Dienstleistungen - 10517-2018

Kompaktansicht anzeigen

10/01/2018    S6    Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Fröndenberg/Ruhr: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung

2018/S 006-010517

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Stadt Fröndenberg/Ruhr
Postanschrift: Ruhrstraße 9
Ort: Fröndenberg/Ruhr
Postleitzahl: 58730
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Fachbereich 3 – Planen, Bauen
Zu Händen von: Frau Martina Garder-Manz
E-Mail: m.garder-manz@froendenberg.de
Telefon: +49 2373976327
Fax: +49 2373976330

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.froendenberg.de/

Weitere Auskünfte erteilen:
Offizielle Bezeichnung: plan-lokal PartmbB
Postanschrift: Bovermannstraße 8
Ort: Dortmund
Postleitzahl: 44141
Land: Deutschland
Zu Händen von: Julia Kreß
E-Mail: julia.kress@plan-lokal.de
Telefon: +49 231952083-0
Fax: +49 231952083-6
Internet-Adresse: www.plan-lokal.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
Offizielle Bezeichnung: plan-lokal PartmbB
Postanschrift: Bovermannstraße 8
Ort: Dortmund
Postleitzahl: 44141
Land: Deutschland
Zu Händen von: Julia Kreß
E-Mail: julia.kress@plan-lokal.de
Telefon: +49 231952083-0
Fax: +49 231952083-6
Internet-Adresse: www.plan-lokal.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Offizielle Bezeichnung: plan-lokal PartmbB
Postanschrift: Bovermannstraße 8
Ort: Dortmund
Postleitzahl: 44141
Land: Deutschland
Zu Händen von: Julia Kreß
E-Mail: julia.kress@plan-lokal.de
Telefon: +49 231952083-0
Fax: +49 231952083-6
Internet-Adresse: www.plan-lokal.de

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
1.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
1.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:
Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb „Umgestaltung der Stadtmitte von Fröndenberg/Ruhr“
II.1.2)Kurze Beschreibung:
Die Stadt Fröndenberg/Ruhr liegt im östlichen Ruhrgebiet im Übergangsgebiet zur Soester Börde und zum Sauerland. Im Süden des Kreises Unna gelegen, zählt die Stadt Fröndenberg/Ruhr mit ihren derzeit rund 21.471 Einwohnern (Stand: Juni 2017) zu den kleineren kreisangehörigen Städten in NRW. Die Stadt Fröndenberg/Ruhr besteht aus 14 Ortsteilen.

Mit dem vom Rat der Stadt Fröndenberg/Ruhr im Jahr 2016 beschlossenen „Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Fröndenberg/Ruhr“ liegt der Stadtverwaltung, der Fröndenberger Bürgerschaft sowie den innerstädtischen Akteuren aus den Bereichen Wirtschaft, Einzelhandel, Dienstleistungen, Wohnen und Kultur eine Richtschnur des gemeinsamen Handelns vor. Um die Entwicklung der Fröndenberger Innenstadt zu einer attraktiven und lebendigen Mitte mit hohem Funktionsmix nachhaltig zu gewährleisten, beschreibt das Handlungskonzept 16 Projekte und Maßnahmen, die in den nächsten Jahren mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt werden sollen (Download: http://www.o-sp.de/froenenberg/pdf/ihk_innenstadt.pdf).

Ziel des Konzeptes war es, eine Gesamtstrategie für die Innenstadt zu formulieren und Städtebaufördermittel des Landes NRW aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ zu akquirieren. Ein wesentlicher Baustein in der Umsetzungsphase innerhalb der Städtebauförderung wird die Neugestaltung der Stadtmitte sein. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde zur Umgestaltung der Innenstadt eine Vielzahl von wichtigen Aspekten zusammengetragen.
Im Fokus des Wettbewerbes steht insbesondere die Aufwertung der Fröndenberger Innenstadt nach Genehmigung der Fördermittel mit den zwei Plätzen, dem Markt- und Bruayplatz sowie dem verkehrsberuhigten Bereich „Im Stift“ und der Fußgängerzone „Winschotener Straße“, die überwiegend von Einzelhandel geprägt sind.
Platzgestaltung.
Der Bruayplatz ist die größte Grün- und Freifläche in der Innenstadt von Fröndenberg/Ruhr. Auf diesem ist eine terrassierte Grünfläche, ein nicht funktionstüchtiger Brunnen im nördlichen Bereich sowie ein im Jahr 2016 neu errichtetes Spielgerät im südlichen Bereich zu finden. Der Bruayplatz bildet keine geschlossene Platzeinheit und das Erscheinungsbild wirkt „in die Jahre“ gekommen.
Der Marktplatz, als Durchfahrtsstraße genutzt, ist mittlerweile Standort für Geschäfte und Dienstleistungen sowie für zwei Gaststätten und ein Café. Eine einheitliche Platzstruktur besteht auf dem teilweise autobefahrenen Platz allerdings nicht. Auf dem Platz besteht eine funktionale Trennung zwischen öffentlichem Leben und dem Gastronomieangebot. Sitz- und Spielmöglichkeiten sowie die Ausstattung mit Grünstrukturen sind nicht mehr zeitgemäß. Zudem ist kein barrierefreier Zugang zu den vorhandenen Geschäften und Gastronomieangeboten gewährleistet.
Fußgängerzone.
In der verkehrsberuhigten Straße „Im Stift“ und der Fußgängerzone „Winschotener Straße“ sind vereinzelt Cafes und eine Sparkasse zu finden. Die Grünanlagen an der Straße „Im Stift“ und der Fußgängerzone wirken auch hier in die Jahre gekommen und das Stadtmobiliar ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. Bei der Umgestaltung der Fußgängerzone „Winschotener Straße“ sind folgende Punkte zu diskutieren: Neustrukturierung der Grünflächen, Integration von Wasseradern, Austausch des Stadtmobiliars, Aufwertung der Spielflächen, Optimierung der vorhandenen Außengastronomie. Das Ziel für die Fußgängerzone und den verkehrsberuhigten Bereich ist, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und dadurch eine „Flaniermeile“ vom Bruayplatz zum Marktplatz zu schaffen.

