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							<efbc:ChangeDescription languageID="DEU">Die zusätzliche Beauftragung von 31 Bereichskonfigurationen ist nach § 132 Abs. 2 S. 1. Nr. 2 GWB gerechtfertigt, da es sich hierbei um eine erforderliche zusätzliche Leistung handelt, bei der ein Wechsel des Auftragnehmers aufgrund erheblicher Schwierigkeiten unmöglich bzw. unzumutbar ist.

Bei der Implementierung des Patientenportals hat sich gezeigt, dass eine fundierte Expertise hinsichtlich der Funktionen des Patientenportals erforderlich ist, um die Bereichskonfigurationen im Patientenportal in der benötigten Bandbreite umzusetzen zu können. Bei getrennter Beauftragung bestünde die Gefahr, dass der Bestandauftragnehmer die technische Umsetzung der Bereichskonfigurationen „nicht zu Ende“ denkt oder er sie jedenfalls nicht flexibel und zugleich umfassend genug im Hinblick auf die umfanganreichen unterschiedlichen Bereichsprofile bei gleichzeitiger Betrachtung einer möglichst patientenfreundlichen Handhabung erarbeitet. Umgekehrt müssen die Bereichskonfigurationen u. U. an die technische bzw. softwareseitigen Möglichkeiten des Patientenportals angepasst werden. Diese wechselseitige Abhängigkeit macht es erforderlich, dass Implementierung und Bereichskonfigurationen aus einer Hand erfolgen. Würden diese beiden Aufgaben durch unterschiedliche Auftragnehmer ausgeführt, bestünde die Gefahr dass der Auftraggeber Teilleistungen erhält, die ggf. zwar jeweils für sich ausschreibungskonform sind, aber nicht zusammenpassen und deshalb in ihrer Gesamtheit nicht geeignet sind, das mit dem Patientenportal verfolgte Ziel des KHZG in der erforderlichen Qualität zu erfüllen. Durch eine Vergabe der Bereichskonfigurationen in die Hand des Bestandsauftragnehmers als Betreiber des Patientenportals werden daher Fehlerquellen in der Planung und Umsetzung der Bereichskonfigurationen vermieden. 

Erhebliche Schwierigkeiten können sodann auch darin liegen können, dass bei Erbringung der Zusatzleistung durch einen anderen Auftragnehmer mit Projektverzögerungen zu rechnen sind. Die Digitalisierungsabschlagsvereinbarung fordert ab den Jahr 2027 bereits das Erreichen wesentlicher Nutzungsgrade des nach dem KHZG geförderten Patientenportals bei der Charité. Ansonsten drohen der Charité empfindliche Busgelder im siebenstelligen Bereich. Das heißt, dass die Bereichskonfigurationen des Patientenportals sehr kurzfristig erfolgen müssen, damit die Charité noch vor 2027 das Erreichen der entsprechenden Nutzungsgrade Schritt für Schritt noch bis 2027 gewährleisten kann.

Vor allem würden bei einem Auftragnehmerwechsel aber auch beträchtliche Zusatzkosten entstehen. Der Auftragnehmer Doctolib hat neben den umfassenden Kenntnissen über die Konfigurationsmöglichkeiten seines eigenen Patientenportals bereits umfangreiche Kenntnisse von der divergenten Bereichs- und Systemlandschaft der Charité erlangt, in die sich ein anderer Auftragnehmer erst einarbeiten müsste. Bei der Ausführung der zusätzlichen Bereichskonfigurationen durch einen anderen Auftragnehmer wäre daher Doppelarbeit in einem geschätzten Umfang auf bis zu 100 PT zu erwarten. 

Zudem würden bei den beteiligten internen Fachbereichen der Charité Mehraufwände für Abstimmungen und die Anforderungskonkretisierung entstehen und müsste die Charité mit zusätzlichem Personalaufwand beide Auftragnehmer eng führen und ständig kontrollieren, um Fehlentwicklungen zu verhindern.</efbc:ChangeDescription>
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							<efbc:ReasonDescription languageID="DEU">Die zusätzliche Beauftragung von 31 Bereichskonfigurationen ist nach § 132 Abs. 2 S. 1. Nr. 2 GWB gerechtfertigt, da es sich hierbei um eine erforderliche zusätzliche Leistung handelt, bei der ein Wechsel des Auftragnehmers aufgrund erheblicher Schwierigkeiten unmöglich bzw. unzumutbar ist.

