Dienstleistungen - 36844-2019

24/01/2019    S17    - - Dienstleistungen - Bekanntmachung über vergebene Aufträge - Offenes Verfahren 

Deutschland-Magdeburg: Wissenschaftliche und technische Dienstleistungen im Ingenieurwesen

2019/S 017-036844

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH
Am Alten Theater 4
Magdeburg
39104
Deutschland
Kontaktstelle(n): Ulf Schiefer
Telefon: +49 391/5363137
E-Mail: vergabeserviceleistungen@nasa.de
NUTS-Code: DEE

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.nasa.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Landesweite Serviceleistungen für den ÖPNV 2019 -2020

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71350000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die NASA GmbH ist eine hundertprozentige Tochter des Landes Sachsen-Anhalt. Im Landesauftrag plant, bestellt und bezahlt die NASA GmbH den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) in Sachsen-Anhalt. Gegenstand dieser Vergabe sind Ingenieur- und Projektleistungen in den Bereichen Fahrgastinformation und Vertriebssysteme.

Folgende Aktivitäten sind Bestandteil der Leistung:

— Verstärkung der NASA GmbH durch erfahrene Projektmitarbeiter/innen vor Ort,

— Mitarbeit im fachlichen Systembetrieb des Auskunftssystems (Qualitätsmanager/in),

— Überwachung/Steuerung von Teilprojekten zum Ausbau und zur Erweiterung des Auskunftssystems und ggf. Erarbeitung ergänzender Konzepte,

— Analyse und Optimierung bestehender Arbeitsprozesse für die Echtzeitdatensysteme,

— Kommunikation mit allen Beteiligten (NASA GmbH, Verkehrsunternehmen, ÖPNV-Aufgabenträger und Systemlieferanten) und

— Definition technischer Anforderungen und die Vorbereitung und Durchführung von Vergabeverfahren.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 485 600.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
Los-Nr.: A
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79421000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Land Sachsen-Anhalt sowie folgende Gebiete: Leipzig (Sachsen), LK Nordsachsen (Sachsen), LK Leipzig (Sachsen) und LK Altenburger Land (Thüringen).

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los A beinhaltet die nachfolgenden Arbeitspakete (AP) 1.1, 1.2, 3.1, 3.2, 4 und 5:

AP 1: Mitwirkung beim Betrieb, dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Auskunftssystems INSA AP 1.1: Projektmanagement INSA plus,

AP 1.2: Qualitätsmanagement INSA plus,

AP 3: Unterstützung des Vermietgeschäfts für Bordrechner und Fahrscheindrucker AP 3.1: Betreuung des laufenden Vermietgeschäfts,

AP 3.2: Bordrechner / Fahrscheindrucker: weitere Projekte (optional),

AP 4: Übergreifende Aufgaben,

AP 5: Optionale zusätzliche Beauftragung.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1) AP 3.2 – Optionale Leistungen für 2019 (Beauftragung angestrebt bis 30.3.2019, Beauftragung spätestens bis 31.6.2019) / AP 3.2 – Optionale Leistungen für 2020 (Beauftragung angestrebt bis 30.3.2020, Beauftragung spätestens bis 31.6.2020):

Der AG rechnet damit, dass weitere Verkehrsunternehmen am Rahmenvertrag der NASA GmbH mit der IVU Traffic Technologies AG partizipieren. In Anlehnung an vorhergehende Projekte sollten in dem Fall neue Projekte für Bordrechner/Fahrscheindrucker umgesetzt werden. Hierfür sind zwei entsprechende optionale Leistungspakete zu je 45 Personentagen anzubieten. Der AG plant, jeweils ein Leistungspaket im Jahr 2019 und eines im Jahr 2020 optional zu beauftragen.

2) AP 5 – Optionale Leistungen für 2019 (Beauftragung angestrebt bis 30.6.2019, Beauftragung spätestens bis 31.9.2019) / AP 5 – Optionale Leistungen für 2020 (Beauftragung angestrebt bis 30.6.2020, Beauftragung spätestens bis 31.9.2020):

Es ist abzusehen, dass aufgrund der Komplexität der zu bearbeitenden Aufgaben der Arbeitsaufwand in den einzelnen Arbeitspaketen nicht vollständig sicher zu kalkulieren ist. Außerdem ist nicht auszuschließen, dass zukünftig Unterstützungsbedarf benötigt wird (z. B. aus neuen Projekten), dessen Umfang derzeit noch nicht konkret bemessen werden kann. Deshalb sind optionale Tagewerke anzubieten, die zusätzlich beauftragt werden können. Anzubieten und zu bepreisen ist das unten angegebene optional abzurufende zusätzliche Kontingent an Tagewerken für die Kategorien PL und PI, die bei den für die einzelnen Arbeitspakete benannten Mitarbeitern flexibel abrufbar sind.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
Los-Nr.: B
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
79421000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0
Hauptort der Ausführung:

Land Sachsen-Anhalt sowie folgende Gebiete: Leipzig (Sachsen), LK Nordsachsen (Sachsen), LK Leipzig (Sachsen) und LK Altenburger Land (Thüringen).

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Los B beinhaltet das AP 2: Unterstützung bei der Neuvergabe eines landesweiten Tarifrechners.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 193-436930
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr.: A
Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
27/12/2018
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 2
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
BLIC GmbH
Rheinstraße 45
Berlin
12161
Deutschland
NUTS-Code: DE30
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 577 728.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle
Ernst-Kamieth-Str. 2
Halle (Saale)
06112
Deutschland
Telefon: +49 3455141529 / +49 3455141536
Fax: +49 3455141115
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Es gelten die nachfolgenden Vorschriften:

§ 135 GWB Unwirksamkeit:

(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1) gegen § 134 verstoßen hat oder 2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist;

(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt derEuropäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union;

(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1) der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist;

2) der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3) der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.

Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlagerhalten soll, umfassen.

§ 160 Einleitung, Antrag:

(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23/01/2019