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                     <efbc:ChangeDescription languageID="DEU">Beschafft werden bislang nicht geschuldete Leistungen zur Anpassung des sIDP an die zur Umsetzung empfohlenen KANN-Anforderungen einer gematik-Spezifikation sowie weitere Anpassungsleistungen, die der Umsetzung von Anfoderungen der Kassen dienen.</efbc:ChangeDescription>
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                     <efbc:ReasonDescription languageID="DEU">Der zwischen BITMARCK und RISE geschlossene EVB-IT Systemvertrag unterliegt seit Anbeginn dem Einfluss äußerer, außerhalb des Vertrags liegender Umstände. Dies wird bereits dadurch deutlich, dass der von der BITMARCK betriebene sektorale IDP einer Anbieterzulassung durch die gematik unterliegt. Das zwischen den Parteien geschlossene Vertragsverhältnis steht daher geradezu exemplarisch für den Umstand, dass langwierige öffentliche Aufträge innerhalb eines hochregulierten Umfelds oftmals in besonders hohem Maße an sich ändernde Gegebenheiten flexibel angepasst werden müssen. Die mit Beauftragung des sIDP-Systems einhergehende Abhängigkeit von regulatorischen Änderungen liegt damit vollumfänglich innerhalb der Ratio des § 132 Abs. 2 Nr. 3 GWB, dem öffentlichen Auftraggeber bei derartigen Aufträgen ein notwendiges Maß an Flexibilität zu verleihen. Das aktuelle sIDP-System ist an die von der gematik zur Umsetzung empfohlenen KANN-Anforderungen der gematik-Spezifikation aanzupassen. Zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses (Oktober 2023) war für BITMARCK nicht abschließend ersichtlich, welche näheren gesetzlichen und daran anknüpfenden, technische Anforderungen sich aus den gematik-Spezifikationen während der Laufzeit des sIDP-Vertrags ergeben würden. Die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltende gematik-Spezifikation ist durch die neue Spezifikation fortgeschrieben worden, wodurch sich die Anforderungen nach Vertragsschluss geändert haben. Die vereinbarten regulatorisch geforderten Anpassungen zielen gerade auf die Umsetzung der durch die gematik zur Umsetzung empfohlenen KANN-Anforderungen ab und sind durch die Änderung objektiver Umstände zwingend erforderlich geworden. Überdies sind diese Leistungen auch durch § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB gerechtfertigt. Ein Dritter kommt hierfür nicht in Betracht aufgrund fehlender Bearbeitungsrechte des Quellcodes des sIDP, fehlendem Know-How zum sIDP, erhöhten Sicherheitsrisiken, Zusatzkosten wegen fehlender Synergieeffekte, Mehraufwand durch fehlendes Know-how, erhöhtem Koordinierungsaufwand und komplexer Ursachenforschung bei Störungen.
///
Bezüglich der kassenseitig geforderten weiteren Anpassungsleistungen gilt § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 2 GWB. Diese setzen Anforderungen der Kassen zur Optimierung und Erweiterung des IDPSek-Gesamtsystems um. Die Umsetzung erfordert die Implementierung zusätzlicher Features und Funktionen, die zuvor nicht im System angelegt waren. Es handelt sich daher um Leistungen, die ihrer Art nach nicht mit den Leistungen aus dem ursprünglichen EVB-IT Systemvertrag vergleichbar sind. Das sIDP-Gesamtsystem wird nicht von der BITMARCK selbst eingesetzt, sondern von den Kassen als Kunden der BITMARCK. Die Umsetzung von Anforderungen einer Kasse stellt sicher, dass das sIDP-Gesamtsystem weiterhin sinnvoll