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Dienstleistungen - 103028-2022

25/02/2022    S40

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 040-103028

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Rentenversicherung Bund Zentraler Einkauf für Bauleistungen
Postanschrift: Ruhrstraße 2
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 Berlin
Postleitzahl: 10704
Land: Deutschland
E-Mail: Bauvergaben@drv-bund.de
Telefon: +49 3086584780
Fax: +49 3086584790
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.Deutsche-Rentenversicherung-Bund.de/Einkaufskoordination/NetServer
I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/einkaufskoordination/NetServer/PublicationControllerServlet?function=Detail&TWOID=54321-Tender-17bc5638b6b-55eed672a0fc06fb&PublicationType=0
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.Deutsche-Rentenversicherung-Bund.de/Einkaufskoordination/NetServer
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Planungsleistungen Technische Ausrüstung (AnlGr 1 - 4 - LP 1 - 2), Borkum

Referenznummer der Bekanntmachung: FV12-21-0558-10-05
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Reha-Zentrum Borkum, Klinik Borkum Riff

Strangsanierung und Fenstererneuerung Personalwohnhäuser

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen 1 bis 4 LP 1 und 2 (3 bis 8 optional) gemäß HOAI

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71500000 Dienstleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE94C Leer
NUTS-Code: DE3 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Klinik Borkum-Riff der Deutschen Rentenversicherung Bund in Borkum, soweit Leistungen dort

zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz der Auftraggeberin in Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Deutsche Rentenversicherung Bund plant auf dem Gelände der Reha-Klinik Borkum Riff die Modernisierung der Heizungs- und Trinkwasserstränge nebst Abwasser, Abluft und teilweise der ELT-Anlagen in den Personalwohnhäusern (PWH) 2a/2b, 3-5, 6-7, 8-10 und 11-12.

Innerhalb der Wohneinheiten sollen die Bäder mit angrenzenden bzw. gegenüberliegenden Küchen inklusive der dazugehörigen Installationsschächte komplett erneuert werden.

Die Fensteranlagen sollen nach Prüfung im Einzelfall (evtl. Fassadenweise) je nach Ausrichtung getauscht werden. Die Umsetzung der Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Klinikbetrieb.

Ausführliche Informationen sind der B-Anlage_3_Aufgabenbeschreibung zu entnehmen.

Gegenstand des zu vergebenden Auftrags sind die Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausrüstung in den Anlagengruppen 1 bis 4 nach Maßgabe der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure Stand 2021 (HOAI).

Die Leistungen umfassen die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 sowie optional 3 bis 8.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 30/08/2022
Ende: 17/04/2026
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen vergaberechtlichen Vorschriften und den weiteren Regelungen und Festlegungen im Vergabeverfahren, d.h.:

1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien (§§ 56, 57 VgV, insbesondere form- und fristgerechte Übermittlung und Einreichung).

2. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen der im Vergabeverfahren geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise und Entscheidung über etwaige Nachforderungen gemäß § 56 Abs. 2 ff. VgV.

3. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB und Erfüllung der im Vergabeverfahren geforderten Mindeststandards /

Mindestanforderungen).

4. Prüfung der Eignung des Bewerbers /der Bewerbergemeinschaft (folgend nur: Bewerber) gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber

eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise.

Sollten danach mehr als fünf Bewerber die geforderten Eignungsvoraussetzungen erfüllen, so wird der Auftraggeber die Bewerber für das weitere Vergabeverfahren auswählen, die die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen.

Zur Ermittlung dieser am besten geeigneten Bewerber wird der Auftraggeber die vom Bewerber zu III.1.3 (1) (Unternehmensreferenzen) eingereichten Angaben,

Erklärungen und Nachweise anhand der Eignungsbewertungsmatrix (Anlage A-2 Eignungsmatrix-TNW) bewerten. Die maximal fünf Bewerber, die danach die

höchste Punktzahl erzielen, werden für das weitere Verfahren ausgewählt. Im Falle der Punktgleichheit mehrerer Bewerber nach der Eignungsbewertung auf den entsprechenden Rängen im Ranking können auch mehr als fünf Bewerber für das weitere Verfahren ausgewählt werden.

Sollte sich bei der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge herausstellen, dass weniger als fünf Bewerber für die zu vergebenden Leistungen geeignet sind, können auch weniger als fünf Bewerber für das weitere Verfahren ausgewählt werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Grundleistungen der Leistungsphasen 3 bis 8 werden optional vergeben.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Allgemein: Die unter Ziff. III.1.1 bis III.1.3 genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder bei Einbindung eines

eignungsleihenden Unternehmens von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder jedem eignungsleihenden Unternehmen in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Dafür sind - soweit vorgesehen - die vorgegebenen Formblätter zu verwenden.

Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag (TA) folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise zur Befähigung zur Berufsausübung vorzulegen:

a) Angaben zum Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft (Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, E-Mail-Adresse, bevollmächtigter Vertreter, Ansprechpartner).

b) Bewerbergemeinschaften haben eine Erklärung vorzulegen über die Bildung der Bewerbergemeinschaft (im Auftragsfall einer Arbeitsgemeinschaft) und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Sie

benennen einen bevollmächtigten Vertreter.

c) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung durch Eintragung in das Handelsregister /Berufsregister (Architekten- oder Ingenieurkammer) der Bundesrepublik Deutschland bzw. vergleichbarem Register des jeweiligen Landes (§ 44 VgV). Als im Handelsregister nicht eingetragener bzw. ausländischer Bewerber ist es gestattet, vergleichbare gleichwertige Nachweise vorzulegen; die Gleichwertigkeit ist gleichzeitig mit der Vorlage nachzuweisen. Der Bewerber

bestätigt, dass der beigefügte Auszug bzw. Nachweis den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.

d) Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen, für die die berufliche Qualifikation des Architekten oder Ingenieurs erforderlich ist, ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Hierüber ist von dem Bewerber eine entsprechende Erklärung abzugeben, vgl. III.2.1.

e) Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die

Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will. Die Eignung dieses anderen Unternehmens ist bereits mit dem TA nachzuweisen (siehe oben). Des Weiteren ist eine Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorzulegen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden. Unterauftragnehmer, die der Bewerber zwar für die Auftragsausführung einsetzen will, deren Kapazitäten er zum Nachweis seiner Eignung aber nicht in Anspruch nimmt, müssen mit dem TA noch nicht benannt

werden.

f) Erklärung, ob und wenn ja mit welchem Unternehmen eine für auf den Auftrag bezogene relevante Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen vorgesehen ist,

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung am Vergabeverfahren als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und /oder als Unterauftragnehmer können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher von der

Mehrfachbeteiligung betroffener Bewerber im weiteren Verfahren führen. Im Falle von etwaigen Mehrfachbeteiligungen ist dem Auftraggeber nachzuweisen, dass und inwieweit trotz der Mehrfachbewerbung eine Verletzung des Geheimwettbewerbs ausgeschlossen ist.

g) Zusicherung, dass die Leistungen nach Vertragsabschluss nur an Unternehmen weitergegeben werden, die im Vergabeverfahren unter Nr. 1.5 des Bewerbungsbogens genannt sind.

h) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB, § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21SchwarzArbG.

i) Eigenerklärung zum wettbewerbskonformen Verhalten.

j) Anerkennung der Antikorruptionsklausel der DRV Bund.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Vom Bewerber/Bewerbergemeinschaft sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Nachweise und Erklärungen zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit vorzulegen:

a) Erklärung über den Gesamtumsatz sowie über den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

b) Erklärung über das Bestehen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Bewerbergemeinschaft oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Der Bewerber hat mit dem TA folgende Angaben, Erklärungen und Nachweise zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorzulegen:

(1) Unternehmensreferenzen

Nachweis der Erfahrung mit vergleichbaren Planungsleistungen (siehe nachfolgend festgelegte Mindeststandards). Zu den einzelnen Unternehmensreferenzen sind hierzu Angaben zu deren jeweiligem Leistungsinhalt und -umfang zu den unter VI.

3) 3 genannten Kriterien zu machen. Konkretisierende Angaben zur Wertung der Teilnahmeanträge sind in Anlage A-2 Eignungsmatrix-TNW enthalten.

Je Unternehmensreferenz ist das Formblatt A-TA-4 auszufüllen.

(2) Zusicherung Einsatz Personal (Schlüsselpositionen)

Eigenerklärung mit Zusicherung, dass der Bewerber im Falle seiner /ihrer Aufforderung zur Angebotsabgabe Personal anbieten und im Projekt Personal einsetzen wird, das die im Vergabeverfahren festgelegten Mindeststandards gemäß Anlage A-3 Mindeststandards Personal (folgend A3) in Bezug auf die persönliche Qualifikation und Erfahrung erfüllt (siehe Ziffer 4.2 des Bewerberbogens).

