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Dienstleistungen - 18043-2023

11/01/2023    S8

Deutschland-Leipzig: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen

2023/S 008-018043

Wettbewerbsbekanntmachung

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadt Leipzig
Postanschrift: Prager Straße 118
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED5 Leipzig
Postleitzahl: 04317
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): René Zieprich
E-Mail: rene.zieprich@leipzig.de
Telefon: +49 3411235506
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.leipzig.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://dsk-gmbh.de/wettbewerbe/leipzig-polygraphplatz/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft GmbH, Regionalbüro Bremen
Postanschrift: Am Tabakquartier 60
Ort: Bremen
NUTS-Code: DE50 Bremen
Postleitzahl: 28197
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Kristina Ehrhorn
E-Mail: kristina.ehrhorn@dsk-gmbh.de
Telefon: +49 42189769916
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dsk-gmbh.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://dsk-gmbh.de/wettbewerbe/leipzig-polygraphplatz/
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb Neugestaltung Polygraphplatz in Anger Crottendorf - Stadt Leipzig

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
II.2)Beschreibung
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Stadt Leipzig beabsichtigt auf der Grundlage der Zuwendung aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2020-2024“ und im Rahmen des Projekts „Parkbogen Ost“ die Neugestaltung eines „multicodierten, grünen Stadtplatzes“ im Stadtteil Anger-Crottendorf umzusetzen.

In einem städtebaulichen „Dialogverfahren“ mit vorangestellter Bürgerwerkstatt wurden unter Beteiligung von Vertreter/-innen der Fachämter und der interessierten Öffentlichkeit sowohl die Bedarfe der zukünftigen Nutzer/-innen als auch die Anforderungen an eine nachhaltige Quartiersentwicklung und die Zielstellungen einer zukunftsfähigen Entwicklung des öffentlichen Raumes diskutiert.

Über ein Wettbewerbsverfahren sollen Planungsvorschläge gefunden werden, die zum einen Lösungsansätze zur Umsetzung der vorgenannten Zielstellungen aufzeigen und zum anderen im Sinne der Adressbildung einen hochwertigen Beitrag zur Identität des Ortes und der baukulturellen Weiterentwicklung des wachsenden Stadtteils Anger-Crottendorf beitragen.

Der Realisierungsbereich umfasst die Platzflächen der Theodor-Neubauer-Straße östlich und westlich des Parkbogen Ost. Die Gesamtfläche beträgt ca. 18.400 m². Die Nettoherstellungskosten sind auf 4,4 Mio. € (Stand 12/2022) geschätzt.

Die zeitliche Realisierung ist in zwei Realisierungsstufen geplant: 1. Realisierungsstufe Platz westlich des Parkbogens und 2. Realisierungsstufe Platz östlich des Parkbogens. Die Umsetzung ist abhängig von der Bereitstellung von Haushaltsmitteln und Fördermittelverfügbarkeit.

Termine:

Tag der Absendung der EU-weiten Wettbewerbsbekanntmachung 06.01.2023

Einsendeschluss Bewerbungen 06.02.2023

Ausgabe der Unterlagen 21.04.2023

Kolloquium 04.05.2023

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 21.07.2023

Preisgerichtssitzung 07.09.2023

Ausstellung (voraussichtlich) KW 38/39 2023

Verhandlungsgespräche (voraussichtlich) anschließend

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

Antragsstellung für EFRE-Fördermittel 2021 - 2027 geplant

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.10)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:

Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 15 einschließlich 5 vorausgewählter Teilnehmender begrenzt. Die Prüfung der Bewerbungen erfolgt durch das Wettbewerbsbüro anhand der eingereichten Unterlagen. Mehrfachbewerbungen jeglicher Art sind nicht zum Auswahlverfahren zugelassen. Abweichungen von den formalen Anforderungen und nicht fristgerechte Einreichung der Bewerbung führen zum Ausschluss im Auswahlverfahren. Über den geforderten Teilnahmeantrag hinaus eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.

Erfüllen mehr als 10 Bewerbungen die Zugangskriterien, ermittelt die Ausloberin durch Losentscheid die Teilnehmenden am Wettbewerb und wählt 6 weitere Bewerber/-innen als potenzielle Nachrückende aus. Nach Aufforderung zur Teilnahme dürfen Bewerbergemeinschaften nachträglich nicht verändert oder neu gebildet werden. Ein Bewerbungsformular ist unter dem Link https://dsk-gmbh.de/wettbewerbe/leipzig-polygraphplatz/ ab dem Tag der Veröffentlichung zum Download zur Verfügung gestellt. Folgende Eignungskriterien sind für die Zulassung zum RPW Wettbewerbsverfahren von den Bewerber/-innen nachzuweisen:

1. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

- Nachweis der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/-in durch Kopie der letzten Beitragsrechnung oder eine Kopie einer Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer, die nicht älter als 2 Jahre ist (Stichtag ist der 06.01.2021).