in die Prozesse der jeweiligen Kassen integriert werden kann. Ohne Berücksichtigung zentraler Kundenwünsche kann BITMARCK das beschaffte IDPSek-Gesamtsystem zudem nicht dauerhaft erfolgreich an die Kassen vermarkten. Alle kassenseitig geforderten weiteren Anpassungsleistungen gehen auf Anpassungswünsche der Kassen zurück, welche sich erst im Rahmen der Fortentwicklung des Systems ergeben haben und erst nach Vertragsschluss geäußert werden konnten. Die kassenseitigen Anforderungen gehen mit einer Nutzungsverbesserung und Qualitätserhöhung des IDPSek-Gesamtsystems einher. Die Implementierung der zusätzlichen Features/Funktionen führt z.B. dazu, dass Prozesse vereinfacht werden, die Verständlichkeit/Usability für Versicherte verbessert wird und nützliche Informationen erfasst werden. Ein Dritter kommt hierfür nicht in Betracht aufgrund fehlender Bearbeitungsrechte des Quellcodes des sIDP, fehlendem Know-How zum sIDP, erhöhten Sicherheitsrisiken, Zusatzkosten wegen fehlender Synergieeffekte, Mehraufwand durch fehlendes Know-how,  erhöhtem Koordinierungsaufwand und komplexer Ursachenforschung bei Störungen.</efbc:ReasonDescription>
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      <cbc:Name languageID="DEU">Sektoraler Identity Provider – Regulatorisch geforderte Anpassungen/weitere Anpassungsleistungen</cbc:Name>
      <cbc:Description languageID="DEU">Die BITMARCK GmbH, seinerzeit noch als BITMARCK Service GmbH, (nachfolgend: „BITMARCK“) ist mit der Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH (nachfolgend: „RISE“) seit dem 29. Juli 2021 über einen EVB-IT Systemvertrag über die Erweiterung/Weiterentwicklung eines ihr bereits zuvor überlassenen ePA-Identity Access Management System („ePA-IAM“) zu einem einheitlichen und anwendungsübergreifenden Standard-IAM („bitIAM“) verbunden. Der EVB-IT Systemvertrag zum bitIAM ist dabei am 27. Oktober 2023 durch Neuabschluss eines EVB-IT Systemvertrags über die Erstellung eines Gesamtsystems „sektoraler Identity Provider“ (nachfolgend: „sIDP“) ersetzt worden („sIDP-Vertrag“). Das Produkt bitIAM wurde aufgrund der geänderten gematik-Regulatorik zu den GesundheitsID‘s grundlegend in seinem Quellcode erweitert/angepasst/weiterentwickelt und als Produkt sIDP zur Zulassung gebracht. 
///
Der Bedarf für die hiesige Auftragsänderung resultiert aus der regulatorischen Notwendigkeit für BITMARCK und Krankenkassen das Produkt sIDP der Telematikinfrastruktur (nachfolgend: „TI“) im Rahmen des durch die gematik GmbH (nachfolgend: "gematik") definierten Produkttypsteckbriefs spezifikationskonform zu halten. Durch die gegenständliche Auftragsänderung werden Leistungen zur Anpassung und Erweiterung der Standardsoftwarekomponente sIDP des sIDP-Gesamtsystems vereinbart, um hiermit das sIDP-Gesamtsystem an die neue Spezifikationslage anzupassen. Die gematik hat für den Produkttyp Sektoraler Identity Provider am 14.08.2025 eine neue Spezifikation veröffentlicht (gemProdT_IDP-Sek_PTV_3.1.0-0). Die gematik empfiehlt KANN-Anforderungen zur Umsetzung, da hierdurch die usability bzw. die Performance verbessert wird. RISE wird durch die Auftragsänderung verpflichtet, das sIDP-Gesamtsystem an diese KANN-Anforderungen dieser gematik-Spezifikation anzupassen und der BITMARCK als weiterentwickeltes Release zu den im Meilensteinplan vereinbarten Zielterminen bereitzustellen (“regulatorisch geforderte Anpassungen”). 
