Dienstleistungen - 144827-2018

04/04/2018    S65

Deutschland-Wittenburg: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung

2018/S 065-144827

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Wittenburg
Postanschrift: Molkereistraße 4
Ort: Wittenburg
NUTS-Code: DE80 Mecklenburg-Vorpommern
Postleitzahl: 19243
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwälte Irmler & Collegen
E-Mail: kanzlei@irmler.org
Telefon: +49 385593600
Fax: +49 38559360-33
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.amt-wittenburg.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: ftp://ausschreibung.selfip.info/Ausschreibung/VerfahrenWittenburg/Tragwerksplanung
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Wittenburg Umbau, Sanierung u. Erweiterung der Grundschule (Tragwerksplanung n. § 51 Abs. 1 iVm Anl. 14 HOAI 2013, Lph. 1-6 zzgl. baulicher Schallschutz; stufenweise Beauftragung)

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

1. Allgemeines zum Projekt

Die Stadt Wittenburg beabsichtigt den Umbau, die Sanierung und Erweiterung der Grundschule „Am Friedensring“ in Wittenburg. Anlass bilden die steigenden Schülerzahlen, die durch die bestehende 2-Zügigkeit der Schule nicht mehr abgedeckt werden können. Daher wurde die Schule auf eine 4-Zügigkeit aufgestockt. Dementsprechend müssen auch die Räumlichkeiten der Schule an eine 4-Zügigkeit angepasst werden. Diese Anpassung soll durch einen Umbau inkl. Sanierung und Erweiterung realisiert werden. Die Schülerkapazität beträgt aktuell rund 330 Schüler und ist zahlenmäßig somit die größte Schule im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Die Gesamtkosten des Projektes (KG 300-700) werden auf 3 100 000,00 € brutto geschätzt.

Weiter unter II. 2.4).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 100 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE80 Mecklenburg-Vorpommern
Hauptort der Ausführung:

D-19243 Wittenburg, Friedensring 70

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

2. Zielstellung des Projektes / Aufgabenstellung

Aufgrund der neuen 4-Zügigkeit der Grundschule soll der neue Raumbedarf über einen Anbau u.a. mit allgemeinen Unterrichtsräumen und Fachunterrichtsräumen erfüllt werden. Zusätzlich soll ein Hortbereich für die 1. Klassen entstehen. Die Hortflächen sollen sowohl als reine Horträume aber auch über eine Doppelnutzung von Schulräumen ausgewiesen werden. Zusätzlich soll die barrierefreie Erschließung des gesamten Grundschulgebäudes erreicht werden. Zur Anbindung der neuen Räumlichkeiten an das Bestandsgebäude muss in diesem ein partieller Umbau erfolgen. Außerdem gibt es Überlegungen im Bestand ein überdachtes Atrium zu schaffen und die Raumakustik der vorhandenen Klassenräume zu verbessern. Die reine Hortfläche für den Erweiterungsbau beträgt 155 m – aufgeteilt auf 3 Gruppenräume – zzgl. Nebenräume für Vorbereitung bzw. Material sowie Erzieherzimmer. Hinsichtlich der Fläche für die Erweiterung der Schulräume gibt es keine gesetzlichen Mindestvorgaben in Form von m pro Kind. Es wird von einer maximalen Klassenstärke von 28 Schülern sowie der 4-Zügigkeit ausgegangen. Neben den 16 Klassenräumen müssen zusätzliche m für den Flur, die Garderoben, das Lehrerzimmer, drei Fachunterrichtsräume, Vorbereitungsräume, Speiseraum, Bibliothek sowie Mehrzweckräume für bspw. Sozialpädagogen und Förderungszeiten für die Kinder eingeplant werden. Für die Größe des Erzieherzimmers, des Lehrerzimmers sowie der Räume für bspw. Sozialpädagogen sind die Vorgaben gemäß der Arbeitsstättenverordnung sowie die Technischen Regeln für Arbeitsstätten einzuhalten. Im Rahmen der Planung ist zwischen dem Planer und dem Auftraggeber unter Abwägung aller Bedingungen zu prüfen, wie der Raumbedarf realisiert werden kann. In die Planung sind insbesondere die Technische Richtlinie für den Schulbau (TR – Schulbau) für Mecklenburg-Vorpommern sowie die Richtlinie über bauaufsichtliche Anforderungen an Schulen in M-V (BASchulRL M-V) einzubeziehen.

