Lieferungen - 452966-2015

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23/12/2015    S248    Lieferungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Solingen: Elektrobusse

2015/S 248-452966

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Lieferauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Stadtwerke Solingen GmbH
Postanschrift: Beethovenstraße 210
Ort: Solingen
Postleitzahl: 42655
Land: Deutschland
Zu Händen von: Herrn Karsten Hausmann
E-Mail: k.hausmann@stadtwerke-solingen.de
Telefon: +49 2122951502
Fax: +49 2122951515

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des Auftraggebers: www.stadtwerke-solingen.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme
Strom
Wasser
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Lieferung von 4 Batterie-Oberleitungs-Busse (BOB).
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Lieferauftrag
Kauf
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Solingen.

NUTS-Code DEA19 Solingen

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Als Beitrag der Stadtwerke Solingen soll zur nachhaltigen Mobilität, unter Verwendung des bestehenden Oberleitungssystems, der Anteil der elektrischen Verkehrsleistung erhöht werden.
Dazu sollen, zunächst als Pilotprojekt, vier Batterie-Oberleitungs-Busse mit Hochleistungsenergiespeichern und einem intelligenten Lade-und Energiemanagement beschafft werden. Ihr Einsatz wird am bestehenden Oberleitungssystem und auf Strecken ohne Oberleitung im Linienbetrieb erfolgen.
Diese spezifische, innovative Aufgabenstellung erfordert die besondere Darstellung der Teilnehmer im elektrotechnischen Bereich. Gefordert ist daher ein Elektroausrüster als Konsortialführer.
Fahrzeugbeschreibung:
Das Zulassungsverfahren als Straßenbahn- und Kraftfahrzeug nach deutschem Recht ist vom Auftragnehmer durchzuführen. Die eingehaltenen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien sind im Teilnahmeantrag darzustellen.
Niederflurgelenkbus mit mindestens 18m Länge und mindestens drei, bevorzugt vier Ein-bzw. Ausstiegsbereichen auf der rechten Fahrzeugseite.
Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit wird für die Karosserie das Design eines Standardlinienbusses erwartet. Das Design des Innenraumes soll der innovativen Fahrzeugtechnik angemessen sein. Der Rahmen und Aufbau soll langlebig sein.
Der Antrieb soll auf die 2. und 3. Achse mit luftgekühlten Zentralmotoren in Drehstromtechnik erfolgen. Die Leistung der Fahrmotoren ist vom Auftragnehmer entsprechend dem vorgegebenen Fahrprofil festzulegen.
Die Konfiguration und die Auslegung der Speicher für das Gesamtfahrzeug obliegt dem Systemhersteller.
Die Ladung der Speicher soll aus dem Oberleitungsnetz und durch Rekuperation im Oberleitungs- und Speicherbetrieb erfolgen.
Ein intelligentes Energiemanagement für die Klimatisierung und die sonstigen Nebenverbraucher ist vorzusehen.
Die Elektronik ist doppelt isoliert in einem wasserdichten und luftgekühlten Gerätecontainer auf/im Dach unterzubringen. Die Deckel sollen von beiden Seiten leicht zu öffnen sein. Ausreichend trittsichere Flächen sind auf dem Dach vorzusehen.
Die Stromabnehmer sind auf dem Dach des Nachläufers aufzubauen.
Der Fahrerarbeitsplatz soll nach VDV-Vorgaben gestaltet sein. Der Vorneeinstieg zur Fahrausweiskontrolle durch den Fahrer ist zwingend vorgeschrieben. Der Fahrausweisverkauf erfolgt ebenfalls durch den Fahrer. Der Fahrgastfluß durch Tür 1 ist daher am Fahrer vorbei zu gestalten. Dabei soll sich der Fahrer in ergonomisch günstiger Position zum Fahrgast befinden.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34144910 Elektrobusse

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Angebote sind möglich für nur ein Los
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
4 Stück Batterie-Oberleitungsbusse.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Bei erfolgreichem Abschluss des Pilotprojektes (Dauer: 24 Monaten) werden bis zu 16 weitere Batterie-Oberleitungs-Busse bis spätestens 30.6.2020 beauftragt.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 15.6.2016 Abschluss 31.3.2018

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1 Bezeichnung: Fahrzeugteil – ohne Elektro- und Hybridanteil
1)Kurze Beschreibung:
Projektierung und Fertigung der Niederflurgelenkbusse als Basisfahrzeuge.
Beschreibungen der technischen und betrieblichen Anforderungen erfolgen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Siehe auch Abschnitt II.1.5).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

