9273-2022 - ErgebnisDeutschland-Göppingen: Umzugsdienste
OJ S 5/2022 07/01/2022
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Alb Fils Kliniken GmbH
Postanschrift: Eichertstraße 3
Ort: Göppingen
NUTS-Code: DE114 Göppingen
Postleitzahl: 73035
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@af-k.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.alb-fils-kliniken.de/
Adresse des Beschafferprofils: https://plattform.aumass.de:443/Veroeffentlichung/av14d2a0
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Neubau Klinik am Eichert - Göppingen - Leistungen des Umzugsmanagements sowie der klinischen Inbetriebnahme
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
98392000 Umzugsdienste
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die ALB FILS KLINIKEN GmbH errichtet aktuell den Neubau der Klinik am Eichert in Göppingen mit ca. 350 Patientenzimmern und 645 Betten.
Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt betragen ca. 445 Mio. € (Gesamtinvestition inkl. Abbruch und Sonderprojekte).
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen für das Umzugsmanagement sowie die klinische Inbetriebnahme für den Klinikneubau und das Ärztehaus.
Die konkret abgefragten Leistungen sind dem Leistungsbild (Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen) zu entnehmen.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 0,01 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE114 Göppingen
Hauptort der Ausführung: Eichertstraße 7, 73035 Göppingen.
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die ALB FILS KLINIKEN GmbH errichtet derzeit den Neubau der Klinik am Eichert in Göppingen mit ca. 350 Patientenzimmern und 645 Betten.
Der Neubau wird auf dem Grundstück neben der bestehenden Klinik an der Eichertstraße errichtet. Das Grundstück liegt südlich des Stadtkerns von Göppingen auf einer Anhöhe und grenzt im Süd-Osten an den Landschaftsraum an, geprägt durch den Eichen-Hainbuchenwald.
Die Neubaumaßnahme wurde vom Kreistag des Landkreises Göppingen am 30.11.2012 einstimmig beschlossen. Bestandteile der Gesamtmaßnahme sind neben dem Klinikneubau, der Neubau eines Parkhauses, einer Kindertagesstätte, von Personalwohnungen sowie eines Bildungszentrums. Der Neubau des Klinikgebäudes wird in einem Bauabschnitt hergestellt. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Leistungen für Umzugsmanagement und klinische Inbetriebnahme für den Klinikneubau inkl. eines benachbarten Ärztehauses mit ambulanten OP-Zentrum. Das Ärtztehauses mit ambulantem OP-Zentrum befindet sich aktuell in der Vergabe der Rohbauarbeiten und soll im 3. Quartal 2022 fertig gestellt werden.
Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt betragen ca. 445 Mio. € (Gesamtinvestition inkl. Abbruch und Sonderprojekte).
Nach der Fertigstellung des Klinikneubaus wird die östlich gelegene Bestandsklinik rückgebaut. Auf der freiwerdenden Fläche der Bestandsklinik wird ein Patientenpark errichtet. Der Rohbau des Klinikneubaus ist aktuell bis zur Ebene 7 fortgeschritten. Der Hubschrauberlandeplatz soll bis ca. Mai 2021 auf Ebene 7 aufgesetzt werden. Die Ausbauarbeiten haben zum Jahreswechsel 20/21 begonnen. Ebenso die Installation der TGA. Eine Baufertigstellung ist zum Jahreswechsel 22/23 geplant. Der Patientenbetrieb soll im 3. Quartal 2023 aufgenommen werden.
Ein wesentlicher Bestandteil der Finanzierung der neuen Klinik ist eine nachhaltige Senkung der Betriebskosten im Vergleich zur bestehenden Klinik. Dies wurde in der Konzeption der Anlagentechnik und der Gebäudehülle des Neubaus intensiv berücksichtigt. Die technische Inbetriebnahme der Klinik hat daher auch zum Ziel, diese Vorgaben an das Gebäude zu erreichen.
Die Umsetzung des Projekts wird als Gesamtmaßnahme in einem zeitlichen Zusammenhang geplant und operativ getrennt in Ärztehaus und Neubaugebäude ausgeführt. Der Umzug in die neue Klinik (Hauptgebäude) ist für Q3/2023 geplant. Die Umzugsplanung beginnt unmittelbar nach Beauftragung ab ca. Oktober 2021.