3. Das Bestandsgebäude

Die Grundschule am Friedensring in Wittenburg ist ein DDR-Typenprojekt (14 EUR Ratio) aus den achtziger Jahren. Zudem ist die Schule ein voll unterkellerter, zweigeschossiger Flachdachbau. Am Gebäude wurden bereits Fassadensanierungs und im Inneren diverse Umbaumaßnahmen durchgeführt.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 100 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/06/2018
Ende: 01/06/2020
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gemessen an der ausgeschriebenen Leistung. Der Auftraggeber wird die Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaften auswählen, die geforderten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Zur Ermittlung dieser Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften wird der Auftraggeber folgende objektiven Kriterien anwenden, wobei alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden, die hinsichtlich der Wertung der Eignungskriterien auf Basis der nachfolgenden Matrix mindestens eine Gesamtpunktzahl von 250 erhalten und deren Referenzen jeweils mindestens mit „Vergleichbarkeit / 50 Punkte“ bewertet werden:

1. Wirtschaftliche und Finanzielle Leistungsfähigkeit (100 Punkte);

a) Gesamtumsatz der letzten drei Jahre (25 Punkte),

b) Umsatz der letzten 3 Jahre für vergleichbare Planungsleistungen (25 Punkte),

c) Höhe der Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung (50 Punkte).

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (200 Punkte);

a) Berufserfahrung des Projektleiters (Berufserfahrung in Jahren) (50 Punkte),

b) jährliches Mittel der Zahl der beschäftigten Ingenieure der letzten 3 Jahre (25 Punkte),

c) jährliches Mittel der Zahl der Beschäftigten der letzten 3 Jahre (25 Punkte),

d) Baulicher Schallschutz (25 Punkte),

e) BIM-Fähigkeit (50 Punkte),

f) Qualitätssicherung (25 Punkte).

3. Referenzen (300 Punkte):

Es sind Referenzen für Leistungen hinsichtlich vergleichbarer Objekte vorzulegen, die innerhalb der letzten 8 Jahre (2010-2017) erbracht wurden. Bei mindestens zwei Referenzen muss es sich um abgeschlossene Maßnahmen handeln, bei denen mindestens die Leistungsphasen 3-6 nach § 51 Abs. 1 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 erbracht wurden. (300 Punkte).

a) Referenz 1 (100 Punkte): Referenz für vergleichbare Planungsleistung,

b) Referenz 2 (100 Punkte): Referenz für vergleichbare Planungsleistung,

c) Referenz 3 (100 Punkte): Referenz für vergleichbare Planungsleistung.

Folgende Mindestanforderungen werden an die Referenzen gestellt:

1. Die Referenzen müssen sich mindestens auf die Leistungsphase 3 bis 6 des § 51 Abs. 1 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 beziehen;

2. 2 Referenzen müssen sich auf Bauvorhaben ab 2,0 Mio. € Bruttobaukosten beziehen;

3. 1 Referenz muss sich auf einen Umbau oder eine Sanierung beziehen;

4. 1 Referenz muss sich auf ein Schulgebäude o. ä. beziehen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Der Auftrag beinhaltet zunächst nur die Leistungsphasen 1-2. des Leistungsbildes Tragwerksplanung nach § 51 Abs. 1 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013.

Der Abruf weiterer Leistungsphasen bleibt – ganz oder teilweise – vorbehalten. Im Falle des Abrufs ist der Auftragnehmer verpflichtet, die abgerufenen Leistungen zu erbringen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungstufen besteht nicht.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz: 0
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Zu II.1.5): Obgleich der Schwellenwert für diese Planungsleistung nicht erreicht wird, erfolgt eine Addition aller Planungsleistungen nach § 3 Abs. 7 VgV.

