Services - 174782-2017

10/05/2017    S89

Deutschland-Düsseldorf: Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung

2017/S 089-174782

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Land Nordrhein-Westfalen vertreten durch das Finanzministerium
Postanschrift: Jägerhofstraße 6
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
Postleitzahl: 40479
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr MR Dr. Martin Küssner
E-Mail: martin.kuessner@fm.nrw.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.fm.nrw.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPNYYHYNLK%22
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Land Nordrhein-Westfalen vertreten durch das Finanzministerium
Postanschrift: Jägerhofstraße 6
Ort: Düsseldorf
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
Postleitzahl: 40479
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr MR Karl Rocker
E-Mail: karl.rocker@fm.nrw.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.fm.nrw.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wirtschaft und Finanzen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Landesbürgschaften – Tätigkeit als Mandatar des Landes Nordrhein-Westfalen: Prüfung und Bearbeitung der Anträge auf Landesbürgschaften. Verwaltung und Abwicklung künftiger Landesbürgschaften.

Referenznummer der Bekanntmachung: VV 4720-16
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
75131000 Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Gegenstand des Verfahrens ist die Auswahl einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die künftig als Mandatar des Landes gem. Ziffer 6 der Bürgschaftsrichtlinien des Landes NRW (SMBl NRW 651) bei den Landesbürgschaftsverfahren mitwirkt. Zu den Aufgaben des Mandatars gehören insbesondere die Entgegennahme der Bürgschaftsanträge, deren Bearbeitung und Begutachtung nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung aller einschlägigen rechtlichen Rahmenbedingungen einschließlich des Beihilfe- und Haushaltsrechts, die laufende Verwaltung/ Überwachung der übernommenen Bürgschaften einschließlich Votierung/Entscheidungen zu Änderungsanträgen bis zur Rückgabe der Bürgschaftsurkunde, die Prüfung von Bürgschaftsausfällen dem Grunde und der Höhe nach einschließlich der Verwaltung von Regressforderungen, Erfüllung von Berichtspflichten, Vereinnahmung der Bürgschaftsprovision und Erstellung von Statistiken.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
75130000 Unterstützende Dienste für die öffentliche Verwaltung
79411100 Beratungsdienste im Bereich Wirtschaftsförderung
79111000 Rechtsberatung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE DEUTSCHLAND
Hauptort der Ausführung:

Düsseldorf.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zur näheren Beschreibung der beabsichtigten Beschaffung wird auf ergänzende Informationen auf dem unter Ziff. I.3 genannten elektronischen Vergabeportal verwiesen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/01/2018
Ende: 31/12/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Es besteht die Möglichkeit, den Auftrag in beiderseitigem Einvernehmen mehrmals zu verlängern, maximal jedoch bis zum 31.12.2027.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren:

1. Stufe: Es wird geprüft, ob der Teilnahmeantrag alle geforderten Angaben und Unterlagen enthält. Fehlende Angaben und Unterlagen sind auf Verlangen des Auftraggebers innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nachzureichen. Teilnahmeanträge, die auch bei Ablauf der Nachfrist noch unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt.

2. Stufe: Es wird geprüft, ob der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft nach den von ihm/ ihr eingereichten Angaben und Unterlagen grds. geeignet erscheint, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht auszuführen. Soweit sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Fähigkeiten und Kapazitäten anderer (auch verbundener) Unternehmen bezieht und insoweit für diese die geforderten Nachweise vorlegt, hat er/sie mit der Bewerbung nachzuweisen, dass ihm/ihr im Auftragsfall die Mittel dieser Unternehmen grds. zur Verfügung stehen, vgl. § 47 Abs. 1 VgV.

3. Stufe: Überschreitet die Anzahl geeigneter Bewerber die Anzahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden soll, wird eine differenzierte Eignungsprüfung vorgenommen, um den Bewerberkreis auf die 3 aufzufordernden Bewerber zu reduzieren. Diese Prüfung erfolgt anhand der Angaben zur Referenzlage gem. Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung. Dabei werden nur die Referenzen der letzten sieben Jahre (ab 05/2010) betrachtet, welche eine Beratung der öffentlichen Hand betreffen. Es werden diejenigen Bewerber/Bewerbergemeinschaften am weiteren Verfahren beteiligt und zur Angebotsabgabe aufgefordert, die nach den vorgelegten Angaben/Unterlagen zur Referenzlage im Vergleich zu ihren Mitbewerbern in besonderer Weise geeignet erscheinen, die zu vergebenden Leistungen vertragsgerecht zu erbringen. Maßgeblich ist, inwieweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf möglichst aktuelle Erfahrung mit möglichst vergleichbaren Aufgabenstellungen verweisen kann. Zu diesem Zweck werden die eingereichten Referenzen jeweils wie folgt bepunktet:

a) Beratung der öffentlichen Hand im Zusammenhang mit der Vergabe von öffentlichen Bürgschaften: 100 Punkte, bei Tätigkeit innerhalb der letzten 4 Jahre: 150 Punkte,

b) Tätigkeit als Mandatar: 50 Punkte, über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren: 100 Punkte,

c) Keine Tätigkeit als Mandatar, aber Beratung der öffentlichen Hand auf einem/mehreren der folgenden Gebiete: betriebswirtschaftlich fundierte Untersuchungen zur wirtschaftlichen Tragfähigkeit von Vorhaben, Bewertung von Jahresabschlüssen, Sanierung bzw. Restrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten: 50 Punkte,

d) Vertiefte Behandlung von beihilferechtlichen Fragestellungen: 50 Punkte.

