Dienstleistungen - 192702-2022

12/04/2022    S72

Deutschland-Esslingen: Dienstleistungen von Architekturbüros

2022/S 072-192702

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Eigenbetrieb Klinikum Esslingen, Geschäftsbereich 5/1 Bau
Postanschrift: Hirschlandstr. 97
Ort: Esslingen
NUTS-Code: DE113 Esslingen
Postleitzahl: 73730
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): kohler grohe architekten, Verfahrensbetreuer, Kontakt: Sabine Heinrichs
E-Mail: sabine.heinrichs@kohlergrohe.de
Telefon: +49 711/7696393-7
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.klinikum-esslingen.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E92712563
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E92712563
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Eigenbetrieb Klinikum Esslingen GmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Gesundheit

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

VgV-Verfahren Projektsteuerung inkl. BIM-Management - Neubau Häuser 2, 7 und 8 mit Neubau zentraler Betriebstechnik, Klinikum Esslingen

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Klinikum Esslingen hat zur Behebung von Flächen- und Funktionsdefiziten ein langfristiges Zielkonzept aufgestellt. Es sieht vor, Haus 2 durch einen Neubau zu ersetzen, der anschließend in einem 2. Bauabschnitt durch zwei weitere Gebäudeflügel ergänzt wird, die anstelle von Haus 7 und Haus 8 errichtet werden. Die in den bestehenden Bauten bisher untergebrachten Bereiche des Klinikums werden in zeitgemäßen Neubauten mit verbesserter Struktur wieder aufgebaut. Die Defizite im Bereich Notaufnahme, OP und Geburtshilfe werden damit behoben und der chirurgische Bereich des Klinikums mit einem vergrößerten und gut ausgerüsteten Raumangebot versehen. Zusätzlich ist der Neubau der Zentralen Betriebstechnik vorgesehen. Das Klinikum hat das Ziel, die Klimaneutralität bis 2035 zu erreichen.

Ab 2020 wurde eine Zielplanung ausgearbeitet. Hierzu gehört auch eine Realisierungsstudie für Haus 2, 7 und 8, die der weiteren Planung zu Grunde gelegt wird und auf die aufgebaut werden soll.

Für das Projekt werden nun Fachplaner für Projektsteuerung inkl. BIM-Management, Objektplanung, Tragwerksplanung inkl. Objektplanung Ingenieurbauwerk Verbau, Freianlagen und Verkehrsanlagen, Fachplanung TGA (HLS/GA), Fachplanung TGA (Elektro), Fachplanung Fördertechnik und Fachplanung Medizintechnik mittels Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise und bauteilweise erfolgen.

Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 19.07.2022 und 21.07.2022 statt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71500000 Dienstleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE113 Esslingen
Hauptort der Ausführung:

Esslingen

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Bauabschnitte:

Die Realisierung der Zielplanung soll in wenigen Bauabschnitten erfolgen, um die Störungen des laufenden Betriebs zu begrenzen.

Interimsunterbringungen sollen auf das Minimum beschränkt werden, insbesondere bei viel frequentierten und hoch installierten Abteilungen. Mehrfache Umzüge sind zu vermeiden.

Mit einem Interimsbettenhaus (nicht Gegenstand dieses Verfahrens) als Verfügungsgebäude soll der interimistische Flächenbedarf aller Realisierungsphasen abgedeckt werden.

Somit kann die Zielplanung in 3 Bauabschnitten umgesetzt werden, denen jeweils ein Paket von Vorabmaßnahmen vorangehen. Die ersten beiden Bauabschnitte, ohne die notwendigen Vorabmaßnahmen, sind Gegenstand dieses Verfahrens.

Hauptmaßnahmen 1.BA:

Nach den Vorabmaßnahmen, die nicht Gegenstand dieser Ausschreibung sind, wird Haus 2 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt. Parallel wird nach dem Teilabbruch von Haus 12 die Zentrale Betriebstechnik zusammen mit Infrastruktur-Maßnahmen realisiert.

