Bauleistung - 121345-2014

09/04/2014    S70    - - Bauleistung - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren 

Deutschland-Stuttgart: Bau von Eisenbahnbrücken

2014/S 070-121345

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Bauauftrag

Richtlinie 2004/17/EG

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH (Bukr 5S)
Räpplerstraße 17
Kontaktstelle(n): Im Namen und auf Rechnung der DB Netz AG, Beschaffung Infrastruktur – TEI 3
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939

Weitere Auskünfte erteilen: Deutsche Bahn AG
Räpplenstraße 17
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm (TEI 3)
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Deutsche Bahn AG
Räpplenstraße 17
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm (TEI 3)
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Deutsche Bahn AG
Räpplenstraße 17
Kontaktstelle(n): Beschaffung Infrastruktur, Großprojekt Stuttgart-Ulm (TEI 3)
70191 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: einkauf-s21nbs@deutschebahn.com
Fax: +49 6926521939
Internet-Adresse: www.deutschebahn.com

I.2)Haupttätigkeit(en)
Eisenbahndienste
I.3)Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
S21, PA 1.5, EÜ Neckar.
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Bauauftrag
Planung und Ausführung
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 70191 Stuttgart.

NUTS-Code DE11

II.1.3)Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Im Zuge der Neugestaltung des Bahnknotens Stuttgart im Rahmen des Großprojekts Stuttgart-Ulm wird das Neckartal zwischen dem Bahnhof Bad Cannstatt und dem Stuttgarter Rosensteinpark überquert. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Erstellung einer viergleisigen, siebenfeldrigen Eisenbahnbrücke. Die Gesamtlänge der Neckarbrücke beträgt ca. 345 m. Die größte Höhe über dem Normalwasserspiegel des Neckars liegt bei etwa 15 m. Der Brückenüberbau ist im westlichen Vorlandbereich zweigeteilt mit jeweils ca. 12 m Breite und vereinigt sich zu Beginn des westlichen Seitenfelds der Hauptbrücke zu einem gemeinsamen Überbau mit 3 Längsträgern und insgesamt ca. 24,50 m Breite zwischen den Außenkanten der Längsträger. Die Stützweiten liegen zwischen ca. 27 m und ca. 54 m im Bereich der Vorlandbrücken bzw. Seitenfelder der Hauptbrücke und reichen bis maximal 77 m im Bereich der 2 Hauptfelder über dem Neckar. Die Leistung beinhaltet neben der Herstellung der Eisenbahnbrücke die Herstellung eines von der Eisenbahnbrücke abgehängten Fußgänger Steg sowie Abbruchmaßnahmen eines bestehenden Holzsteges und Teilbereichen einer Trennmole. Die Brücke quert neben 2 Stadtbahngleisen und mehreren Straßen (u. a. Neubau der B10) beidseitig des Neckars den Neckar selbst unter einem Kreuzungswinkel von ca. 70°, in dessen Bereich auch Stützen- und Querträgerachsen angeordnet sind. Die Brücke ist als Stahl-Stahlbetonverbundbrücke mit einer Betonfahrbahnplatte geplant. Eine bauliche Besonderheit und Resultat des Gestaltungswettbewerbs bilden die oberhalb der Fahrbahnplatte angeordneten flächigen Stahlsegel in den 3 Längsträgerachsen im Bereich der Hauptfelder. Die Stahlsegel bestehen aus Blechen mit Einzelblechdicken bis zu ca. 120 mm. Die über sog. Zügel zu den Masten fortgesetzten Segel bestehen aus stehenden Blechpaketen mit Gesamtdicken bis maximal ca. 250 mm. Die 9 Maste der Segelaufhängung werden als dichtgeschweißte Hohlkastenkonstruktionen ausgeführt. An den 3 Segel-Ebenen ist ein Stahl-Trägerrost angehängt, bestehend aus 3 dichtgeschweißten Hohlkasten-Längsträgern mit Bauhöhen von 2,10 m (Randträger) und 3,10 m (Mittelträger), sowie offenen, unter 70° zur BW-Achse schiefwinklig angeordneten Querträgern bzw. dichtgeschweißten Hohlkasten-Stützquerträgern. Die Betonfahrbahnplatte wirkt über eine kontinuierliche Verdübelung mit Kopfbolzendübeln auf den Querträger mit diesen im Verbund. Der Überbau wird durchgehend auf Betonstützen unter den Längsträgern mit Kalotten-Gleitlagern bzw. auf den 9 Betonpfeilern der 3 Flusspfeilerachsen mit Kalotten-Festlagern aufgelagert; damit ergibt sich eine Lagerung auf mehreren Festpunkten. Die Widerlager sind als begehbare Kastenwiderlager in Massivbauweise geplant. An beiden Brückenenden sind offene Querfugen und Schienenauszüge vorgesehen. Das Bauwerk befindet sich in der Kernzone des Stuttgarter Mineral- und Heilquellenschutzgebiets, woraus sich besondere Randbedingungen für die Gründungen und den Bauablauf ergeben. Die 3 x 3 Pfeiler der Flusspfeilerachsen werden auf jeweils einer gemeinsamen Pfahlkopfplatte und Großbohrpfählen gegründet. Die Unterbauten der Vorlandpfeiler und die Widerlager werden mit Flachgründungen gegründet. Die Ausführungsplanung für das Bauwerk wird durch den AG beigestellt. Die Ausführungsplanung der Baubehelfe (Verbauten, Trag- und Schutzgerüste, Sicherungsmaßnahmen etc.) sowie die gesamte Werkstattplanung ist Teil der Ausschreibung.
Es ist von folgenden Hauptmassen auszugehen: ca. 13 000 m³ Beton; ca. 2 600 to Stahlbeton; ca. 600 to brutto Baustahl S460; ca. 4 100 to brutto Baustahl S355.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