Bei der Implementierung des Patientenportals hat sich gezeigt, dass eine fundierte Expertise hinsichtlich der Funktionen des Patientenportals erforderlich ist, um die Bereichskonfigurationen im Patientenportal in der benötigten Bandbreite umzusetzen zu können. Bei getrennter Beauftragung bestünde die Gefahr, dass der Bestandauftragnehmer die technische Umsetzung der Bereichskonfigurationen „nicht zu Ende“ denkt oder er sie jedenfalls nicht flexibel und zugleich umfassend genug im Hinblick auf die umfanganreichen unterschiedlichen Bereichsprofile bei gleichzeitiger Betrachtung einer möglichst patientenfreundlichen Handhabung erarbeitet. Umgekehrt müssen die Bereichskonfigurationen u. U. an die technische bzw. softwareseitigen Möglichkeiten des Patientenportals angepasst werden. Diese wechselseitige Abhängigkeit macht es erforderlich, dass Implementierung und Bereichskonfigurationen aus einer Hand erfolgen. Würden diese beiden Aufgaben durch unterschiedliche Auftragnehmer ausgeführt, bestünde die Gefahr dass der Auftraggeber Teilleistungen erhält, die ggf. zwar jeweils für sich ausschreibungskonform sind, aber nicht zusammenpassen und deshalb in ihrer Gesamtheit nicht geeignet sind, das mit dem Patientenportal verfolgte Ziel des KHZG in der erforderlichen Qualität zu erfüllen. Durch eine Vergabe der Bereichskonfigurationen in die Hand des Bestandsauftragnehmers als Betreiber des Patientenportals werden daher Fehlerquellen in der Planung und Umsetzung der Bereichskonfigurationen vermieden. 

Erhebliche Schwierigkeiten können sodann auch darin liegen können, dass bei Erbringung der Zusatzleistung durch einen anderen Auftragnehmer mit Projektverzögerungen zu rechnen sind. Die Digitalisierungsabschlagsvereinbarung fordert ab den Jahr 2027 bereits das Erreichen wesentlicher Nutzungsgrade des nach dem KHZG geförderten Patientenportals bei der Charité. Ansonsten drohen der Charité empfindliche Busgelder im siebenstelligen Bereich. Das heißt, dass die Bereichskonfigurationen des Patientenportals sehr kurzfristig erfolgen müssen, damit die Charité noch vor 2027 das Erreichen der entsprechenden Nutzungsgrade Schritt für Schritt noch bis 2027 gewährleisten kann.

Vor allem würden bei einem Auftragnehmerwechsel aber auch beträchtliche Zusatzkosten entstehen. Der Auftragnehmer Doctolib hat neben den umfassenden Kenntnissen über die Konfigurationsmöglichkeiten seines eigenen Patientenportals bereits umfangreiche Kenntnisse von der divergenten Bereichs- und Systemlandschaft der Charité erlangt, in die sich ein anderer Auftragnehmer erst einarbeiten müsste. Bei der Ausführung der zusätzlichen Bereichskonfigurationen durch einen anderen Auftragnehmer wäre daher Doppelarbeit in einem geschätzten Umfang auf bis zu 100 PT zu erwarten. 

Zudem würden bei den beteiligten internen Fachbereichen der Charité Mehraufwände für Abstimmungen und die Anforderungskonkretisierung entstehen und müsste die Charité mit zusätzlichem Personalaufwand beide Auftragnehmer eng führen und ständig kontrollieren, um Fehlentwicklungen zu verhindern.</efbc:ReasonDescription>
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	<cac:ProcurementProject>
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		<cbc:Name languageID="DEU">Implementierung eines Patientenportals</cbc:Name>
		<cbc:Description languageID="DEU">Die Charité - Universitätsmedizin Berlin, Charitéplatz 1, 10117 Berlin beabsichtigt mit dieser Ausschreibung eine umfassende Portallösung (Patientenportal), einschließlich der notwendigen Implementierungsdienstleistungen und der Softwarewartung zu beschaffen. 

Die Ausschreibung ist in zwei Phasen unterteilt. In Phase 1 erfolgt die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Portals und diese Phase wird durch KHZG-Fördermittel finanziert. Nach dem Abschluss von Phase 1 mit erfolgtem „Go live“ schließt sich Phase 2 an, die der Aufrechterhaltung des Betriebs des Portals dient.  

