Dienstleistungen - 223650-2021

04/05/2021    S86

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2021/S 086-223650

Auftragsbekanntmachung – Sektoren

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU

Abschnitt I: Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Postanschrift: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Einkauf
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE406 Dahme-Spreewald
Postleitzahl: 12529
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): https://vergabekooperation.berlin/NetServer
E-Mail: einkauf@berlin-airport.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.berlin-airport.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://vergabekooperation.berlin/NetServer
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
I.6)Haupttätigkeit(en)
Flughafenanlagen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvereinbarung Generalplanungsleistungen im Hochbau am Flughafen BER

Referenznummer der Bekanntmachung: EB-2020-0183
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB GmbH) beabsichtigt eine Rahmenvereinbarung über Generalplanungsleistungen insbesondere für bauliche Anlagen des Hochbaus am Campus des BER abzuschließen. Die Planungsleistungen werden für Gebäude, Innenräume, Freianlagen, Ingenieurbauwerke, Tragwerke, Anlagen der Technischen Ausrüstung im Rahmen von Neu-, Veränderungs- und Erweiterungsbauten, baulichen Optimierungen, Umbauten, Wiederaufbauten, Modernisierungen, Instandsetzungen, raumbildenden Ausbauten, Mängelbeseitigungsmaßnahmen sowie Restleistungen im Zuge von Ersatzvornahmen erforderlich. Neben den Grund- und Besonderen Leistungen in Anlehnung an die HOAI über die Leistungsphasen 1 bis 8 werden auch Leistungen der Bauphysik für Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik sowie Leistungen für Brandschutz in Anlehnung an die AHO (Heft 17) und zusätzliche flughafenspezifische Planungsleistungen benötigt.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
71521000 Baustellenüberwachung
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71314310 Dienstleistungen für thermische Bauphysik
71313200 Beratung im Bereich Schallschutz und Raumakustik
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE406 Dahme-Spreewald
Hauptort der Ausführung:

Landkreis Dahme Spreewald

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Beschaffung umfasst u. a. Grund-, Besondere und Beratungssleistungen in Anlehnung an die HOAI sowie Leistungen des Brandschutzes nach AHO zu folgenden Leistungsbilder, Anlagengruppen (ALG) bzw. Fachplanungen und voraussichtlichen anrechenbaren Kosten (alle Angaben sind ca.-Angaben):

— Objektplanung Gebäude und Innenräume, § 33 und § 34 gemäß HOAI mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 250 000,00 EUR;

— Objektplanung Freianlagen, § 39 gemäß HOAI mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 100 000,00 EUR;

— Tragwerksplanung (Hochbau), § 49 und § 51 gemäß HOAI mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 125 000,00 EUR;

— Technische Ausrüstung: § 53 und § 55 gemäß HOAI:

—— Leistungsbild Abwasser-, Wasser-, und Gasanlagen mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 100 000,00 EUR,

—— Leistungsbild Wärme und Kältetechnik mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 100 000,00 EUR,

—— Leistungsbild Lufttechnische Anlagen mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 100 000,00 EUR,

—— Leistungsbild Starkstrom mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 125.000,00 EUR,

—— Leistungsbild Fernmelde- und informationstechnische Anlagen mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 125 000,00 EUR,

—— Leistungsbild Förderanlagen mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 100 000,00 EUR,

—— Leistungsbild Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 125 000,00 EUR.

— Bauphysik zu Wärmeschutz und Energiebilanz, Bauakustik (Schallschutz) und Raumakustik, Anlage 1, Ziffer 1.2 HOAI mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von je ca. 50 000,00 EUR;

— Brandschutz, gem AHO, Heft 17 mit maximaler Abrufsumme von anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 75 000,00 EUR.

Neben den Grund- und Besonderen Leistungen sind im Zuge der Projektumsetzung auch übergeordnete bzw. ergänzende flughafenspezfische Leistungen zu erbringen, die sich u. a. aus den Projektanforderungen, der Komplexität, der Vielzahl von Projektbeteiligten und speziellen Vorschriften und technischen Regelwerken, die für Flughäfen gelten, ergeben.

Ein Abbild der geforderten Planungsleistungen ist dem beigefügten Entwurf der Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Der Entwurf gibt einen Überblick zu den geforderten Architekten- und Ingenieursleistungen.

