836612-2025 - Wettbewerb
Deutschland – Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze – Rahmenvereinbarung für Bau- und Materialleistungen zum Auf- und Ausbau von TK-Infrastruktur
OJ S 242/2025 16/12/2025
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Bauleistungen
1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle BezeichnungG.E.R.N. GmbH
E-Mailf.siebler@gvw.com
Rechtsform des ErwerbersÖffentliches Unternehmen
Tätigkeit des öffentlichen AuftraggebersAllgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
TitelRahmenvereinbarung für Bau- und Materialleistungen zum Auf- und Ausbau von TK-Infrastruktur
BeschreibungMit der gegenständlichen Vergabe wird die Erbringung der notwendigen Bau- und Materialleistungen zur Realisierung des Breitbandbauvorhabens im 2. Ausbauabschnitt in den Gemarkungen der Stadt Geisenfeld auf Grundlage eines Bauvertrags als Rahmenvereinbarung beauftragt.
Kennung des Verfahrens65a11e9a-6755-4e0a-95cb-f7af0d4eeea3
Interne Kennungn.def.
VerfahrensartVerhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigtnein
2.1.1.
Zweck
Art des AuftragsBauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45232000 Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45230000 Bauarbeiten für Rohrleitungen, Fernmelde- und Stromleitungen, für Autobahnen, Straßen, Flugplätze und Eisenbahnen; Nivellierungsarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Pfaffenhofen a. d. Ilm (DE21J)
LandDeutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche InformationenObjektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Öffentliche Aufträge sind gemäß § 6 Abs. 1 EU VOB/A an fachkundige und leistungsfähige Unternehmen zu vergeben, die zudem nicht nach den § 6e EU VOB/A ausgeschlossen worden sind. Um festzustellen, ob ein Unternehmen geeignet ist, haben die Auftraggeber nach Maßgabe der vergaberechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage der ihm zum Zeitpunkt der Eignungsprüfung verfügbaren Information eine in die Zukunft auf die mögliche Auftragsausführung gerichtete Prognose vorzunehmen. Daraus ergibt sich die folgende Reihenfolge und der dargestellte Prüfungs- bzw. Wertungsumfang. Von dem Auftraggeber ist beabsichtigt, gemäß § 3b Abs. 3 Nr. 3 EU VOB/A höchstens fünf geeignete Unternehmen (Bewerber) auszuwählen und im nächsten Verfahrensschritt zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungen aufzufordern. Im Einzelnen: (1) Keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A. Im ersten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften, ob Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A einschlägig sind bzw. – falls dies der Fall sein sollte –, ob wirksame Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 6f EU Abs. 1, 2 VOB/A durchgeführt und nachgewiesen sind oder ob die Höchstfristen für einen Ausschluss nach § 6f EU Abs. 3 EU VOB/A überschritten sind. Zudem prüft der Auftraggeber, ob der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Bezug zu Russland im Sinne der Verordnung der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, aufweist. (2) Erfüllung der Mindestanforderungen. Im zweiten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – die Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung. Solche Anforderungen sind ausdrücklich als „Mindestanforderung“ gekennzeichnet. Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung führt zum Ausschluss vom weiteren Vergabeverfahren. (3) Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen. Im dritten Schritt prüft der Auftraggeber anhand der form- und fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (Bewerbungen) der einzelnen Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften – die auf der 1. und 2. Prüfungsstufe nicht vom weiteren Vergabeverfahren auszuschließen waren – den Grad der Vergleichbarkeit der eingereichten Referenzen mit dem Auftragsgegenstand. Im Einzelnen: (a) Die Punktwerte – jeweils 1 Punkt bis 6 Punkte – werden anhand der wertungsfähigen Referenzen des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nach folgenden Maßgaben vergeben. (aa) Anzahl an Referenzen für Referenzprojekte (bb) Anzahl an Referenzen mit mehr als 900 errichteten Hausanschlüssen in einer Bauzeit von maximal 2 Jahren, (cc) Anzahl der errichteten Wohneinheiten (Addition aus allen eingereichten Referenzen), (dd) Erbringung von Nebenleistungspflichten zu den Baumaßnahmen.(b) Die ermittelten Punktwerte werden addiert, sodass insgesamt maximal 24 Punkte („Gesamtpunktzahl“) erreicht werden können. Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft mit der höchsten Gesamtpunktzahl wird an erster Stelle gereiht. Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften mit gleicher bzw. niedriger Gesamtpunktzahl werden absteigend auf den nachfolgenden Rangplätzen gereiht, bis die Rangplätze 1 bis 5 ermittelt sind. (c) Für den Fall, dass zwei oder mehr Bewerber dieselbe Gesamtpunktzahl erreichen und damit mehr als fünf Bewerber die Rangplätze 1 bis 5 belegen könnten, wird in analoger Anwendung von § 75 Abs 6 VgV eine Losentscheidung unter den Bewerbern mit derselben Gesamtpunkzahl herbeigeführt, bis die Rangplätze 1 bis 5 abschließend verteilt sind.
