Dienstleistungen - 139169-2020

23/03/2020    S58

Deutschland-Bad Homburg vor der Höhe: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2020/S 058-139169

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Kur- und Kongreß-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bad Homburg v. d. Höhe
Postanschrift: Kaiser-Wilhelms-Bad
Ort: Bad Homburg vor der Höhe
NUTS-Code: DE718 Hochtaunuskreis
Postleitzahl: 61348
Land: Deutschland
E-Mail: vergabestelle@goerg.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.bad-homburg.de/rathaus/gesellschaften/Kur-und-Kongress-GmbH.php
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD03J/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y0SD03J
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Kur- und Kongreß GmbH Bad Homburg v. d. Höhe – „Begutachten Sanierung Kurhaus Bad Homburg v. d. Höhe"

Referenznummer der Bekanntmachung: 60022-20
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Bauliche, technische und wirtschaftliche Begutachtung zur Sanierbarkeit des Kurhauses Bad Homburg v. d. Höhe.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE718 Hochtaunuskreis
Hauptort der Ausführung:

D-Bad Homburg v. d. Höhe

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kur- und Kongreß-Gesellschaft mit beschränkter Haftung Bad Homburg v. d. Höhe („KuK") beabsichtigt, eine bauliche, technische und wirtschaftliche Begutachtung für die Sanierung des Kurhauses der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, Louisenstraße 58 zu vergeben. Das Gutachten soll eine fundierte und differenzierte Untersuchung des öffentlichen Gebäudes, die detaillierte Ausweisung des Sanierungsaufwandes in Verbindung mit baulichen und technischen Veränderungsmöglichkeiten sowie die Ermittlung einer ersten belastbaren Kostenschätzung über den gesamten Sanierungsaufwand liefern.

Eigentümer des (Erbbau-)Grundstücks, auf dem sich das Kurhaus befindet, ist die Stadt. Teilerbbauberechtigte an dem nach WEG geteilten Grundstück sind – jeweils verbunden mit dem Sondereigentum an Räumen und dem Sondernutzungsrecht – die Stadt (625/1000), die Maritim Hotelgesellschaft mbH (300/1000) sowie die Taunus-Sparkasse (25/1000), die darüber hinaus Eigentümerin (Realeigentum) eines weiteren direkt angrenzenden Gebäudes ist.

Das Gebäude wird multifunktional genutzt. Es ist unter anderem mit einer Ladengalerie (20 Läden), einem Theater (766 Plätze), einem Veranstaltungs- und Kongressbereich mit sieben Sälen und Kapazität von bis zu 1 000 Besuchern (KongressCenter), einer Tourist-Info, sowie einer öffentlichen Tiefgarage mit 343 Plätzen ausgestattet. Daneben wird das Gebäude für den Bank- und Hotelbetrieb genutzt.

Das Gebäude entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Das Raumangebot der Veranstaltungssäle ist häufig nicht ausreichend, seine Ausstattung samt Gebäudetechnik nicht mehr zeitgemäß, die Ladenpassage nur mäßig frequentiert. Auch der Vorplatz des Kurhauses entspricht in seiner Funktionalität insbesondere in der Durchführung verschiedener Veranstaltungen (z. B. Wochenmarkt, Bühnenprogramme) nicht mehr dem heutigen Standard.

Das zu erstellende Gutachten soll für Politik und Bürgerschaft ein belastbares Ergebnis zur weiteren Zukunft des Kurhauses liefern. Dabei ist aufzuzeigen, mit welchem technischen wie auch wirtschaftlichen Sanierungsaufwand es gelingen kann, das Kurhaus wieder zu einem zeitgemäßen funktionalen und attraktiven Veranstaltungsgebäude in einem gehobenen Standard modernisiert werden kann. Neben kulturellen und öffentlichen Veranstaltungen soll das Kurhaus auch weiterhin als ein attraktives über die Stadtgrenzen hinaus dienendes Kongress- und Tagungszentrum fungieren. Dazu zählt ebenso die adäquate Berücksichtigung einer Hotelnutzung, wie sie im heutigen Gebäudekomplex mit dem Maritim Hotel an der Ostseite vorherrscht. Neben der Hotelnutzung sind auch weitere belebende Nutzungsanteile gewerblicher Art in dem geplanten Gebäude vorzusehen.

