Dienstleistungen - 82882-2017

04/03/2017    S45    - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren 

Deutschland-Hamburg: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

2017/S 045-082882

Wettbewerbsbekanntmachung

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
KFE Klinik Facility-Management Eppendorf GmbH
Martinistr. 52
Hamburg
20251
Deutschland
Kontaktstelle(n): Strategischer Einkauf – Submissionsstelle
Telefon: +49 040741055921
E-Mail: submissionsstelle@uke.de
Fax: +49 040741057412
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.uke.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.drost-consult.de
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, Submissionsstelle des UKE
Martinistr. 52
Hamburg
20246
Deutschland
Kontaktstelle(n): Strategischer Einkauf – Submissionsstelle
Telefon: +49 040741055921
E-Mail: submissionsstelle@uke.de
Fax: +49 040741057412
NUTS-Code: DE600

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.uke.de

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: öffentliches Unternehmen des privaten Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Nicht offener, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverf. – Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – Neubau der Martiniklinik.

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau der Martiniklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE).

Der Neubau soll ca. 6 800 m2 NUF umfassen. Es sind ca. 100 Betten und 8 OP-Säle zu planen.

Die Fertigstellung der Maßnahme ist für Beginn des ersten Quartals 2022 vorgesehen. Für die Kostengruppe 300 (gem. DIN 276) wurde die Obergrenze von 18 471 234,65 EUR (netto) und für die Kostengruppe 400 (gem. DIN 276) wurde die Obergrenze von 10 603 856,93 EUR (netto) festgelegt.

Das Verfahren wird als nicht offener, einphasiger, hochbaulicher Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren und nachgeschaltetem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Die Auslobung erfolgt gemäß „RPW 2015 – Richtlinien für Planungswettbewerbe der Freien und Hansestadt Hamburg“.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Mindestanforderungen an geeignete Bewerber:

Die Bewerber müssen im Durchschnitt der vergangenen 3 Geschäftsjahre einen Jahresumsatz von mind. 800 000 EUR (netto) für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI sowie eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mind. 8 festangestellten Architekten bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. nachweisen. Die Bewerber müssen ihre Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Baumaßnahmen mit mind. einem Referenzprojekt nachweisen. Die Bewerber müssen ferner eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung von 1 500 000 EUR für Personenschäden (je Schadensfall) und 300 000 EUR für sonstige Schäden (je Schadensfall) nachweisen.

Bewerbungsverfahren:

Für die Teilnahme am Bewerbungsverfahren ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen zu verwenden. Dieser ist vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und mit den geforderten Anlagen fristgerecht in Papierform einzureichen. Der Poststempel gilt nicht! Bewerbungen, die nach dem unter IV.2.2) genannten Termin eingehen, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen per E-Mail oder Fax sind nicht zulässig.

Die Bekanntmachung des Verfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen stehen auf der folgenden Internetseite für einen uneingeschränkten und gebührenfreien Zugang zum Download bereit: www.drost-consult.de

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Fragen während der Bewerbungsphase sind schriftlich zu richten an: submissionsstelle@uke.de. Die während der Bewerbungsphase eingegangenen Fragen sowie deren Beantwortung werden in anonymisierter Form auf der folgenden Homepage veröffentlicht: www.drost-consult.de. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht. Die Bewerber sind verpflichtet, sich auf der genannten Internetseite über eingegangene Bewerberfragen zu informieren.

Detaillierte Angaben zum Bewerbungsverfahren sowie zu den zwingend einzureichenden Bewerbungsunterlagen sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“, „Auswahlbogen“ und „Bewerbungsbogen“ zu entnehmen. Die genannten Dokumente sind zwingend zu berücksichtigen.

Die Ausloberin behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen sowohl in der Bewerbungs- als auch in der Angebotsphase nachzufordern (vgl. § 56 VgV). Sofern die nachgeforderten Unterlagen nicht frist- bzw. formgerecht eingehen, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags bzw. zum Ausschluss des Angebots aus dem Verfahren.

Auswahlverfahren:

Die Ausloberin wählt unter den Bewerbern, die die formalen Kriterien und die genannten Mindestanforderungen erfüllen, min. 8 Bewerber aus, die sie zur Teilnahme am Wettbewerb auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI einzureichenden Referenzprojekte. Die Punktebewertung für die einzureichenden Referenzen ist in den Vergabeunterlagen erläutert.