Der 1. Bauabschnitt umfasst folgende Realisierungsteile:

Maßnahmenpaket 1 - Neubau Haus 2

- Umbau Steg von Haus 2 zu Haus 9

- Tunnelverbindung zu Haus 9

Maßnahmenpaket 2 - Teil-Abbruch Bestandsgebäude

- Neubau Zentrale Betriebstechnik Haus 12

- Umsetzen BHKW aus Haus 11

Maßnahmenpaket 3 - Ringtrasse Nahwärme, Löschwasser, Trinkwasser, Mittelspannung

- Neuordnung Entwässerung West

- Umfahrt und Patientengarten

- Liegend-Krankenzufahrt, Verbreitung Zufahrt Neschweg

Hauptmaßnahmen 2.BA:

Im 2. Bauabschnitt werden die beiden weiteren Neubauflügel realisiert. Als Vorabmaßnahmen sind Haus 7 und Haus 8 zu räumen und abzubrechen (nicht Gegenstand dieser Ausschreibung) Im 2. Bauabschnitt werden folgende Gebäudeteile realisiert:

- Neubau Haus 7 und 8

- Ausbau Cafeteria, Personalspeisesaal und Konferenzbereich Haus 1

- Erweiterung Zentrale Betriebstechnik

- Außenanlagen um Haus 7 und 8

Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die LPH 2-3 der oben beschriebenen Maßnah-men, da das Haus 2 bis zur Entwurfsplanung im Gesamtkontext der Häuser 2, 7 und 8 zu planen ist. Die LPH 4, LPH 5 sowie LPH 6-9 sind optional anzubieten.

3.BA (nicht Gegenstand dieses Verfahrens):

Im letzten Bauabschnitt wird das Servicezentrum realisiert.

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Termine:

Der Planungsbeginn ist voraussichtlich 07/2022. Die Fertigstellung von Haus 2 ist nach derzeitiger Terminplanung in 2028 vorgesehen. Im Anschluss soll die Planung für den 2. BA beginnen. Die Fertigstellung des 2. BA ist derzeit für 2034 vorgesehen.

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Kosten:

Zum aktuellen Verfahrensstand liegt ein Kostenrahmen vor. Die geschätzten Kosten der KG 200-600 brutto betragen:

- Für den 1. BA:

Maßnahmenpaket 1 ca. 69 Mio €,

Maßnahmenpaket 2 ca. 4 Mio €,

Maßnahmenpaket 3 ca. 2 Mio €.

- Für den 2. BA: ca. 87 Mio €.

Die anrechenbaren Kosten für die einzelnen Disziplinen können erst im Zuge der folgenden Kostenermittlungen bestimmt werden.

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BGF:

Neubau Haus 2 ca. 16.764m² BGF,

Neubauten Haus 7 und 8 ca. 24.563 m² BGF.

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Das Projekt wird gemäß Landeskrankenhausgesetz gefördert.

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Datenaustausch:

Das Projekt soll in BIM geplant werden. Der Projektsteuerer führt das BIM-Management durch. Der Objektplaner übernimmt die Rolle des BIM-Gesamtkoordinators. Die Fachplaner haben entsprechend einen BIM-Koordinator zu stellen.

Der Auftraggeber stellt den Projektbeteiligten kostenfrei eine BIM-fähige Projektplattform zur Verfügung (Common-Data-Environment). Es kommt Think-Project zum Einsatz. Die Planungsbeteiligten verpflichten sich, für das Projekt erstellte digitale Planungsergebnisse und digitale Modelle über die Projektplattform zu übermitteln und dabei die vereinbarten Austauschformate, Freigabeabläufe und Namenskonventionen zu berücksichtigen.

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Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden Projektinformation.

