Lieferungen - 221864-2021

04/05/2021    S86

Deutschland-Landau in der Pfalz: Wartehäuschen an Bushaltestellen

2021/S 086-221864

Auftragsbekanntmachung

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau
Postanschrift: Marktstraße 50
Ort: Landau in der Pfalz
NUTS-Code: DEB33 Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtverwaltung Landau – Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341-13-3022
Fax: +49 6341-13-88-3029
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.landau.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabe.vmstart.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-178f8d38b8e-571f6dd80f18a23
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau – Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Waffenstraße 5
Ort: Landau in der Pfalz
NUTS-Code: DEB33 Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Stadtverwaltung Landau – Zentrale Vergabestelle
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341-13-3022
Fax: +49 6341-13-88-3029
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.auftragsboerse.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: www.auftragsboerse.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung und Montage von Buswartehallen in Landau

Referenznummer der Bekanntmachung: 02/2021 VgV/660
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
44212321 Wartehäuschen an Bushaltestellen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ausbau von Bushaltestellen zu barrierefreien Anlagen

Lieferung und Montage von Buswartehallen in Landau in der Pfalz.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 255 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34928400 Stadtmobiliar
45223800 Montage und Errichtung von Fertigkonstruktionen
45223100 Zusammenbau von Metallkonstruktionen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEB33 Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

76829 Landau in der Pfalz

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Lieferung und Montage von Buswartehäuschen

Im Stadtgebiet Landau und in den acht Ortsteilen werden Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut. Im Nachgang sollen dort Wartehallen aufgestellt werden. Die Leistung umfasst die Lieferung und die Montage auf dem durch eine Tiefbaufirma hergestellten Fundament. Die Wartehallen sollen in mehreren Etappen an unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet geliefert und montiert werden.

Bei dem ausgeschriebenen Fahrgastunterstand handelt es sich um ein modulares Baukastensystem, welches mittels vorgefertigter Baugruppenteile vor Ort zusammengefügt wird. Die Baulänge- und Tiefe muss an die entsprechenden örtlichen Anforderungen angepasst werden. Als seitlicher Wetterschutz dienen variabel montierbare Seitenwände aus Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG). Aufgrund seiner modularen Bauweise bietet die Wartehalle jederzeit die Möglichkeit, die zusätzlichen Ausstattungsmerkmale, wie z.B. Drahtgittersitze, Infofahrplanvitrine und die Beleuchtung zu integrieren. Gegründet wird die Wartehalle mittels Flächenfundament aus Ortbeton in einer Stärke von 250 mm. Dieses wird vom Auftraggeber hergestellt. Im gesamten Stadtgebiet soll ein einheitliches Design der gesamten Wartehalle hergestellt werden.

Wesentliche Leistungen, Mengen und Umfang:

— 2-feldrige Wartehalle, Baulänge 2 920 mm: 22 St.,

— 3-feldrige Wartehalle, Baulänge 4 250 mm: 6 St.,

— 4-feldrige Wartehalle, Baulänge 5 580 mm: 2 St.,

— Leuchten: 30 St.,

— Sitzbank: 30 St.,

— Abfallbehälter: 30 St.,

— Vitrine: 30 St.,

— Übergabesäule: 30 St.,

— Transport,

— Montage.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 03/01/2022
Ende: 27/12/2024
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Bitte beachten Sie, dass die Unterlagen zwingend elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden müssen.

Eine Übermittlung per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg ist nicht zugelassen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:

— Angaben zur Eintragung in das Berufsregister,

—— auf gesondertes Verlangen des AG ist eine entsprechende Bestätigung des Berufs-/Handelsregisters sowie die Gewerbeanmeldung vorzulegen.

— Angaben zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.

Die in diesem Abschnitt III.1.1) geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:

— Angaben zum Umsatz des Unternehmens der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre,

— Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation,

— Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung.

Kommt das Angebot in die engere Wahl, sind dann innerhalb einer Frist auf gesondertes Verlangen folgende Nachweise vorzulegen:

— eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bzw. Bescheinigung in Steuersachen des Finanzamtes. Die Bescheinigung muss bei einer Befristung gültig sein bzw. nicht älter als 12 Monate.

Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen, soweit für die ausgeschriebenen Leistungen/Tätigkeiten nach dem Recht des Herkunftslandes Erlaubnisse, Genehmigungen, Konzessionen oder Zulassungen erforderlich sind. Die nach dem Recht des Herkunftsstaates des Unternehmens maßgeblichen Dokumente sind dann vorzulegen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben:

Angabe geeigneter/vergleichbarer Referenzen über früher ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen.

Es sind mindestens 3 Referenzen anzugeben. Werden mehr Referenzen angegeben, sind diese auf einem Beiblatt entsprechend den untenstehenden Vorgaben aufzuführen. Ggf. beigefügte Referenzlisten müssen sämtliche Angaben enthalten, wie sie in dem Formblatt Eigenerklärung zur Eignung gefordert werden.

Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen, soweit für die ausgeschriebenen Leistungen/Tätigkeiten nach dem Recht des Herkunftslandes Erlaubnisse, Genehmigungen, Konzessionen oder Zulassungen erforderlich sind. Die nach dem Recht des Herkunftsstaates des Unternehmens maßgeblichen Dokumente sind dann vorzulegen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Durchführung von Verhandlungen bzw. vor Beauftragung von ausländischen Bewerbern eine Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

— Vorlage einer Erklärung nach § 4 Abs. 1 LTTG oder Erklärung nach § 4 Abs. 2 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG), zuletzt geändert durch das Zweite Landesgesetz zur Änderung des Landestariftreuegesetzes vom 8. März 2016 (GVBl. S. 178) samt besonderen Vertragsbedingungen zum LTTG.

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 01/06/2021
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 19/07/2021
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 01/06/2021
Ortszeit: 10:00
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:

Entfällt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

— Angaben über Ausschlussgründe gemäß § 42 VgV in Verbindung mit §§ 122ff GWB entsprechend der beigefügten Eigenerklärung,

— Angabe über evtl. Eintragungen in das Gewerbezentralregister.

Ab einer Auftragssumme von 30 000 EUR wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister, beim Bundesamt für Justiz anfordern.

— Stellung einer Mängelansprüchesicherheit.

Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 5,0 Prozent der Abrechnungssumme (inkl. Umsatzsteuer) einschließlich erteilter Nachträge. Rückgabezeitpunkt für eine nicht verwertete Sicherheit für Mängelansprüche nach § 18 Abs. 2 VOL/B): Nach Ablauf der Gewährleistung.

Mit dem Angebot sind vorzulegen:

Pläne (Ansichten, Fundmentpläne)

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind vorzulegen:

Prüffähige Statik nach DIN EN 1991/DIN EN 1992/DIN EN 1993

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Ort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Telefon: +49 6131162234
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Hinsichtlich der Fristen zur Einlegung von Rechtsbehelfen wird auf § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen.

§ 160 GWB lautet wie folgt:

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;

(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.“

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Landau-Zentrale Vergabestelle
Postanschrift: Waffenstraße 5
Ort: Landau
Postleitzahl: 76829
Land: Deutschland
E-Mail: zentrale-vergabestelle@landau.de
Telefon: +49 6341133022
Fax: +49 634113883029
Internet-Adresse: www.landau.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/04/2021