Dienstleistungen - 114270-2018

Kompaktansicht anzeigen

14/03/2018    S51

Deutschland-Berlin: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung

2018/S 051-114270

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung: Bundeskanzleramt
Postanschrift: Willy-Brandt-Straße 1
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): TCI Partnerschaft von Rechtsanwälten Müller Schmidt mbB
Zu Händen von: Katharina Anders
E-Mail: vergabe@tcilaw.de
Telefon: +49 30/2005420
Fax: +49 30/20054211

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.bundeskanzlerin.de

Elektronischer Zugang zu Informationen: http://vergabe.tcilaw.de/PKP2/

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Erweiterung und Pflege des gemeinsamen Planungs- und Kabinettmanagementprogramms (PKP)
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 13: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin
II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer

Laufzeit der Rahmenvereinbarung

Laufzeit in Jahren: 2
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Das gemeinsame Planungs- und Kabinettmanagementprogramm (PKP) soll weiterentwickelt werden. Die Weiterentwicklung soll in einer ersten Phase auf Basis einer Leistungsbeschreibung jedoch mit agilen Methoden erfolgen (Phase 1). In Phase 2 erfolgt die Weiterentwicklung in vollem Umfang agil auf Basis eines Rahmenvertrages, aufgrund dessen für einzelne Entwicklungsschritte, z.B. Sprints Werkverträge abgeschlossen werden. Parallel zu den Phasen 1 und 2 übernimmt der künftige Auftragnehmer die Pflege des PKP.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung, 72230000 Entwicklung von kundenspezifischer Software

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
Der erfolgreiche Bieter muss angeben, welche(n) Teil(e) des Auftrags er über den geforderten Anteil hinaus als Unteraufträge zu vergeben gedenkt, und die bereits ausgewählten Unterauftragnehmer nennen
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Es sind Optionen für einzelne Leistungen in der ersten Phase der Entwicklung vorgesehen, weitere Angaben dazu ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 5
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
-
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Umsatzzahlen im Bereich agiler Individualsoftwareentwicklung für die öffentliche Hand.
Geben Sie die Umsatzzahlen der Bereiche Ihres Unternehmens an, die sich mit Leistungen auf dem Geschäftsfeld von agiler Individualsoftwareentwicklung für die öffentliche Hand beschäftigen. Die Umsatzzahlen sind jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre in tabellarischer Form anzugeben (netto, exkl. USt.).
Der Mindestjahresumsatz in diesem Bereich muss in jedem Jahr bei größer / gleich 750 000 EUR netto liegen. Sofern der Jahresumsatz in mindestens einem Jahr kleiner als 750 000 EUR ist, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Daten sind für jedes Unternehmen unabhängig von der Bieterkonstellation gesondert anzugeben (Tabelle bitte ggf. duplizieren).
Die geforderten Umsatzzahlen stellen ein AB Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 0: 750 000 EUR bis 1 500 000 EUR im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Bewertungspunkte 5: über 1 500 000 EUR bis 3 000 000 EUR im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Bewertungspunkte 10: über 3 000 000 EUR im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre.

