktuell in der Revision und ist in der aktuellen Version über ein Jahrzehnt alt. Die in der Norm definierten Fahrzeugklassen und Anprallkonstellationen bilden zum Teil nicht mehr die aktuellen Entwicklungen ab. Es kann grundsätzlich angenommen werden, dass sich die aufzeigten Entwicklungen als Trend weiter fortsetzen werden, wodurch ein ausreichendes Restpotential von Schutzeinrichtungen erwartet werden muss. Gleichzeitig bestehen noch keine ausreichenden Erkenntnisse, wie sich diese und zukünftige Entwicklungen auf einen Anprall an eine Schutzeinrichtung auswirken werden. Somit ist zu vermuten, dass die Effekte hieraus nicht mehr mit der bisherigen, europäisch vereinbarten Einzel-Prüfungsstrategie dauerhaft ausreichend aufgefangen werden können. Ziel/Nutzen: Es ist zu untersuchen, ob die bisher nicht betrachteten Einflüsse eine Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit von Schutzeinrichtungen haben. Das Ziel dieses Projektes ist es deshalb, eine erste szenarien-orientierte Abschätzung möglicher Einflüsse auf die Leistungsfähigkeit von üblicherweise im deutschen Fernstraßenbereich verwendeten Schutzeinrichtungen auf der Basis von realen Anprallversuchen zu treffen. Hierzu sollen drei auf den Anforderungen der DIN EN 1317 basierende reale Anprallversuche durchgeführt werden. Diese sind charakterisiert durch die Fahrzeugsegmente SUV und Ultility/Kleintransporter unter besonderer Berücksichtigung der geotechnischen Eigenschaften des Bodens auf dem Prüfgelände. Die Ergebnisse der Versuche sind den Ergebnissen der Erstprüfung nach DIN EN 1317 für die verwendete Schutzeinrichtung hinsichtlich System- und Fahrzeugverhalten gegenüber zu stellen. Der Fokus der Analyse soll auf mögliche Einflüsse der geänderten Fahrzeugparameter auf das Prüfergebnis liegen. Außerdem ist der Einfluss der geänderten geometrischen Randbedingungen zu betrachten. Als Resultat wird eine Einschätzung erwartet, hinsichtlich der Relevanz der Veränderungen in den Anprallkonstellationen in Bezug auf die Leistungskennwerte der untersuchten Schutzeinrichtung.
Interne KennungFE 03.0637/2023/HRB - Los 1
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsDienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
5.1.2.
Erfüllungsort
StadtBergisch Gladbach
Postleitzahl51427
Land, Gliederung (NUTS)Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere LaufzeitUnbegrenzt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesenja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium
ArtQualität
BezeichnungQualität
BeschreibungDer Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl50
Kriterium
ArtPreis
BezeichnungPreis
BeschreibungDer Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Zuschlagskriterien, Zuschlagsbedingungen, Bewertungs- und Auswahlmethode: siehe Teilnahmebedingungen, Nr. 8.
Kategorie des Gewicht-ZuschlagskriteriumsGewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl50
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleBundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen: - Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes. - Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB: Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber. - Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung: Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltBundesanstalt für Straßenwesen
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstelltBundesanstalt für Straßenwesen
6. Ergebnisse
Wert aller in dieser Bekanntmachung vergebenen Verträge0,10 EUR
6.1.
Ergebnis, Los-– KennungLOT-0000
Status der PreisträgerauswahlEs wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
6.1.2.
Informationen über die Gewinner
Wettbewerbsgewinner
Offizielle BezeichnungDTV Verkehrsconsult GmbH
Angebot
Kennung des AngebotsZ2r 03.0637 - Los 1
Kennung des Loses oder der Gruppe von LosenLOT-0000
Wert des Angebots0,10 EUR
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnetja
Bei dem Angebot handelt es sich um eine Variantenein
Vergabe von UnteraufträgenJa
Wert der Vergabe von Unteraufträgen ist bekanntja
Wert der Vergabe von Unteraufträgen0,10 EUR
Prozentanteil der Vergabe von Unteraufträgen ist bekanntja
Prozentanteil Vergabe von Unteraufträgen50
Informationen zum Auftrag
Kennung des AuftragsZ2r - 03.0637 Los 1
Datum der Auswahl des Gewinners18/11/2025
Datum des Vertragsabschlusses25/11/2025
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge
Art der eingegangenen EinreichungenAngebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge2
8. Organisationen
8.1.
ORG-0000
Offizielle BezeichnungBundesanstalt für Straßenwesen
Registrierungsnummer0204:991-00122FUE-48
PostanschriftBrüderstraße 53
StadtBergisch Gladbach
Postleitzahl51427
Land, Gliederung (NUTS)Rheinisch-Bergischer Kreis (DEA2B)
LandDeutschland
KontaktpersonReferat Z2, Externe Forschungsvergabe
E-Mailforschungsvergabe@bast.de
Telefon000
Internetadressehttps://www.bast.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungBundeskartellamt
Registrierungsnummert:022894990
AbteilungVergabekammer des Bundes
PostanschriftKaiser-Friedrich-Straße 16
StadtBonn
Postleitzahl53113
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailvk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon+49 228 9499 0
Fax+49 228 9499163
Internetadressehttps://bundeskartellamt.bund.de
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungDTV Verkehrsconsult GmbH
Größe des WirtschaftsteilnehmersKleines Unternehmen
RegistrierungsnummerDE 237 242 017
StadtAachen
Postleitzahl52076
Land, Gliederung (NUTS)Städteregion Aachen (DEA2D)
LandDeutschland
Rollen dieser Organisation
Bieter
Gewinner dieser LoseLOT-0000
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachungf52f3fa4-6590-4423-8956-23ba6001a229  -  01
FormulartypErgebnis
Art der BekanntmachungBekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung09/12/2025 12:06:06 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung820497-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe238/2025
Datum der Veröffentlichung10/12/2025