9725-2023 - ErgebnisDeutschland-Mutlangen: Patienten-Fernüberwachungssystem
OJ S 5/2023 06/01/2023
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Lieferungen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1.
Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd
Postanschrift: Wetzgauer Straße 85
Ort: Mutlangen
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Postleitzahl: 73557
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): AGKAMED GmbH
E-Mail: vergabe@agkamed.de
Telefon: +49 20118550
Fax: +49 2011855399
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.agkamed.de/
I.4.
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5.
Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1.
Umfang der Beschaffung
II.1.1.
Bezeichnung des Auftrags
Monitoring Neubau ZNA - Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd
II.1.2.
CPV-Code Hauptteil
33195000 Patienten-Fernüberwachungssystem
II.1.3.
Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4.
Kurze Beschreibung
Die Ostalb Kliniken beabsichtigen den Kauf eines Patienten-Monitoring-Systems, für den Neubau der ZNA und Onkologie am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd. Das Monitoring für die Zentrale Notaufnahme umfasst die Bereiche: Schockraum, Unfallchirurgie (UC) und Untersuchung sowie die Überwachung während des Transports.
II.1.6.
Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7.
Gesamtwert der Beschaffung
Wert ohne MwSt.: 100,00 EUR
II.2.
Beschreibung
II.2.2.
Weitere(r) CPV-Code(s)
33195100 Monitoren, 33195200 Überwachungsstation
II.2.3.
Erfüllungsort
NUTS-Code: DE11D Ostalbkreis
Hauptort der Ausführung: Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd Wetzgauer Straße 85 73557 Mutlangen
II.2.4.
Beschreibung der Beschaffung
Die Ostalb Kliniken beabsichtigen den Kauf eines Patienten-Monitoring-Systems, für den Neubau der ZNA und Onkologie am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd. Das Monitoring für die Zentrale Notaufnahme umfasst die Bereiche: Schockraum, Unfallchirurgie (UC) und Untersuchung sowie die Überwachung während des Transports. Zentrale Arbeitsplätze sind als Stützpunkt für Ärzte und Pflege vorgesehen. Insgesamt werden 25 Transportmonitore (Erweitertes Monitoring mit Transportmodul) benötigt. Für den Bereich Untersuchung sind 9 Transportmonitore vorgesehen. Zur Alarmweiterschaltung sollen vier Smartphones für die ZNA eingesetzt werden. Insgesamt werden für die ZNA drei Zentralen gefordert, von denen zwei gespiegelt werden. Erweitertes Monitoring mit Transportmodul: Die Transportmonitore sollen möglichst kompakt und flexibel sein sowie eine Lückenlose Patientenüberwachung sicherstellen. Ein einfacher und schneller Zugriff auf die elektronische Patientenakte, Labordaten, Informations-Systeme und weitere Quellen muss möglich sein. Der Patientenmonitor sollte über einen zusätzlichen Steckplatz für ein Parameter-Modul verfügen, dass je nach Überwachungsanforderungen des Patienten oder Fachbereichs spezifisch belegt werden kann. Für die Onkologie werden 10 Transportmonitore mit Basis-Ausstattung inkl. Zentrale (Desktop-Version) benötigt. Die Monitore sollen möglichst kompakt und flexibel für unterschiedlichste Pflegebereiche sein und für den Transport von Patienten mit hohem Akuitätsgrad sowie zur lückenlosen Patientenüberwachung aller Phasen der medizinischen Versorgung geeignet sein. Zur Vermeidung von Fehlern und zur Minimierung des Lernaufwands muss die Benutzeroberfläche intuitiv aufgebaut sein. Die Transportmonitore sind Bestandteil einer umfassenden modularen Überwachungsplattform, die in der gesamten klinischen Einrichtung eine zuverlässige Datenkontinuität gewährleisten müssen. Ein einfacher und schneller Zugriff auf die elektronische Patientenakte, Labordaten, Informations-Systeme und weitere Quellen muss möglich sein. Parametermodul und Patientenmonitor für die Onkologie sind in einem Gerät verbaut. Die Monitor-Einheit wird von der Zentrale getrennt und als Transportmonitor verwendet. Am Ziel angelangt, wird die Einheit wieder mit dem Monitor am Krankenbett oder mit der Zentrale verbunden. Die Alarme bleiben dabei erhalten und die benötigten Daten stehen permanent zur Verfügung. Die Daten an der Docking-Station an die elektronische Patientenakte übertragen. Zur Alarmweiterschaltung für die Onkologie sind zwei Smartphones vorgesehen. Die Smartphones dienen als drahtloses, krankenhausweites Messaging-System. Ziel ist der Aufbau einer Messaging- und Alarmplattform, zur Individualisierung der Sekundäralarme als Nachrichten, zur Filterung und zur Information des medizinischen Fachpersonals über bestimmte, vom Monitoring- Netzwerk