Dienstleistungen - 201841-2017

27/05/2017    S101    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation) 

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2017/S 101-201841

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Land Berlin, vertreten durch Tegel Projekt GmbH
Lietzenburger Straße 107
Berlin
10707
Deutschland
Telefon: +49 30616229936
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 30616229922
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.tegelprojekt.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
Kontaktstelle(n): Herr Guido Schneider
Telefon: +49 306162299-36
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
Fax: +49 306162299-22
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
wiechers Beck Gesellschaft von Architekten mbH
Kreuzbergstraße 30
Berlin
10965
Deutschland
E-Mail: vergabe@wiechers-beck.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/

I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Tegel Projekt GmbH ist ein Unternehmen der WISTA-Management GmbH und somit eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft des Landes Berlin.
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Die Tegel Projekt GmbH ist in Vertretung des Landes Berlins mit der Bewirtschaftung und Entwicklung der landeseigenen Grundstücksflächen und Gebäude auf dem Gelände des Flughafen Tegel beauftragt.

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Berlin TXL, Planung der Ausstattung und Möblierung von Mobilitätsknoten („Mobility-Hubs“).

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Für die Entwicklung und Begleitung der Projekte zur Nachnutzung des Flughafens Tegel, insbesondere des Forschungs- und Industrieparks „Berlin TXL – The Urban Tech Republic“, sucht die Tegel Projekt GmbH im Bereich Städtebau & Erschließung ein kompetentes Büro zur Planung der Ausstattung und Möblierung von Mobilitätsknoten („Mobility-Hubs“).

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Berlin.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Tegel Projekt GmbH entwickelt im Auftrag des Landes Berlin die Flächen des ehemaligen Flughafens Tegel zu einem Industrie- und Forschungspark für urbane Technologien, Berlin TXL – The Urban Tech Republic, und einem smarten Wohnquartier, das Schumacher Quartier.

Das ambitionierte Mobilitätskonzept sieht als einen wesentlichen Baustein die Errichtung von Mobility Hubs an den Kernpunkten der Urban Tech Republic vor, die neben verkehrlichen Funktionen (z.B. Wechsel von ÖPNV auf Leihrad) auch zum Teil soziale Funktionen (Bäcker, Kiosk, Paketstation) aufnehmen.

Für die Ausstattung und Möblierung der Mobility Hubs hat der AN die Aufgabe, geeignete Konzepte und Planungen aufzustellen, die auf einem hohen gestalterischen Niveau unter Berücksichtigung der komplexen und interagierenden Anforderungen aus den verkehrlichen Funktionen realisiert werden können. Dabei ist der Innovationsanspruch des Gesamtprojektes zu integrieren und ein aktiver und flexibler Umgang mit den damit verbundenen Unsicherheiten für den Realisierungsprozess zu finden.

Es ist ein modulares System zu entwickeln, das diverse Komponenten der Stadtmöblierung in sich integrieren soll. Die Gestaltung der ÖPNV-Wartebereiche kann dabei einen wichtigen Beitrag als Aushängeschild und zur Bildung der Identifikation der Urban Tech Republic leisten.

Die Leistungserbringung erfolgt in Leistungsphasen. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Leistungsphasen:

— Leistungsphase 1 – Grundlagenermittlung / Zieldefinition

— Leistungsphase 2 – Vorplanung

— Leistungsphase 3 – Entwurfsplanung (OPTIONAL)

— Leistungsphase 4 – Genehmigungsphase (OPTIONAL)

— Leistungsphase 5 – Ausführungsphase (OPTIONAL)

— Leistungsphase 6 – Vorbereitung der Vergabe (OPTIONAL)

— Leistungsphase 7 – Mitwirkung bei der Vergabe (OPTIONAL)

— Leistungsphase 8 – Objektüberwachung (OPTIONAL)

Der AN wird zunächst nur mit den Leistungsphasen 1 bis 2 beauftragt. Die weiteren optionalen Leistungsphasen werden nach den Regelungen des Vertrages beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser optionalen Leistungen besteht für den AN nicht.

