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Dienstleistungen - 196941-2020

28/04/2020    S83

Deutschland-Dresden: Dienstleistungen von öffentlichen Einrichtungen

2020/S 083-196941

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Dresdner Verkehrsbetriebe AG
Postanschrift: Trachenberger Str. 40
Ort: Dresden
NUTS-Code: DED21 Dresden, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 01129
Land: Deutschland
E-Mail: volker.richter@dvbag.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dvb.de
Adresse des Beschafferprofils: www.dvb.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: öffentliches Verkehrsunternehmen (außerhalb Sektorentätigkeit)
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Errichtung und Betrieb eines öffentlichen Fahrradverleihsystems Dresden

Referenznummer der Bekanntmachung: DVB_2019_20_054
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
98350000 Dienstleistungen von öffentlichen Einrichtungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB) beabsichtigen ein öffentliches Fahrradleihsystem für ihre Kunden, generell für die Dresdner Bevölkerung und für Touristen anzubieten und ihr Leistungsangebot damit zu ergänzen. Als Zielstellung möchte die DVB mit einem integrierten Fahrradverleihsystem langfristig die Stärkung des Umweltverbundes (ÖPNV, Fahrradverkehr, Fußverkehr) erreichen.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 1 518 450.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DED2 Dresden
Hauptort der Ausführung:

Dresden Dresden

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Mit der Ergänzung des Leistungsangebotes durch ein öffentliches Fahrradverleihsystem hat die DVB AG das Ziel:

— den Dresdnern und insbesondere den Kunden der DVB sowie den Touristen der Stadt das FVS in Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr anzubieten;

— das FVS im Rahmen der multimodalen Submarke MOBI zu platzieren und weiterzuentwickeln,

— heutige Kunden zu binden und neue Kunden (z. B. beim Abo oder JobTicket) durch mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität zu gewinnen,

— Möglichkeiten der Feinerschließung durch das FVS zu nutzen bzw. Lücken im ÖPNV-Angebot durch die Bereitstellung von Leihrädern zu schließen.

Zum Zeitpunkt der Bekanntmachung stehen folgende Rahmenparameter für das Fahrradverleihsystem fest. Diese umfassen:

— das Bedienungsgebiet orientiert sich am Geschäftsgebiet der DVB AG;

— in der ersten Ausbaustufe 1 000 Fahrräder im MOBI-Design;

— ein Hybridsystem mit einer flexiblen Zone zum Ausleihen und Abstellen, sowie etwa 150 Stationen (ortsfest oder virtuell) in der ersten Ausbaustufe;

— den ganzjährigen Verleih, täglich über 24 Std. (24/7/365);

— die tariflichen Sonderkonditionen für DVB-Stammkunden: Für die Abokunden der DVB soll das FVS eine halbe Stunde kostenlos nutzbar sein;

— die Einnahmen aus dem Fahrradverleih erhält der Auftragnehmer (Nettovertrag);

— die Möglichkeit für den Auftragnehmer, Betriebseinnahmen aus der Vermarktung von max. 50 % der Werbeflächen an den Fahrrädern zu erzielen;

— die Integration des FVS in die multimodale Auskunfts- und Buchungsapp „MOBI App“ der DVB und deren Backendsystem;

— die Möglichkeit der Nutzung der Fahrkarte und (((e-ticket für den Endkunden.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Konzepte / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: User Experience / Gewichtung: 30
Kostenkriterium - Name: Preis / Gewichtung: 40
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Fahrradanzahl im System

Mehrmaliges Abrufkontingent von Lastenrädern (elektrisch oder konventionell) und von Pedelecs mit entsprechenden Abstellanlagen

Einrichtung von Stationen zur Erweiterung des Bediengebietes

Erweiterung der flexiblen Zone

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2019/S 134-329647
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

Errichtung und Betrieb eines öffentlichen Fahrradverleihsystems in Dresden

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
27/03/2020
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: nextbike GmbH
Postanschrift: E.-Zeiger-Allee 69-73
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 04229
Land: Deutschland
Internet-Adresse: www.nextbike.de
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1 518 450.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Mit Zuschlagserteilung erfolgte noch keine Beauftragung von Optionen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y0CDLSE

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustr. 2
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de
Telefon: +49 3419773800
Fax: +49 3419771049
Internet-Adresse: www.lds.sachsen.de/index.asp?ID=4421&art_param=363
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Erkennt ein Bewerber oder Bieter einen Verstoß gegen Vergabevorschriften im vorliegenden Vergabeverfahren, hat er dies gegenüber dem Auftraggeber gem. § 160 Abs. 1 Nr. 1 GWB innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen.

Unabhängig davon müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die bereits aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Außerdem müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstößt ein Bieter gegen diese Obliegenheiten, ist ein etwaiger Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens gemäß § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 1-3 GWB unzulässig.

Teilt der Auftraggeber auf eine Rüge eines Bieters mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Rügeführer hiergegen einen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen. Der Antrag ist unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach dem Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Durchführung eines Nachprüfungsverfahrens alle Verfahrensbeteiligten nach § 165 Abs. 1 GWB ein Akteneinsichtsrecht haben. Mit der Abgabe eines Angebotes wird dieses in die Akten des Auftraggebers aufgenommen. Jeder Bieter muss daher mit der konkreten Möglichkeit rechnen, dass sein Angebot mit allen Bestandteilen von den anderen Verfahrensbeteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Es liegt daher im eigenen Interesse eines jeden Bieters, schon in seinem Angebot auf wichtige Gründe, die nach § 165 Abs. 2 GWB die Vergabekammer veranlassen, die Einsicht in die Akten zu versagen, hinzuweisen und diese in den Unterlagen entsprechend kenntlich zu machen.

Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertagen nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.

Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/04/2020