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5)Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Der Bieter des Loses 1 hat im Rahmen der Präqualifikation zu erklären, dass er mit dem Bieter des Loses 2 zusammenarbeiten wird und diesen als Konsortialführer anerkennen wird.
Los-Nr: 2 Bezeichnung: Elektro- und Hybridanteil – ohne Fahrzeugteil
1)Kurze Beschreibung:
Projektierung und Fertigung der elektrischen Bauteile für den Betrieb des Basisfahrzeuges an der Oberleitung und aus den Speichern, Vorkonfektionierung der Hochvoltverkabelung, Einbau und Anschluss aller Bauteile und Kabel.
Durchführung des Zulassungsverfahrens. Inbetriebnahme der Fahrzeuge in Solingen. Präsenz beim Probebetrieb. Siehe auch Abschnitt II.1.5).
2)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

34144910 Elektrobusse

5)Zusätzliche Angaben zu den Losen:
Der Bieter des Loses 2 hat im Rahmen der Präqualifikation zu erklären, dass er als Konsortialführer auftritt und mit dem Hersteller des Loses 1 zusammen arbeiten wird. Für das Los 2 werden nur Hersteller von Elektroausrüstungen zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
90 % des Gesamtpreises nach Endabnahme und Vorliegen der Zulassung nach StVZO und BO Strab, sowie der Freigabe der Fahrzeuge durch den Betriebsleiter und Fakturierung innerhalb von 30 Tagen;
5 % des Gesamtpreises nach 6 Monaten ungestörtem operativen Einsatz der Fahrzeuge;
5 % nach Ablauf der Gewährleistungsfrist von 3 Jahren.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der
— Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist;
— Alle Mitglieder aufgeführt sind und der die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist;
— Erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;
— Das der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
Nach Auftragsvergabe
— Ist ein Kreditinstitut und die Nummer eines Kontos anzugeben, auf das sämtliche Zahlungen des Konsortiums mit befreiender Wirkung geleistet werden kann.
Bei einem Teilnahmeantrag durch eine Bietergemeinschaft ist der gesamtschuldnerisch haftende Vertreter zu benennen und eine von allen Mitgliedern unterschriebene Gemeinschaftserklärung abzugeben.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja
Darlegung der besonderen Bedingungen: Die Projektsprache ist Deutsch. Dies gilt für alle Projektphasen (Teilnahmeantrag, Angebot, Vertrag, Entwicklung, Montage, Inbetriebnahme und Probebetrieb), sämtlichen Schriftverkehr, alle Besprechungen, alle Projekt-, Planungs- und Ausführungsunterlagen sowie sämtliche Dokumentation und Beschriftungen.
Die Anerkennung dieser Bedingungen ist von jedem Bewerber und bei einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied, im Teilnahmeantrag zu bestätigen.
Der Auftragnehmer betreibt für die Dauer der Gewährleistung für die wichtigsten Ersatz-/Verschleißteile ein Konsignationslager beim Auftraggeber.
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Name und Sitz des Unternehmens.
— Unternehmensdarstellung( ggf. mit Organigramm)
— Art und Umfang der Präsenz in Deutschland.
— Unternehmensstandorte mit Bezug auf die Fertigung von Oberleitungsbussen(Fahrzeug/-teile, elektrische Antriebe/-komponenten.
— Angabe der Anzahl von deutschsprachigem Personal in den Bereichen Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und After Sales.
— Der Bewerber versichert, im Vergabeverfahren keine unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abzugeben.
— Der Bewerber weist nach, dass er eine Zertifizierung nach ISO 9001:2008 (Qualitätsmanagementsysteme) oder gleichwertig besitzt.
— Der Bewerber legt einen aktuellen Auszug aus dem Gewerbezentralregister vor.

— Der Bewerber legt die notwendige „Verpflichtungserklärung zur Berücksichtigung sozialer Kriterien nach der Vorgabe des Tariftreue-und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen(TVgG-NRW)“ ausgefüllt und unterschrieben bei oder besitzt einen gültigen TVgG-Pass auf dem Präqualifizierungsportal von www.gate50.de.