Die 8 Bewerber, die mit den Referenzen die höchsten Punktzahlen gemäß der Punktebewertung in den Vergabeunterlagen erreichen, werden zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert.

Die Ausloberin behält sich vor, auch die Bewerber mit den Platzierungen 9 bis 12 gemäß der Punktebewertung in den Vergabeunterlagen zur Teilnahme am Wettbewerb aufzufordern, d. h. die Teilnehmerzahl auf bis zu 12 zu erhöhen.

Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der vorstehenden Kriterien auch nach einer Erhöhung auf 12 Teilnehmer zu hoch, wird die Vergabestelle gem. § 75 (6) VgV ein Losverfahren unter den verbleibenden Bewerbern durchführen. Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 12 begrenzt.

Detaillierte Angaben zu Auswahlverfahren sind den Dokumenten „Verfahrenshinweise“ und „Auswahlbogen“ zu entnehmen und zwingend zu berücksichtigen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben: Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Architekt/-in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Mindestzahl: 8
Höchstzahl: 12
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:

Formalleistungen;

Städtebauliche Qualität;

Hochbauliches Konzept;

Funktionales Konzept.

Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteil der Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 31/03/2017
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/04/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Ausloberin stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt 323 000 EUR (netto) bereit. Von der Gesamtsumme sollen 163 000 EUR (netto) für 3 Preise zur Verfügung gestellt werden:

1. Preis: 81 000 EUR;

2. Preis: 50 000 EUR;

3. Preis: 32 000 EUR.

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andere Aufteilung der Wettbewerbssumme vorzunehmen.

Es ist beabsichtigt, einen Teil der Wettbewerbssumme (160 000 EUR) in Form von Aufwandsentschädigungen auszuschütten und zu gleichen Teilen auf die Teilnehmer für die Erfüllung der in der Auslobung definierten Leistungen zu verteilen (siehe IV.3.2).

Von allen Wettbewerbsteilnehmern ist ein indikatives Angebot einzureichen.

Alle Preisträger des hochbaulichen Wettbewerbs nehmen an dem nachgeschalteten Verhandlungsverfahren teil. Sie werden zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen und im Anschluss zur Abgabe eines finalen Angebots aufgefordert. Den Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot nach den folgenden Kriterien:

1. Wettbewerbsergebnis: 45 %;

2. Honorar: 30 %;

3. Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals: 10 %;

4. Verfügbarkeit und örtliche Präsenz: 8 %;

5. Koordination zwischen Planung, Ausschreibung, Bauleitung und Auftraggeber: 5 %;

6. Instrumente zur Kosten und Terminsteuerung: 2 %.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:

Ein Teil der gemäß RPW 2015 ermittelten Wettbewerbssumme von 323 000 EUR (netto) wird als Aufwandsentschädigung (160 000 EUR ) zu gleichen Teilen an die Teilnehmenden am Wettbewerb für die Erbringung der in der Auslobung definierten Leistungen einschließlich Modell ausgezahlt (bei fristgerechter Einreichung einer prüfungsfähigen Wettbewerbsarbeit und vollständiger Erbringung der geforderten Wettbewerbsleistungen).

IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Die Besetzung des Preisgerichts wird mit dem Versenden der Wettbewerbsunterlagen bekannt gegeben.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Wettbewerbsausschuss der Hamburgischen Architektenkammer hat für den Wettbewerb die Registrierungsnummer NO_04_17_HRW vergeben.

Die Ausloberin wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes und entsprechend § 8 (2) RPW 2015 einen der Preisträger mit der weiteren Bearbeitung der Planungsleistungen gem. § 34 HOAI beauftragen, sofern das Projekt umgesetzt wird und soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:

— LPH 1 bis 2 Objektplanung gem. § 34 HOAI;

— LPH 3 bis 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI;

— LPH 5 bis 8 Objektplanung gem. § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der Ausloberin (die Ausloberin behält sich vor, die Ausführung in Einzelgewerken oder an einen Generalunternehmer, welcher die LPH 5 erbringt, auszuschreiben).

Die Ausloberin wird das Ergebnis des Wettbewerbs gem. § 70 (3) VgV unmittelbar nach dessen Abschluss im EU-Amtsblatt veröffentlichen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Große Bleichen 27
Hamburg
21009
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de
Fax: +49 40427310499
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Neuenfelder Straße 19
Hamburg
21109
Deutschland
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de
Fax: +49 40427310499
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/03/2017