Die Vertreter aus Politik und Verwaltung benötigen für eine zielführende und nachhaltige Projektentwicklung des Gebäudes weiterführende Entscheidungshilfen. Vor diesem Hintergrund wird die KuK neben der hier verfahrensgegenständlichen Begutachtung parallel ein Wettbewerbsverfahren zum Kurhaus „Neubau" durchführen. Hierfür startet im August 2020 in Abstimmung mit der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) ein nichtoffener Realisierungswettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Unter Berücksichtigung der im Vorfeld erstellten Projektzeitpläne werden der KuK somit im II. Quartal 2021 die Ergebnisse zur Begutachtung „Sanierung" sowie zum Wettbewerb „Neubau" des Kurhauses vorliegen. Nach Vorlage des Sanierungsgutachtens sowie der Wettbewerbsergebnisse erfolgt eine Gegenüberstellung der jeweiligen Lösungen. Die Vertreter aus Politik und Verwaltung haben mit diesen beiden Ergebnissen somit eine fundierte Grundlage, um für den weiteren Entwicklungsweg des Kurhauses eine nachhaltige Entscheidung zu treffen.

Eine Mehrfachbeteiligung/-beauftragung eines Bieters sowohl zur Erstellung des hier verfahrensgegenständlichen Sanierungsgutachtens als auch im Rahmen des Wettbewerbsverfahren zum Kurhaus „Neubau" ist unzulässig. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass mit einer Beauftragung der Begutachtung über die Sanierung kein Auftragsversprechen verbunden ist, die spätere Durchführung der Sanierung zu begleiten. Sollte der Entschluss gefasst werden, das Kurhaus zu sanieren, so werden die entsprechend benötigten Leistungen in separaten Vergabeverfahren einem Wettbewerb unterstellt werden.

Im Übrigen siehe Vergabeunterlagen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Güte und Qualität der konzeptionellen Darstellung der Herangehensweise an die Erstellung des Gutachtens / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Fachliche Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Bieterpräsentation / Gewichtung: 10
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/10/2020
Ende: 30/04/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach Maßgabe der Bekanntmachung vorzulegenden Nachweise und Erklärungen durch Bewertung der Teilnahmeanträge. Die Bewertung erfolgt anhand einer Prognose, welche (unternehmensbezogene) Qualität aufgrund der Angaben des Teilnahmeantrages für die vorliegend zu vergebende Leistung zu erwarten ist. Dazu werden die folgenden Parameter und Gewichtungen zu Grunde gelegt:

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit 30 %

1. Erklärung über den Umsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit 70 %

1. Vorlage geeigneter Referenzen des Unternehmens aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren über die bauliche und technische Begutachtung und/oder Ausführung entsprechender Sanierungsleistungen von Gebäuden gemäß der Leistungsbeschreibung max. 4 Referenzen (Darstellung der Referenzen gemäß Formblatt in Form einer Liste mit Angabe des Auftragswerts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie der Angabe des Auftraggebers einschließlich Ansprechpartner und Telefon-Nr.) 60 %

2. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens einschließlich der Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 5 Jahren ersichtlich ist. 10 %

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Unter der im Abschnitt I. 3) genannten elektronischen Adresse können interessierte Unternehmen einen 1. Verfahrensbrief/Anschreiben zum Teilnahmewettbewerb abrufen, der weitere verfahrensrechtliche Informationen enthält. Im Übrigen wird den Unternehmen über diese elektronische Adresse mit der Auftragsbekanntmachung eine Leistungsbeschreibung nebst Anlagen und ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung gestellt. Die Anlagen zur Leistungsbeschreibung bestehen zu großen Teilen aus einer Vielzahl von Planunterlagen. Diese weisen in Gänze ein sehr hohes Datenvolumen (ca. 3 GB) auf. Dieses Datenvolumen konnte über die eingesetzte Vergabeplattform nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Daten werden daher über einen sogenannten Share-Point zur Verfügung gestellt, zu dem jedes interessierte Unternehmen unter den nachfolgenden Zugangsdaten Zugriff erhält (https://sharepoint.goerg.de/SKBHOMBURG, Benutzername: Wettbewerber 2, Passwort: 7Ka6fTr!).