III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Vorlage zum Teilnehmerwettbewerb:
— Der Bewerber versichert, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenz- oder Vergleichsverfahren eröffnet oder beantragt wurde.
— Der Bewerber versichert, dass keine Liquidation des Unternehmens eingeleitet wurde.
— Der Bewerber weist durch eine geeignete Bescheinigung oder einen geeigneten Beleg durch die zuständige Stelle nach, dass er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Rechtvorschriften des Landes, in dem es ansässig ist, erfüllt hat.
— Der Nachweis ist für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr vorzulegen.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.3.) Technische Leistungsfähigkeit:
Der Bieter hat im Teilnahmeantrag zu erklären, für welches Los er sich bewirbt.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Los 1 – Fahrzeugteil:
— Erfahrungen bei der Entwicklung, Fertigung und Montage von vergleichbaren Oberleitungs- und Batteriebusprojekte in Deutschland, Europa und der Schweiz in den letzten 5 Jahren.
— Das gesamte Auftragsvolumen der letzten 5 Jahre soll mindestens 20 Mio. Euro umfassen.
— Aufstellung der erfolgreich durchgeführten Zulassungsverfahren für Oberleitungsbusse nach BOKraft und der StVZO.
— Der Auftraggeber behält sich vor, vor Auftragsvergabe, ausgewählte Referenzobjekte vor Ort zu besichtigen.
— Der Bewerber legt eine Referenzliste für Deutschland, Europa und der Schweiz mit Angabe der Stückzahl (Kunden und Lieferumfang) für Oberleitungs- und Batteriebusse im Linienverkehr vor.
— Die Fahrzeugsteuerung muss über ein CAN-Bussystem sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Elektroteil erfolgen. Die angewandte Software und deren Herkunft sind im Teilnahmeantrag anzugeben.
— Der Bewerber hat die Hersteller der Fahrzeugkomponenten seines Lieferanteils zu benennen und stellt sicher, dass der Auftraggeber benötigte Ersatzteile direkt dort beziehen kann.
Weiter sind Angaben zu folgenden Fragen notwendig:
— In welchen Förderobjekten im Rahmen der Elektromobilität wurde aktiv mitgewirkt?
— Welche Servicebetriebe für den Fahrzeuganteil sind in der Nähe von Solingen (bitte mit Angabe der Reaktionszeit für Serviceeinsätze beim Auftraggeber vor Ort bzw. in der Werkstatt des Bieters)?
— Wie ist die Ersatzteilversorgung für alle Komponenten innerhalb 24 Std. sichergestellt?
— Bitte nennen Sie die Ansprechstelle für Gewährleistungsfälle in Deutschland.
Los 2 – Elektro- und Batterieteil:
— Aufstellung von Referenzen über mindestens 30 gelieferte Oberleitungs- und Batteriebusse in Deutschland und der Schweiz seit Januar 2010.
— Beschreibung der ausgelieferten und projektierten Elektro- und Batteriebusse.
— Es werden nur Referenzen gewertet, bei denen der Referenzgeber für den Gesamtauftrag oder als Systemlieferant für die elektrische Ausrüstung verantwortlich war.
— Aufstellung der erfolgreich durchgeführten Zulassungsverfahren für Oberleitungsbusse nach BOStrab.
— Der Auftraggeber behält sich vor, vor Auftragsvergabe, ausgewählte Referenzobjekte vor Ort zu besichtigen.
— Darstellung der Grundsätze, die bei der Projektierung der Speicher bezüglich der Auslegung und der zu erwartenden Nutzungszeit angewandt werden.
— Die Fahrzeugsteuerung muss über ein CAN-Bussystem sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Elektroteil erfolgen. Die angewandte Software und deren Herkunft sind im Teilnahmeantrag anzugeben.
— Der Bewerber hat die Hersteller der Fahrzeugkomponenten seines Lieferanteils zu benennen und stellt sicher, dass der Auftraggeber benötigte Ersatzteile direkt dort beziehen kann.
Weiter sind Angaben zu folgenden Fragen notwendig:
— In welchen Förderobjekten im Rahmen der Elektromobilität wurde aktiv mitgewirkt?
— Welche Servicebetriebe für den Elektro-und Batterieanteil sind in der Nähe von Solingen (bitte mit Angabe der Reaktionszeit für Serviceeinsätze beim Auftraggeber vor Ort bzw. in der Werkstatt des Bieters)?
— Wie ist die Ersatzteilversorgung für alle Komponenten innerhalb 24 Std. sichergestellt?
— Bitte nennen Sie die Ansprechstelle für Gewährleistungsfälle in Deutschland.
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
26.1.2016 - 10:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich in Form eines Teilnahmeantrags um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Teilnahmeantrag mit den unter Ziff. III.2 geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist schriftlich, in verschlossenem Umschlag mit der Aufschrift „Nicht öffnen! Teilnahmeantrag Vergabe Projekt BOB 2016/2017“ bis zu dem unter Ziff. IV.3.4) genannten Termin bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (d.h. nicht in verschlossenem Umschlag) eingehen, können
nicht berücksichtigt werden. Der Bieter hat im Teilnahmeantrag zu erklären, für welches Los er sich bewirbt.
Fragen zum Vergabeverfahren sind per E-Mail an die unter Ziff. I.1) genannte Stelle (Betreff: Vergabe Projekt BOB 2016/2017) bis spätestens zum 26.01.2016 einzureichen.
Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grundsätzlich nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/ eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat.
Es werden alle Bewerber/ Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt, die nach den
pflichtgemäß vorgelegten Angaben und Unterlagen die erforderliche Eignung zur Durchführung der in Rede stehenden Leistungen aufweisen.
Nach Zulassung zum Verfahren erhalten Sie die Vergabeunterlagen und das Leistungsverzeichnis per Post (voraussichtlich Anfang/Mitte Februar 2016).
Die Submission erfolgt voraussichtlich am 24.03.2016.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Ort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland
Telefon: +49 2114753131
Fax: +49 2114753989

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. Nach § 107 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18.12.2015