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Projektsteuerung inkl. BIM-Management:

Bei den zu vergebenden Planungsleistungen handelt es sich um Projektsteuerungsleistungen nach §2 AHO Heft Nr. 9 Ausgabe März 2020, Grundleistungen der Projektstufen 1-5, Handlungsbereiche A-E, inklusive der BIM-bezogenen Grundleistungen gemäß Kapitel 6.1., sowie als Besondere Leistung BIM Management-Leistungen der Projektstufen 2, 3, 4 und 5 gemäß Kapitel 6.2.

Die genannten Leistungen beziehen sich auf den 1. Bauabschnitt.

Da das Haus 2 (1. BA) bis zur Entwurfsplanung im Gesamtkontext der Häuser 2, 7 und 8 zu planen ist, sind für den 2. Bauabschnitt (Häuser 7 + 8) analog zu den Leistungsphasen 1-3 HOAI die Projektsteuerungsleistungen nach §2 AHO Heft Nr. 9 Ausgabe März 2020, Grundleistungen der Projektstufen 1 und teilweise 2, Handlungsbereiche A-E, inklusive der dazugehörigen BIM-bezogenen Grundleistungen gemäß Kapitel 6.1., sowie als Besondere Leistung BIM Management-Leistungen der Projektstufen 2 gemäß Kapitel 6.2. anzubieten. Optional sind auch für den 2. Bauabschnitt die weiteren Leistungen, also tlw. PS 2, PS 3-5, inkl. aller für den 1. BA beschriebenen Grund- und Besonderen Leistungen, anzubieten.

Es ist geplant, den Bietern in der 2. Stufe des Verfahrens weitere BIM Unterlagen (aus AIA, Vor-BAP) zur Verfügung zu stellen.

Die Beauftragung soll stufenweise und bauteilweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungen anlog zu den Leistungsphasen 1-3 HOAI beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation / Gewichtung: 20
Qualitätskriterium - Name: Projekteinschätzung und Vorgehensweise durch den Projektleiter / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Projektmanagement / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot / Gewichtung: 20
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 140
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden maximal 3 Bewerber/ Bewerbergemeinschaften.

Gibt es nur 3 oder weniger Bewerber/ Bewerbergemeinschaften ohne Ausschlussgründe und mit einem formal ordnungsgemäßen und den Mindestbedingungen entsprechenden Teilnahmeantrag werden nur diese zugelassen.

Sollten die Voraussetzungen bei mehr als 3 vorliegen, werden die 3 zugelassen, die bei den folgenden Kriterien die höchste Punktzahl erzielen:

1. finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (insgesamt 20%, 100 mögliche Punkte):

Umsätze in den letzten 3 Jahren, Personalstruktur.

Es soll eine Erklärung über den Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren abgegeben werden.

2. technische Leistungsfähigkeit (insgesamt 80%, 400 mögliche Punkte):

Die qualitative Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf Grundlage der vorgelegten Referenzblätter und den Angaben in den Formblättern.

Es können 3 Referenzen gewertet werden.

Referenz A und B sind zwingend erforderlich. Referenz C ist optional.

Für Referenz A, B und C kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich.

Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

Die technische Leistungsfähigkeit wird insgesamt mit 80% gewertet, davon die qualitative Bewertung der Referenzprojekte:

max. 150 Punkte für Referenz A (30%),

max. 150 Punkte für Referenz B (30%),

max. 100 Punkte für Referenz C (20%).

Insgesamt können bei Berücksichtigung aller Kriterien 500 Punkte erreicht werden.

Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Bewerbers aus dem Verfahren. Jedes Auswahlkriterium wird abhängig von den durch den Bewerber gemachten Angaben z.B. mit 0 - 5 Punkte bewertet. Die vom Bewerber bei einem Kriterium erreichte Punktzahl ergibt sich durch Multiplikation der jeweiligen Bewertungsziffer mit der Wichtung des Kriteriums. Die Gesamtpunktzahl des Bewerbers ergibt sich durch Addition aller erreichten Punktzahlen der Einzelkriterien in der Auswahlphase. Es werden die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl ausgewählt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbliebenen Bewerbern durch Los getroffen werden.