Der Auftraggeber behält sich hinsichtlich der zu vergebenden Leistungen ein Sonderkündigungsrecht vor. Dieses stellt insbesondere auf den Entfall der Geschäftsgrundlage, z.B. bei Verzögerungen des Projektes, sowie auf den Wegfall bzw. Austausch des benannten Personals ab, und wird im Rahmen der Angebotsaufforderung weiter konkretisiert werden.

HINWEIS: Die Ausschreibung erfolgt unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit und Freigabe der entsprechenden Mittel im Haushalt des Landes Berlins.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 72
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die Laufzeit des Vertrages kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend bestimmt werden. Obige Angabe ist ein unverbindlicher Richtwert, der sich je nach Projekterfordernis verändern wird und aus dem keinerlei Ansprüche abzuleiten sind.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit nach den in der Unterlage „Mindest-Auswahlkriterien“ benannten Kriterien. Ein Referenzprojekt kann dabei für mehrere der Kriterien gewertet werden.

Die Matrix der objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern sowie die Bewertung und Gewichtung dieser Kriterien ist dem entsprechenden Dokument „Mindest-Auswahlkriterien“ in der Anlage zum Bewerbungsbogen zu entnehmen. Dieses steht auf der Plattform zu diesem Verfahren unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/bewerbungsbogen/

Der Auftraggeber behält sich vor, externe Berater an der Auswertung der Teilnahmeanträge zu beteiligen. In der Summe aller Kriterien werden maximal 225 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet die Bewertung des Kriteriums B.5 (überdurchschnittliche Gestaltungsqualität). Sollte auch hier ein Punktegleichstandvorliegen, entscheidet das Los.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Siehe auch Angaben unter II.2.4

Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nichtoptionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenzen und Termine.

Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich explizit vor, einzelne Leistungen ganz oder in Teilen auch an Dritte zu vergeben.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Es erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Einzureichen sind der Bewerbungsbogen sowie die untenstehend aufgeführten Nachweise und Erklärungen (siehe Anlagen zum Bewerbungsbogen). Nachweise können in Kopie eingereicht werden.

1. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB

(siehe Anlage 1 zum Bewerbungsbogen).

2. Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB

(siehe Anlage 2 zum Bewerbungsbogen).

3. Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie unterzeichnete Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft

(soweit zutreffend; siehe Anlage 3 zum Bewerbungsbogen).

4. Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben

(siehe Anlage 4 und 4a zum Bewerbungsbogen).

5. Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden

(siehe Anlage 5 und 5a zum Bewerbungsbogen).

6. Eigenerklärung zu Antikorruptionsrichtlinie der Tegel Projekt GmbH

(siehe Anlage 6 zum Bewerbungsbogen).

7. Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen.

(soweit zutreffend; siehe Anlage 7 zum Bewerbungsbogen).

8. Nachweis der Unterschriftsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung

(soweit zutreffend; siehe Anlage 8 zum Bewerbungsbogen).

HINWEIS: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Des Weiteren dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p. a. im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100.000 EUR gerundet werden.

2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Konzeption von Stadtmöbeln oder vergleichbaren Objekten) in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre; die Angaben können auf 100.000 EUR gerundet werden.

3. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000,- EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.

(Zu 1. bis 2., siehe Bewerbungsbogen)

HINWEIS: Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.

Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in EUR netto p.a. im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre:

mindestens 200.000 EUR netto p.a.

HINWEIS:

Ein Bestand des Unternehmens seit drei Jahren ist nicht Voraussetzung. Für Unternehmen, die weniger als drei Jahre bestehen, sind die Erklärungen jeweils nur bezogen auf den Durchschnitt der bislang abgeschlossenen Geschäftsjahre abzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen).

2. Eigenerklärung zur Anzahl der freien und festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in der Konzeption von Stadtmöbeln oder vergleichbaren Objekten, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen).

3. Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird

(siehe Anlage 9 zum Bewerbungsbogen).

4. Verpflichtungserklärung Drittunternehmer

(soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Anlage 10 zum Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen).

5. Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier Projektleitung und Stellvertretende Projektleitung, unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):

a) Name

b) Berufliche Qualifikation

c) Berufserfahrung (in Jahren)

d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen

e) Berufserfahrung im Unternehmen

6. Eigenerklärung zu Referenzprojekten mit Angaben zu (siehe Deckblatt Referenzen in der Anlage zum Bewerbungsbogen):

a) Art des Projektes

b) Art der Leistung und Leistungsumfang/Projektbeschreibung

c) Nutzung des Projektes

d) Ort des Projektes

e) Größe des Projektes

f) Leistungszeitraum

g) Fertigstellung des Projektes

h) verantwortete Gesamtbaukosten

i) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners

Zu 6.

Ein Referenzprojekt darf nur dann eingereicht werden, wenn alle folgenden Kriterien erfüllt sind:

— Wenn das Projekt innerhalb der letzten zehn Jahre (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung) vom Bewerber fertig gestellt wurde (Übergabe an den Bauherrn); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit zehn Jahren existiert.

— Wenn das Projekt im wesentlichen (Konzeption, Planung und Überwachung der Umsetzung) vom Bewerber bearbeitet wurde.

— Das Projekt hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurde.

— Wenn keine negativen Auskünfte vorliegen bzw. keine negativen Auskünfte durch den anzugebenden Ansprechpartner vorliegen. Der Bewerber hat auf Anforderung des AG eine positive Bestätigung des Ansprechpartners nachzureichen; liegt eine solche positive Bestätigung vor, wird der AG die Referenz nicht mit dem Argument der negativen Auskunft von der Wertung ausschließen.

Siehe Deckblatt Referenzen in der Anlage zum Bewerbungsbogen. Eine graphische und erläuternde Darstellung des Referenzprojektes ist zusätzlich auf max. einer DINA4-Seite (Querformat!) beizulegen. Eine Referenz kann nur dann in die Auswertung und Wertung mit einbezogen werden, wenn sowohl das Deckblatt als auch eine graphische und erläuternde Darstellung eingereicht werden.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 2.

Anzahl der festangestellten Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung in der Konzeption von Stadtmöbeln oder vergleichbaren Objekten, bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre:

mindestens 3.

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden und 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 27/06/2017
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/bewerbungsbogen) abrufbar.

2. Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet.

Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zu führen.

Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen.

3. Teilnahmeanträge sind in Papierform sowie als digitale Kopie auf einem Datenträger in einem fest verschlossenen Umschlag und deutlich mit der Aufschrift „Berlin TXL – Planung Stadtmöbel Mobility Hubs. Nicht öffnen vor Ablauf der Teilnahmefrist.“ gekennzeichnet vor Ablauf der Teilnahmefrist bei der bezeichneten Stelle (wiechers beck) einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmeanträge im Original unterzeichnet sein müssen.

4. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.

5. Auskünfte werden nur nach schriftlicher Anforderung per E-Mail an die benannte Kontaktstelle (vergabe@wiechers-beck.de) erteilt. Die Anfragen sind bis eine Woche vor Ablauf der Bewerbungsfrist einzureichen.

Die Beantwortung und weitere Informationen des Auftraggebers werden, soweit im Zuge der Gleichbehandlung aller Bewerber geboten, auf der projektbezogenen Plattform (http://www.wiechers-beck.de/plattform/berlin-txl/stadtmoebel/information-und-rueckfragen) veröffentlicht.

6. Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber.

7. Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.

8. Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird.

9. Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und verarbeitet. Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei Verstößen gegen Vergabevorschriften kann auf Antrag ein Nachprüfungsverfahren bei der oben genannten Vergabekammer eingeleitet werden. Voraussetzung für die Einlegung eines Nachprüfungsantrags ist das Vorliegen der Anforderungen des § 160 GWB. Danach sind Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Antragsteller im Vergabeverfahren erkannt hat, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über den Vergaberechtsverstoß gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung zu rügen. Weiterhin dürfen bis zu dem Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sein.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Berlin
Martin-Luther-Str. 105
Berlin
10825
Deutschland
Telefon: +49 3090138316
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de
Fax: +49 3090137613

Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24/05/2017