Es handelt sich um diverse Einzelmaßnahmen pro Jahr mit o. g. anrechenbaren Kosten (netto). Da es sich um eine Rahmenvereinbarung handelt, verteilt sich die reale Gesamtabrufmenge ggf. ungleichmäßig auf mehrere Rahmenvertragspartner. Über die Vertragslaufzeit besteht kein Anspruch eines AN, auf den Abruf einzelner Leistungsbilder/-phasen/Fachplanungsleistungen. Die Preisermittlung für die Grundleistungen erfolgt u. a. auf Grundlage der HOAI und AHO (Heft 17) mit Auf- bzw. Abschlägen auf die Basissätze der Honorartabellen sowie für die besonderen und zusätzlichen Leistungen über Stunden-/Tagessätze und ggf. Pauschalpreise. Der AG behält sich ferner vor, Miniwettbewerbe unter den Vertragspartnern zur Preisermittlung durchzuführen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Gemäß II.2.11) dieser Bekanntmachung.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 3 zulassungsfähigen Bewerbungen, das Vergabeverfahren einzustellen. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, bei einer Unterschreitung der Mindestzahl von 3 wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren einzustellen.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Option 1: Anordnungsrecht gemäß Vertrag,

Option 2: Verlängerung des Vertrages um 2 mal 12 Monate.

Die Vertragslaufzeit kann durch 1-seitige schriftliche Erklärung des Auftraggebers (AG) gegenüber dem Auftragnehmer (AN) 2-mal um 12 Monate verlängert werden. Die Verlängerung muss bis spätestens 3 Monate vor dem ursprünglichen Vertragsende schriftlich erfolgen. Der AN hat keinen Anspruch auf Verlängerung der Vertragslaufzeit. Im Falle einer nicht erfolgten Verlängerung kann er hieraus keinerlei Ansprüche (insbesondere auf Schadensersatz oder Vergütung) herleiten.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Die zu beschaffenden Leistungen betreffen u. a. Anlagen, die sich ggf. nach der Fertigstellung/während der Bauzeit innerhalb des Sicherheitsbereichs nach LuftSiG befinden. Zur Abwehr von Gefahren für die Sicherheit des Flughafenbetriebs werden daher die vollständigen Vergabeunterlagen erst mit der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ zur Verfügung gestellt.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Die nachstehenden Angaben/Erklärungen/Nachweise sind von den Bewerbern (der Begriff Bewerber wird als Synonym auch für Bewerbergemeinschaften (BewGe) verwendet) bzw. von jedem Mitglied der BewGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen Nachunternehmern (NU)/Unterauftragnehmern vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend. Ausländischen Bewerbern wird die Vorlage vergleichbarer Nachweise gestattet. Soweit Eigenerklärungen verlangt werden hat der Bewerber auf Verlangen weitere Nachweise vorzulegen.

1) Bezeichnung des Bewerberunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit E-Mail und Telefonnummer.

2) Eigenerklärungen gem. §§ 123, 124 GWB sowie — soweit anwendbar — § 21 SchwarzArbG, § 21 AEntG und § 98 c AufenthG. Eigenerklärungen gemäß § 19 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m., § 21 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) sowie Erklärung zum vertraulichen Umgang mit sämtlichen Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sowie sämtlichen zugänglich werdenden Betriebsdaten, Unterlagen und sonstigen Informationen („Vertrauliche Informationen“). Der AG stellt hierzu ein Formblatt Eigenerklärung - Vertraulichkeitserklärung zur Verfügung. Mit der Einreichung der gezeichneten Eigenerklärung Vertraulichkeit und Datenschutz werden die dortigen Bedingungen anerkannt.

3) Sofern eine Bewerbung als BewGe erfolgt, ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der BewGe ausgefüllte Erklärung einzureichen, aus der sich auch die gesamtschuldnerische Haftung (vgl. Ziff. III.1.8)) dieser Bekanntmachung) im Zuschlagsfall, die Namen sämtlicher Mitglieder der BewGe, ein bevollmächtigter Vertreter und die Absicht, sich im Fall der erfolgreichen Bewerberauswahl zur Bietergemeinschaft und im Zuschlagsfall zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenzuschließen, ergibt. BewGe dürfen nur einen Teilnahmeantrag einreichen.

BewGe haben eine Erklärung folgenden Inhalts abzugeben: Sämtliche Mitglieder der BewGe bzw. der Vertreter der BewGe haben/hat zu erklären, dass die Bildung keinen Verstoß gegen § 1 GWB darstellt. Darüber hinaus ist von den Mitgliedern der BewGe bzw. dem Vertreter dieser zu erklären, inwiefern für das jeweilige beteiligte Unternehmen wirtschaftlich zweckmäßige und kaufmännische Gründe vorliegen, sich nicht allein um die Auftragsvergabe zu bewerben.