- Nachweis der verantwortlichen Objektplanung Freianlagen (mind. Leistungsphasen 2, 3 und 5 nach § 39 HOAI) von 1 Bauvorhaben der Honorarzone III oder höher mit einem Baukostenvolumen von mindestens 1,5 Mio. € netto (in der Kostengruppe 500), letzte erbrachte Leistungsphase abgeschlossen nach dem 01.01.2017, mit Angabe des jeweiligen Auftraggebers. Nachweis in Form eines Referenzblattes (Hinweis: als nachgewiesen gilt eine Referenz, wenn die Leistungsphase 5 bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Wettbewerbsverfahrens abgeschlossen ist. Der Nachweis der Referenzen ist erst nach dem Losverfahren von den so ausgewählten Bewerber/-innen zu führen und hat nach Aufforderung durch die Wettbewerbsbetreuung in einer Frist von 10 Tagen zu erfolgen. Zur Einreichung der Referenz stellt die Wettbewerbsbetreuung ein Formblatt zur Verfügung. Kann der Nachweis durch eine/-n geloste/-n Bewerber/-in nicht erbracht werden, so werden die Nachrückenden in der durch die Auslosung festgelegten Reihenfolge nachnominiert.

2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

- Nachweis der Berufshaftpflicht

Gefordert wird im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung (BHV) mit Mindestdeckungssummen von 2,0 Mio. € für Personenschäden sowie 2,0 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden. Zur Teilnahme am Wettbewerb ist der Nachweis einer bestehenden BHV zu führen. Sofern die bestehende BHV nur mit niedrigeren Deckungssummen vorliegt, ist zusätzlich eine Eigenerklärung, diese im Falle einer Beauftragung auf die geforderten Mindestdeckungssummen zu erhöhen, beizufügen. Im Verhandlungsverfahren ist von den Preisträger:innen, die nicht bereits über eine BHV mit den geforderten Mindestdeckungssummen verfügen, zum Nachweis ihrer Eignung für die Auftragserteilung außerdem die Bestätigung eines Haftpflichtversicherers vorzulegen, dass im Auftragsfall eine BHV mit den geforderten Mindestdeckungssummen abgeschlossen werden kann.

Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsformular und den Nachweisen. Bewerbungsformular und Nachweise sind per E-Mail bis zum 06.02.2023 (E-Mail Eingang) an folgende Adresse zu senden: leipzig-polygraphplatz@dsk-gmbh.de

Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Die Textform ist ausreichend.

Formale Kriterien zur Zulassung des Teilnahmeantrags:

- fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags

- Vollständigkeit des Teilnahmeantrags

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:

Landschaftsarchitekt/in

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.2)Art des Wettbewerbs
Nichtoffen
Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 15
IV.1.7)Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
WES LandschaftsArchitektur, Berlin
ST raum a. Gesellschaft von Landschaftsarchitekten, Berlin
GMO13 Landschaftsarchitektur, Berlin
Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin
IV.1.9)Kriterien für die Bewertung der Projekte:

Das Preisgericht wird sein Urteil maßgeblich aus der Qualität aller Arbeiten und der Gesamtqualität zur engsten Wahl anstehender Entwürfe bilden. Der Entscheidungsfindung dienen insbesondere folgende Beurteilungshauptkriterien:

Gestaltungsqualität und funktionale Qualität

- Leitbild und gestaltbestimmende Grundidee

- Identifikationspotential, Imagebildung, Adressbildung

- Einbindung in die städtebaulichen und freiräumlichen Strukturen

- Gestaltungsqualität und funktionale Qualität

- Aufenthaltsqualität öffentlicher Raum

- Barrierefreiheit und Durchlässigkeit

- Verkehrskonzept mit schlüssiger Abwicklung und konfliktfreier Führung der Verkehrsarten

Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit

- Beiträge zum ressourcensparenden und nachhaltigen Bauen

- Klimaresilienz

- Wirtschaftliche Tragfähigkeit auch in Hinblick auf Betriebs- und Wartungskosten

Die dargestellte Reihenfolge der Aspekte ist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten. Das Preisgericht ist befugt, die oben genannten Beurteilungskriterien zu ergänzen, zu ändern oder zu modifizieren.

IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 06/02/2023
IV.2.3)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch
IV.3)Preise und Preisgericht
IV.3.1)Angaben zu Preisen
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise:

Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Gesamtbetrag in Höhe von € 62.800 ,00 netto zur Verfügung. Diese Wettbewerbssumme ist auf der Basis des §§ 40 und 48 der HOAI 2021 in der Fassung vom 12.11.2020 ermittelt worden. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen:

1. Preis 25.120,00 €

2. Preis 18.840,00 €

3. Preis 12.560,00 €

für Anerkennungen 6.280,00 €

Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss, eine andere Verteilung der Preis- und Anerkennungssumme vorzunehmen.

IV.3.2)Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:
IV.3.3)Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.3.4)Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: ja
IV.3.5)Namen der ausgewählten Preisrichter:
Fachpreisrichter/innen
Herr Thomas Dienberg, Bürgermeister und Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bau, Leipzig
Frau Prof. Ute Aufmkolk, Landschaftsarchitektin, Hannover
Frau Prof. Dr. Constanze Petrow, Landschaftsarchitektin, Geisenheim
Frau Prof. Dr. Sigrun Langner, Landschaftsarchitektin, Leipzig
Herr Friedhelm Terfrüchte, Landschaftsarchitekt, Essen
Herr Christoph Schonhoff, Landschaftsarchitekt, Hannover
Frau Dr.-Ing. Brigitta Ziegenbein, Amtsleiterin Stadtplanungsamt, Leipzig
Herr Jens Bendfeldt, Landschaftsarchitekt, Kiel
Sachpreisrichter/innen
Herr Rüdiger Dittmar, Amtsleiter Amt für Stadtgrün und Gewässer, Leipzig
Herr Michael Jana, Amtsleiter Verkehrs- und Tiefbauamt, Leipzig
Frau Heike Will, amt. Amtsleiterin Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, Leipzig
Frau Nora Gitter, Koordinatorin Baukultur, Leipzig
Herr Bastian Wahler-Żak, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
N.n., Vertretung Fachausschuss Stadtentwicklung und Bau, Leipzig
Herr Philipp Gleiche, Abteilungsleiter Generelle Planung, Verkehrs- und Tiefbauamt, Leipzig
N. n., Abteilung Projektentwicklung, Amt für Stadtgrün und Gewässer, Leipzig
Frau Marlen Försterling, Koordinatorin Leipziger Osten, Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung, Leipzig

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Ausloberin beabsichtigt, soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert wird, unter Würdigung der Empfehlung des Preisgerichts eine/-n der Preisträger/-innen, ggf. in Stufen, mindestens mit den Leistungsphasen 2-5 und optional und ggf. in Stufen mit den Leistungsphasen 6 - 9 nach §§ 39 und 47 HOAI 2021 zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht und der / die Preisträger/-in eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet.

Voraussetzung ist, dass die Finanzierung des Bauvorhabens durch die Ausloberin gesichert ist. Die Ausloberin behält sich vor, vor einer Beauftragung mit diesem Leistungsumfang eine oder mehrere Kostenberechnungen zu beauftragen, um sicherzustellen, dass die Wettbewerbsarbeit des Teilnehmenden, der mit den Planungsleistungen beauftragt werden soll, innerhalb des Kostenrahmens realisiert werden kann.

Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmenden bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Werden nur Bauabschnitte ausgeführt, so erfolgt die Anrechnung in angemessenem Verhältnis nach den Parametern der HOAI 2021.

Insgesamt handelt es sich um ein Vergabeverfahren, das im Rahmen der VgV stattfindet. Im Verhandlungsverfahren sind die Zuschlagskriterien und deren Wichtung wie folgt:

50 % Wettbewerbsergebnis

20% Organisation, Qualifikation und Erfahrung des mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals

30 % Angebotspreis

Im Verhandlungsverfahren mit den Preisträger/-innen wird das Wettbewerbsergebnis als Zuschlagskriterium mit einer Gewichtung von 50% berücksichtigt. Dabei erhält der/die 1. Preisträger/-in 5 Punkte, der/die 2. Preisträger/-in 3 Punkte und der/die 3. Preisträger/-in 2 Punkte. Vergibt das Preisgericht mit der hierfür vorgeschriebenen Mehrheit weitere Preise, so wird der 4. Platz mit 0,5 Punkten bewertet.

Die Ausloberin behält sich die Möglichkeit der Zuschlagserteilung auf das Erstangebot vor.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gem. § 160 GWB Einleitung, Antrag, 2016: Abs. 1 Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Abs. 2 Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Abs. 3 Der Antrag ist unzulässig,soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
06/01/2023