Zu Punkt II.2.7):

Die angegebene Vertragslaufzeit ist die geschätzte Dauer und berücksichtigt die optional zu erbringenden Leistungen der Leistungsphasen 3-6 nach § 51 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 unter Zugrundelegung einer 2- jährigen Bauzeit.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehend unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Beabsichtigt der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Kapazitäten von Nachunternehmen zu bedienen, sind auch von diesen zu benennenden Nachunternehmen die in III.1.1, III.1.2 und III.1.3 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Zudem ist eine Erklärung des Nachunternehmers auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen, wonach der Nachunternehmer dem Bewerber im Auftragsfall seine Kapazitäten zur Verfügung stellt (Verpflichtungserklärung). Im Falle der Eignungsleihe gilt Entsprechendes; dann ist jedoch in der Verpflichtungserklärung seitens des eignungsleihenden Unternehmens zu erklären, dass dieses im Auftragsfall die gemeinsame Haftung für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt.

Gefordert werden folgende Erklärungen/Nachweise:

1. Eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 42 VgV i.V.m.123,124 GWB;

2. Eine Erklärung, ob der Bewerber mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist und wenn ja,eine Erklärung der Art der wirtschaftlichen Verknüpfung;

3. Ein Auszug aus dem Berufsregister oder jeweils gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts-oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate) über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens durch Vorlage einer entsprechenden Police oder Bestätigung des Versicherungsunternehmens, dass die geforderte Haftpflichtversicherung besteht. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Der Nachweis kann auch durch eine schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens erbracht werden, mit der dieses die Erbringung der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungssummen im Auftragsfall zusichert.

Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d.h. ohne Unterscheidung zwischen Personenschädenund sonstigen Schäden) ist sicherzustellen, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine schriftliche Erklärung des Versicherers abzugeben, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind;

2. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten 3 Geschäftsjahren (2015,2016,2017);

3. Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz für vergleichbare Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2015,2016,2017).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Erklärungen über den Personalstand der fest angestellten Mitarbeiter (getrennt nach Ingenieuren und den Angestellten insgesamt) der letzten 3 Geschäftsjahren (2015,2016,2017);

2. Angaben zu Referenzobjekten innerhalb der letzten 8 Geschäftsjahre (2010 bis 2017) mit Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten der Maßnahme, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes und der erbrachten Leistungsphasen nach der HOAI sowie einer Bescheinigung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers über die Beauftragung und Erbringung der entsprechenden Leistung.

Bei mindestens zwei Referenzen muss es sich um abgeschlossene Maßnahmen handeln, bei denen mindestens die Leistungsphasen 3-6 nach § 51 Abs. 1 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 erbracht wurden.

a) Referenz 1: Referenz für vergleichbare Planungsleistung,

b) Referenz 2: Referenz für vergleichbare Planungsleistung,

c) Referenz 3: Referenz für vergleichbare Planungsleistung.

Folgende Mindestanforderungen werden an die Referenzen gestellt:

(1) Die Referenzen müssen sich mindestens auf die Leistungsphase 3 bis 6 des § 51 Abs. 1 i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 beziehen;

(2) 2 Referenzen müssen sich auf Bauvorhaben ab 2,0 Mio. € Bruttobaukosten beziehen;

(3) 1 Referenz muss sich auf einen Umbau oder eine Sanierung beziehen;

(4) 1 Referenz muss sich auf ein Schulgebäude o. ä. beziehen.

4. Angaben über das für die Leistungserbringung vorgesehene Projektteam:

a) Darstellung der Struktur und Organisationsform für die Leistungserbringung als Organigramm. Dabei sollen Geschäftsleitung, Projektleitung und Team in Bezug gesetzt werden. Eventuelle Unteraufnehmer und ARGE-Parteien sind hierbei gesondert zu kennzeichnen,

b) namentliche Benennung der vorgesehenen maßgeblichen Mitarbeiter (verantwortlicher Projektleiter und dessen Stellvertreter, Teammitglieder (Planer)),

c) eine Erklärung über das Mitarbeiterprofil des verantwortlichen Projektleiters. Im Rahmen dieses Mitarbeiterprofils sind die folgenden Angaben zu tätigen: Name, Wohnort, berufliche Befähigung, Berufserfahrung in Jahren, Verfügbarkeit für den Auftrag, Lebenslauf mit Benennung von bearbeiteten Projekten.