erfasste medizinische Ereignisse. In einer Patientenübersicht werden alle Überwachungsdaten mit Daten und Alarmen zusammen geführt. Die Anwahl eines, an das Monitoring- Netzwerk angeschlossenen Patienten und der Zugriff auf Echtzeitdaten oder aufgezeichnete Daten, wie z. B. grafische Trends, Ereignisse und Vollaufzeichnung, für eine schnelle und begründete Therapieentscheidung müssen möglich sein. Die Alarme sind von der Zentrale kontrollierbar. Funktionsumfang: Farbcodierte Alarmnachrichten, konfigurierbare Alarmlautstärken sowie die farbliche Kennzeichnung des Schrittmacherspikes zur Unterstützung der Alarmerkennung. Die Monitoring-Zentrale ist für 10 Transportmonitore ausgelegt. Die Ereignisse werden auf einem ca. 22" großen Wide-screen-Monitor mit Touch-Bedienung dargestellt (Desktop-Version). Die Übernahme/Übergabe der ADT HL7-Daten zur Aufnahme, Entlassung und Verlegung (Admit, Discharge and Transfer, ADT), HL7-Trenddaten und Echtzeit-Patientendaten, wird über eine HL7-Schnittstelle realisiert. Kurven, numerische Werte und Alarme müssen dauerhaft gespeichert werden können. Ziel ist der Aufbau einer strukturierten, bidirektionalen Datenübertragung zwischen dem Krankenhausinformationssystem (KIS) bzw. klinischen Informationssystem (PDMS) sowie den Patientenmonitoren im Monitoring-Netzwerk auf HL7-Protokoll-Basis. Die erfassten Vitaldaten werden automatisch an jedes vorher definierte Darstellungssystem gesendet. Von dem KIS / PDMS erfasste Daten zu Aufnahme, Entlassung und Verlegung (ADT) werden an das Monitoring-Netzwerk und die daran angeschlossenen Patientenmonitore gesendet. Hinweis: Das Monitoring-System bzw. Verteilte Alarm System (VAS) kann über DECT-Technologie oder WLAN realisiert werden! Aufgrund der vorhandenen Infrastruktur (geringe Anzahl von Access Point für WLAN) wird die DECTTechnologie präferiert! Falls WLAN angeboten wird, sind die Voraussetzungen zur sicheren Umsetzung und lückenlosen Funktion (Anzahl und Ausstattung der Access-Points) inkl. der geschätzten Kosten in einer separaten Anlage der Ausschreibung beizufügen!
II.2.5.
Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Funktionalität / Gewichtung: 25
Qualitätskriterium - Name: Teststellung / Gewichtung: 25
Preis - Gewichtung: 50.00
II.2.11.
Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
1. Teil-Wartung und Service für die ersten fünf Jahre inkl. 2 Jahre Gewährleistung
2. Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
3. Laserdrucker-netzwerkfähig
4. Entropie Modul
5. Narkosegase Modul
6. NMT Modul
7. Mehrkosten Monitoring System bzw. VAS über WLAN
8. INVOS - Sättigung im Gehirn Modul
II.2.13.
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14.
Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1.
Beschreibung
IV.1.1.
Verfahrensart
Auftragsvergabe ohne vorherige Bekanntmachung eines Aufrufs zum Wettbewerb im Amtsblatt der Europäischen Union (für die unten aufgeführten Fälle)
  • Keine oder keine geeigneten Angebote/Teilnahmeanträge im Anschluss an ein offenes Verfahren
Erläuterung:
siehe Begründung
IV.1.3.
Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8.
Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2.
Verwaltungsangaben
IV.2.8.
Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9.
Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:
Auftragsvergabe GE Medical Systems Information Technologies GmbH
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2.
Auftragsvergabe
V.2.1.
Tag des Vertragsabschlusses
02/01/2023
V.2.2.
Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3.
Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: GE Medical Systems Information Technologies GmbH
Postanschrift: Munzinger Str. 5
Ort: Freiburg
NUTS-Code: DE131 Freiburg im Breisgau, Stadtkreis
Postleitzahl: 79111
Land: Deutschland
E-Mail: cstenderteam@ge.com
Telefon: +49 7614543678
Fax: +49 7614543890
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4.
Angaben zum Wert des Auftrags/Loses
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 100,00 EUR
V.2.5.
Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3.
Zusätzliche Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXS0YD3YWPQQR789
VI.4.
Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1.
Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Telefon: +49 721/926-8730
Fax: +49 721/926-3985
VI.4.2.
Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
Telefon: +49 721/926-8730
Fax: +49 721/926-3985
VI.4.3.
Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen über dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.5.
Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
02/01/2023