Mindeststandards an die Wertbarkeit jeder einzelnen persönlichen Referenz:

- Fachplanungsleistungen lt. HOAI § 56 - Technische Gebäudeausrüstung - von Gebäuden / Gebäudekomplexen oder Einrichtungen für eine Sanierungs- / Modernisierungsmaßnahme mit baulicher Fertigstellung nach dem 01.01.2012 oder noch laufend.

- Sanierungs- / Modernisierungsmaßnahme in diesem Sinne umfasst mehrgeschossige Hochbauprojekte aus den Bereichen Gesundheit/ Betreuung, Wohnen, Büro/ Verwaltung bzw. eines Hotels oder gleichwertig im Sinne der Objektliste Gebäude Anlage 10.2 HOAI

- innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der Schweiz.

Es gelten weitere Mindestanforderungen für folgende Schlüsselpositionen:

- Verantwortliche Person Projektleitung;

- Verantwortliche Person Stellvertretende Projektleitung;

- Verantwortliche Person Planung HLS;

- Verantwortliche Person Planung Elektrotechnik;

- Verantwortliche Person Objektüberwachung.

Für diese Schlüsselpositionen sind Mindeststandards zu folgenden Aspekten aufgestellt:

- Ausbildung (Abschlüsse und Qualifikationen),

- Berufserfahrung in Jahren nach Ausbildungsabschluss,

- Projekterfahrung anhand persönlicher Referenzen.

Näheres zu diesen Mindeststandards ist der Anlage A 3 zu entnehmen. Der Verweis auf die Anlage A 3 erfolgt aufgrund softwareseitig vorgegebener Zeichenlimitierungen für dieses Auftragsbekanntmachungsformular. Die Anlage A 3

konkretisiert die Mindeststandards Personal in dieser Bekanntmachung.

WICHTIGER HINWEIS: Die namentliche Benennung der Schlüsselpositionen und die personenbezogene Nachweisführung ist mit Einreichung der Teilnahmeanträge

nicht gefordert und nicht notwendig. Die namentliche Benennung der Schlüsselpositionen und zugehörige Vorlage von Nachweisen je Schlüsselposition wird von den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten und zur Angebotsabgabe

aufgeforderten Bewerbern mit der Einreichung der Angebote verlangt.

(3) Erklärung des Bewerbers über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Geschäftsjahren.

(4) Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung, (Hard- und Software) das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu (1)

Es gibt Mindeststandards an die Wertbarkeit jeder einzelnen Unternehmensreferenz und Mindeststandards, die der Bewerber mit den zwei für die differenzierte Bewertung maßgeblichen Unternehmensreferenzen kumuliert nachweisen muss.

Mindeststandards an die Wertbarkeit jeder einzelnen Unternehmensreferenz:

- Fachplanungsleistungen Technische Gebäudeausrüstung für ein mehrgeschossiges Hochbauprojekt mit Sanierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen aus den Bereichen Gesundheit/Betreuung, Wohnen, Büro/Verwaltung bzw. eines Hotels oder vergleichbaren Objekts im Sinne der

Anlage 10.2 HOAI

- innerhalb der Europäischen Union (EU) oder der Schweiz

- bauliche Fertigstellung der betreffenden Baumaßnahme nicht vor dem 01.01.2012 oder noch laufend (bei laufender Baumaßnahme: mindestens Abschluss der Leistungsphase 7 nach HOAI).

Mindeststandards an die Wertbarkeit der insgesamt eingereichten Unternehmensreferenzen:

- Nachweis, dass die Anlagengruppe 1 mit den Leistungsphasen 5 bis 8 nach HOAI mindestens schon einmal erbracht wurden.

Soweit die vorgelegten Referenzen insgesamt die vorgenannten Mindeststandards bei kumulierter Bewertung nicht erfüllen, wird der TA vom weiteren Verfahren

ausgeschlossen. Bewerber, die die festgelegten Mindeststandards nicht erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.

Zu (2)

Die Zusicherung, dass der Bewerber im Falle seiner Aufforderung zur Angebotsabgabe Personal anbieten und im Projekt einsetzen wird, das die Mindeststandards gemäß Anlage A-3 Mindeststandards Personal erfüllt.

Bewerber/Bieter, die die Mindeststandards nicht erfüllen, werden im weiteren Vergabeverfahren nicht berücksichtigt.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen werden nur Bewerber, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind, ggf. ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/

EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen (§ 75 Abs. 1 und 2 VgV).

Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung der Leistungen und sind als Auftragnehmer zugelassen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist und sie

einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen (§ 75 Abs. 3 VgV).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 01/04/2022
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 21/04/2022
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/08/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. zu I.3) Elektronische Kommunikation:

Kommunikation erfolgt im gesamten Verfahren elektr. über die Vergabeplattform der DRV Bund.