Rechtsgrundlage
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der AusschlussgründeBekanntmachung
Korruption
Betrug
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Zahlungsunfähigkeit
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
5. Los
5.1.
LosLOT-0001
TitelRahmenvereinbarung für Bau- und Materialleistungen zum Auf- und Ausbau von TK-Infrastruktur
BeschreibungAufgabenstellung der G.E.R.N. GmbH ist die sukzessive bauliche Erschließung mit einem Glasfasernetz mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 1 Gbit/s im Download in mehreren Ausbauclustern. Die G.E.R.N. GmbH verantwortet die Planung und Errichtung der passiven Breitbandinfrastruktur für deren öffentliche Gesellschafter. Für die Ausstattung mit aktiven Komponenten, den Betrieb der Breitbandinfrastruktur nebst Dienstleistungsangebot (Telefonie und Internet) für Endkunden sowie den Kundenservice, die Störungsbeseitigung und die Instandhaltung ist ein nach Durchführung eines Auswahlverfahrens bereits beauftragtes Telekommunikationsunternehmen als Kooperationspartner verantwortlich. Die Erschließung erfolgt sukzessive in mehreren Ausbauclustern und verschiedenen Bauphasen. Nachdem Adressen, die bereits über mehr als 100 Mbit/s im Download aber nicht über gigabitfähige Anschlüsse verfügen (sog. „dunkelgraue Flecken“) zwischenzeitlich förderfähig geworden sind, hat die G.E.R.N. GmbH – nach Durchführung eines weiteren Markterkundungsverfahrens und Ableitung der förderfähigen Adressen unter dem Bundeförderprogramm Gigabit 2.0 – einen Antrag auf weitere Zuwendungen des Bundes für ein weiteres Betreibermodell nach der Gigabit-Richtlinie 2.0 vom 31. März 2023 sowie zur Kofinanzierung der Breitbandförderung durch den Freistaat Bayern gestellt. Dieser Antrag wurde mit vorläufigen Bewilligungsbescheid positiv beschieden. Mit der gegenständlichen Vergabe wird die Erbringung der notwendigen Bau- und Materialleistungen zur Realisierung des Breitbandbauvorhabens im 2. Ausbauabschnitt auf Grundlage eines Bauvertrags als Rahmenvereinbarung gemäß § 4a EU VOB/A beauftragt. Zur Sicherstellung der Finanzierung des Vorhabens werden für die nach dem einschlägigen Förderprogramm ca. 1.784 als sog. dunkelgraue Flecken förderfähig identifizierten Adressen in Geisenfeld neben dem Einsatz von Eigenmitteln des Auftraggebers auch staatliche Zuwendungen aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau sowie der Kofinanzierung des Freistaats Bayern in Anspruch genommen. Zudem sollen 1.229 nicht-förderfähige Adressen im Eigenausbaugebiet im Rahmen des Zulässigen ebenfalls erschlossen werden. Zur Finanzierung werden ausschließlich Eigenmittel des Auftraggebers eingesetzt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Auftraggeber nicht zum Ausbau der nicht-förderfähigen Adressen verpflichtet ist. Die Verteilung der jeweiligen Adressen können der Anlage 1 zu Teil C („Angebotsunterlagen (Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“) entnommen werden. Weitere Informationen ergeben sich aus dem Anlagenkonvolut 2 zu Teil F der Vergabeunterlagen („Angebotsunterlagen (Bauvertrag als Rahmenvereinbarung nebst Anlagen)“. Der Bauvertrag als Rahmenvereinbarung gemäß § 4a EU VOB/A bildet die Grundlage für den sukzessiven Einzelabruf zur baulichen Realisierung des 2. Bauabschnitts. Die Mindestabnahme von Leistungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung ist die bauliche Erschließung der förderfähigen Adressen in den sog. dunkelgrauen Flecken. Die Höchstabnahme von Leistungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung ist die bauliche Erschließung der förderfähigen Adressen und der nicht-förderfähigen Adressen mit zusätzlichen 30 Prozent an Adressen. Damit soll sichergestellt werden, dass ausreichende Flexibilität für zusätzliche Erschließungsmaßnahmen die infolge z.B. des Ausweises von Neubaugebieten, Schließung von Baulücken, Möglichkeiten der Mitverlegung mit anderen Spartenträgern etc. sinnvoll für die Zielsetzung einer möglichst flächendeckenden Erschließung sein können.
