Services - 183588-2019

18/04/2019    S77    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Köln: Dienstleistungen im juristischen Bereich

2019/S 077-183588

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Stadt Köln – 27/Zentrales Vergabeamt
Willy-Brandt-Platz 2
Köln
50679
Deutschland
Kontaktstelle(n): 271/2 – Submissionsdienst
Telefon: +49 22122125-216
E-Mail: siegrid.salker@stadt-koeln.de
Fax: +49 22122126-272
NUTS-Code: DEA23

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www-stadt-koeln.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYM2E/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatellite/notice/CXQ0YYRYM2E
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Freiberufliche Leistung – Rahmenvereinbarung über die Rechtsberatung zu Investitionen der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln in Produkte verschiedener Kapitalanlageklassen

Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-0001-1100
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79100000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Beauftragt wird die Rechtsberatung zu Investitionen der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln in Produkte verschiedener Kapitalanlageklassen mit Schwerpunkt Infrastruktur, Private Debt und Immobilien sowie zu einzelnen Fragestellungen (Rahmenvereinbarung für 4 Jahre).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 436 500.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEA23
Hauptort der Ausführung:

Köln

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Beauftragt wird die Rechtsberatung zu Investitionen der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln in Produkte verschiedener Kapitalanlageklassen mit Schwerpunkt Infrastruktur, Private Debt und Immobilien sowie zu einzelnen Fragestellungen (Rahmenvereinbarung für 4 Jahre).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachliche Qualifikation / Gewichtung: 50
Preis - Gewichtung: 50
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 436 500.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 48
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Rechtzeitig gestellte Fragen werden nach § 12 a EU Absatz 3 VOB/A beziehungsweise § 20 Absatz 3 Nummer 1 VgV bis sechs Tage vor Ablauf der Angebotsfrist beantwortet.

Bei Verhandlungsverfahren mit Vergabebekanntmachung behält sich die Auftraggeberin vor, den Zuschlag gemäß § 3 b EU Abs. 3 Ziffer 7 VOB/A beziehungsweise § 17 Absatz 11 VgV auf der Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Mindestlohn bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 21.3.2018 (TVgG). Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach dem TVgG festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen und Mindestarbeitsbedingungen gewähren (§ 2 TVgG). Die Stadt Köln ist als öffentliche Auftraggeberin berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

— Darstellung der Bieterin/des Bieters (gefordert ist eine Darstellung in der dem Umfang der Ausschreibung gebotenen Ausführlichkeit),

— Neben dem Angebot benötigt die Zusatzversorgungskasse (ZVK) der Stadt Köln zur Beurteilung der Fachkunde, der Leistungsfähigkeit und der Zuverlässigkeit der Bieterin/des Bieters eine Darstellung der Unternehmenstätigkeit. Es sind mindestens 5 Referenzen über Tätigkeiten, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind und die für mit der Kasse vergleichbare Institutionen erbracht werden beziehungsweise wurden, zu benennen. Es ist ein anonymisiertes Mustergutachten zur Verfügung zu stellen,

— Darüber hinaus sind mindestens 2, maximal 3 dauerhafte Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner für die Kasse (mindestens eine Senior-Partnerin/ein Senior-Partner und eine Junior-Partnerin/ein Junior-Partner) zu benennen. Mindestens eine Senior-Partnerin/ein Senior-Partner muss die juristischen Stellungnahmen verantworten beziehungsweise unterzeichnen,

— Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass eine abweichende Anzahl benannter Ansprechpartnerinnen/Ansprechpartner oder das Nichterfüllen der definierten Mindestvoraussetzungen (vergleiche Ziffer 5 der Leistungsbeschreibung) zum Ausschluss der Bieterin/des Bieters führt.

— Bei der fachlichen Qualifikation der eingesetzten Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter werden folgende Unterkriterien unterschieden:

— Ein abgeschlossenes Jurastudium 1. Staatsexamen wird mit 8 Punkten bewertet, zusätzlich wird das abgeschlossene Jurastudium 2. Staatsexamen mit 2 Punkten bewertet; maximal können 10 Punkte erreicht werden,

— Mindestens 10 Jahre Berufserfahrung (Mindestkriterium für alle eingesetzten Personen) in der Prüfung von Investitionsvehikeln werden mit 1 Punkt pro relevantem Jahr bewertet, maximal können 15 Punkte erreicht werden,

— Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung (Mindestkriterium für alle eingesetzten Personen) in der Prüfung von Investitionsvehikeln in Infrastruktur und/oder Private Debt werden mit 2 Punkten pro relevantem Jahr bewertet, maximal können 20 Punkte erreicht werden,

— Mindestens eine eingesetzte Mitarbeiterin/ein eingesetzter Mitarbeiter muss über mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Produktprüfung der Anlageklassen Immobilien und Private Markets verfügen; für diese Mindestvoraussetzung werden keine gesonderten Punkte vergeben, die Nichterfüllung führt jedoch zum Ausschluss der Bieterin/des Bieters,

— Für besondere Qualifikationen wie zum Beispiel die juristische Begleitung von Direktinvestments im Private Markets- oder Immobilienbereich, eine mehrjährige nachweisbare Verantwortung im Infrastruktur oder Immobilienbereich oder die Mitwirkung an für Immobilien- oder Private-Markets relevanten gesetzlichen Eingaben beziehungsweise Gestaltungsprozessen wird je Qualifikation 1 Punkt vergeben, maximal können hier 5 Punkte erreicht werden.

Für jede eingesetzte Mitarbeiterin/für jeden eingesetzten Mitarbeiter ist das beigefügte Formblatt „Fachliche Qualifikation RV Rechtsberatung Kapitalanlagen“ auszufüllen.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Siehe Leistungsbeschreibung. Insbesondere sind die zu führenden Nachweise und Unterlagen gemäß Ziffer 4 der Leistungsbeschreibung, die Formblätter „Preisangaben RV Rechtsberatung Kapitalanlagen“ und „Fachliche Qualifikation RV Rechtsberatung Kapitalanlagen“ sowie ein unterzeichnungsfähiger Vertragsentwurf mit dem Angebot vorzulegen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 28/05/2019
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 28/05/2019
Ortszeit: 14:00
Ort:

Stadt Köln

Zentrales Vergabeamt

Zimmer 10.A21

Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Es dürfen keine Personen bei der Öffnung der Angebote anwesend sein.

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRYM2E

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln
Zeughausstraße 2-10
Köln
50667
Deutschland
Telefon: +49 221147-2120
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de
Fax: +49 221147-2889
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Siehe § 160 Absatz 3 GWB

— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,

— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,

— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,

— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen

Siehe § 135 Absatz 2 GWB

— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.

Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/04/2019