Es werden nur die fünf Referenzen mit der höchsten Punktzahl bei der Bewerberauswahl berücksichtigt. Maßgeblich für die Bewerberauswahl ist die Gesamtpunktzahl. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Beurteilung der beruflichen Befähigung anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:

1. Unternehmensdarstellung/ Firmenprofil mit Angaben zu Tätigkeitsbereichen/ Kompetenz- und Tätigkeitsschwerpunkten sowie Standorten;

2. Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein vergleichbares Register nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als drei Monate);

3. Nachweis der Eintragung in das Berufsregister für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften i.S.d. § 37 Abs. 1 Satz 1 WiPrO oder ein vergleichbares Register nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist (bei Ablauf der Bewerbungsfrist nicht alter als drei Monate);

4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. §§ 123, 124 GWB.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:

1. Angabe des Gesamtumsatzes in den letzten drei Geschäftsjahren, getrennt nach Jahren;

2. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Vermögensschäden in Höhe von 5 000 000 EUR je Schadensfall, dreifach maximiert je Versicherungsjahr oder Eigenerklärung, einen entsprechenden Versicherungsschutz im Auftragsfall sicherzustellen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit anhand eines vorgegebenen Bewerbungsvordrucks folgende Angaben/ Unterlagen einzureichen:

1. Darstellung von in den letzten sieben Jahren (seit 05/2010) / aktuell ausgeführten Referenzaufträgen (ggfs. in anonymisierter Form) über die Ausführung von Leistungen, die mit den auftragsgegenständlichen Leistungen gem. Ziff. II.1.4 und II.2.4 möglichst vergleichbar sind, mit Angaben zum Leistungszeitraum, den konkret ausgeführten Leistungen und dem jeweiligen Auftragswert;

2. Angabe der aktuellen Anzahl der Mitarbeiter, gegliedert nach Wirtschaftsprüfern und sonstigen Mitarbeitern, sowie der Anzahl der Mitarbeiter, die über Erfahrung mit der Tätigkeit eines Bürgschaftsmandatars verfügen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Gemäß Ziffer 6 der vom Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages Nordrhein-Westfalen gebilligten Bürgschaftsrichtlinien in Verbindung mit § 18 Abs. 2 Satz 1 des Gesetzes über die Feststellung des Haushaltsplans des Landes Nordrhein-Westfalen für das Haushaltsjahr 2017 können ausschließlich Wirtschaftsprüfungsgesellschaften als Mandatar tätig werden.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

1. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Interessen verfolgt, die mit der Ausführung des Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen können.

2. Eigenerklärung, dass potenzielle Interessenkollisionen mit anderen Aufgabenfeldern dem Auftraggeber rechtzeitig im Vorfeld mitgeteilt und gemeinsame Lösungen zu deren Behebung zusammen mit dem Auftraggeber erörtert werden.

3. Verpflichtungserklärung zur vertraulichen Behandlung der im Rahmen der Auftragsdurchführung überlassenen Informationen.

4. Abgabe der nach dem Tariftreue- und Vergabegesetz NRW erforderlichen Erklärungen, siehe hierzu auch Ziff. VI.3.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/06/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 13/06/2017
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich über das unter Ziff. I.1. genannte Vergabeportal elektronisch anhand eines vorgegebenen Bewerbungsbogens um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Der Bewerbungsbogen sowie ergänzende Informationen zum Auftragsgegenstand stehen auf dem Vergabeportal kostenlos zum freien Download zur Verfügung. Weitere Vergabeunterlagen werden aus Gründen der Vertraulichkeit nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert wurden.

2. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren. Die kostenfreie Registrierung wird empfohlen.

3. Vor Auftragserteilung hat der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll (Bestbieter), innerhalb einer Frist von fünf Werktagen eine Verpflichtungserklärungen zur Mindestentlohnung gem. § 4 Abs. 3 TVgG-NRW sowie zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gem. § 8 TVgG-NRW abzugeben.

4. Es ist beabsichtigt, die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Erstangebots und dessen Präsentation sowie Verhandlung nach Düsseldorf einzuladen.

5. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Vertrag mit einer Frist von sechs Monaten zum Ende des ersten sowie zweiten Vertragsjahres ohne Angabe von Gründen entschädigungslos zu kündigen

Bekanntmachungs-ID: CXPNYYHYNLK.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Ort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland
Fax: +49 221147-2891
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
05/05/2017