Dienstleistungen - 164713-2018

17/04/2018    S74    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Braunschweig: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2018/S 074-164713

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Braunschweig
Bohlweg 30
Braunschweig
38100
Deutschland
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE911

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.braunschweig.de/

I.1)Name und Adressen
Braunschweig Verkehrs-GmbH
Am Hauptgüterbahnhof 28
Braunschweig
38126
Deutschland
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE911

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.verkehr-bs.de/

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag betrifft eine gemeinsame Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4Y6JYN61
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
bbt Rechts- und Steuerkanzlei
Theaterstraße 16
Hannover
30159
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle
Telefon: +49 5112200740
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
Fax: +49 51122007499
NUTS-Code: DE92

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.bbt-kanzlei.de/

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Stadt Braunschweig
Bohlweg 30
Braunschweig
38100
Deutschland
Kontaktstelle(n): Vergabestelle N4.28
E-Mail: vergabestelle@bbt-kanzlei.de
NUTS-Code: DE911

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.braunschweig.de/

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Stadt Braunschweig – Stadtbahn Rautheim – Planungsleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: CXP4Y6JYN61
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der:

— Objektplanung Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI),

— Fachplanung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI),

— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI),

— Fachplanung Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE911
Hauptort der Ausführung:

Braunschweig.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Braunschweig und die Braunschweiger Verkehrs-GmbH planen gemeinsam den Bau der Stadtbahnverlängerung nach Rautheim. Hierfür liegt der Grundsatzbeschluss „ÖPNV in einer wachsenden Großstadt Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig“ des Rates der Stadt Braunschweig vom 21.2.2017 vor.

Die vorhandene Stadtbahnstrecke in der Helmstedter Straße erschließt im Südosten des Stadtgebietes von Braunschweig die Wohnbebauung entlang dieser Straße sowie den Hauptfriedhof als wesentliches Ziel mit der Stadtbahnlinie 4. Die Strecke endet derzeit mit einer Wendeschleife in Höhe des Krematoriums. Dort sind die weiterführenden Buslinien in Richtung Südstadt/Rautheim/Mascherode sowie Buslinien in die Region mit der Stadtbahn verknüpft. Die Linie 4 verkehrt derzeit im 15-min-Takt. Die Gleisanlagen in der Helmstedter Straße verlaufen im Bestand straßenbündig in den Fahrspuren der Helmstedter Straße. Ein wichtiger Abzweig beseht in der Helmstedter Straße in Höhe der Straße Am Hauptgüterbahnhof, von wo über eine Strecke der Betriebshof der Stadtbahn erschlossen wird. Die Gleisanlagen östlich des Abzweiges am Hauptgüterbahnhof wurden im Jahr 2012 grundsaniert. Die Haltestelle Hauptfriedhof wurde in diesem Zuge niederflurgerecht ausgebaut. Die Endhaltestelle „Krematorium“ liegt im Gleisbogen des Wenderadius und konnte auf Grund der dort relevanten großen Bogenausschläge der Fahrzeuge an dieser Stelle nicht barrierefrei hergestellt werden.

Mit dem Ausbau sollen in den Stadtteilen Lindenberg und Rautheim die Verkehrsverhältnisse für den ÖPNV verbessert werden. Durch die Verlängerung der Stadtbahnstrecke nach Rautheim soll eine durchgehende Fahrbeziehung ohne Umsteigen ermöglicht und Busleistungen reduziert werden.

Eine vorläufige Schätzung der anrechenbaren Kosten für die Verkehrsanlage (Straße, Brücke mit Gleisanlage) beläuft sich auf 31,4 Mio. EUR netto.

Aktuelle Information über den Stand der Planung sind der Internetseite www.stadt-bahn-plus.de zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/12/2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:

1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden;

2. anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung;

3. sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärungen/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.

Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:

Berufliche Leistungsfähigkeit:

— Gesamtprojektverantwortliche/r = 10 %,

— Stv. Gesamtprojektverantwortliche/r = 5 %,

— Projektverantwortliche/r Objektplanung Verkehrsanlagen Straße und Schiene = 10 %,

— Projektverantwortliche/r Fachplanung Bahnstrom- und Energieversorgungsanlagen = 5 %,

— Projektverantwortliche/r Fachplanung Fernmelde- und informationstechnische Anlagen = 2,5 %,

— Projektverantwortliche/r Objektplanung Ingenieurbauwerke = 10 %,

— Projektverantwortliche/r Tragwerksplanung Brückenbau = 7,5 %.

— Büroreferenzen Objektplanung Verkehrsanlagen Straße und Schiene = 15 %,

— Büroreferenzen Fachplanung Bahnstrom- und Energieversorgungsanlagen = 7,5 %,

— Büroreferenzen Fernmelde- und informationstechnische Anlagen = 5 %,

— Büroreferenzen Objektplanung Ingenieurbauwerke = 12,50 %,

— Büroreferenzen Tragwerksplanung Brückenbau = 10 %.

Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann den Vergabeunterlagen (dort Bewertungsmatrix) entnommen werden.

Sowohl im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der benannten Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt;

4. sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Es besteht die Option auf die Beauftragung mit weiteren zusätzlichen Leistungen bzw. Fachplanungsleistungen, soweit diese zur Umsetzung für das vorliegende Projekt erforderlich sind und der Auftragnehmer fachlich und zeitlich in der Lage ist, diese Planungsleistungen zu erbringen.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:

1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;

1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Name, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;

1.3 Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,

a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;

b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;

c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;

d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

1.4 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen;

1.5 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen;

1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB;

1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB;

1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.

Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. Die Auftragserteilung kann von der Vorlage weiterer Nachweise abhängig gemacht werden. Im beigefügten Vordruck für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Eigenerklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. Bei Einbindung von Nachunternehmern sind die entsprechenden Nachweise/Erklärungen auch von den Nachunternehmern beizubringen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):

— mindestens 5 Mio. EUR für Personenschäden,

— mindestens 5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens die zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine zum Zeitpunkt der Teilnahmeantragseinreichung gültige, verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall sowie schriftliche Zusicherung der Versicherung, dass eine entsprechende Versicherung erfolgt, erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.

Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft beizubringen;

2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).

Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:

3.1 Benennung der/des

a) Gesamtprojektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

b) stellvertretenden Gesamtprojektverantwortlichen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung in mind. vergleichbarer Position);

c) Projektverantwortliche/r Objektplanung Verkehrsanlagen Straße und Schiene (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

d) Projektverantwortliche/r Fachplanung Bahnstrom- und Energieversorgungsanlagen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

e) Projektverantwortliche/r Fachplanung Fernmelde- und informationstechnische Anlagen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

f) Projektverantwortliche/r Objektplanung Ingenieurbauwerke (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

g) Projektverantwortliche/r Tragwerksplanung Brückenbau (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in vergleichbarer Position);

Für den Auftragsfall mit:

a. Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung;

b. Angaben zur Berufserfahrung in Jahren in vergleichbarer Position sowie;

c. Erfahrungsnachweis der/des jeweiligen unter 3.1 a) bis g) benannten Projektverantwortlichen in Form der Benennung von jeweils mindestens einem und maximal 3 vergleichbare Referenzprojekt/e innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 1.1.2008).

Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:

— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

— Kurze Beschreibung des Projekts,

— Baukosten (brutto),

— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme),

— Angabe der erbrachten Planungsleistungen,

— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.