Planerisches Ziel des freiraumplanerischen Wettbewerbs ist die behutsame Qualifizierung der öffentlichen Flächen/ Plätze in der Stadtmitte Fröndenbergs. Es sollen hochwertige Begegnungs- und Verweilräume entstehen, in denen u.a. das Thema Wasser eine Rolle spielt. Der Wettbewerbsraum umfasst rund 7 200 m2 und erstreckt sich vorrangig über die Platzflächen Bruay- und Marktplatz sowie die Fußgängerzone Winschotener Straße/Im Stift. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt Fröndenberg. Derzeit mangelt es an Aufenthaltsqualität und einer multifunktionalen Nutzbarkeit der Plätze für alle Generationen. Die angrenzenden öffentlichen Räume sollen konzeptionell berücksichtigt werden.

Für die Neugestaltung des Bruay- und Marktplatzes sollen auf Basis des Gestaltleitfadens Innenstadt Fröndenberg/Ruhr von den Wettbewerbsteilnehmern Lösungen erarbeitet werden.
Bei der Umgestaltung des Straßenraums Im Stift sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
— Verkehrsberuhigung/Geschwindigkeitsreduzierung,
— Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer,
— Ziel: Erhöhung der Aufenthaltsqualität, Schaffung einer multifunktional nutzbaren Fläche.
II.1.3)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

71400000, 71420000

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
Bei dem Verfahren handelt es sich um einen offenen Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren. Der Übereinstimmungsvermerk der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen lautet: Registrier-Nr. W 93/17. Im Anschluss an den Realisierungswettbewerb führt die Stadt Fröndenberg/Ruhr ein Verhandlungsverfahren nach § 73 ff VgV durch.
Für die Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen:

— Vollständig ausgefüllter Bewerbungsbogen (dazu ist ausschließlich das unter http://plan-lokal.de/download/Bewerbungsbogen_WB_Froendenberg.pdf veröffentlichte Formular zu verwenden).

