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Services - 184452-2021

14/04/2021    S72

Germany-Frankfurt-on-Main: Engineering services

2021/S 072-184452

Modification notice

Modification of a contract/concession during its term

Legal Basis:
Directive 2014/25/EU

Section I: Contracting authority/entity

I.1)Name and addresses
Official name: DB Netz AG (Bukr 16)
Postal address: Adam-Riese-Straße 11-13
Town: Frankfurt am Main
NUTS code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Postal code: 60327
Country: Germany
Contact person: Eduard Strobel
E-mail: Eduard.Strobel@deutschebahn.com
Telephone: +49 6926545630
Fax: +49 6926520071
Internet address(es):
Main address: http://www.deutschebahn.com/bieterportal

Section II: Object

II.1)Scope of the procurement
II.1.1)Title:

Generalplanung ABS Hanau-Gelnhausen, Leistungsphasen 3-4, optional Leistungsphasen 6-7

Reference number: 18FEI32151
II.1.2)Main CPV code
71300000 Engineering services
II.1.3)Type of contract
Services
II.2)Description
II.2.2)Additional CPV code(s)
71300000 Engineering services
II.2.3)Place of performance
NUTS code: DE719 Main-Kinzig-Kreis
II.2.4)Description of the procurement at the time of conclusion of the contract:

Der Erkundungsbereich befindet sich entlang der bestehenden Bahntrasse der Strecke 3600 zwischen Hanau und Gelnhausen. Es handelt sich um den Streckenabschnitt von ca. km 23,200 bis ca. km 45,475. Die vorgesehenen Erkundungsstandorte befinden sich sowohl bahnrechts als auch bahn-links sowie auch in der bestehenden Mastgasse der dreigleisgen Bahnstrecke, die mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h befahren wird. Nur im Bereich Hailer-Meerholz –Gelnhausen reduziert sich die Streckenführung von 3 auf 2 Gleise und die Geschwindigkeit auf 160 km/h.

Nachfolgende Erkundungsverfahren und Feldversuche sind geplant.

— 21 Kernbohrungen (Kerndurchmesser DN ≥ 100 mm) als Vertikalbohrungen (BK) von der Geländeoberfläche aus à 10 – max. 30 m, 18 dieser Bohrungen werden anschließend auf einen Durchmesser ≥ DN 324 aufgeweitet und zur Grundwassermessstelle (DN 125) aus-gebaut. Zum momentanen Zeitpunkt stehen nur die 2 Kernbohrungen im Bereich Rausch-wald (Bohrung von Flachwagen aus im Gleis) und 1 Kernbohrung im Bereich der BAB 66 fest. Alle anderen Bohrungen ergeben sich erst nach Absprache mit dem FG. Es wird sich auf jeden Fall um bereits markierte Erkundungsstandorte im Bereich der Masttrasse bahn-rechts und links der Gleistrasse handeln,

— Kampfmitteluntersuchungen,

— Durchführung von Pumpversuchen in den Grundwassermessstellen,

— Bohrlochrammsondierung BDP (früher SPT) in den Bohrlöchern für die Bestimmung der Lagerungsdichten auch in Tiefen unterhalb der DPH’s,

— 849 Kleinrammbohrungen (Durchmesser ≤ 80 mm) als Vertikalbohrung (KRB) von der Geländeoberfläche aus à 2,50 m (im Gleisbereich) – max. 10,0 m (im Randwegbereich/feld-seitig),

— 589 schwere Rammsondierungen (DPH) von der Geländeoberfläche aus à 10,0 m – max. 20,0 m,

— 38 Schürfe auf Ingenieurbauwerke zur Ermittlung der Überdeckung,

— Geophysikalische, hydrogeologische Bohrlochuntersuchungen (Befahrung mit einem optischen Bohrlochscanner, SAL, TEMP, FLOW),,

— Dokumentation und Fotodokumentation der Bohrkerne,

— Entnahme von Wasser- und Bodenproben, gestörte als auch ungestörte Probenahme,

— Einmessen der Bohrpunkte und der Grundwassermessstellen,

— Geotechnische Gutachtenerstellung einschließlich geotechnischer Laborarbeiten für:

—— ein Streckengutachten, einschließlich Betrachtung der Querungen und Durchlässe mit Spannweiten ≤ 3,0 m. (In Summe ca. 70 km),

—— ein Gutachten für alle geplanten Schallschutzwände (SSW) (In Summe ca. 32 km),

—— ein Gutachten für alle geplanten Signal-/LST-Einrichtungen (Signale, Signalausleger, Kabelschächte, Kabelquerungen und Kabelkanäle (in Summe ca. 90 Signale),

—— ein Gutachten für die neu geplanten Oberleitungsmasttrassen entlang der gesamten Strecke

—— ein hydrologisches Gutachten für den Bereich Hailerer Aue,

—— eine Erweiterung eines bestehenden Gutachtens für die Verschwenkung der Fahrbahn der BAB 66 sowie den Neubau der beiden Widerlager,

—— Überarbeitung der bestehenden Gutachten aus der Vorplanung für Ingenieurbauwerke im Zuge der Planung für die Leistungsphase 3/4 wenn nötig bei Planänderungen gegenüber der Vorplanung,

—— Gutachten für temporäre Dammschüttungen.

II.2.7)Duration of the contract, framework agreement, dynamic purchasing system or concession
Start: 18/04/2019
End: 31/12/2025
II.2.13)Information about European Union funds
The procurement is related to a project and/or programme financed by European Union funds: no

Section IV: Procedure

IV.2)Administrative information
IV.2.1)Contract award notice concerning this contract
Notice number in the OJ S: 2019/S 085-204620

Section V: Award of contract/concession

Contract No: 2
Lot No: 2
Title:

Los 2 Baugrunduntersuchungen

V.2)Award of contract/concession
V.2.1)Date of conclusion of the contract/concession award decision:
12/04/2019
V.2.2)Information about tenders
V.2.4)Information on value of the contract/lot/concession (at the time of conclusion of the contract;excluding VAT)

Section VI: Complementary information

VI.3)Additional information:

1. Seit dem 19.04.2017 ist bei Vergaben gemäß SektVO nur noch die Übermittlung von Angeboten/Teilnahmeanträgen über das Vergabeportal der Deutschen Bahn AG zulässig. Auflistung nach og. und u.g. Reihenfolge in einer Anlage (eine pdf-Datei) kurz und prägnant zusammengefasst. Nur diese Informationen werden für die Bieterauswahl berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.

Alle unter III.1.3) und VI.3) geforderten Erklärungen/Nachweise sind im Offenen Verfahren mit dem Angebot und bei einem Aufruf zum Teilnahmewettbewerb mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dazu wird kein Form vorgegeben, ledglich für den Qualitätsprüfer ist die „Anlage 16_Formblatt Nachweis der Fachkunde 20080501“ zu verwenden. Bitte versuchen Sie sich wirklich kurz zu halten und fassen Sie die Erklärungen auf maximal 30 Seiten zusammen. Fragen zu den Vergabeunterlagen oder dem Vergabeverfahren sind so rechtzeitig zu stellen, dass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten.

2. Erklärung, ob und in wieweit wir mit dem/den unten genannten weiteren vom AG für dieses Projekt beauftragten Unternehmen verbunden (gesellschaftsrechtlich verbunden im Sinne § 18 AktG/verwandtschaftlich) oder wirtschaftlich abhängig sind. Bei Bietergemeinschaften gilt diese Verpflichtung bezogen auf jedes einzelne Gemeinschaftsmitglied.

Beauftragte Unternehmen:

1. Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH in 64295 Darmstadt,

2. Bung Ingenieure AG aus 69126 Heidelberg,

3. Krebs + Kiefer Fritz AG aus 64295 Darmstadt,

4. Vermessungsbüro Riemenschneider GbR aus 63096 Rodgau,

5. GTU Ingenieurgesellschaft mbH aus 30179 Hannover,

6. ahu AG Wasser, Boden, Geomatik aus 52066 Aachen,

7. Planungsbüro Dr. Huck aus 63571 Gelnhausen,

8. Planungsgemeinschaft Bahn Mitte c/o PlanB aus 37249 Neu-Eichenberg,

9. Nebel & Partner, Vermessung und Geoinformation aus 24837 Schleswig,

10. Planungsgruppe Natur & Umwelt GbR aus 60486 Frankfurt am Main.

Weitere Nachweise brauchen nicht vorgelegt werden!