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Referenz A - zwingend:

Nachweis einer realisierten Projektsteuerung Thema Krankenhausbau, Tagesklinik oder vgl. Komplexität (Kriterien der Vergleichbarkeit: Krankenhausbau, Tagesklinik, ca. 17.000m² BGF, öffentlicher Auftraggeber, Kosten KG 200-600 brutto ca. 73 Mio €).

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

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Referenz B - zwingend:

Nachweis eines BIM Managements beliebiger Nutzung, mind. LPH 5 abgeschlossen, eine Nutzung zum Thema Krankenhausbau, Tagesklinik wird höher bewertet (Kriterien der Vergleichbarkeit: Krankenhausbau, Tagesklinik, ca. 17.000m² BGF, öffentlicher Auftraggeber, Kosten KG 200-600 brutto ca. 73 Mio €).

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

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Referenz C - optional:

Nachweis einer realisierten Projektsteuerung Thema Umbau, Sanierung beliebiger Nutzung, eine Nutzung zum Thema Krankenhausbau, Tagesklinik wird höher bewertet (Kriterien der Vergleichbarkeit: Umbau/Sanierung bei laufendem Betrieb, Krankenhausbau, Tagesklinik, öffentlicher Auftraggeber).

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

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Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

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Die Mindestanforderungen an die Referenzen sind unter III.1.3 formuliert.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die vorgegebenen Bewerbungsbögen zu verwenden und über die Vergabeplattform einzureichen. Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Rügen sind ausschließlich an die unter Ziffer I.1) genannten Stellen zu senden. Voraussichtliche weitere Termine: siehe II.2.4

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachfolgenden Eigenerklärungen sind vom Bewerber, bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft, anzugeben:

Eigenerklärung, dass im Fall einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit angemessenen Deckungssummen für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden abgeschlossen wird. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (Art. 57 Richtlinie 2014/24/EU).

Eigenerklärung, dass die Vorgaben des öffentlichen Auftraggebers zur Eignung (Art. 58 Richtlinie 2014/24/ EU) erfüllt werden mit Blick auf a) die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen) sowie b) die technische und berufliche Leistungsfähigkeit (erfüllt durch die einzureichenden Referenzen).

Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen.

Eigenerklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit es der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt hat (§ 123 Abs. 4 GWB). Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation (§ 124 Abs. 1Nr. 2GWB). Eigenerklärung, dass bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nicht gegen geltende umwelt-, sozial-oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB).

Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§124Abs.1 Nr. 4 GWB).

Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i.S.v.§ 21 Abs.1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG),§ 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes(Schwarz-ArbG) vorliegt.

Die öffentliche Auftraggeberin behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird,und gegebenenfalls Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen.

Die Vergabestelle behält sich ferner vor, für Bewerber/Mitglieder von Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmer selbst beim Gewerbezentralregister einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nach § 150 a Abs.1 Nr.4 GewO anzufordern.

Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG: Für den Bewerber bzw. jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft muss die Verpflichtungserklärung zum Mindestentgelt nach dem LTMG spätestens mit dem Angebot im Rahmen des Verhandlungsverfahrens vorgelegt werden.

Der öffentliche Auftraggeber kann den Bewerber auffordern, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen (bei fremdsprachigen Dokumenten in deutscher Übersetzung). Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise und Erklärungen von allen Mitgliedern zu erbringen. Erklärungen,Versicherungen und Nachweise, soweit diese auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen sind, führen bei Nichtvorlage zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, die nachträgliche Vorlage von Originalen oder beglaubigten Abschriften zu verlangen.

