95636-2021 - ErgebnisDeutschland-Bergisch Gladbach: Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
OJ S 38/2021 24/02/2021
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Dienstleistungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Straßenwesen, Referat Z2
Postanschrift: Brüderstraße 53
Ort: Bergisch Gladbach
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
Postleitzahl: 51427
Land: Deutschland
E-Mail: forschungsvergabe@bast.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bast.de
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Forschung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
FE 82.0735/2019 - Konzept zu statistisch repräsentativen Verkehrsbeobachtungen
Referenznummer der Bekanntmachung: Z2mg-FE FE 82.0735/2019
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
73000000 Forschungs- und Entwicklungsdienste und zugehörige Beratung
II.1.3.
Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4.
Kurze Beschreibung
FE 82.0735/2019 "Konzept zu statistisch repräsentativen Verkehrsbeobachtungen"
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 142 857,14 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA2B Rheinisch-Bergischer Kreis
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Zur auf Verkehrsszenarien basierten Bewertung von automatisieren Kraftfahrzeugsteuerungen, fehlt derzeit noch eine statistisch repräsentative Datengrundlage.
Während die Systematik zur Beschreibung relevanter Verkehrsszenarien in verschiedenen Forschungsprojekten derzeit entwickelt wird, fehlt ein Konzept, das deren repräsentative Erhebung in zu bestimmenden Verkehrsräumen (im Wesentlichen Bundesautobahn:.innerorts, sowie außerorts) sicherstellt.
Eine derartige Datengrundlage basiert auf realen Verkehrsbeobachtungen und standardisiert in systematischer Art und Weise (zur Zeit ausschließlich menschliche) Steuerungssequenzen - im Sinne einer Längs- und/oder Querführung — inklusive steuerungsauslösender Faktoren (situativer Kontext).
Ziel des Projektes ist die Erstellung und teilweise Validierung eines Stichprobenplans zur repräsentativen Erhebung von Verkehrsszenarien in vorgegebenen Verkehrsräumen (Bundesautobahn, innerorts, sowie außerorts).
Ein solcher Stichprobenplan berücksichtigt verschiedene Formen der Erhebung (fahrzeuggebundene Erhebung aus dem Verkehr, infrastrukturgebundene Beobachtungen sowie Beobachtungen mittels Drohnen); insbesondere die mit der Art der Erhebung einhergehenden Einschränkungen -gegeben z. B. durch die mögliche Dauer der Erhebungsschichten (Drohnen) oder Limitationen der Beobachtungen durch Nebel, Lichtverhältnisse etc.
Weiterhin berücksichtigt ein geeigneter Stichprobenplan eine mögliche Korrelation der Beobachtungseinheiten (Verkehrsszenarien). Im Hinblick auf die nachgelagerte Auswertung sind die Beobachtungen statistisch unabhängig voneinander.
Eine auf Basis des zu erstellenden Konzeptes erhobenen Stichprobe von Verkehrsszenarien kann verwendet werden, um statistisch abgesicherte (konfidenzbehaftete) Aussagen über die tatsächliche Häufigkeit einzelner Szenarien im gesamten Verkehrsgeschehen bzw. innerhalb der betrachteten Verkehrsdomäne zu machen.
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.1.
Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2020/S 131-321346
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: Z2mg-FE FE 82.0735/2019
Bezeichnung des Auftrags:
FE 82.0735/2019 — Konzept zu statistisch repräsentativen Verkehrsbeobachtungen
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
28/01/2021
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: fka GmbH
Ort: Aachen
NUTS-Code: DEA2D Städteregion Aachen
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 142 857,14 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 142 857,14 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Für die Bewerbung um den Forschungsauftrag gelten die anliegenden Teilnahmebedingungen.
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt — Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.bund.de
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten folgende Fristen:
— Einlegung einer Rüge als Voraussetzung für den Nachprüfungsantrag, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.1 GWB: Innerhalb von 10 Kalendertagen nach Erkennen des Vergabeverstoßes,
— Einlegung eines Nachprüfungsantrages, § 160 Abs. 3 S.1 Nr.4 GWB:
Spätestens 15 Tage nach Zurückweisung der Rüge durch den öffentlichen Auftraggeber.
— Feststellung der Unwirksamkeit einer Zuschlagserteilung:
Innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
19/02/2021