5. Erklärung des Bewerbers über Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung und Softwareausstattung, über die der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügt;

6. Erklärung des Bewerbers, ob er sich zur Ausführung des Auftrages de Kapazitäten anderer Unternehmen bedient. Sofern der Einsatz anderer Unternehmen (Nachunternehmen/Eignungsleihe) beabsichtigt ist, hat der Bewerber zu erklären, welches Unternehmen für die Erbringung welcher Leistung(en) verantwortlich sein soll. Für diesen Fall ist seitens dieses Unternehmens eine Erklärung beizufügen, mit der es sich für den Fall der Auftragserteilung an den Bewerber zum Vertragsschluss mit diesem verpflichtet, bzw. mit der es die gemeinsame Haftung für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe erklärt;

7. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualität (z.B. Fortbildungszertifikate).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

1. Natürliche Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind;

2. Juristische Personen, die die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllen, d.h. entweder selbst die Berufsbezeichnung „Ingenieur" zu führen berechtigt sind oder verantwortliche Angestellte benennen, die zur Führung der geforderten Berufsbezeichnung berechtigt sind;

3. Bewerbergemeinschaften, die ausschließlich aus Mitgliedern bestehen, die die Voraussetzungen nach Nr. 1 oder Nr. 2 erfüllen;

4. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und die Berechtigung zur Entwurfsverfassung nach § 65 LBauO Mecklenburg-Vorpommern besteht.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Die Zahlungsbedingungen richten sich nach § 15 HOAI, sowie den Vertragsbedingungen der Vergabeunterlagen;

2. Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es gelten für sie aber besondere Bedingungen, die in den Vergabeunterlagen erläutert sind;

3. Von den Verhandlungen im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sind folgende Mindestanforderungen ausgenommen: Die stufenweise Beauftragung sowie der festgelegte Leistungsinhalt.

Der Zuschlag wird anhand der Zuschlagskriterien erteilt. Kommt eine Einigung über den Vertragsinhalt nicht zustande, wird das Angebot ausgeschlossen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 03/05/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 08/05/2018
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung der Teilnahme unterlagen zulässig, die unter der bei Punkt I.3)genannten Internetadresse abgerufen werden können. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt;

2. Die Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag und Bewerbungsbogen mit Anlagen und allen geforderten Nachweisen und Erklärungen) sind gemeinsam, rechtzeitig, verschlossen und rechtsverbindlich unterschrieben bei der unter Ziffer I.1 genannten Kontaktstelle in einem Umschlag einzureichen;

3. Bei ausländischen Bewerben genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten,die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen;

4. Es erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Geprüft wird auch das Vorliegen zwingender Ausschlussgründe;

5. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt;

6. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich von der unter Ziff. I.1 genannten Quelle zu beziehen, um die Authentizität und Unverfälschtheit der Unterlagen zu gewährleisten;

7. Die Registrierung als Teilnehmer ist möglich mittels der Eingabemaske unter der Nachfolgenden Internetseite:http://www.irmler.org/formular-grundschulewittenburg (Adresse für freiwillige Registrierung).

Eine Registrierung ist für das Abfragen der Teilnahmeanträge nicht notwendig (§ 9 Abs. 3 S. 2 VgV). Die Registrierung erfolgt freiwillig und dient u.a. dazu, über Änderungen der Vergabeunterlagen informiert zu werden;

8. Die Vergabestelle stellt die Teilnahme unterlagen auf einem von ihr selbst verwalteten FTP-Server bereit. Eine Zeiterfassung der Abfragen der Vergabeunterlagen findet nicht statt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer bei dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de
Telefon: +49 3855885160
Fax: +49 3855884855817
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Bewerber hat:

— Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen der, nachdem er den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften erkannt hat, gegenüber dem Auftraggeber zu rügen(§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB),

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung angegebenen Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),

— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (§ 160 Abs. 3 Nr.3 GWB).

Bei Nichteinhaltung der genannten Fristen kann ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer gem. § 160Abs. 3 GWB unzulässig sein.

Lehnt die Vergabestelle es ab, der Rüge abzuhelfen, so muss der Bewerber innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,

Dieser Rüge nicht abzuhelfen, den Antrag auf die Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens bei der Vergabekammer bei dem Ministerium für Bau, Wirtschaft und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern stellen (§160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt
Ort: Bonn
Land: Deutschland
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
02/04/2018