Nähere Informationen können den auf der Vergabeplattform der Charité (https://vergabeplattform.charite.de) zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen werden.</cbc:Description>
		<cbc:ProcurementTypeCode listName="contract-nature">services</cbc:ProcurementTypeCode>
		<cbc:Note languageID="DEU">Angaben zum Wert des Auftrags können nicht erfolgen, da die Veröffentlichung dieser Angaben den berechtigten geschäftlichen Interessen eines Unternehmens schaden würde (vgl. § 39 Abs. 6 Nr. 3 VgV).</cbc:Note>
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				<cbc:Description languageID="DEU">siehe Vertragsbedingungen in den Vergabeunterlagen
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), siehe Vergabeunterlagen.</cbc:Description>
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					<cbc:Description languageID="DEU">Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 GWB).

Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).

Die o.a. Fristengelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.

Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekannt-machung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).</cbc:Description>
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			<cbc:Name languageID="DEU">Implementierung eines Patientenportals</cbc:Name>
			<cbc:Description languageID="DEU">Die Charité - Universitätsmedizin Berlin, Charitéplatz 1, 10117 Berlin beabsichtigt mit dieser Ausschreibung eine umfassende Portallösung (Patientenportal), einschließlich der notwendigen Implementierungsdienstleistungen und der Softwarewartung zu beschaffen. 

Die Ausschreibung ist in zwei Phasen unterteilt. In Phase 1 erfolgt die Herbeiführung der Betriebsbereitschaft des Portals und diese Phase wird durch KHZG-Fördermittel finanziert. Nach dem Abschluss von Phase 1 mit erfolgtem „Go live“ schließt sich Phase 2 an, die der Aufrechterhaltung des Betriebs des Portals dient.  

Nähere Informationen können den auf der Vergabeplattform der Charité (https://vergabeplattform.charite.de) zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen werden.</cbc:Description>
			<cbc:ProcurementTypeCode listName="contract-nature">services</cbc:ProcurementTypeCode>
			<cac:ProcurementAdditionalType>
				<cbc:ProcurementTypeCode listName="strategic-procurement">none</cbc:ProcurementTypeCode>
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				<cbc:ItemClassificationCode listName="cpv">48100000</cbc:ItemClassificationCode>
			</cac:AdditionalCommodityClassification>
			<cac:AdditionalCommodityClassification>
				<cbc:ItemClassificationCode listName="cpv">72000000</cbc:ItemClassificationCode>
			</cac:AdditionalCommodityClassification>
			<cac:RealizedLocation>
				<cbc:Description languageID="DEU">Berlin</cbc:Description>
				<cac:Address>
					<cbc:CountrySubentityCode listName="nuts-lvl3">DE300</cbc:CountrySubentityCode>
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						<cbc:IdentificationCode listName="country">DEU</cbc:IdentificationCode>
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				</cac:Address>
			</cac:RealizedLocation>
			<cac:PlannedPeriod>
				<cbc:StartDate>2024-02-01+01:00</cbc:StartDate>
				<cbc:EndDate>2024-12-31+01:00</cbc:EndDate>
			</cac:PlannedPeriod>
			<cac:ContractExtension>
				<cbc:OptionsDescription languageID="DEU">Es sind folgende Optionen vorgesehen:

1. Konfigurationsaufwand für Charité-weiten Roll-out (Pos. 2.2 Anlage 8.2 Preisblatt)

2. Kosten für Schulungen (Pos. 2.3 Anlage 8.2 Preisblatt)

3. Kosten für Third-Level-Support des Charité-Portals außerhalb der Geschäftszeiten (Pos. 2.4 Anlage 8.2 Preisblatt).</cbc:OptionsDescription>
				<cbc:MaximumNumberNumeric>99</cbc:MaximumNumberNumeric>
				<cac:Renewal>
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						<cbc:Description languageID="DEU">99 * 365 days</cbc:Description>
					</cac:Period>
				</cac:Renewal>
			</cac:ContractExtension>
		</cac:ProcurementProject>
	</cac:ProcurementProjectLot>
	<cac:TenderResult>
		<cbc:AwardDate>2025-12-05+01:00</cbc:AwardDate>
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