Für die Teilnahmeanträge wird keine Kostenerstattung gewährt. Es sind ausschließlich elektronische Teilnahmeanträge zugelassen, die über die Vergabeplattform eingereicht werden.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag folgende Eigenerklärungen abgeben:

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) im Bereich der zu vergebenden Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren und eine Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Jeder Bewerber, jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Teilnahmeantrag Eigenerklärungen zu Referenzen abgeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Eigenerklärungen über Referenzen, es sollen 3 Referenzkategorien eingereicht werden.

Referenz A und B sind zwingend erforderlich. Referenz C ist optional.

Für Referenz A, B und C kann jeweils nur 1 Projekt gewertet werden. Mehrfachnennungen sind möglich.

Die Referenzen müssen im Büro des Bewerbers erbracht worden sein.

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Für Referenz A gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis einer realisierten Projektsteuerung Thema Krankenhausbau, Tagesklinik oder vgl. Komplexität

- Gesamtprojektkosten (KG 200-600) mind. 25 Mio € brutto

- Leistungszeitraum 2011 – 2021, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Projektstufen (mind. 2 - 5) im Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten.

Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Projekts zum Nachweis der Realisierung.

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Für Referenz B gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis eines realisierten BIM Managements beliebiger Nutzung

- Gesamtprojektkosten (KG 200-600) mind. 25 Mio € brutto

- Leistungszeitraum 2011 – 2021, mind. LPH 5 abgeschlossen

- Durchführung analog der wesentlichen Leistungsphasen (mind. 2-5) im Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten.

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Für Referenz C gilt folgende Mindestanforderung:

- Nachweis einer realisierten Projektsteuerung beliebiger Nutzung

- Gesamtprojektkosten (KG 200-600) mind. 5 Mio € brutto

- Leistungszeitraum 2011 – 2021, fertiggestellt

- Durchführung der wesentlichen Projektstufen (mind. 2 - 5) im Unternehmen des Bewerbers

Darstellung auf einem Projektblatt DIN A4: Aussagekräftige grafische und textliche Erläuterungen zum Projekt und zu projektspezifischen Besonderheiten. Abbildung min. 1 Foto (keine Renderings) des Gebäudes zum Nachweis der Realisierung.

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Die Bewertung erfolgt durch ein Auswahlgremium.

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Die objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl an Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sind unter II.2.9 aufgeführt.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft ist dem Teilnahmeantrag eine Erklärung beizulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Es muss ein allein vertretungsberechtigter bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist. Es wird darauf hingewiesen, dass Bietergemeinschaften, deren Mitglieder sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen,Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligten, wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden bzw. aus diesem Grund bereits bei der Aufforderung zur Angebotsabgabe unberücksichtigt bleiben können.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 09/05/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 6 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die für die Abgabe eines Teilnahmeantrags erforderlichen Unterlagen können mit und ohne Registrierung unter dem unter I.3 angegebenen Link kostenlos angesehen und heruntergeladen werden. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform in Textform i.S.v. § 11EUAbs. 4VOB/A, § 126b BGB einzureichen. Es ist unzulässig, Teilnahmeanträge unmittelbar an die unter I.1 angegebene Kontaktstelle zu senden. Rückfragen müssen ebenfalls über die unter I.3 angegebene Vergabeplattform gestellt werden. Die - anonymisierten - Rückfragen und Antworten und etwaige Änderungen und Ergänzungen der Unterlagen für das Vergabeverfahren werden nur auf der Vergabeplattform unter dem unter I.3 angegebenen Link zur Verfügung gestellt. Alle Interessenten müssen sich daher regelmäßig selbst unter dem angegebenen Link informieren, ob Rückfragen und Antworten, Änderungen oder Ergänzungen zur Verfügung eingestellt wurden, die dann bei der Erstellung der Teilnahmeanträge zu beachten sind.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Ort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de
Telefon: +49 7219268730
Internet-Adresse: http://www.rp-karlsruhe.de/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch den Bieter einzuhaltende Fristen hin. Der Antrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/04/2022