Neubau Klinikgebäude:
FLÄCHEN
- BGF - Sockelgeschoss (nach DIN 277-1): ~ 60.000 m² - auf 5 Geschossen
- BGF – Bettenhaus (nach DIN 277-1): ~ 34.000 m² - auf 6 Geschossen
TERMINE
- Voraussichtliche Schließung der Gebäudehülle Sockelgeschoss: ~ April 2021
- Voraussichtliche Schließung der Gebäudehülle Bettenhaus: ~ Juli 2021
- Voraussichtliche Fertigstellung Gebäude: ~ 1. Quartal 2023
- Voraussichtlicher Umzug ~ 3. Quartal 2023
Neubau Ärztehaus:
FLÄCHEN
- BGF – (nach DIN 277-1): 5.500 m² - auf 4 Geschossen
TERMINE
- Voraussichtliche Fertigstellung Gebäude ~ 3. Quartal 2022
- Voraussichtlicher Umzug ~ 4. Quartal 2022
Weitere Informationen zur geplanten Maßnahme sind den Plan- und Informationsunterlagen, die den Ausschreibungsunterlagen als "Vergabeunterlage G - Plan- und Informationsunterlagen" beigefügt sind, zu entnehmen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Personelle Besetzung / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Fachtechnische Lösungsansätze / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Strukturelle Herangehensweise an das Projekt / Projektanalyse / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Gesamteindruck Konzept / Gewichtung: 10
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 30
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben
Die Eintragung „0,01 EUR" in den Ziffern II.1.7) „Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)" und V.2.4) „Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)" entspricht nicht dem tatsächlichen Wert. Sie dient lediglich als Platzhalter, da diese Felder als Pflichtfelder definiert sind. Unter Verweis auf § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV haben diese Angaben im Regelfall jedoch zu unterbleiben.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 128-339921
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation
Der öffentliche Auftraggeber vergibt keine weiteren Aufträge auf der Grundlage der vorstehenden Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Neubau Klinik am Eichert - Göppingen - Leistungen des Umzugsmanagements sowie der klinischen Inbetriebnahme
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
14/12/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 3
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: HWP Planungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Rotenbergstraße 8
Ort: Stuttgart
NUTS-Code: DE11 Stuttgart
Postleitzahl: 70190
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0,01 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag, je Bieter nur ein Angebot zulässig. Mehrfachbewerbungen bzw. -angebote führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbungen/-angebote gelten auch mehrere Bewerbungen/Angebote von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.
Bewerber bzw. Bieter übermitteln ihre Teilnahmeanträge bzw. Angebote in Textform nach § 126b des Bürgerlichen Gesetzbuchs ausschließlich mithilfe elektronischer Mittel gemäß § 10 VgV über die genannte Vergabeplattform.
Der Bewerber/Bieter trägt das Risiko der fristgerechten Übermittlung seines Teilnahmeantrags/Angebots.
Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die Vergabeunterlagen stehen auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform zum Download zur Verfügung. Fragen und Anmerkungen zu den Vergabeunterlagen sind über die Kommunikationsebene der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Verbindliche Stellungnahmen werden als Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen zu den Vergabeunterlagen auf der Vergabeplattform bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist veröffentlicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform/Homepage zu informieren, ob sich Erläuterungen, Konkretisierungen oder Änderungen in den Vergabeunterlagen ergeben haben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Notwendigkeit ergeben kann, die Angebotsfrist auch noch innerhalb dieser 6 Kalendertage zu verschieben. In einem solchen Fall wird unverzüglich ebenfalls auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform informiert.
Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der unter Ziffer I.3) dieser Bekanntmachung genannten Vergabeplattform. Die Bewerber/Bieter, die sich freiwillig registrieren, werden über die verbindlichen Stellungnahmen auf die eingereichten Fragen und Anmerkungen per E-Mail informiert.
Bei Bietergemeinschaften sind neben der Eigenerklärung gemäß Ziffer III.1.1) auch die weiteren gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 75 Abs. 6 VgV durch Los zu treffen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Fax: +49 7219263985
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
04/01/2022