Works - 160225-2020

03/04/2020    S67

Deutschland-Leipzig: Bauarbeiten für Start- und Landebahnen

2020/S 067-160225

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Flughafen Leipzig/Halle GmbH
Postanschrift: Terminalring 11
Ort: Flughafen Leipzig/Halle
NUTS-Code: DED53 Nordsachsen
Postleitzahl: 04435
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Flughafen Leipzig/Halle GmbH
E-Mail: bauvergabe@leipzig-halle-airport.de
Fax: +49 341-2243639
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.leipzig-halle-airport.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E42295122
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Sanierung Start- und Landebahn mit Taxiways A1-A9

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45235200 Bauarbeiten für Start- und Landebahnen
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Der Auftraggeber saniert im Jahr 2021 die Nordbahn RWY-08L/26R sowie der dazugehörenden Anschluss-Rollbahnen TWY-A1 bis A9 in einem Bereich bis zu 210 m von der Bahnachse.

Die Erneuerung der Betondecke erfolgt wieder in Betonbauweise. Auch die bestehenden Schlitzrinnen beidseits der Bahnschultern sollen erneuert werden und an die bestehenden Ableitungsrohre wieder angeschlossen werden. Die bestehende ca. 15 cm starke hydraulisch gebundene Tragschicht (HGT) unter der Betondecke soll nicht erneuert werden. Der Abbruch der Betondecke ist in mehreren Durchgängen mittels Betonfräsungen durchzuführen. Die verbleibende HGT ist vom Auftragnehmer während der Bauarbeiten gegen Beschädigungen (Bauverkehr, Niederschläge) zu schützen.

Bauseits sind in den Anflugbereichen die Feuerfundamente auszutauschen und die vorhandenen Strahlschutzflächen zu ertüchtigen.

Weiterhin werden erforderliche Rollbahn-Verbreiterungen in den Kurvenbereichen (Filleterweiterungen) vorgenommen.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45111100 Abbrucharbeiten
45235210 Oberflächenerneuerung für Start- und Landebahnen
45235300 Bauarbeiten für Flugzeug-Rollfelder
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED53 Nordsachsen
Hauptort der Ausführung:

Flughafen Leipzig/Halle

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Folgende Leistungen sind insbesondere vorgesehen:

Abbruch (erschütterungsarm):

— Entsorgung Betondecke ca. 40 cm 305 000 m2;

— Abtrag ca. 2 cm HGT/Beton durch Profilfeinfräsen ca. 305 000 m2;

— Abtrag von Schotterrasen/Oberboden ca. 11 000 m2;

— Abtrag Rinne/Schlitzrinne ca. 10 500 m;

— Betondecke neu Einbaustärke ca. 42 cm SLB ca. 216 000 m2;

— Betondecke neu Einbaustärke ca. 42 cm Rollwege ca. 91 000 m2;

— Filleterweiterung, voller Aufbau (Betonfläche) ca. 1 150 m2;

— Rinne U-Profil neu (inkl. Fillets) ca. 10 500 m;

— Schotterrasen/Oberboden Auftrag ca. 11 000 m2;

— Rasensansaat ca. 11 000 m2;

— Kernbohrungen ca. 2 400 St.;

— Strahlschutzfläche (Asphalt) abfräsen und wiederherstellen ca. 12 000 m2;

— Anflugbefeuerung Mastfundament ca. 34 St.;

— Anflugbefeuerung Streifenfundament ca. 86 St.;

— Schwellenbefeuerung, Einzelfundament ca. 56 St.;

— Markierungsarbeiten - Markierung Bezeichnung ca. 8 000 m2;

— Markierungsarbeiten - Markierung Linien ca. 22 000 m.

Gegenstand der Leistungserbringung ist auch die Umsetzung der vom Auftraggeber erstellten Entwurfsplanung in eine Ausführungsplanung.