3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von jeweils mindestens einem und maximal 3 vergleichbare Referenzprojekt/e innerhalb der letzten 10 Jahre (ab 1.1.2008):

a) Objektplanung Verkehrsanlagen Straße und Schiene;

b) Fachplanung Bahnstrom- und Energieversorgungsanlagen;

c) Fachplanung Fernmelde- und informationstechnische Anlagen;

d) Objektplanung Ingenieurbauwerke;

e) Tragwerksplanung Brückenbau;

Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:

— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),

— Kurze Beschreibung des Projekts,

— Baukosten (brutto),

— Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Zeitpunkt der Übergabe an den Nutzer bzw. Inbetriebnahme),

— Angabe der erbrachten Planungsleistungen,

— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Für die unter 3.1 a) bis e) benannten Projektverantwortlichen gelten als vergleichbare Referenzprojekte Neubau Stadtbahnbau in Verbindung mit Straßenbau mit folgenden Mindestanforderungen.

— Bei allen Referenzprojekten müssen:

1. Mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht worden sein, und;

2. es muss sich um Maßnahmen handeln, bei denen ein Planfeststellungsverfahren nach Personenbeförderungsgesetz (PBefG) durchgeführt wurde, und;

3. die Gesamtbaukosten (netto) müssen mindestens 5 Mio. EUR betragen.

— Ein Referenzprojekt muss fertiggestellt, abgenommen und in Betrieb genommen sein bzw. mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 vollendet erbracht worden sein.

Für die unter 3.1 f) bis g) benannten Projektverantwortlichen gelten als vergleichbare Referenzprojekte Neubau von Brücken mit folgenden Mindestanforderungen:

— Bei allen Referenzprojekten müssen:

1. mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 (außer Tragwerksplanung) erbracht worden sein, und;

2. die Gesamtbaukosten (netto) müssen mindestens 2 Mio. EUR betragen.

— Es muss mindestens ein Referenzprojekt vorgelegt werden, bei denen das Brückenbauwerk über Gleisanlagen der Deutschen Bahn verantwortlich geplant und errichtet wurde,

— ein Referenzprojekt muss fertiggestellt und abgenommen sein bzw. mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 (Ingenieurbauwerk) bzw. 2 - 3 (Tragwerksplanung) erbracht worden sein.

Für die unter 3.2 a) bis c) zu benennenden Referenzprojekt gelten als vergleichbare Referenzprojekte Neubau Stadtbahnbau in Verbindung mit Straßenbau mit folgenden Mindestanforderungen:

— Bei allen Referenzprojekten müssen:

1. Mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht worden sein, und;

2. es muss sich um Maßnahmen handeln, bei denen ein Planfeststellungsverfahren nach Personenbeförderungsgesetz (PBefG) durchgeführt wurde, und;

3. die Gesamtbaukosten (netto) müssen mindestens 5 Mio. EUR betragen.

— Ein Referenzprojekt muss fertiggestellt, abgenommen und in Betrieb genommen sein bzw. mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 vollendet erbracht worden sein.

Für die unter 3.2 d) bis e) zu benennenden Referenzprojekt gelten als vergleichbare Referenzprojekte der Neubau von Brücken mit folgenden Mindestanforderungen:

— Bei den Referenzprojekten müssen:

1. Mindestens die Leistungsphasen 2 bis 4 (außer Tragwerksplanung) erbracht worden sein, und;

2. es muss sich hierbei mindestens um Brücken für den Straßenverkehr handeln, und;

3. die Gesamtbaukosten (netto) müssen mindestens 2 Mio. EUR betragen.

— Ein Referenzprojekt muss fertiggestellt und abgenommen sein bzw. mindestens die Leistungsphasen 2 bis 8 (Ingenieurbauwerk) bzw. 2 - 3 (Tragwerksplanung) erbracht worden sein,

— es muss mindestens ein Referenzprojekt vorgelegt werden, bei denen das Brückenbauwerk über Gleisanlagen der Deutschen Bahn verantwortlich geplant und errichtet wurde.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 16/05/2018
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JYN61

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Auf der Hude 2
Lüneburg
21339
Deutschland
Telefon: +49 4131-152340
Fax: +49 4131-152943
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13/04/2018