— Nachweis der Bewerber, dass sie die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt führen dürfen (bei ausländischen Bewerbern Nachweis entsprechend der Richtlinie 2005/36/EG).
III.2)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Der Wettbewerb richtet sich an Landschaftsarchitekten. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber, die als Einzelner und / oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung freier Mitarbeiter eines Bewerbers / eines Mitgliedes einer Bewerbergemeinschaft sind oder bevorzugt sein könnten oder Einfluss haben könnten. In diesem Fall werden alle Beiträge der angemeldeten Verfasser vom Wettbewerb ausgeschlossen. Ebenfalls von einer Teilnahme ausgeschlossen sind Bewerber mit Interessenkonflikten gemäß § 6 VgV.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen. Der Landschaftsarchitekt ist der gegenüber der Ausloberin bevollmächtigte Bewerber.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie am Tag der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt nach geltendem Recht des jeweiligen Heimatstaates im Bereich des EWR-Abkommens oder GATS zu führen bevollmächtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt, wer am Tag der Bekanntmachung über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der EU-Richtlinie 2005/36/EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist.
Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, sofern ihr satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter und der Entwurfsverfasser der juristischen Person müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen.
Die Bewerber können Fachberater hinzuziehen. Die Fachberater müssen nicht entsprechend der oben genannten Kriterien teilnahmeberechtigt sein. Diese müssen lediglich in der Verfassererklärung erwähnt und noch nicht zum Zeitpunkt der Bewerbung benannt werden.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Art des Wettbewerbs
Offen
IV.2)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer
IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte:
IV.4)Verwaltungsangaben
IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
IV.4.2)Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden Unterlagen
IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 28.2.2018 - 18:00
IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.5)Preise und Preisgericht
IV.5.1)Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für die Prämierung der Arbeiten steht eine Wettbewerbssumme von insgesamt 35 000 EUR (brutto) zur Verfügung. Es ist beabsichtigt, die Wettbewerbssumme für drei Preise wie folgt aufzuteilen:
1. Preis 17 500 EUR
2. Preis 11 000 EUR
3. Preis 6 500 EUR
Das Preisgericht kann per einstimmigem Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme festlegen.
IV.5.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Die gesetzliche Umsatzsteuer ist in den genannten Preisgeldern enthalten. Bei der Auszahlung an ausländische Preisträger wird die Umsatzsteuer von der Ausloberin in Deutschland abgeführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
IV.5.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja
IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Friedrich-Wilhelm Rebbe, Bürgermeister der Stadt Fröndenberg/Ruhr
2. Martin Gerling, CDU Fraktion; Frank Lütkefent, SPD Fraktion; Peter Radzko, FWG Fraktion; Monika Schröer, Grüne Fraktion
3. Ina Maria Bimberg, Landschaftsarchitektin, Iserlohn
4. Rüdiger Brosk, Landschaftsarchitekt, Essen
5. Karl-Heinz Danielzik, Landschaftsarchitekt, Duisburg
6. Peter Köster, Landschaftsarchitekt, Hamburg
7. Wolfram Munder, Landschaftsarchitekt, Hamburg
8. Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt, Essen
9. Heinz-Günter Freck, Beigeordneter, Stadt Fröndenberg/Ruhr
10. Friedhelm Ebbinghaus, Landschaftsarchitekt, Breckerfeld

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Maßnahme im Rahmen des Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Fröndenberg/Ruhr; gefördert durch: Europäische Union, europäischer Fonds für regionale Entwicklung
VI.2)Zusätzliche Angaben:
Im Anschluss an den Realisierungswettbewerb werden alle Preisträger zu Verhandlungen aufgefordert. Die Stadt Fröndenberg/Ruhr wird denjenigen Preisträger, der im Hinblick auf die gestellte Aufgabe am ehesten die Gewähr für einen sachgerechten und qualitätsvollen Leistungserfolg bietet, nach Abschluss der Verhandlungen mit der weiteren Planung der Neugestaltung der Plätze Marktplatz, Bruayplatz und Winschotener Straße (mindestens bis Leistungsphase 5 nach Paragraph 39 und 47 HOAI 2013) beauftragen.
Der geschätzte Wert des ausgeschriebenen Dienstleistungsauftrages (einschließlich der Preisgeldsummen gemäß Ziffer 4) bewegt sich netto in einer Spanne zwischen 250 000 und 300 000 EUR.
Die Auswahl des zu beauftragenden Wettbewerbsteilnehmers richtet sich nach Kriterien, die in der Auslobungsunterlage bekanntgegeben werden. Dabei wird das Wettbewerbsergebnis des Preisgerichts in besonderem Masse gewichtet.
Eine Überarbeitung des Wettbewerbsergebnisses und die darauf basierende Vergabe werden für das dritte Quartal 2018 für den ersten Teilbereich der Winschotener Straße / Im Stift erwartet. Die Planungsphase für die Umsetzung der Maßnahme wird für das erste Quartal 2019 angestrebt. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden die im Wettbewerb erbrachten Leistungen der Teilnehmer bis zur Höhe des zuerkannten Preisgeldes nicht erneut vergütet, wenn die Wettbewerbsarbeit in ihren wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Zeitplan.
28.2.2018 Bewerbungsschluss
7.3.2018 Beginn der Arbeitsphase
20.3.2018 Rückfragenkolloquium
18.5.2018 Abgabe der Arbeiten (Poststempel)
13.6.2018 Jurysitzung
Weitere Unterlagen.

Bekanntmachung als PDF Dokument (http://www.plan-lokal.de/download/Bekanntmachung_WB_Froendenberg.pdf).

Bewerbungsformular als PDF Dokument (http://plan-lokal.de/download/Bewerbungsbogen_WB_Froendenberg.pdf).

VI.3)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Ort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de
Telefon: +49 2514111691
Fax: +49 2514112165
Internet-Adresse: www.bezreg-muenster.de

VI.3.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang einer Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Fax oder E-Mail und 15 Kalendertage nach Absendung der Information über die Vergabeentscheidung per Post, wobei die Frist jeweils unabhängig vom Zugang der Information beim betroffenen Bewerber oder Bieter am Tag nach Absendung der Information beginnt (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsverfahrens setzt ferner voraus, dass erkannte Vergabeverstöße innerhalb der in § 134 GWB genannten Frist gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
VI.3.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.4)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
8.1.2018