Bitte beachten Sie, dass Sie zur Angebotslegung die nachfolgend dargestellten Erklärungen tätigen müssen (in der Angebotserklärung zum Ingenieurvertrag):

3. Erklärung, dass der Bewerber/Bieter den DB-Verhaltenskodex für Geschäftspartner (http://www.deutschebahn. com/ lieferantenqualifizierung _ downloads) oder die BME-Verhaltensrichtlinie (https://www.bme. de/ fileadmin/_ horusdam/ 2065- BME- Code_ of_ Conduct_ deutsch. pdf) oder einen eigenenVerhaltenskodex, der im Wesentlichen vergleichbare Prinzipien verbindlich für ihn festlegt, einhalten wird,

4. Erklärung zur Kartellrechtlichen Compliance- und Korruptionsprävention,

5. Erklärung, dass er nicht durch die Deutsche Bahn AG wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen ist,

6. Erklärung über die Beschäftigung von Mitarbeitern des DB Konzerns (aktive und nicht mehr aktive – wie Pensionäre und Rentner) sowie über die wirtschaftliche oder finanzielle Beteiligung am Unternehmen des Bieters von Personen, die außerdem ein Beschäftigungsverhältnis zu einer Gesellschaft des DB Konzerns unterhalten,

7. Erklärung, dass das Unternehmen zu keinem Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren der Deutsche Bahn AG oder eines mit ihr gemäß §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmens:

a) versucht hat, die Entscheidungsfindung in unzulässiger Weise zu beeinflussen,

b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder

c) irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung beeinflussen konnte bzw. dies versucht hat.

VI.4)Procedures for review
VI.4.1)Review body
Official name: Vergabekammer des Bundes
Postal address: Villemomblerstr. 76
Town: Bonn
Postal code: 53123
Country: Germany
VI.4.3)Review procedure
Precise information on deadline(s) for review procedures:

Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.

VI.5)Date of dispatch of this notice:
09/04/2021

Section VII: Modifications to the contract/concession

VII.1)Description of the procurement after the modifications
VII.1.1)Main CPV code
71300000 Engineering services
VII.1.2)Additional CPV code(s)
71300000 Engineering services
VII.1.3)Place of performance
NUTS code: DE719 Main-Kinzig-Kreis
Main site or place of performance:

Main-Kinzig-Kreis

VII.1.4)Description of the procurement:

Der Erkundungsbereich befindet sich entlang der bestehenden Bahntrasse der Strecke 3600 zwischen Hanau und Gelnhausen. Es handelt sich um den Streckenabschnitt von ca. km 23,200 bis ca. km 45,475. Die vorgesehenen Erkundungsstandorte befinden sich sowohl bahnrechts als auch bahn-links sowie auch in der bestehenden Mastgasse der dreigleisgen Bahnstrecke, die mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h befahren wird. Nur im Bereich Hailer-Meerholz –Gelnhausen reduziert sich die Streckenführung von 3 auf 2 Gleise und die Geschwindigkeit auf 160 km/h.

Nachfolgende Erkundungsverfahren und Feldversuche sind geplant.