Interne Kennung0001
5.1.1.
Zweck
Art des AuftragsBauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45232000 Bauarbeiten und zugehörige Arbeiten für Rohrleitungen und Kabelnetze
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS)Pfaffenhofen a. d. Ilm (DE21J)
LandDeutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit48 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen1
Weitere Informationen zur VerlängerungDer Auftraggeber ist berechtigt, diese Rahmenvereinbarung einmal um weitere 12 Monate durch einseitige schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor Ablauf der jeweils geltenden Vertragslaufzeit zu verlängern (einseitiges Optionsrecht).
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugebenErforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesennein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignetnein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen AuftragsvergabeKeine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der EignungskriterienBekanntmachung
KriteriumEintragung in das Handelsregister
Beschreibung des EignungskriteriumsFolgende Angaben/Nachweise/Erklärungen sind vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen: (1) Angabe von Firmennamen, Anschrift, Name des Ansprechpartners nebst Kontaktdaten; (2) Bewerbergemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu bewerben. Mit dem Teilnahmeantrag muss eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß § 13 Abs. 5 Satz 1 EU VOB/A vorgelegt werden: (a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist; (b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist; (c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt; (d) in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften; (e) in der konkrete Leistungsumfang jedes Mitglieds angegeben oder eine leistungsübergreifende Verantwortlichkeit ausdrücklich bestätigt wird. Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht mit dem Teilnahmeantrag eingereicht, wird die Bietergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. (3) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6e EU VOB/A vorliegen; (4) Erklärung im Zusammenhang mit der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, dass kein Bezug zu Russland besteht. (5) Der Bewerber (bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft) erklärt zudem, dass a) er die gewerbe- bzw. berufsrechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt oder durch Dritte, wobei er dies auf einem Beiblatt erläutert, falls er diese Voraussetzungen nicht selbst erfüllt; b) er Mitarbeitern oder Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers und der Vergabestelle keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat; c) er unverzüglich weitere gewünschte Angaben machen bzw. Nachweise vorlegen wird, falls der Auftraggeber Rückfragen oder weiteren Klärungsbedarf insbesondere zur Eignung äußert oder Erläuterungen oder Nachweise wünscht (z.B. die Bescheinigung eines Sozialversicherungsträgers, einen Gewerbezentral- oder Handelsregisterauszug oder eine Bankerklärung); d) er nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpflichtet ist oder er in einem solchen eingetragen ist, und zwar unter der Nummer [Nr.] beim Register (Bezeichnung, Ort); und e) er den Auftraggeber unverzüglich informiere(n) und gegebenenfalls aktualisierte Eigenerklärungen sowie ggf. Nachweise abgeben werde(n), falls sich während des weiteren Verfahrens (vor oder nach Angebotsabgabe) Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten Sachverhalten oder anderen für ihn erkennbar relevanten Voraussetzungen für eine Zuschlagserteilung ergeben; f) er mit der Abfrage durch die Auftraggeber von Eintragungen nach § 6 Abs. 1 Satz 1 WRegG für den Fall einer beabsichtigten Zuschlagserteilung einverstanden ist. (6) Einverständniserklärung zur Speicherung und Verarbeitung personenbezogener Daten für das Vergabeverfahren; (7) Falls sich der Bewerber (bzw. die Bewerbergemeinschaft) für das Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen o. a. Mittel Dritter beruft, Angabe von Leistungsbereich, Name und Adresse des Dritten, Art und Weise der Einbindung des Dritten (z.B. Unterauftragnehmer) und Bestätigung, dass auf Verlangen des Auftraggebers unverzüglich die Verpflichtungserklärung (en) für wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formblatts Verpflichtungserklärung des Dritten dazu vorgelegt werden, dass ihm die erforderlichen Mittel dieser Unternehmen zur Verfügung stehen, und für Unternehmen, die nach ihrem Umfang und/oder ihrer Bedeutung wesentliche Leistungsteile erbringen sollen, entsprechende Erklärungen und auf Anforderung Nachweise zur Eignung; sofern eine Berufung auf die Eignung des vorgesehenen Unternehmens beabsichtigt ist, sind die Verpflichtungserklärung sowie die Nachweise der Eignung unmittelbar mit dem Teilnahmeantrag einzureichen; (8) Erklärung über die vertrauliche Behandlung schutzwürdiger Informationen (Teil B der Vergabeunterlagen).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumWerkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung für Ausführung des Auftrags.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumUmweltmanagementmaßnahmen
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis über den Betrieb eines Umweltmanagementsystems auf Grundlage anerkannter Standards (DIN ISO 14001, EMAS oder vergleichbar) (Mindestanforderung).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumZertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Eignungskriteriums(1) Nachweis zum Betrieb eines Qualitätsmanagementsystems auf Grundlage anerkannter Standards (DIN ISO 9001, BMS oder vergleichbar) (Mindestanforderung). (2) Nachweis über den Betrieb eines Arbeitsschutzmanagementsystems auf Grundlage anerkannter Standards (DIN ISO 45001, SCC oder vergleichbar) (Mindestanforderung). (3) Nachweis über den Betrieb eines Nachhaltigkeitsmanagementsystems auf Grundlage anerkannter Standards (z.B. DGNB-Zertifikat „Zertifizierte nachhaltige Baustelle“ oder vergleichbar) (Mindestanforderung).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumReferenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des EignungskriteriumsAngabe von mindestens drei Referenzprojekten, die mit den zu vergebenden Leistungen nach der Aufgabenstellung, also Art, Umfang und Komplexität des Auftrags vergleichbar sind. Anzugeben ist der Auftraggeber nebst Ansprechpartner mit Kontaktdaten (Anschrift, Name, Telefon, Telefax und E-Mail), der zuständige Projektleiter beim Auftragnehmer (Name, Vorname), Art der Netzinfrastruktur, Anzahl der Anschlussnehmer, Anzahl der Wohneinheiten, Trassenlänge, Inanspruchnahme von Zuwendungen unter Angabe des Förderprogramms, Kurzbeschreibung des Projekts, Beschreibung der Nebenleistungen der Baumaßnahmen, Zeitraum der Baumaßnahmen, Zeitpunkt Inbetriebnahme (80 Prozent) und Gesamtinbetriebnahme sowie Gesamtbaukosten in EUR (netto) nach KG 200 bis 700. Folgende inhaltliche Anforderungen müssen für die Referenzprojekte durch jede Referenz einzeln erfüllt werden (Mindestanforderungen): • Bauleistungen zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur (FttB bzw. FttH) und • Mindestens 700 im Rahmen des Projekts erschlossene Anschlussnehmer (errichtete Hausanschlüsse). Folgende inhaltliche Anforderung muss durch mindestens eine der angegebenen Referenzen erfüllt sein (Mindestanforderung): • Bauleistungen zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur (FttB bzw. FttH) mit mindestens 900 im Rahmen des Projekts erschlossenen Anschlussnehmern (errichtete Hausanschlüsse) in einer Bauzeit von maximal 2 Jahren. Weiterhin muss folgende inhaltliche Anforderung muss durch mindestens eine der angegebenen Referenzen erfüllt sein (Mindestanforderung): • Bauleistungen zum Auf- und Ausbau von Telekommunikationsinfrastruktur (FttB bzw. FttH) mit mindestens 2.100 im Rahmen des Projekts erschlossenen Wohneinheiten. Die vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft benannten jeweiligen Referenzen müssen aktuell sein, d.h. die Leistungen müssen im Zeitraum vom 01. Dezember 2020 bis einschließlich 30. November 2025 oder aktueller erfolgreich abgeschlossen worden sein. Abgeschlossen ist die Leistung aus einem Referenzprojekt, wenn mindestens 80 Prozent der Anschlüsse des Telekommunikationsnetzes baulich nachweislich errichtet wurden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumRelevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des EignungskriteriumsAngaben zum vorgesehenen Hauptansprechpartner (Geschäftsführer, Abteilungs- oder Teamleiter oder sonstige Leitungsposition), zu dem (stellvertretenen) Projektleiter für die Projektkoordination sowie zu fünf technischen Fachkräften (geprüfte Poliere) für die Auftragsdurchführung mit Nachweis der fachlichen Qualifikation durch Vorlage der Berufszulassung, Dauer der Zugehörigkeit zum Bieter bzw. Mitglied der Bewerbergemeinschaft und zur branchenspezifischen Berufserfahrung in Jahren. Der Projektleiter muss über mindestens acht Jahre, der stellvertretende Projektleiter muss über mindestens vier Jahre sowie die technischen Fachkräfte (geprüfte Poliere) müssen über mindestens sieben Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen (Mindestanforderung).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAnteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls Vorlage einer Erklärung des als Unterauftragnehmer vorgesehenen Unternehmens, mit der der Unterauftragnehmer versichert, dass im Falle der Beauftragung die erforderlichen Mittel und Kapazitäten zur Auftragsdurchführung vorhanden sind (Verpflichtungserklärung).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumDurchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl (2022, 2023 und 2024) unterteilt nach Geschäftsführung/Inhaber, Bauüberwacher, Technisches Leitungspersonal, angestellte Mitarbeiter mit fachrichtungsbezogenen Abschluss und Freie Mitarbeiter (keine Unterauftragnehmer).