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Services - 217484-2021

30/04/2021    S84

Germany-Erlangen: Architectural services for buildings

2021/S 084-217484

Corrigendum

Notice for changes or additional information

Services

(Supplement to the Official Journal of the European Union, 2021/S 065-168179)

Legal Basis:
Directive 2014/24/EU

Section I: Contracting authority/entity

I.1)Name and addresses
Official name: Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg
Postal address: Bohlenplatz 18
Town: Erlangen
NUTS code: DE252 Erlangen, Kreisfreie Stadt
Postal code: 91054
Country: Germany
Contact person: Staatliches Bauamt Erlange-Nürnberg/ Technische Geschäftsleitung
E-mail: fbt@stbaer.bayern.de
Telephone: +49 9113507-198
Fax: +49 9113507-294
Internet address(es):
Main address: https://www.stbaer.bayern.de
Address of the buyer profile: https://www.stbaer.bayern.de/service/information_fuer_auftragnehmer/planungswettbewerbe/

Section II: Object

II.1)Scope of the procurement
II.1.1)Title:

Geisteswissenschaftl. Zentrum Erlangen (GWZ-ER) FAU Erlangen-Nürnberg Erweiterungsneubau, Umbau und Sanierung Himbeerpalast, Planungswettbewerb VgV/ RPW 2013 für Architekten u. Landschaftsarchitekten

II.1.2)Main CPV code
71221000 Architectural services for buildings
II.1.3)Type of contract
Services
II.1.4)Short description:

Kurzbeschreibung der Wettbewerbsaufgabe:

Die Einrichtungen der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU Erlangen-Nürnberg sind derzeit in einem weit verzweigten Netz verschiedener sanierungsbedürftiger Gebäude/Gebäudekomplexe verteilt. Die sogenannte „Bilokalität“ (Erlangen-Nürnberg) erzeugt eine institutionelle wie räumliche Trennung.

Mit dem Erwerb des Himbeerpalastes (ehemals Siemens) durch den Freistaat Bayern soll nun mit der Zusammenlegung der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie als Teil des Geisteswissenschaftlichen Zentrums Erlangen (GWZ-ER) der FAU Erlangen-Nürnberg eine räumliche Neuordnung erfolgen. Der aus den 50er Jahren stammende denkmalgeschützte Gebäudekomplex mit derzeit ca. 23 000 m² Gesamtnutzfläche (NUF 1-7) soll den südlichen Abschluss der geplanten neuen Wissenschaftsachse im Zentrum von Erlangen bilden und auf die für das GWZ-ER benötigte Gesamtnutzfläche von 29 500 m² erweitert werden. Es ist geplant mit der notwendigen Erweiterung, Umbaus und Sanierung des Himbeerpalastes, die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie, Zentrale wissenschaftliche und universitäre Einrichtungen, eine Mensateria und eine Universitätsbibliothek unterzubringen. Die Universitätsbibliothek nimmt dabei eine Nutzfläche von ca. 8 800 m² ein. Die universitätseigenen Freianlagen stehen mit den angrenzenden Straßen in direktem Bezug zum öffentlichen Stadtraum und sind innerhalb der Blockstruktur des Himbeerpalastes integrativer Bestandteil des Hochbaus.

Im Rahmen dieses Planungswettbewerbes sollen für das neue Geisteswissenschaftliche Zentrum Erlangen umsetzbare, attraktive und identitätsstiftende Lösungen zu Sanierung, Umbau und Erweiterungsneubau des Himbeerpalastes, sowie der dazugehörigen universitätseigenen Freianlagen, erarbeitet werden.

Verfahren:

In einem Auswahlverfahren nach § 71 Abs. 3 VgV i. V. m. § 3 Abs. 3 RPW 2013 werden die Teilnehmer*innen für den Wettbewerb ermittelt. Hierfür werden als Höchstzahl 20 Teilnehmer*innen zugelassen, die die für das Auswahlverfahren vorgegebenen Auswahlkriterien (siehe III.1.10) erfüllen. Vom Ausrichter werden 5 von max. 20 Teilnehmer*innen, welche ebenfalls vorbenannte Auswahlkriterien erfüllen, gesetzt (siehe auch IV.1.7). Übersteigt die nach Prüfung verbleibende Bewerberanzahl die nach IV 1.2) zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer*innen, entscheidet gemäß §3 Abs. 3 RPW das Los.

Die Wettbewerbsaufgabe ist durch Berufsangehörige der unter II. 1.1 genannten Disziplinen – Architekt*innen in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt*innen – zu bearbeiten (siehe auch III.2.1). Die Beteiligung von weiteren Fachplaner*innen ist nur als Fachberater*innen und nicht als Mitverfasser*innen möglich.

Der Ausrichter (Auftraggeber) wird, sobald die dem Wettbewerb zugrundeliegende Aufgabe realisiert wird und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht, ein Verhandlungsverfahren nach VgV mit allen Preisträger*innen durchführen und vorbehaltlich der Bewertung und Entscheidung des Preisgerichtes, eine*n Preisträger*in (Architekt*innen + Landschaftsarchitekt*innen) mit den Planungsleistungen nach §34 HOAI (Objektplanung Gebäude) und §39 HOAI (Objektplanung Freianlagen) beauftragen.

Vertragsgrundlage werden die Vertragsmuster (VHF Bayern), die unter folgendem Link eingesehen werden können: https://www.stmb.bayern.de/buw/bauthemen/vergabeundvertragswesen/freiberuflichedienstleistungen/index.php#link_4

Der Ausrichter (Auftraggeber) wird stufenweise, beginnend mit Stufe 1B (LPH2), mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-5 nach HOAI beauftragen, sofern jeweils kein wichtiger Grund gegen eine Weiterbeauftragung spricht. Der Auftraggeber beabsichtigt darüber hinaus, den*die Auftragnehmer*in mit weiteren Leistungsphasen (LPH 6-9) und soweit erforderlich mit Besonderen Leistungen zu beauftragen.

Section VI: Complementary information

VI.5)Date of dispatch of this notice:
27/04/2021
VI.6)Original notice reference
Notice number in the OJ S: 2021/S 065-168179

Section VII: Changes

VII.1)Information to be changed or added
VII.1.2)Text to be corrected in the original notice
Section number: IV.1.7)
Place of text to be modified: Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:
Instead of:

4. Snøhetta/Oslo (N) eigene Landschaftsarchitekten*innen

Read:

4, gmp – Architekten von Gerkan, Marg und Partner / Berlin (D) PLANORAMA Landschaftsarchitektur / Berlin (D)

VII.2)Other additional information: