Dienstleistungen - 18545-2021

15/01/2021    S10

Deutschland-Burglengenfeld: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 010-018545

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Asklepios Klinik im Städtedreieck, Asklepios Südpfalzkliniken GmbH
Postanschrift: Dr. Sauerbruch-Strasse 1
Ort: Burglengenfeld
NUTS-Code: DE239 Schwandorf
Postleitzahl: 93133
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): RAe Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.asklepios.com
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD8K1/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postanschrift: Hoppestraße 7
Ort: Regensburg
NUTS-Code: DE232 Regensburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 93049
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de
Telefon: +49 94129734-10
Fax: +49 94129734-11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.prof-rauch-baurecht.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYD8K1
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Privater Betreiber von Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen (öffenticher AG im Sinne von § 99 Nr. 4 GWB)
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Asklepios_TGA_2. BA Allgemeinpflege & Bettenhaus – BUL 2.704.11

Referenznummer der Bekanntmachung: 422/20
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR.

Zudem sollen die Bereiche Endoskopie und Labor umgebaut werden, diese Maßnahme wird jedoch ohne Fördermittel, also mit Eigenmitteln umgesetzt. Der Anteil beträgt hier grob 2,3 Mio. EUR. Die Gesamtmaßnahme liegt somit bei etwa 14,5 Mio. EUR.

Es handelt sich bei den zu vergebenden Leistungen um Planungsleistungen für den 2. Bauabschnitt am Klinikum Burglengenfeld. Es ist geplant, an der Westfassade des südlichen Bestandsgebäudes einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, aufgeständerten Anbau zu errichten, in dem im 1. und 2. Obergeschoss wesentliche Flächen von zwei der bestehenden Allgemeinpflegestationen untergebracht werden sollen. Die übrigen Patientenzimmer und Nebenräume dieser beiden Stationen sollen durch Umbau in der westlichen Hälfte des Südflügels entstehen. Im Erdgeschoss des Südflügels sind vor allem Räume für Seelsorge und Sozialdienst sowie die Krankenhausverwaltung geplant. Ferner soll die Endoskopie innerhalb des Bestandes saniert und erweitert werden, was mit einem Umzug des aktuellen Labors einhergeht.

Die Grobkostenschätzung für die Maßnahme für die Kosten der Kostengruppen 200-600 liegt bei etwa 12,349 Mio. EUR brutto. Die Grobkostenschätzung ist den Vergabeunterlagen bereits beigefügt.

Der Projektstart ist für Mai 2021 geplant. Der Bauantrag soll Ende August 2021 eingereicht werden. Mit der Bauausführung soll im April 2022 begonnen werden, die gesamte Maßnahme soll im Februar 2024 fertiggestellt sein. Auch der Rahmenterminplan ist bereits den Vergabeunterlagen beigelegt.

Ein Kick-Off-Termin am Anfang der Maßnahme findet in der Konzernzentrale in Königstein im Taunus statt. Die Planungsbesprechungen und die Baubesprechungen während der Bauphase finden am Asklepios Klinikum in Burglengenfeld statt.

Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1 bis 8 (gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021, § 55 i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1) sowie die Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises sowie die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist gem. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI 2021 vergeben. Die Leistungsphase 4 wird nur bzgl. der Anlagengruppe 1 beauftragt, da diese nur dort notwendig ist.

Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Ein etwaiger Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.

Der TGA-Planer ist auch für die Technischen Anlagen in den Außenanlagen zuständig (eigentlich KG 540). Diese Kosten sind jedoch bereits in den einzelnen Kosten der KG 400 mit berücksichtigt. Auch die KG 620 (Besondere Ausstattung) ist vom Technikplaner mit zu betreuen. Diese Kosten werden bei der Anlagengruppe 7 (Medizintechnik) mit berücksichtigt.

Die Kosten müssen eingehalten werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71321300 Beratung im Bereich Sanitärinstallation
71321400 Beratung im Bereich Belüftung
71321200 Heizungsplanung
71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
71314000 Dienstleistungen im Energiebereich
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE239 Schwandorf
Hauptort der Ausführung:

Klinikum Burglengenfeld

Dr. Sauerbruch-Straße 1

93133 Burglengenfeld

Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Asklepios-Klinik im Städtedreieck plant die Erweiterung des Bettenhauses durch einen Anbau mit 64 Betten auf der Westseite sowie die Umstrukturierung des westlichen Teils des Altbau-Südflügels zu 10 Einzelzimmern. Hierfür wurden bereits Vorableistungen erbracht, die im Rahmen der Vergabeunterlagen nach Abgabe einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt werden. Ein grober Vorentwurf mit möglichem Ablauf ist vorhanden. Ebenso liegt ein mit der Regierung abgestimmtes Raum- und Funktionsprogramm vor, welches umzusetzen ist. Der Antrag auf Vorwegfestlegung wurde bereits bewilligt und wird ebenfalls gegen Abgabe der Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Maßnahme soll mit öffentlichen Mitteln gefördert werden. Die Kosten hierfür liegen bei etwa 12,2 Mio. EUR.