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumBerufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des EignungskriteriumsNachweis (Kopie der Versicherungspolice bzw. Bestätigung durch Versicherungsunternehmen) über eine gültige Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung – nicht älter als 12 Monate – von einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherungsunternehmen. Diese Versicherung muss nachfolgende Anforderungen erfüllen (Mindestanforderungen): (a) Deckungssumme von mindestens EUR 25 Mio. bei einer 2-fachen Maximierung pro Versicherungsjahr; (b) Erfassung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden und (c) Nachhaftungsfrist von mindestens zwei Jahren im Fall der Liquidation des Versicherungsnehmers. Sofern eine Betriebs- und Vermögensschadenshaftpflichtversicherung die Mindestanforderungen nicht erfüllt, ist als Nachweis eine Eigenerklärung (Bestätigung durch Versicherungsunternehmer) vorzulegen, wonach sich der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft zum Abschluss bzw. Erweiterung einer Versicherung gemäß diesen Anforderungen im Falle der Auftragserteilung verpflichtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumAllgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über den Gesamtumsatz mit Bauleistungen in Deutschland in EUR (netto) des Bewerbers in den Jahren 2022, 2023 und 2024 und Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2022).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

KriteriumSpezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des EignungskriteriumsErklärung über den Umsatz in Deutschland in EUR (netto) des Bewerbers mit vergleichbaren Leistungen, d.h. Leistungen im Zusammenhang mit der baulichen Realisierung von Glasfasernetzen in den Jahren 2022, 2023 und 2024 und Angaben zur Dauer des jeweiligen Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch) sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit (bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2022).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurdeDer Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sindDeutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagenhttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/65a11e9a-6755-4e0a-95cb-f7af0d4eeea3
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung29/01/2026
Bedingungen für die Einreichung
Elektronische EinreichungErforderlich
Adresse für die Einreichunghttp://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/65a11e9a-6755-4e0a-95cb-f7af0d4eeea3
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden könnenDeutsch
Elektronischer KatalogNicht zulässig
VariantenNicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichenNicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge16/01/2026 14:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können
Fehlende Bieterunterlagen können nicht nach Fristablauf nachgereicht werden.
Auftragsbedingungen
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgenNein
Elektronische RechnungsstellungErforderlich
Aufträge werden elektronisch erteiltnein
Zahlungen werden elektronisch geleistetnein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung, teilweise mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb, teilweise ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
ÜberprüfungsstelleVergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstelltG.E.R.N. GmbH
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmtG.E.R.N. GmbH
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle BezeichnungG.E.R.N. GmbH
Registrierungsnummer10034
PostanschriftKirchplatz 4
StadtGeisenfeld
Postleitzahl85290
Land, Gliederung (NUTS)Pfaffenhofen a. d. Ilm (DE21J)
LandDeutschland
E-Mailf.siebler@gvw.com
Telefon+49 89689077320
Internetadressehttps://www.deutsche-evergabe.de
Profil des Erwerbershttps://www.deutsche-evergabe.de
Rollen dieser Organisation
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle BezeichnungVergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Registrierungsnummer1e7befe4-9349-414e-9617-383e5198de23
PostanschriftMaximilianstraße 39
StadtMünchen
Postleitzahl80534
Land, Gliederung (NUTS)Pfaffenhofen a. d. Ilm (DE21J)
LandDeutschland
E-Mailvergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon+49 8921762411
Rollen dieser Organisation
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle BezeichnungDatenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer0204:994-DOEVD-83
StadtBonn
Postleitzahl53119
Land, Gliederung (NUTS)Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
LandDeutschland
E-Mailnoreply.esender_hub@bescha.bund.de
Telefon+49228996100
Rollen dieser Organisation
TED eSender
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung65a11e9a-6755-4e0a-95cb-f7af0d4eeea3  -  01
FormulartypWettbewerb
Art der BekanntmachungAuftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung15/12/2025 14:52:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar istDeutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung836612-2025
ABl. S – Nummer der Ausgabe242/2025
Datum der Veröffentlichung16/12/2025