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
I. Beschäftigtenanzahl auf dem Gebiet der Leistungserbringung
I.1. Anzahl der Beschäftigten im Bereich agile Softwareentwicklung in Deutschland
Benennen Sie die Gesamtzahl der Beschäftigten im Bereich agiler Softwareentwicklung Ihres Unternehmens, jeweils für die Jahre 2015 bis 2017. Der Bieter hat anzugeben, wie hoch die jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in diesen Jahren in Deutschland, die in diesem Bereich tätig waren, war weniger als 5 Beschäftige im Durchschnitt der drei o.g. Jahre führen zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Für die Jahre 2015, 2016, 2017 ist die Beschäftigtenzahl auf dem oben genannten Gebiet anzugeben.
Die geforderten Beschäftigtenzahlen stellen ein AB-Kriterium dar, es können maximal 20 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 2.
Bewertungspunkte 0: 5 bis 20 Beschäftigte im Durchschnitt.
Bewertungspunkte 5: mehr als 20 bis 40 Beschäftigte im Durchschnitt.
Bewertungspunkte 10: mehr als 40 Beschäftigte im Durchschnitt.
II. Anforderungen an das Personal / Mitarbeiterprofile
Der Anbieter muss belegen, dass er über fachkundiges Personal für nachstehende Leistungsbereiche verfügt, welches im Rahmen des Projektes auch zur Verfügung steht. Vorgesehen sind folgende Rollen:
II.1. Teamleitung agile Softwareentwicklung (Lead Software Developer)
Es müssen Erfahrungen auf den Gebieten Scrum-Prozess und Leitung agiler Entwicklungsteams vorliegen.
Mindestanforderung für jedes Mitarbeiterprofil in dieser Rolle ist eine Erfahrung von 200 Tagen in Projekten für Kunden auf den genannten Gebieten. Sofern aus einem der beiden angegebenen Profile weniger als 200 Tage Erfahrung hervorgehen, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Die geforderte Erfahrung stellt ein AB-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1. Für die Bewertung werden die Tage an Erfahrung aus beiden Profilen addiert.
Bewertungspunkte 0: 400 bis 499 Tage.
Bewertungspunkte 5: 500 bis 699 Tage.
Bewertungspunkte 10: 700 und mehr Tage.
II.2. Scrum Master
Es müssen Erfahrungen auf den Gebieten: Scrum-Master für Entwicklungsteams, Softwareentwicklung, Coaching und Moderation vorliegen.
Mindestanforderung für jedes Mitarbeiterprofil in dieser Rolle ist eine Erfahrung von 200 Tagen in Projekten für Kunden auf den genannten Gebieten. Sofern aus einem der beiden angegebenen Profile weniger als 200 Tage Erfahrung hervorgehen, wird der Bieter vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Die geforderte Erfahrung stellt ein AB-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1. Für die Bewertung werden die Tage an Erfahrung aus beiden Profilen addiert.
Bewertungspunkte 0: 400 bis 499 Tage.
Bewertungspunkte 5: 500 bis 699 Tage.
Bewertungspunkte 10: 700 und mehr Tage.
III. Unternehmensreferenzen
III.1. Referenzen über Weiterentwicklung von Individualsoftware oder auf Quellcodeebene angepasster Standardsoftware auf Basis von JAVA
Erforderlich sind mindestens drei vergleichbare Referenzen.
Eine Referenz gilt dann als vergleichbar, wenn sie bezogen auf das in den Wettbewerb gestellte Auftragsvolumen sowie auf die Leistungserbringung vergleichbar ist, wobei folgende Mindestanforderungen erfüllt sein müssen:
— das Auftragsvolumen für die Entwicklung der Referenzleistung (bei Projekten mit anderen Unternehmen der eigene Anteil des Bewerbers) muss mindestens 300 000 EUR (netto, ohne Umsatzsteuer) betragen.
— die Referenzleistung muss erfolgreich abgenommen worden sein, d.h. soweit die Leistung in ein größeres Projekt eingebunden ist, muss dieses nicht zwingend insgesamt abgenommen worden sein.
— die Abnahme darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
— bei Projekten mit anderen Unternehmen muss der Auftragnehmer die Projektleitung innegehabt haben.
— mindestens eine Referenz muss von einem öffentlichen Auftraggeber stammen.
Die geforderten Referenzen stellen ein A-Kriterium dar.
III.1.1 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.1: Öffentlicher Auftraggeber
Erforderlich ist mindestens eine Referenz eines öffentlichen Auftraggebers (s.o.).
Je mehr der Referenzen sich auf einen öffentlichen Auftraggeber beziehen, desto höher wird dies bewertet. Es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 0: Eine Referenz bezieht sich auf einen öffentlichen Auftraggeber.
Bewertungspunkte 5: Zwei Referenzen beziehen sich auf einen öffentlichen Auftraggeber.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen beziehen sich auf einen öffentlichen Auftraggeber.
III.1.2 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.1: der Bund ist Auftraggeber
Je mehr Referenzen sich auf den Bund (unmittelbare Bundesverwaltung) als öffentlichen Auftraggeber beziehen, desto mehr Punkte gibt es.
Die geforderten Eigenschaften der Referenz stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz bezieht sich auf den Bund als öffentlichen Auftraggeber.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen beziehen sich auf den Bund als öffentlichen Auftraggeber.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen beziehen sich auf den Bund als öffentlichen Auftraggeber.
III.1.3 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.1: Integration von Fachverfahren bzw. externen Softwareanwendungen in eine webbasierte, modulare, Oberfläche
Im Rahmen des Referenzprojektes wurden durch den Auftragnehmer Fachverfahren bzw. externe Softwareanwendungen in eine webbasierte, modulare, Oberfläche integriert.
Die geforderten Eigenschaften der Referenz stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz weist diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
III.1.4 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.1: Entwicklung von Schnittstellen zu Fachverfahren

Im Rahmen des Referenzprojektes wurden durch den Auftragnehmer Schnittstellen zu Fachverfahren der öffentlichen Verwaltung (z.B DOMEA, dip21@BT,VPS, WEB5KM@DeStatis etc.) entwickelt.