Der AG stellt hierzu ein Formblatt Bewerbergemeinschaftserklärung zur Verfügung. Es kann auf Anlagen verwiesen werden.

4) Der Bewerber kann sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen sowie technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignung) der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Dritter / Nachunternehmer / konzernverbundener Unternehmen) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe)

Zum Nachweis der Eignung hat der Bewerber diese Dritten in seinem Teilnahmeantrag zu benennen und die in Ziff. III.1) dieser Bekanntmachung genannten Angaben / Erklärungen / Nachweise auch für diesen Dritten in dem Umfang vorzulegen, indem er sich auf dessen Fähigkeiten beruft. Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis zu erbringen, dass ihm dieser Dritte mit den erforderlichen Mitteln für das Erbringen der Leistungen zur Verfügung steht.

Der AG stellt hierzu das Formblatt Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Dritten zur Verfügung.

Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.Werden die o. g. Erklärungen nicht eingereicht, kann ein Ausschluss des Teilnahmeantrages wegen fehlender Eignung erfolgen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die nachstehenden Angaben / Erklärungen / Nachweise sind von den Bewerbern (bzw. jedem Mitglied der BewGe sowie von allen für die Leistungserbringung vorgesehenen NU vorzulegen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen / Angebote ist nicht ausreichend.

Erklärung über den durchschnittlichen Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens zur vergebenden Leistung in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2018, 2019, 2020). Die Umsatzangaben sind für jedes Jahr separat anzugeben.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Als Mindestanforderung für die Zulassung zum Teilnahmewettbewerb gilt ein durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers/der BewGe in Höhe von 750 000 EUR (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren/Wirtschaftsjahren (2018, 2019, 2020). Der AG /die Vergabestelle akzeptiert für den Zeitraum 2020 auch nur vorläufige Umsatzzahlen, sofern diese noch nicht abschließend festgestellt bzw. geprüft wurden. Der AG /die Vergabestelle behält sich in diesem Zusammenvorhang vor,die testierten Umsatzzahlen vor Erteilung des Zuschlags über gesonderte Nachweise nachzuprüfen und entsprechende Unterlagen anzufordern.

Die vorstehend genannten Erklärungen sind sowohl von dem Bewerber als auch allen Mitgliedern einer BewGe zu tätigen. Die Umsätze von Mitgliedern einer BewGe sind für die Erfüllung der Mindestanforderung zu addieren. Sofern der Bewerber/die BewGe zur Erfüllung der Mindestanforderungen unter 1.) auf Angaben/Daten von Dritten/Nachunternehmern/ konzernverbundenen Unternehmen verweisen will (Eignungsleihe), sind die obigen Angaben/Nachweise/Erklärungen auch für den Dritten/Nachunternehmer/konzernverbundene Unternehmen vorzulegen. Außerdem ist eine Erklärung des Dritten/Nachunternehmers/konzernverbundenen Unternehmens vorzulegen, wonach dieser/s bereit ist, Leistungen, finanzielle Mittel und/oder Ressourcen für dieses Projekt zu erbringen bzw. bereitzustellen (Verpflichtungserklärung).

Der AG stellt hierzu das Formblatt Projektbezogene Eignung zur Verfügung.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Vorlage weiterer Unterlagen beizuziehen bzw. zu verlangen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Aufgrund der Zeichenbegrenzung erfolgt unter diesem Punkt die Benennung von Mindetsstandards!

1. Unternehmensreferenzen (siehe Mindeststandards): Angaben zu ausgeführten Referenzobjekten, die hinsichtlich Art und Umfang der Leistungen mit den ausgeschriebenen Leistungen vergleichbar sind, und die Projekte betreffen, deren Leistungen ab dem 1.1.2015 erbracht worden sind bzw. spätestens bis 2 Monate nach Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen werden und die nachfolgend benannte Leistungen im Pkt.

1.1 bis 1.16 beinhalten. Ein ggf. bestehender Rahmenvertrag kann eine längere Laufzeit haben. Die Anforderungen hinsichtlich des Leistungsendes gelten hier für den jeweiligen Einzelauftrag (Abruf).