Im Rahmen der Sanierung der Nordpiste (siehe II.1.4) wird die Befeuerung vollständig in einem gesonderten Auftrag modernisiert. Im Bereich der Nordpiste sowie der angeschlossenen Rollbahnen sind bestehende Kabelleerrohre der Sekundärverrohrung, die unterhalb der HGT betonummantelt in der Frostschutzschicht liegen, vereinzelt zu adaptieren bzw. zu ergänzen. Die Anpassung der eigentlichen Befeuerungsanlagen ist jedoch nicht Teil dieses Vergabeverfahrens.

Alle Arbeiten finden außerhalb des Flughafen-Sicherheitsbereiches (landseitig) statt. Die Abgrenzung des Baufelds vom Sicherheitsbereich erfolgt durch einen provisorischen ICAO-Zaun, welcher vorab bauseits errichtet und nach Bauende wieder abgebaut wird.

Die gesamte Baudurchführung erfolgt im Zuge einer durchgehenden Bahnsperrung vom 12.4.2021 bis 30.9.2021. Ab 1.10.2021 können dann nur mehr solche Nebenarbeiten durchgeführt werden, welche für die Inbetriebnahme der Bahn nicht erforderlich waren, und während maximal 12-stündigen Tagessperren auch möglich sind.

Um sicher zu stellen, dass die Baumaßnahmen termingerecht fertiggestellt werden, und die Bahn mit 1.10.2020 wieder in Vollbetrieb gehen kann, werden dem Auftragnehmer die gesamte Koordination mit dem parallel beauftragten Unternehmer für die Technischen Anlagen übertragen.

Aufgrund der Alkalie-Kiesel-Reaktion wird der Auftraggeber in den Vergabeunterlagen, die den erfolgreichen Bewerbern zur Verfügung gestellt werden, vgl. Ziffer VI.3 e) bb) der Bekanntmachung, die Rezeptur mit Zuschlagsstoffen benennen, für die ein erfolgreicher Performancetest am Flughafen Leipzig/Halle vorliegt. Der Auftraggeber beabsichtigt, mit den Lieferanten der dort benannten Zuschlagsstoffe, Vereinbarungen über einheitliche Bezugskonditionen für alle Bieter abzuschließen. Bieter haben die Möglichkeit, alternativ eine Rezeptur anzubieten, für die ein erfolgreicher Performancetest vorgelegt werden kann und der Bieter zusichert, die dem erfolgreichen Performancetest zugrundeliegenden Komponenten im Auftragsfall identisch zu verwenden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 08/12/2020
Ende: 30/09/2021
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollte die Durchführung des Teilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber die nachfolgend beschriebene Bewertung vornehmen. Der Auftraggeber wird eine Bewertungsmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann.

Von diesen 1 000 Punkten entfallen:

— maximal 300 Punkte auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.2, wobei hiervon maximal 200 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.2 a) (Umsatz vergleichbare Leistungen) und maximal 100 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.2 b) (Gesamtumsatz entfallen);

— maximal 700 Punkte entfallen auf die Unterlagen nach Ziffer III.1.3, wobei hiervon maximal 100 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.3 a) (Mitarbeiter), maximal 100 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.3 b) (Geräte), maximal 300 Punkte auf die Angaben nach Ziffer III.1.3 c) (Referenzlage Errichtung) und maximal 200 Punkte auf die Referenzlage Fräsen nach Ziffer III.1.3 d) entfallen.

Bei der Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer III.1.3 c) (Errichtung) werden bewertet:

— Vergleichbarkeit der Art der Leistung, einschließlich etwaiger besonderer Umstände der Leistungserbringung (max. 150 Punkte);

— Vergleichbarkeit des Umfangs erbrachten Leistungen (max. 100 Punkte);

— Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (max. 50 Punkte).

Bei der Bewertung der Referenzangaben nach Ziffer III.1.3 d) (Fräsen) werden bewertet:

— Vergleichbarkeit der Art der Leistung (max. 120 Punkte);

— Vergleichbarkeit des Umfangs erbrachten Leistungen (max. 60 Punkte);

— Umfang der vom Bewerber selbst erbrachten Leistungen (max. 20 Punkte).