Die geforderten Eigenschaften der Referenz stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz weist diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
III.1.5 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.1: Hosting durch einen Rechenzentrumsdienstleister des Bundes
Die Software aus dem Referenzprojekt bzw. deren Serverkomponenten wird / werden durch einen der zentralen Rechenzentrumsdienstleister des Bundes (ITZBund, BWI GmbH, Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung Bund oder Auswärtiges Amt) gehostet und betrieben.
Die geforderten Eigenschaften der Referenz stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz weist diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
III.2 Referenz über die Erstellung einer Portallösung als Individualsoftware bzw. als Anpassung von Standardsoftware.
Erforderlich ist mindestens eine vergleichbare Referenz, die folgende Mindestanforderungen erfüllt:
— die Portallösung muss mindestens über folgende Eigenschaften verfügen:
—— webbasierte, modulare Lösung,
—— individuelle Workflows für Vorhaben-/Maßnahmenplanung, die von Mitarbeitern des Auftraggebers und von ggf. zuzulassenden Dritten genutzt werden können,
—— Einbindung von Schnittstellen zu anderen Softwarelösungen, insbesondere Fachverfahren,
—— Kryptografische und Signaturkomponenten.
— das Auftragsvolumen für die Entwicklung (bei Projekten mit anderen Unternehmen der eigene Anteil des Bewerbers) muss mindestens 300.000 € (netto, ohne Umsatzsteuer) betragen.
— die Referenzleistung muss erfolgreich abgenommen worden sein, d.h. soweit die Leistung in einem größeren Projekt eingebunden ist, muss dieses nicht zwingend insgesamt abgenommen worden sein.
— die Abnahme darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen.
Bei Projekten mit anderen Unternehmen muss der Auftragnehmer die Projektleitung innegehabt haben.
Die geforderte Referenz stellt ein A Kriterium dar.
III.2.1 weitere vergleichbare Referenzen, die die Mindestanforderungen gemäß III.2 erfüllen.
Die geforderten Referenzen stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 30 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 3.
Bewertungspunkte 5: Eine weitere Referenz.
Bewertungspunkte 10: Zwei weitere Referenzen.
III.2.2 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.2 und III.2.1: Öffentlicher Auftraggeber.
Je mehr der Referenzen sich auf einen öffentlichen Auftraggeber beziehen, desto höher wird dies bewertet.
Die geforderte Eigenschaft der Referenzen stellt ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz weist diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen weisen diese Eigenschaft auf.
III.2.3 zusätzliche Eigenschaft der Referenzen zu III.2 und III.2.1: Integration von Fachverfahren bzw. externen Softwareanwendungen in die webbasierte, modulare, Portallösung.
Im Rahmen des Referenzprojektes wurden durch den Auftragnehmer Fachverfahren bzw. externe Softwareanwendungen in die webbasierte, modulare, Portallösung integriert.
Die geforderten Eigenschaften der Referenzen stellen ein B-Kriterium dar, es können maximal 10 Eignungspunkte erreicht werden. Der Gewichtungsfaktor beträgt 1.
Bewertungspunkte 3: Eine Referenz weist diese Eigenschaften auf.
Bewertungspunkte 6: Zwei Referenzen weisen diese Eigenschaften auf.
Bewertungspunkte 10: Drei Referenzen weisen diese Eigenschaften auf.

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Erfüllt ein Bewerber ein Ausschlusskriterium oder eine Mindestanforderung an ein Bewertungskriterium (AB-Kriterium) nicht, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Jedes Bewertungskriterium aus dem Kriterienkatalog für die Eignung wird einzeln mit Bewertungspunkten bewertet, die den Erfüllungsgrad der Anforderung widerspiegeln. Es werden bei der Bewertung je Kriterium jeweils 0 bis 10 Bewertungspunkte vergeben. Die Kriterien sind entsprechend ihrer Bedeutung gewichtet. Dies wird durch die Gewichtungspunkte ausgedrückt. Die pro Kriterium erzielten Bewertungspunkte werden mit den jeweiligen Gewichtungspunkten multipliziert und ergeben so die Eignungspunkte pro Kriterium: Eignungspunkte (EP) = Bewertungspunkte (BP) * Gewichtungspunkte (GP) Die Summe aller Eignungspunkte spiegelt die Bewertung des Teilnahmeantrages insgesamt wider. Zur Angebotsabgabe werden drei Bewerber aufgefordert, die alle formalen Anforderungen und Ausschlusskriterien erfüllen und anhand der Anzahl der Eignungspunkte im Teilnahmewettbewerb die Plätze 1 bis 3 belegen. Haben mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erreicht und würde wegen der Begrenzung auf 3 Bewerber unter diesen eine Auswahl nötig, wer aufzufordern ist, werden stattdessen alle diese Bewerber aufgefordert. Beispiel: Erreichen mehrere Bewerber die gleiche Anzahl an Eignungspunkten auf Platz 3, werden diese Bewerber mit der gleichen Punktzahl alle aufgefordert, die Zahl der Angebotsaufforderungen wird dann also erweitert.
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
PKP II 173/ 000015-18/nm
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
12.4.2018 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
26.4.2018
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 228 / 9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der Bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber der Vergabestelle.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich, jedoch spätestens innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis vom Verstoß bei der Vergabestelle zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BKAmt geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB).
Teilt die Vergabestelle dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen.
Bewerber, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert.
Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch die Vergabestelle geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die Vergabestelle.
Die Unwirksamkeit gemäß § 135 Abs. 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12.3.2018