Dienstleistungen - 136123-2020

20/03/2020    S57    Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Laatzen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 057-136123

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Laatzen
Postanschrift: Marktplatz 13
Ort: Laatzen
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30880
Land: Deutschland
E-Mail: TeamFinanzen@Laatzen.de

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.laatzen.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YR7DEBC/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YR7DEBC
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Generalplanung für Sanierung und Umbau des Saunabereichs im aquaLaatzium

Referenznummer der Bekanntmachung: 09/2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Stadt Laatzen beabsichtigt, in diesem Vergabeverfahren einen Generalplaner mit der Erbringung der für die Sanierung und den Umbau des Saunabereichs im Schwimmbad aquaLaatzium erforderlichen Planungsleistungen (Leistungsphasen 5 ff. gemäß HOAI) zu beauftragen. Der Leistungsumfang umfasst die Leistungsbilder Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI), Bauphysik (§ 3 HOAI i. V. m. Anlage 1) sowie die Gestalterische und technische Planung des Sauna- und Gastronomiebereichs auf Basis bereits vorliegender Entwurfs-/Genehmigungsplanungen und die Tätigkeit als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator. Ggf. im Bauablauf erforderlich werdende Teil-Leistungen der Tragwerksplanung sind ebenfalls zu erbringen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Hauptort der Ausführung:

AquaLaatzium

Hildesheimer Straße 118

30880 Laatzen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Das aquaLaatzium ist ein Sport- und Freizeitbad in der Stadt Laatzen mit umfangreicher Saunalandschaft sowie angeschlossenem Gastronomiebereich.

Im Zuge der Sanierung von Feuchtigkeitsschäden im aquaLaatzium wird ein Teil des Innenbereiches der Saunalandschaft und der Gastronomie komplett entkernt und wieder neu aufgebaut. Dieser Bereich befindet sich innerhalb des nordseitigen Geäudeteils. Der Abschnitt ist nicht unterkellert.

Der Umbaubereich umfasst den „osmanischen Saunabereich“, das angrenzende Sauna-Restaurant mit Thekenanlage, Sitzpodest und holzbefeuertem Kamin, Erlebnisduschen und vier keramisch ausgestattete Dampfbad-/Saunaräume. Die Nutzungsart der Räumlichkeiten bleibt im Wesentlichen erhalten.

Während der Bauausführung wird der Umbaubereich geschlossen, so dass absolute Baufreiheit besteht. Die vom Bau nicht betroffenen Bereiche in der Saunaanlage werden weiter betrieben. Der Zugang der Saunagäste in die verbleibenden Bereiche der Sauna muss während der Baumaßnahmen sichergestellt bleiben. Die Baumaßnahmen finden insoweit im laufenden Betrieb statt.

Im Vorfeld des Projektes sind Vorplanungen, Abdichtungskonzept und Konzeptstudien erstellt worden, um eine Realisierbarkeit der geplanten Maßnahmen zu prüfen. Dabei sind folgende Unterlagen erstellt worden:

— Entwurfskonzept Architektur, Ersteller: RHR Planungsgesellschaft mbH, Albert-Schweitzer-Straße 1, 30880 Laatzen; Weise und Partner, Lindenberg 12, 99438 Bad Berka;

— Entwurfskonzept Technische Gebäudeausrüstung für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, Ersteller: Planungsgruppe VA GmbH, Expo Plaza 10, 30539 Hannover;

— Raumakustische Empfehlungen, Ersteller: AMT Ingenieurgesellschaft mbH, Steller Straße 4, 30916 Isernhagen;

— Abdichtungskonzeption, Ersteller: CRP Bauingenieure GmbH, Niederlassung Hamburg, Harburger Schlosstraße 6-12, 21079 Hamburg.

Die erstellten Unterlagen sind als Anlagen B02 bis B05 den Vergabeunterlagen beigefügt. Der Auftragnehmer hat diese Planungen – nach erforderlicher fachlicher Plausibilisierung – seinen weiteren Planungsleistungen zugrunde zu legen.

Auf Basis der vorstehend genannten Unterlagen hat der zuständige Fachbereich 6 der Stadt Laatzen eine Baugenehmigung beantragt. Zum Start des Vergabeverfahrens liegt die Baugenehmigung allerdings noch nicht vor. Die Stadt wird die Baugenehmigung im Laufe des Verfahrens nachreichen, sobald sie vorliegt.

Der Auftragnehmer hat nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung (Teil B nebst Anlagen) sowie des Generalplanervertrags (Anlage B01) die zur Umsetzung der vorgesehenen Baumaßnahmen erforderlichen Planungsleistungen zu erbringen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Soweit die Anzahl der Teilnahmeanträge, die alle formalen und inhaltlichen Anforderungen erfüllen, mehr als 3 beträgt, wählt der Auftraggeber gemäß § 17 Abs. 4 Satz 2 i. V. m. § 51 VgV maximal 3 Bewerber aus, die zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. Zur Auswahl dieser Bewerber wertet der Auftraggeber die Angaben der Bewerber im Teilnahmeantrag (Teil C der Vergabeunterlagen) aus und vergibt die folgenden Punktzahlen:

1. Anzahl der vom Bieter mit Formblatt C01 vorgelegten vergleichbaren Referenzleistungen (im Sinne der Definition in Abschnitt D.I.), die eine Sanierung im laufenden Betrieb betreffen. 1-2 = 5 Punkte, 3-4 = 10 Punkte, 5-6 = 15 Punkte, Über 6 = 20 Punkte,