Im Rahmen der vorgenannten Gewichtung werden die vorgenannten Unterlagen bewertet. Die Bewertung der benannten Unterlagen wird anhand des nachfolgenden Bewertungsmaßstabes erfolgen:

— 5 Punkte: Der Bewerber erfüllt das jeweilige Merkmal vollständig und uneingeschränkt;

— 4 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal vereinzelt bzw. geringfügige Defizite und Schwächen aufweisen;

— 3 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal mehrere bzw. nicht lediglich geringe Defizite und Schwächen aufweisen;

— 2 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal weiterreichende bzw. gewichtige Defizite und Schwächen aufweisen oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal nur wenige wertungsfähige Aussagen;

— 1 Punkt: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal insgesamt bzw. schwerwiegende Defizite und Schwächen aufweisen;

— 0 Punkte: Punkteabzug, da die Erklärungen und Angaben des Bewerbers zum jeweiligen Merkmal in allen Belangen ungenügend bzw. unzureichend sind, oder: Die Erklärungen und Angaben des Bewerbers enthalten zum jeweiligen Merkmal keine wertungsfähigen Angaben.

Der Auftraggeber wird Teilnahmeanträge unberücksichtigt lassen, die bei einem oder mehreren Bewertungskriterien gemäß dem voranstehenden Bewertungsmaßstab null Punkte oder einen Punkt erhalten oder bei einer Bewertung weniger als 600 Punkte erreichen.

Die Ermittlung des Punkteergebnisses für jede Unterlage erfolgt durch die Verwendung eines Gewichtungsfaktors, mit dem bei einer Bewertung mit 5 Punkten die jeweilige maximale Punktezahl entsprechend der prozentualen Gewichtung erzielt werden kann.

Sollte sich aufgrund der Bewertung ergeben, dass durch eine mehrfache Belegung einer Rangstelle die vorgenannte Höchstzahl der zur Angebotsabgabe zuzulassenden Bewerber überschritten wird, wird der Auftraggeber alle Bewerber mit einer erfolgreichen Rangstelle berücksichtigen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Erweiterung der Flugbetriebsflächen um einen weiteren Teilabschnitt des Rollwegs Bravo zwischen G1 bis A4 (parallel zur Start- und Landebahn) Herstellen einer befestigten Baustelleneinrichtungsfläche (einschließlich Erschließung).

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Jeder Bieter, der ein wertungsfähiges Angebot einreicht, erhält für dieses eine Bearbeitungspauschale in Höhe von netto 50 000,00 EUR zahlbar gegen Rechnungsstellung mit gesondertem USt-Ausweis nach Beendigung des Vergabeverfahrens. Bei dem Bieter, der den Zuschlag erhält, ist die Bearbeitungspauschale mit der vertraglichen Vergütung abgegolten.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

a) Eigenerklärung,

aa) dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

bb) dass der Bewerber nicht zahlungsunfähig ist, dass über das Vermögen des Bewerbers kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, dass die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse nicht abgelehnt worden ist, sich der Bewerber nicht im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

cc) dass der Bewerber im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nicht nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Bewerbers in Frage gestellt wird, § 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB; das Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn diese Person als für die Leitung des Unternehmens Verantwortlicher gehandelt hat; dazu gehört auch die Überwachung der Geschäftsführung oder die sonstige Ausübung von Kontrollbefugnissen in leitender Stellung, § 123 Abs. 3 GWB entsprechend.

dd) dass für den Bewerber kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt.

b) Benennung der Handelsregisternummer des Bewerbers oder eine gleichwertige eindeutige Unternehmenskennzeichnung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers.

Der Auftraggeber behält sich vor, beteiligte Unternehmen nach § 124 GWB auszuschließen, wenn einer der dort genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt. Die Nennung der vorliegend unter Ziffer III.1.1) a) der Bekanntmachung benannten Ausschlussgründe ist daher nicht abschließend. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bieter zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen.

Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4 verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen. Zusätzlich zu den voranstehend aufgeführten Eigenerklärungen des Bewerbers nach voranstehender Ziffer III.2.1 a) sind keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen (Originale oder Kopien) vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinn zu fordern.

Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziffer III.1.1. bis III.1.3. aufgeführten Nachweise und Eigenerklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Eigenerklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich nicht übereinstimmen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Eigenerklärung zum Umsatz des Bewerbers (Euro, netto), der auf Leistungen entfällt, die mit den vorliegend ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre; als vergleichbar angesehen werden Planungs- und Bauleistungen für Flugbetriebsflächen oder sonstige Verkehrsflächen in Betonbauweise.

b) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz des Bewerbers (Euro, netto), aufgeteilt für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;

Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4. verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziffer III.1.2 b):

Der angegebene jährliche Gesamtumsatz darf im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre nicht unter 70 000 000,00 EUR p. a. (ohne Umsatzsteuer) liegen.

Für die Einhaltung der vorgenannten Mindestbedingungen werden bei allen Kooperationsformen nach Ziffer VI.3 b) die Angaben der benannten Unternehmen addiert.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Benennung der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beim Bewerber beschäftigten Arbeitskräfte (für jedes Geschäftsjahr getrennt), gegliedert nach Berufsgruppen sowie nach Anzahl.

a) Auflistung der dem Bewerber für die Ausführung der zu vergebenden Leistungen zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung mit Angaben zu folgenden Geräten: Anzahl Fertiger mit Breite von ≧15 Metern, Anzahl Fertiger mit Breite von 5-10 Metern, Anzahl mobile Betonmischanlagen für Fertiger mit Breite von ≧15 Metern, Anzahl mobile Mischanlagen für Fertiger mit Breite von 5-10 Metern, Anzahl Betongroßfräsen mit Mindestausbaubreite 2,0 m und Doppelkopffräsen b) Referenzlage Errichtung:

Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 80 Monate, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt:

— Name und Adresse des Auftraggebers, die Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten;

— Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts;

— Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zur Art des Referenzprojekts, Ausführung der Leistung in Beton oder Asphalt, Art der erbrachten Leistungen, Art der Beauftragung, Benennung der ggf. vom Bewerber bearbeiteten HOAI-Leistungsphasen, besondere Umstände der Leistungserbringung;

— Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: Gesamtfläche der Referenz in m2, Aufteilung der Gesamtfläche, ca.-Angabe der Auftragssumme (Euro, netto);

— Zeitraum der Leistungserbringung sowie Datum der Inbetriebnahme;

— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.

c) Referenzlage Fräsen:

Angaben zu realisierten oder in der Realisierung weit fortgeschrittenen Referenzprojekten des Bewerbers aus den vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung vergangenen 80 Monate, bei denen in Art und Umfang mit der vorliegend ausgeschriebenen Leistung (vgl. Vergabeunterlagen) vergleichbare Leistungen durchgeführt wurden. Erwartet werden folgende Angaben für jedes Referenzprojekt:

— Name und Adresse des Auftraggebers, die Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleibt vorbehalten;

— Bezeichnung und Standort des Referenzobjekts;

— Kurzbeschreibung der Art der erbrachten Leistungen mit Angaben zur Art des Referenzprojekts, Leistungsgegenstand (Fräsen Beton, Asphalt, gemischt), Benennung der besonderen Umstände der Leistungserbringung;

— Kurzbeschreibung des Umfangs der erbrachten Leistungen mit Angaben zu: Gesamtfläche der Referenz in m2, Gesamtfräsleistung bei Referenz in m2, Aufteilung der Gesamtfräsfläche, Tagesdurchschnittliche Fräsleistung in m3, ca. – Angabe der Auftragssumme (Euro, netto);

— Zeitraum der Leistungserbringung sowie Datum der Inbetriebnahme;

— Angabe, ob die Leistungen als vollständige Eigenleistung, mit Nachunternehmern oder in Kooperation mit anderen Firmen erbracht wurden, sowie ggf. Angabe des Eigenleistungsanteils. Wurden die Leistungen nicht vollständig als Eigenleistung erbracht, so ist anzugeben, welche Leistungen als Eigenleistung erbracht wurden.

Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3 d) verwiesen. Die an die Referenzen gestellten Anforderungen nach Ziffer III.1.3 c) und III.1.3 d) werden im Bewerbungsbogen konkretisiert.

Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4. verwiesen, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9. verwiesen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu Ziffer III.1. c) Referenzlage Errichtung:

Der Bewerber muss seine besondere Erfahrung dadurch nachweisen, dass zusätzlich zu den in Ziffer III.1.3 c) genannten Anforderungen folgende Mindestanforderungen in einer Referenz erfüllt werden:

— Flugbetriebsflächen:

—— Start- und Landebahn;

—— Luftfahrzeug-Vorfeld;

—— Rollweg mit einer Fläche von mindestens 100 000 m2.

— Einbau einer Betondecke mit einer Stärke von mindestens 30 cm.

Zu Ziffer III.1.3 d) Referenzlage Fräsen:

Der Bewerber muss seine besondere Erfahrung dadurch nachweisen, dass zusätzlich zu den in Ziffer III.1.3 d) genannten Anforderungen folgende Mindestanforderungen in einer Referenz erfüllt werden:

— Fräsleitungen von Betonflächen mit > 50 000 m2.

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Die Prüfung bezieht sich auf die Einhaltung etwaiger in Ziffer III.1.1. bis III.1.3. genannter Mindestanforderungen.

Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den in Ziffer III.1.1. bis III.1.3. genannten Unterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt.

Eine ggf. erforderliche Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß Ziffer II.2.9.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss – zusätzlich zum Bewerbungsbogen nach Ziffer VI.3 d) – eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die vorbeschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung muss von sämtlichen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnet sein. Die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/05/2020
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/05/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Der Auftraggeber ist ausschließlich Sektorenauftraggeber nach § 100 Abs. 1 Nr. 2 GWB.

b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren:

Die unter Ziffer III.1.1. bis Ziffer III.1.3. benannten Unterlagen sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen.

Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf andere Unternehmen (z. B. durch Subunternehmer) zu berufen, so sind die unter Ziffer III.1.2. bis III.1.3. benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einem gesonderten Bewerbungsbogen vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Zusätzlich hat der Bewerber mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen vorzulegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen der Dritten nachgewiesen wird.

Bei einer Bezugnahme auf Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall gemeinsam für die Auftragsdurchführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe haftet.

Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- oder Befähigungsnachweise oder die einschlägige berufliche Erfahrung (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.

c) Die Teilnahmeanträge sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache einzureichen; bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung.

d) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist für die Einreichung der Teilnahmeanträge zu verwenden. Der Bewerbungsbogen ist über die Vergabeplattform „ELVIS – subreport unter https://www.subreport-elvis.de/ herunterzuladen. Eine vorherige Registrierung auf v. g. Vergabeplattform ist erforderlich.

Die Teilnahmeanträge müssen bis zum Schlusstermin (s. Ziffer IV.2.2) über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden.

e) Erläuterung zum Ablauf des Verhandlungsverfahrens:

aa) Der Auftraggeber behält sich vor, die nach Ziffer I.3 veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen anzupassen und den ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, zur Verfügung zu stellen.

bb) Die Bereitstellung der Vergabeunterlagen an die erfolgreichen Bewerber wird von der Einreichung einer Vertraulichkeitserklärung abhängig gemacht, da die Vergabeunterlagen sicherheitsrelevante Inhalte aufweisen.

cc) Der Auftraggeber behält sich nach § 15 Abs. 4 SektVO vor, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

f) Die in Ziffer II.2.7. und in Ziffer IV.2.3. enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.

g) Anfragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 27.4.2020 in schriftlicher Form bei der Kontaktstelle gemäß Ziffer I.1) vorliegen.

h) Datenschutz: Der Bewerber hat die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes sowie anderer geltender Gesetze zum Schutz personenbezogenen Daten einzuhalten. Für die Übermittlung personenbezogener Daten an den Auftraggeber trägt der Bewerber die datenschutzrechtliche Verantwortung und hat entsprechend die Rechtmäßigkeit sicherzustellen (z. B. durch Einholung von Einwilligungen bei Angaben natürlicher Personen).

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
Telefon: +49 3419771402
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: www.ldl.sachsen.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/04/2020