Zu berücksichtigen: TA-Unterlagen sind ohne Anmeldung zugänglich. Der Bewerber muss sich selbst bis zum Ende der Bewerbungsphase informieren, ob neue oder aktualisierte Dateien zum Download zur Verfügung stehen.

Anmeldung zur Teilnahme am Vergabeverfahren ist erforderlich für Anfragen zu diesem Verfahren, Bereitstellung der Teilnahme-/Vergabeunterlagen in der Bietersoftware und Abgabe eines TA/Angebotes (ggf. unter vorheriger Registrierung der Unternehmerdaten über die Plattform).

2. Kommunikation und der vollständige TA und Angebote inkl. aller Bestandteile und Nachweise sind in deutsch abzugeben.

Elektr. TA /Angebote sind über die Vergabeplattform der DRV Bund unter Nutzung der kostenlos bereitgestellten Bietersoftware "AI BIETERCOCKPIT" und entsprechend den dort hinterlegten Bedingungen abzugeben.

Dafür müssen sich die Bewerber /Bieter auf der Vergabeplattform der DRV Bund

- unter Beachtung der dort hinterlegten "Registrierungsanleitung" mit ihren Unternehmerdaten einmalig registrieren

- sich über die Bekanntmachung zur Teilnahme am Vergabeverfahren anmelden

- unter Beachtung des "Benutzerhandbuches Bietercockpit" und unter Nutzung dieser Software elektr. Teilnahmeanträge / Angebote erstellen und absenden.

Die Abgabe elektr. TA /Angebote kann erfolgen:

- elektr. in Textform (ohne Signatur).

- mit fortgeschrittener bzw. qualifizierter Signatur.

Nur elektronisch und mit dem AI-Bieterwerkzeug (Bietercockpit) auf der Vergabeplattform der DRV Bund eingereichte Teilnahmeanträge /Angebote werden berücksichtigt.

Bei einem elektr. in Textform übermittelten TA ist der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben.

Sofern angegeben, sind einzelne Dokumente zu unterschreiben und in gescannter Form beizulegen.

TA per Fax oder E-Mail sowie als unverschlüsselte Nachricht aus dem Bietercockpit werden nicht berücksichtigt. Schriftl. TA sind nicht zugelassen.

3. Zu den Unternehmensreferenzen nach III. 1. 3) (1) sind folgende Angaben zu machen: Bauliche Fertigstellung, umfasste (Wohn) - Einheiten, Umsetzung des Projektes für einen öffentlichen AG im Sinne des § 98 GWB, vom Leistungsumfang umfasste Anlagengruppen und Leistungsphasen, Darstellung, ob (und inwieweit) das Projekt:

Abbruchmaßnahmen und Schadstoffentfernung;

Brandschutzmaßnahmen; Provisorien und Interimsmaßnahmen zur Sicherstellung des Weiterbetriebes beinhaltete.

4. Zu VI.3 Ziff. 4. Die DRV Bund behält sich für den Fall von Verhandlungen vor, die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, vor Eintritt in die Verhandlungen anhand einer Bewertung der Erstangebote gemäß den im Vergabeverfahren

festgelegten Zuschlagskriterien, deren Gewichtung und der Bewertungsmatrix für die Angebote zu verringern. Die DRV Bund wird in diesem Fall maximal fünf (mindestens jedoch drei) Bieter zu Verhandlungen auffordern und einladen. Bieter, die die DRV Bund im Anschluss an die Bewertung der Erstangebote in diesem Fall nicht zu Verhandlungen einlädt, müssen nicht endgültig vom Verfahren ausgeschlossen werden, sondern können als "Reservebieter" im Verfahren belassen werden. Die DRV Bund behält sich vor, einzelne Reservebieter

wieder in das Verhandlungsverfahren einzubeziehen, wenn im weiteren Verfahren Bieter von der Fortsetzung des Verfahrens Abstand nehmen oder kein oder ein auszuschließendes Angebot abgeben. Die DRV Bund kann in diesem Fall einzelne

Reservebieter zur weiteren Teilnahme am Verfahren "nachnominieren". Die Nachnominierung erfolgt anhand der Zuschlagskriterien, das heißt die Nachnominierung folgt der Rangfolge der Bewertung der Erstangebote. Der Auftraggeber wird das Verfahren im Falle einer Nachnominierung so gestalten und fortsetzen, dass etwaige Reservebieter denselben Verfahrensstand erreicht haben.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.

Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass

dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
22/02/2022