///
Zudem werden weitere Anpassungsleistungen vereinbart, die der Umsetzung von Anforderungen der Krankenkassen dienen (nachfolgend: "weitere Anpassungsleistungen"). Diese dienen der Optimierung und Erweiterungen des sIDP-Gesamtsystems durch Implementierung zusätzlicher Features und Funktionen, die sicherstellen, dass das sIDP-Gesamtsystems fortwährend in den Prozessen der einzelnen Kassen sinnvoll eingesetzt werden kann. Beauftragt werden von der BITMARCK nur kassenseitige Anforderungen, die sich erst Rahmen der Fortentwicklung des Systems ergeben haben und daher beim ursprünglichen Vertragsschluss nicht berücksichtigt werden konnten.</cbc:Description>
      <cbc:ProcurementTypeCode listName="contract-nature">services</cbc:ProcurementTypeCode>
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               <cbc:Description languageID="DEU">§ 135 Abs. 2 S. 2 GWB: Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.</cbc:Description>
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         <cbc:Name languageID="DEU">Sektoraler Identity Provider – regulatorisch geforderte Anpassungen/weitere Ausgestaltungsleistungen</cbc:Name>
         <cbc:Description languageID="DEU">Die BITMARCK GmbH, seinerzeit noch als BITMARCK Service GmbH, (nachfolgend: „BITMARCK“) ist mit der Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH (nachfolgend: „RISE“) seit dem 29. Juli 2021 über einen EVB-IT Systemvertrag über die Erweiterung/Weiterentwicklung eines ihr bereits zuvor überlassenen ePA-Identity Access Management System („ePA-IAM“) zu einem einheitlichen und anwendungsübergreifenden Standard-IAM („bitIAM“) verbunden. Der EVB-IT Systemvertrag zum bitIAM ist dabei am 27. Oktober 2023 durch Neuabschluss eines EVB-IT Systemvertrags über die Erstellung eines Gesamtsystems „sektoraler Identity Provider“ (nachfolgend: „sIDP“) ersetzt worden („sIDP-Vertrag“). Das Produkt bitIAM wurde aufgrund der geänderten gematik-Regulatorik zu den GesundheitsID‘s grundlegend in seinem Quellcode erweitert/angepasst/weiterentwickelt und als Produkt sIDP zur Zulassung gebracht. 
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Der Bedarf für die hiesige Auftragsänderung resultiert aus der regulatorischen Notwendigkeit für BITMARCK und Krankenkassen das Produkt sIDP der Telematikinfrastruktur (nachfolgend: „TI“) im Rahmen des durch die gematik GmbH (nachfolgend: "gematik") definierten Produkttypsteckbriefs spezifikationskonform zu halten. Durch die gegenständliche Auftragsänderung werden Leistungen zur Anpassung und Erweiterung der Standardsoftwarekomponente sIDP des sIDP-Gesamtsystems vereinbart, um hiermit das sIDP-Gesamtsystem an die neue Spezifikationslage anzupassen. Die gematik hat für den Produkttyp Sektoraler Identity Provider am 14.08.2025 eine neue Spezifikation veröffentlicht (gemProdT_IDP-Sek_PTV_3.1.0-0). Die gematik empfiehlt KANN-Anforderungen zur Umsetzung, da hierdurch die usability bzw. die Performance verbessert wird. RISE wird durch die Auftragsänderung verpflichtet, das sIDP-Gesamtsystem an diese KANN-Anforderungen dieser gematik-Spezifikation anzupassen und der BITMARCK als weiterentwickeltes Release zu den im Meilensteinplan vereinbarten Zielterminen bereitzustellen (“regulatorisch geforderte Anpassungen”). 
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Zudem werden weitere Anpassungsleistungen vereinbart, die der Umsetzung von Anforderungen der Krankenkassen dienen (nachfolgend: "weitere Anpassungsleistungen"). Diese dienen der Optimierung und Erweiterungen des sIDP-Gesamtsystems durch Implementierung zusätzlicher Features und Funktionen, die sicherstellen, dass das sIDP-Gesamtsystems fortwährend in den Prozessen der einzelnen Kassen sinnvoll eingesetzt werden kann. Beauftragt werden von der BITMARCK nur kassenseitige Anforderungen, die sich erst Rahmen der Fortentwicklung des Systems ergeben haben und daher beim ursprünglichen Vertragsschluss nicht berücksichtigt werden konnten.beim ursprünglichen Vertragsschluss nicht berücksichtigt werden konnten.</cbc:Description>
         <cbc:ProcurementTypeCode listName="contract-nature">services</cbc:ProcurementTypeCode>
         <cbc:Note languageID="DEU">Die angegebenen Auftrags- und Änderungswerte sind fiktiv und sollen lediglich deutlich machen, dass der EU-Schwellenwert überschritten ist. Die
Veröffentlichung der tatsächlichen Auftrags- und Änderungswerte unterbleibt gem. § 39 Abs. 6 VgV. Die Obergrenze gem. § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB ist eingehalten. Der ursprüngliche Auftragswert wird durch die Änderung um nicht mehr als 50 Prozent erhöht.</cbc:Note>
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