2. Länge der in Abschnitt C.II. in der zweiten Tabelle angegebenen Berufserfahrung des/der vorgesehenen Projektleiters/in in Jahren. Ab 5 Jahre = 5 Punkte, Ab 10 Jahre = 10 Punkte, Ab 15 Jahre = 15 Punkte, Ab 20 Jahre = 20 Punkte,

3. Länge der in Abschnitt C.II. in der zweiten Tabelle angegebenen Berufserfahrung des/der vorgesehenen stellv. Projektleiters/in in Jahren. Ab 5 Jahre = 5 Punkte, Ab 10 Jahre = 10 Punkte, Ab 15 Jahre = 15 Punkte, Ab 20 Jahre = 20 Punkte,

4. Länge der in Abschnitt C.II. in der zweiten Tabelle angegebenen Berufserfahrung des/der vorgesehenen Bauleiters/in in Jahren. Ab 5 Jahre = 5 Punkte, Ab 10 Jahre = 10 Punkte, Ab 15 Jahre = 15 Punkte, Ab 20 Jahre = 20 Punkte.

Die in den einzelnen Kriterien erzielten Punktzahlen werden addiert (Gesamtpunktzahl maximal 80). Die 3 Unternehmen mit der höchsten Gesamtpunktzahl werden – bei ansonsten nachgewiesener Eignung – zur Abgabe von Erstangeboten aufgefordert. Ist nach Bildung der Rangliste entsprechend der Auswahlkriterien die Zahl der Unternehmen immer noch zu hoch, entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bei der Angabe zur Vertragslaufzeit in Ziffer II.2.7) handelt es sich um eine Schätzung auf Basis der aktuellen Erkenntnislage und Planung des Auftraggebers. Der Vertrag endet grundsätzlich mit vollständiger Erbringung der letzten dem Auftragnehmer übertragenen Leistungsphase. Dies ist vorliegend die Leistungsphase 9 nach HOAI, die Schätzung umfasst mithin die Mängelgewährleistungsfrist nach VOB/B.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Eigenerklärung und Nachweis, dass die Berufsbezeichnung „Architektin“ oder „Architekt“ berechtigt geführt wird (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma der Gesellschaft).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

2. Eigenerklärung zu Jahresumsätzen (insgesamt und aus Planungsleistungen für Schwimmbäder und Saunen) in den Jahren 2017 bis 2019. Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der Richtigkeit der Angaben ergänzende Unterlagen anzufordern, z. B. (testierte) Jahresabschlüsse,

3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung, entweder durch Deckungsbestätigung der Versicherung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherung, im Auftragsfall eine Versicherung mit entsprechender Deckungssumme zu gewähren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 3.: Deckungssummen in Höhe von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall nachzuweisen. Eine evtl. Deckelung der Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Doppelte der vorgenannten Deckungssumme pro Jahr betragen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

4. Eigenerklärung über vergleichbare frühere Aufträge (Bezeichnung des Projekts, Auftraggeber, Anschrift, Ansprechpartner, Telefon/E-Mail, Ort/Zeitraum Leistungserbringung, Art des Objekts, Art und Umfang der Baumaßnahmen, Bearbeitete Leistungsbilder und Leistungsphasen der HOAI, Gesamtbauwerkskosten),

5. Eigenerklärung zum Personalstand im Jahresdurchschnitt (Büroinhaber/Geschäftsführer/in, Architekten/Ingenieure/innen, Kaufmännische/technische Mitarbeiter/innen) in den Jahren 2017 bis 2019,

6. Eigenerklärung zu vorgesehenen Projektleiter/in, Stellv. Projektleiter/in, Bauleiter/in (Name, Berufliche Qualifikation, Berufserfahrung in Jahren),

7. Eigenerklärung zu den Auftragsteilen, die an Nachunternehmer vergeben werden sollen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 4.: Es sind mindestens 2 vergleichbare frühere Aufträge anzugeben. Vergleichbar in diesem Sinne sind Aufträge, bei denen nachfolgende Merkmale kumulativ vorliegen:

— Neubau- oder Sanierungsmaßnahmen an Schwimmbädern oder Saunen;

— Gesamtbauwerkskosten (Summe aus KG 300 und 400) mindestens 750 000 EUR (netto);

— Bearbeitete Leistungen mindestens entsprechend Leistungsphasen 5 bis 8 der Objektplanung gemäß § 34 HOAI;

— Leistungsbeginn des Bewerbers frühestens 1.1.2017.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zur Teilnahme am Vergabeverfahren sind nur natürliche Personen oder Gesellschaften zugelassen, die nach Maßgabe des Niedersächsischen Architektengesetzes (NArchG) oder nach dem Recht eines anderen Bundeslandes oder dem Recht eines anderen Staates, in dem sie ihren Sitz haben, berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architektin“ oder „Architekt“ zu führen (bei Gesellschaften: im Namen oder in der Firma der Gesellschaft zu führen).

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 21/04/2020
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 04/05/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Ergänzung zu Ziffer III.1) – Weiteres Eignungskriterium:

8. Eigenerklärung zum Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von gesetzlichen Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB sowie ggf. Maßnahmen der Selbstreinigung im Sinne von § 125 GWB.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YR7DEBC

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung – Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Ort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag an (§ 160 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadt Laatzen
Postanschrift: Marktplatz 13
Ort: Laatzen
Postleitzahl: 30880
Land: Deutschland
E-Mail: TeamFinanzen@Laatzen.de

Internet-Adresse: www.laatzen.de

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/03/2020