Zudem sollen die Bereiche Endoskopie und Labor umgebaut werden, diese Maßnahme wird jedoch ohne Fördermittel, also mit Eigenmitteln umgesetzt. Der Anteil beträgt hier grob 2,3 Mio. EUR. Die Gesamtmaßnahme liegt somit bei etwa 14,5 Mio. EUR.

Es handelt sich bei den zu vergebenden Leistungen um Planungsleistungen für den 2. Bauabschnitt am Klinikum Burglengenfeld. Es ist geplant, an der Westfassade des südlichen Bestandsgebäudes einen in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, aufgeständerten Anbau zu errichten, in dem im 1. und 2. Obergeschoss wesentliche Flächen von zwei der bestehenden Allgemeinpflegestationen untergebracht werden sollen. Die übrigen Patientenzimmer und Nebenräume dieser beiden Stationen sollen durch Umbau in der westlichen Hälfte des Südflügels entstehen. Im Erdgeschoss des Südflügels sind vor allem Räume für Seelsorge und Sozialdienst sowie die Krankenhausverwaltung geplant. Ferner soll die Endoskopie innerhalb des Bestandes saniert und erweitert werden, was mit einem Umzug des aktuellen Labors einhergeht.

Die Grobkostenschätzung für die Maßnahme für die Kosten der Kostengruppen 200-600 liegt bei etwa 12,349 Mio. EUR brutto. Die Grobkostenschätzung ist den Vergabeunterlagen bereits beigefügt.

Der Projektstart ist für Mai 2021 geplant. Der Bauantrag soll Ende August 2021 eingereicht werden. Mit der Bauausführung soll im April 2022 begonnen werden, die gesamte Maßnahme soll im Februar 2024 fertiggestellt sein. Auch der Rahmenterminplan ist bereits den Vergabeunterlagen beigelegt.

Ein Kick-Off-Termin am Anfang der Maßnahme findet in der Konzernzentrale in Königstein im Taunus statt. Die Planungsbesprechungen und die Baubesprechungen während der Bauphase finden am Asklepios Klinikum in Burglengenfeld statt.

Im Rahmen dieses Vergabeverfahrens werden die Planungsleistungen der gesamten Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung in den Anlagengruppen 1 bis 8 (gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI 2021, § 55 i. V. m. Anl. 15 Nr. 15.1) sowie die Besonderen Leistungen der Mitwirkung bei der Erstellung des Schlussverwendungsnachweises sowie die Überwachung der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist gem. Anlage 15 Nr. 15.1 HOAI 2021 vergeben. Die Leistungsphase 4 wird nur bzgl. der Anlagengruppe 1 beauftragt, da diese nur dort notwendig ist.

Es werden alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 beauftragt, ggf. ist eine Optimierung des bisherigen Vorentwurfs möglich. Die Vergütung erfolgt als Gesamtpauschale. Ein etwaiger Umbauzuschlag auf einen ungefähren Anteil von 38 % und die mitzuverarbeitende Bausubstanz ist hierin bereits einzukalkulieren.

Der TGA-Planer ist auch für die Technischen Anlagen in den Außenanlagen zuständig (eigentlich KG 540). Diese Kosten sind jedoch bereits in den einzelnen Kosten der KG 400 mit berücksichtigt. Auch die KG 620 (Besondere Ausstattung) ist vom Technikplaner mit zu betreuen. Diese Kosten werden bei der Anlagengruppe 7 (Medizintechnik) mit berücksichtigt.

Die Kosten müssen eingehalten werden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 01/05/2021
Ende: 01/02/2028
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1. wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:

1.1.) Umsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8: 10 %.

1.2.) spezifischer Umsatz (netto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlgr. 1-8 im Bereich Krankenhausbau: 10 %

2. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:

2.1.) Bürokapazität/Personalstärke: 10 %

2.2.) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Krankenhäuser (Sanierungen, Umbauten, Neubauten): 70 %

Bearbeitungszeitraum der Referenzen: 1.1.2011 bis zum Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist, Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) oder der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase (sofern nicht bis Lph. 8 beauftragt) innerhalb des genannten Zeitraums stattgefunden hat.

Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Eine Punktzahl von 5 Punkten kann (begrenzt nach oben) ab 5 insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Eine Referenz gilt dann als insgesamt sehr gut vergleichbar, wenn alle diesbezüglich unten aufgelisteten Aspekte kumulativ vorliegen. Alle übrigen Bewerber erhalten sodann abgestuft nach der Vergleichbarkeit Punkte. Es können somit auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Diese werden im Rahmen der oben dargestellten Gesamtschau bewertet. Sollte kein Bewerber über 5 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen, so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.

Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:

— Anzahl der Referenzen,

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:

— Kranken- oder Bettenhäuser (sehr gut vergleichbar),

— Sonstige Einrichtungen mit Pflegebereichen (gut vergleichbar),

— Sonstige Gebäude aus dem Gesundheitsbereich (vergleichbar),

— Umbau / Neubau (jeweils sehr gut vergleichbar; Referenzportfolio insgesamt jedoch besser, wenn sowohl Neubau als auch Umbau bereits verwirklicht; auch für 5 Punkte muss bereits beides verwirklicht worden sein),

— Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar),

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes Technisch Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 (sehr gut vergleichbar, wenn in allen Anlagengruppen insgesamt jeweils mind. 75 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind),

— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 12 Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 6 Mio. EUR netto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.

Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.

Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Stufenweise Beauftragung Anlagruppen 1-8:

Anlagengruppe 1:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1, 2, 3 u. 4,

— Stufe 2: Leistungsphase 5,

— Stufe 3: Leistungsphasen 6 u. 7,

— Stufe 4: Leistungsphase 8,

— Stufe 5: Leistungsphase 9.

Anlagengruppen 2-8:

— Stufe 1: Leistungsphasen 1, 2 u. 3,

— Stufe 2: Leistungsphase 5,

— Stufe 3: Leistungsphasen 6 u. 7,

— Stufe 4: Leistungsphase 8,

— Stufe 5: Leistungsphase 9.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

In der oben genannten Vertragslaufzeit ist auch die Lph. 9 enthalten. Vorgesehener Termin für die Fertigstellung des Bauvorhabens ist Februar 2024.

Der Rahmenterminplan und dieGrobkostenschätzung werden von Anfang an in den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt.

Weitere projektbezogene Unterlagen (Vorwegfestlegung, Vorentwurf, Raum- & Funktionsprogramm, vertieftere Kosten) werden den Bewerbern nach Einreichung einer Verschwiegenheitserklärung zur Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Der Nachweis zur Berufsausübung des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Eigenerklärungen über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen:

Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8.

Spezifischer Umsatz (netto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 im Bereich Krankenhausbau.

Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.

Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.

Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,5 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall muss die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.

Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder vorliegen (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist. Eigenerklärungen diesbezüglich sind vorläufig ausreichend.

Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.

Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.

Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder entsprechende Urkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.

Eigenerklärungen über:

A. das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure/Techniker, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung),

B. Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter“ zu machen):

Referenzportfolio Bewerber gesamt: Krankenhäuser (Sanierungen, Umbauten, Neubauten) der letzten 10 Jahre ([Fertigstellung bzw. Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2011 und dem Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:

a. Auftraggeber,

b. Art der Aufgabenstellung: Kranken- oder Bettenhäuser, sonstige Einrichtungen mit Pflegebereichen, sonstige Gebäude aus dem Gesundheitsbereich, Umbau/Neubau, Bauen im lfd. Betrieb,

c. erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 2-8 des Leistungsbildes Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 (Angabe in Prozentpunkten),

d. Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 200-700) von ca. 12 Mio. EUR netto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 6 Mio. EUR netto.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als die Fertigstellung (Bezugsfertigkeit/Inbetriebnahme) bzw. der Abschluss der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2011 und dem Ablauf der unter IV.2.2) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 12/02/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten 2 Jahren

— gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder

— gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder

— gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist.

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.

Anfragen, Nachfragen etc. sind ausschließlich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen.

Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über Versandte Nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.

Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen“ ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.

Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge“ (nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen“ inkl. Anlagen handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt.

Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.

Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).

Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYD8K1

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Regierung von Mittelfranken, Vergabekammer Nordbayern
Postanschrift: Promenade 27 (Schloss)
Ort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/01/2021