89155-2021 - ErgebnisDeutschland-Ingolstadt: Fassadenarbeiten
OJ S 36/2021 22/02/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Bauleistung
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: INKoBau, Ingolstädter Kommunalbauten GmbH & Co. KG
Postanschrift: Ludwigstraße 32
Ort: Ingolstadt
NUTS-Code: DE211 Ingolstadt, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 85049
Land: Deutschland
E-Mail: muenchen@leinemann-partner.de
Telefon: +49 8961424440
Fax: +49 89614244444
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.ingolstadt.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Neubau Digitales Gründerzentrum (DGZ) — Betonfassade, Auftrags-Nr. A20-0135
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
45443000 Fassadenarbeiten
II.1.3.
Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Auf einem Teil des ehemaligen Gießereiegeländes soll der klassizistische Festungsbau Kavalier Dalwigk saniert und umgebaut, sowie durch einen Neubau erweitert werden. Hier soll ein Digitales Gründerzentrum entstehen. Es handelt sich um die Gesamtmaßnahme „Digitales Gründerzentrum Dalwigk – Neubau und Sanierung“ in Schloßlände 26, 85049 Ingolstadt. Das Grundstück hat eine Größe von ca. 6 800 m2 und ist Bestandteil des ca. 100 000 m2 großen ehemaligen Gießereigeländes. Die INKoBau GmbH & Co. KG ist eine hundertprozentige Tochter der Stadt Ingolstadt. Sie beabsichtigt Bauleistungen über die Errichtung der Betonfassade beim Neubau des Gründerzentrums zu vergeben. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Ausschreibungsunterlagen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 1,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE211 Ingolstadt, Kreisfreie Stadt
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Dalwigk Digitales Gründerzentrum (DGZ) — Betonfassade: vorgehängte hinterlüftete Betonfertigteil-Fassade mit gestalterischen Ansprüchen inklusive der dazugehörigen Dämmarbeiten die Auftraggeberin ist eine städtische Kommunalbaugesellschaft, welche die Errichtung, Sanierung, bauliche Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung kommunaler Bauten in Ingolstadt zum Gegenstand hat. Eines der aktuellen Projekte ist die Sanierung, der Umbau und die Erweiterung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes Kavalier Dalwigk, Schloßlände 26, 85049 Ingolstadt, zu einem Digitalen Gründerzentrum (brigk), wobei die Baumaßnahme in die beiden Teile Sanierung Bestandsgebäude und Neubau aufgegliedert ist. Nachdem eine gemeinsame Ausschreibung der Gewerke Rohbau und Fassade für den Neubauteil im Rahmen eines offenen Verfahrens keine wirtschaftlichen Angebote erbrachte und vor diesem Hintergrund aufgehoben worden ist, erfolgte eine Aufteilung beider Gewerke in Einzellose. Das Los Rohbauarbeiten wurde zwischenzeitlich bereits vergeben. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung im Wege des Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb sind die Fassadenarbeiten. Die Ausführung der Fassade erfolgt als vorgehängte hinterlüftete Betonfertigteil-Fassade mit gestalterischen Ansprüchen inklusive der dazugehörigen Dämmarbeiten. Ebenfalls sind Ausschreibungsgegenstand die Ausführungsplanung sowie Werkstatt- und Montageplanung sowie die Herstellung eines Mockup-assadenelementes durch den erfolgreichen Bewerber. Für die Fassade wurden Mindestanforderungen formuliert, welche zwingend im Rahmen der Angebote einzuhalten sind. Unter Beachtung dieser Mindestanforderungen sind die Bewerber/Bieter ausdrücklich dazu aufgefordert, Vorschläge zur Optimierung zu unterbreiten, insbesondere solche, die zur einer Kostenoptimierung des Angebots führen, sofern diese in bauqualitativer und optischer Hinsicht gleichwertig zum Mustervorschlag und der Muster-Detailplanung sind. Ziel der Ausschreibung ist die Umsetzung des Gewerkes Fassadenarbeiten unter Hebung bestehender Optimierungspotenziale durch einen Bieter, welcher hinreichend Erfahrung im Bereich vergleichbarer Fassadenleistungen hat.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 194-468103
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Hemmerlein Ingenieurbau GmbH
Postanschrift: Industriestraße 2
Ort: Bodenwöhr
NUTS-Code: DE239 Schwandorf
Postleitzahl: 92439
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Ort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Fax: +49 8921762847
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die in Ziffer I.1. genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständige Stelle für ein Nachprüfungsverfahren ist in Ziffer VI.4.1. genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. § 160 GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (Ziff. VI.4.1.). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 GWB Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
17/02/2021