— 21 Kernbohrungen (Kerndurchmesser DN ≥ 100 mm) als Vertikalbohrungen (BK) von der Geländeoberfläche aus à 10 – max. 30 m, 18 dieser Bohrungen werden anschließend auf einen Durchmesser ≥ DN 324 aufgeweitet und zur Grundwassermessstelle (DN 125) aus-gebaut. Zum momentanen Zeitpunkt stehen nur die 2 Kernbohrungen im Bereich Rausch-wald (Bohrung von Flachwagen aus im Gleis) und 1 Kernbohrung im Bereich der BAB 66 fest. Alle anderen Bohrungen ergeben sich erst nach Absprache mit dem FG. Es wird sich auf jeden Fall um bereits markierte Erkundungsstandorte im Bereich der Masttrasse bahn-rechts und links der Gleistrasse handeln,

— Kampfmitteluntersuchungen,

— Durchführung von Pumpversuchen in den Grundwassermessstellen,

— Bohrlochrammsondierung BDP (früher SPT) in den Bohrlöchern für die Bestimmung der Lagerungsdichten auch in Tiefen unterhalb der DPH’s,

— 849 Kleinrammbohrungen (Durchmesser ≤ 80 mm) als Vertikalbohrung (KRB) von der Geländeoberfläche aus à 2,50 m (im Gleisbereich) – max. 10,0 m (im Randwegbereich/feld-seitig),

— 589 schwere Rammsondierungen (DPH) von der Geländeoberfläche aus à 10,0 m – max. 20,0 m,

— 38 Schürfe auf Ingenieurbauwerke zur Ermittlung der Überdeckung,

— Geophysikalische, hydrogeologische Bohrlochuntersuchungen (Befahrung mit einem optischen Bohrlochscanner, SAL, TEMP, FLOW),

— Dokumentation und Fotodokumentation der Bohrkerne,

— Entnahme von Wasser- und Bodenproben, gestörte als auch ungestörte Probenahme,

— Einmessen der Bohrpunkte und der Grundwassermessstellen,

— Geotechnische Gutachtenerstellung einschließlich geotechnischer Laborarbeiten für:

—— ein Streckengutachten, einschließlich Betrachtung der Querungen und Durchlässe mit Spannweiten ≤ 3,0 m. (In Summe ca. 70 km),

—— ein Gutachten für alle geplanten Schallschutzwände (SSW) (In Summe ca. 32 km),

—— ein Gutachten für alle geplanten Signal-/LST-Einrichtungen (Signale, Signalausleger, Kabelschächte, Kabelquerungen und Kabelkanäle (in Summe ca. 90 Signale),

—— ein Gutachten für die neu geplanten Oberleitungsmasttrassen entlang der gesamten Strecke,

—— ein hydrologisches Gutachten für den Bereich Hailerer Aue,

—— eine Erweiterung eines bestehenden Gutachtens für die Verschwenkung der Fahrbahn der BAB 66 sowie den Neubau der beiden Widerlager,

—— Überarbeitung der bestehenden Gutachten aus der Vorplanung für Ingenieurbauwerke im Zuge der Planung für die Leistungsphase 3/4 wenn nötig bei Planänderungen gegenüber der Vorplanung,

—— Gutachten für temporäre Dammschüttungen.

VII.1.5)Duration of the contract, framework agreement, dynamic purchasing system or concession
Start: 18/04/2019
End: 31/12/2025
VII.1.6)Information on value of the contract/lot/concession (excluding VAT)
VII.2)Information about modifications
VII.2.1)Description of the modifications
Nature and extent of the modifications (with indication of possible earlier changes to the contract):

NT14: Zusätzliche Baugrundaufschlüsse (für LSW) innerhalb/außerhalb des Gleisbereichs

VII.2.2)Reasons for modification
Need for additional works, services or supplies by the original contractor/concessionaire (Art. 43(1)(b) of Directive 2014/23/EU, Art. 72(1)(b) of Directive 2014/24/EU, Art. 89(1)(b) of Directive 2014/25/EU)
Description of the economic or technical reasons and the inconvenience or duplication of cost preventing a change of contractor:

Als eine Wesentliche Planungsgrundlage zur Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Lärmschutzwände sind zusätzliche Baugrundaufschlüsse beizustellen. Ausschlaggebend sind hierbei Auflagen aus den aktuellen Schallschutzgutachten, die einen geänderten Verlauf der Lärmschutzwände erfordern. Die im Rahmen des vorliegenden Vertrages bereits durchgeführten Baugrunderkundungen decken diese Abweichungen gegenüber ursprünglicher Ausschreibung nicht ab.

VII.2.3)Increase in price