45221112

II.1.7)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe Ziff. II.1.5.
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.2.2015 Abschluss 31.12.2018

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Sicherheit für Vertragserfüllung in Höhe von 5 v. H. der Auftragssumme. Sicherheit für Mängelansprüche in Höhe von 3 v. H. der Abrechnungssumme.
III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Zahlungsbedingungen gemäß Vergabeunterlagen.
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Gesamtschuldnerische Haftung aller Geimeinschaftsmitglieder.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 1: Erklärung, dass kein Insolvenzverfahren oder Liquidationsverfahren anhängig ist.
— Als Anlage 2: Erklärung, dass für den Zeitraum der letzten 5 Jahre keine rechtskräftigen Verstöße im Sinne von SektVO § 21 Absatz 1 und 2 vorliegen.
— Als Anlage 3: Erklärung über die Eintragung in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer seines Sitzes oder Wohnsitzes.
— Als Anlage 4: Der Bieter hat über seine Mitgliedschaft eine Bescheinigung der Berufsgenossenschaft vorzulegen. Bieter ohne Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 5: Erklärung über seinen Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmern ausgeführten Aufträgen.
— Als Anlage 6: Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre.
III.2.3)Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die geforderten Nachweise und Erklärungen sind 2-fach, exakt in der aufgeführten Reihenfolge, abgeheftet und mit beschrifteten Registerblättern abzugeben. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sind die Register entsprechend zu bezeichnen (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
— Als Anlage 7: Erklärung über die Zahl der bei ihm in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegebenenfalls gegliedert nach Berufsgruppen.
— Als Anlage 8: Nachweis über das Vorhandensein eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001: 2000 oder vergleichbar.
— Als Anlage 9: Eignungsnachweise: a) Herstellerqualifikation nach DIN 1090 mit einer HPQ mindestens für die Klasse EXC3DB ausgestellt durch die Deutsche Bahn AG, Bereich TEI, b) Eigene Einrichtungen und eigenes Personal für die zerstörungsfreie Schweißnahtprüfung (Ultraschallprüfung, Stufe 2)
— Als Anlage 10: Je 2 Referenzen von vergleichbaren Leistungen für die nachfolgenden Bauweisen bzw. Anforderungen in den letzten 10 Jahren (ein Referenzprojekt kann für mehrere Forderungen verwendet werden). Die Angabe von darüber hinausgehenden Referenzen ist unerwünscht:
a) Ausführung von Eisenbahnbrücken mit Spannweiten > 50 m.
b) Ausführung von Stahl- oder Stahl-Verbundbrücken in vergleichbarer Größe mit dichtgeschweißten Hohlkastenträgern.
c) Ausführung von Stahl- oder Stahl-Verbundbrücken mit Einzelblechdicken t > 50 mm.
d) Ausführung von Stahl- oder Stahl-Verbundbrücken mit Lamellenpaketen mit Gesamtpaketdicke t > 100 mm
e) Herstellung von Stahlbaukonstruktionen aus thermomechanisch gewalzten und vergüteten Feinkornbaustählen mindestens der Festigkeitsklasse S460.
f) Ausführung von Stahl- oder Stahl-Verbundbrücken im Takt-Schiebe-Verfahren.
g) Abstapeln von Überbauten.
h) Ausführung von Stahlbaukonstruktionen mit Korrosionsschutzarbeiten auf der Baustelle.
i) Ausführung von Pfahlgründungen mit Pfahldurchmesser 1,20 m.
j) Ausführung von Gründungen in Fließgewässern.
k) Ausführung von Gründungsbauweisen mit Verwendung von Unterwasserbeton.
l) Bauen über Verkehr (1 Referenz über Straßenverkehr mindestens Bundesstraße, 1 Referenz über Schienenverkehr, 1 Referenz über Schifffahrtsstraße).
Für jede der Referenzen ist auf einer Seite eine Tabelle mit folgender Gliederung einzureichen: Projektbezeichnung, Auftraggeber mit Ansprechpartner, Volumen der Bauleistung (in EUR netto), Leistungsdauer (in Monaten), beauftragte Leistung (stichwortartig), beauftragter Leistungsanteil (in EUR netto).
III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim Auftraggeber:
14TEI09529
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags

regelmäßigen nichtverbindlichen Bekanntmachung

Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 227-395612 vom 22.11.2013

IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS)
Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
19.5.2014 - 12:00
IV.3.5)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.6)Bindefrist des Angebots
IV.3.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: ja
Angabe der Vorhaben und/oder Programme: Teil des EU-Projektes Nr. 17 im Programm der „Transeuropäischen Netze“ (TEN) „Paris-Straßburg-Stuttgart-Wien-Bratislava“, hier: Abschnitt Stuttgart-Wendlingen.
VI.3)Zusätzliche Angaben:
Die interessierten Wirtschaftsteilnehmer müssen dem Auftraggeber mitteilen, dass sie an den Aufträgen interessiert sind; die Aufträge werden ohne spätere Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb vergeben. Durch den Wirtschaftsteilnehmer sind als Teilnahmebedingung neben den unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Erklärungen/Nachweisen folgende weitere Erklärungen/Nachweise erforderlich:
— Als Anlage 11: Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Darüber hinaus hat er zu erklären, dass ihm bekannt ist, dass die eventuelle Unrichtigkeit dieser Erklärung zum Ausschluss vom Vergabeverfahren sowie zur fristlosen Kündigung eines etwa erteilten Auftrags wegen Verletzung einer vertraglichen Nebenpflicht aus wichtigem Grund führen kann.

— Als Anlage 12: Erklärung, dass er den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (http://www.deutschebahn.com/file/ 2920500/data/geschaeftspartner.pdf) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (http://www.bme.de/fileadmin/pdf/ Pressemeldungen/ 2008_11_10_BME_VerhaltensrichtlinieCoC.pdf) oder einen eigenen Verhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird.

— Als Anlage 13: Erklärung, ob und in wieweit mit dem/den vom AG beauftragten Ingenieurbüro(s) Verbundenheit (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Organen des Bieters und Organen des Ingenieurbüros) oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht. Bei Bietergemeinschaften gilt, dass jedes einzelne Mitglied eine entsprechende Erklärung abzugeben hat. Beauftragte(s) Ingenieurbüro(s):
1. schlaich bergmann und partner GmbH.
2. IG S21 Geotechnik (CDM Smith Consult GmbH, Dr. Spang Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik GmbH).
3. ARGE WUG (Aquasoil Ingenieure und Geologen GmbH, Baugrund Dresden Ingenieurgesellschaft GmbH, DHB, gbm Gesellschaft für Baugeologie und -meßtechnik mbH, geon Planungsgesellschaft für Wasser und Boden mbH).
4. INGE Bauüberwachung S21 PA 1.5 (Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH, Grontmij GmbH, Poyry Deutschland GmbH).
5. Drees & Sommer Infra Consult und Entwicklungsmanagement GmbH.
6. German RailGroup Planprüfung/-management GbR (ZERNA Planen und Prüfen GmbH, Krebs und Kiefer Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH).
Der Auftraggeber behält sich vor, Angebote von Bietern auszuschließen, die unter Mitwirkung eines vom Auftraggeber beauftragten Ingenieurbüros erstellt wurden. Gleiches gilt, wenn zwischen Bieter und beauftragtem Ingenieurbüro eine gesellschaftsrechtliche/verwandtschaftliche Verbundenheit oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht.
— Als Anlage 14: Erklärung über die beabsichtigte Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/
Fax: +49 2289499400

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/
Fax: +49 2289499400

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1-3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Villemombler Straße 76
52123 Bonn
Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de
Telefon: +49 22894990
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/
Fax: +49 2289499400

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.4.2014