Weitergehende Unterlagen, insbesondere das Vertragswerk und das Angebotsschreiben, erhalten die geeigneten Bewerber in der Angebotsphase des Verhandlungsverfahrens.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB und/oder Darlegung von Selbstreinigungsmaßnahmen im Sinne des § 125 GWB,

2. Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens sowie einer kurzen Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und der Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung,

3. Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung,

4. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354),

5. Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach Maßgabe des Gemeinsames Runderlass über den „Ausschluss von Bewerbern und Bietern wegen schwerer Verfehlungen, die ihre Zuverlässigkeit in Frage stellen" in der Fassung vom 12.12.2017 oder nach § 18 Abs. 3 HVTG (in der aktuellen Fassung).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren,

2. Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens (netto) in den letzten 3 Geschäftsjahren soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind,

3. Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadensereignis von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für Sachschäden sowie 3 000 000 EUR für reine Vermögensschäden. Der Nachweis wird durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/einschlägigen Referenzen aus den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren über die bauliche, technische und wirtschaftliche Begutachtung und/oder Ausführung entsprechender Sanierungsleistungen von Gebäuden gemäß der Leistungsbeschreibung max. 4 Referenzen (Darstellung der Referenzen gemäß Formblatt in Form einer Liste mit Angabe des Auftragswerts, des Liefer- bzw. Erbringungszeitpunktes sowie der Angabe des Auftraggebers einschließlich Ansprechpartner und Telefon-Nr.)

Hinweis: Bescheinigungen des Auftraggebers können ergänzend zum Nachweis der Ordnungsmäßigkeit der Leistungserbringung vorgelegt werden.

2. Erklärung über das in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigte Personal des Bewerbers einschließlich (gesonderte Ausweisung) der Zahl seiner Führungskräfte

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/04/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Unter der im Abschnitt I. 3) genannten elektronischen Adresse können interessierte Unternehmen einen 1. Verfahrensbrief/Anschreiben zum Teilnahmewettbewerb abrufen, der weitere verfahrensrechtliche Informationen enthält. Im Übrigen wird den Unternehmen über diese elektronische Adresse mit der Auftragsbekanntmachung eine Leistungsbeschreibung nebst Anlagen und ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung gestellt. Die Anlagen zur Leistungsbeschreibung bestehen zu großen Teilen aus einer Vielzahl von Planunterlagen. Diese weisen in Gänze ein sehr hohes Datenvolumen (ca. 3 GB) auf. Dieses Datenvolumen konnte über die eingesetzte Vergabeplattform nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Daten werden daher über einen sogenannten Share-Point zur Verfügung gestellt, zu dem jedes interessierte Unternehmen unter den nachfolgenden Zugangsdaten Zugriff erhält (https://sharepoint.goerg.de/SKBHOMBURG, Benutzername: Wettbewerber2, Passwort: 7Ka6fTr!).

Weitergehende Unterlagen, insbesondere das Vertragswerk und das Angebotsschreiben, erhalten die geeigneten Bewerber in der Angebotsphase des Verhandlungsverfahrens.

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Abschnitt III. 1. 1) bis III. 1. 3) sind innerhalb der Teilnahmefrist nach Abschnitt IV. 2. 2) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, soweit sich der Auftraggeber dies nicht ausdrücklich anders vorbehalten hat. Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass unvollständige Teilnahmeanträge von der Teilnahme am weiteren Verfahren ausgeschlossen werden können. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Die Vergabestelle stellt für die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen ein Bewerber-Formblatt zur Verfügung, welches interessierte Unternehmen über die unter Abschnitt I. 3) genannte elektronische Adresse abrufen können.

Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Angebot eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und erklärt wird, dass dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bewerbergemeinschaftserklärung).

Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV nach Art und Umfang mit dem Angebot zu benennen. Für Nachunternehmer, welche der Bewerber im Wege der Eignungsleihe nach § 47 VgV einzusetzen beabsichtigt, sind weiterhin die unter Abschnitt III. 1. 1) bis III. 1. 3) geforderten Nachweise und Erklärungen, soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung, für den jeweiligen Nachunternehmer bereits mit dem Angebot einzureichen sowie nach § 47 Abs. 1 Satz 1 VgV nachzuweisen, dass dem Bewerber die insoweit für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.

Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0SD03J

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierungspräsidium Darmstadt – Vergabekammer des Landes Hessen
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Wilhelminenhaus)
Ort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland
Telefon: +49 615112-6601
Fax: +49 615112-5816
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gem. § 155 ff. GWB.

Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB spätestens 10 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu ergeben sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20/03/2020