2. Personelle Ausstattung (Mindeststandards):

2.1) Erklärung zum Mitarbeiterstand: Beschäftigung von jahresdurchschnittlich jeweils mind. 2 Mitarbeitern in den Jahren 2018, 2019, 2020 pro Leistungsbild mit einem Qualifikationsniveau ≥DQR-Level 6 auf dem Gebiet des Bau-, Ingenieurwesens oder der Architektur und Berufserfahrung bei der Planung von technischer Ausrüstung in den benannten ALG, Objektplanung für Gebäude/Innenräume und Freianlagen,Tragwerksplanung für Hochbauten, Bauphysik und Brandschutz, welche zum ausgeschriebenen Leistungsgegenstand vergleichbare Leistungen erbringen/erbracht haben. Die Mitarbeiter können auch in mehreren Leistungsbildern beschäftigt sein, sofern sie die entsprechende Qualifikation und Berufserfahrung besitzen.

2.2) Angaben zu den vorgesehenen Personen:

Für folgende Funktionen sind die Mitarbeiter/-innen mit einer Qualifikation mind. DQR-Level 6 des Bau-, Ingenieurwesens oder der Architektur (DQR-Nachweis ist in Kopie einzureichen!) sowie jeweils mindestens 2 Referenzen zu Pkt. 1.16 und die Jahre an Berufserfahrung als Projektleiter zu benennen.

2.2.1) Mind. 1 übergeordneter Projektleiter mit mind. 8 Jahre Berufserfahrung.

2.2.2) Mind. 1 stellv. übergeord. Projektleiter mit mind. 5 Jahre Berufserfahrung.

3. Technischen Ausstattung (Mindeststandards): Im Zuge der Leistungserbringung sind alle MS-Office-Formate sowie die Dateiformate GAEB, DXF/DWG, DGN, ELAPLAN und EPLAN zu bearbeiten. Der AG nutzt das AVA-Programm „OrcaAVA" und das CAD-Programm „MircoStation“. Der Bewerber hat kompatible Programme vorzuhalten bzw. verfügt über entsprechende Technik, um alle angeführten Tätigkeiten fachgerecht auszuführen. Der Nachweis (Mindeststandard) erfolgt in Form einer Eigenerklärung.

4. Qualitätsstandards und Zertifizierungsnachweise (Mindeststandards): Vom Bewerber ist der Nachweis zu erbringen, dass sein Unternehmen über ein Qualitätsmanagement und für die benannten Leistungsbilder über die ggf. fachlich erforderlichen Zerfifizierungen verfügt.

4.1) Vom Bewerber ist der Nachweis für ein Qualitätsmanagement ist durch Vorlage eines Zertifikats (ISO 9001) und/oder durch eine Eigenerklärung zu erbringen.

4.2) Der Bewerber hat für die Fachplanungen die jeweils erforderlichen gültigen Zertifizierungen zum Zeitpunkt des Leistungsabrufes vorzulegen. Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, dass er die erforderlichen Zertifikate nachweisen kann. Die Anforderungen beziehen sich u. a. auf folgende Zertifikate, die bei Abruf der Leistung vom Planungsbüro nachzuweisen sind:

— VdS-Zertifizierung des Unternehmens nach DIN 14675 als Fachfirma für Planung und Projektierung von Brandmeldeanlagen,

— Nachweis mind. einer Personenzertifizierung als „verantwortliche Person gemäß DIN 14675 für Brandmeldeanlagen“ (mindestens Prüfbereiche 6.1 Planung und 6.2 Projektierung).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Teilnahmeanträge können nur berücksichtigt werden, wenn die nachfolgend aufgeführten Eignungsanforderungen als Mindeststandards erfüllt werden. Für die geforderten Angaben gemäß Ziffer III.1.3) stellt der AG das Formblatt 2Projektbezogene Eignung" zur Verfügung.

Zu 1) Unternehmensreferenzen: Die nachfolgenden unter Punkt 1.1 bis 1.16 aufgeführten Referenzen müssen die folgenden Leistungsarten, -umfänge und -zeiten erfüllen. Die Anforderungen an eine Referenz hinsichtlich Leistungsart, -umfang und -zeit dürfen nicht in mehrere Referenzen aufgeteilt werden. Es sind mind. jeweils 2 Referenzen aus dem unter Pkt. 1 genannten Zeitraum nachzuweisen. Die Referenzen müssen mind. der Honorarzone (HZ) III und den jeweiligen Objektlisten gemäß den Anlagen der HOAI entsprechen. Abweichend hiervon sind die Anforderungen an die Referenzen der Pkt. 1.13 und 1.14.

1.1. Leistungsart (Art): Leistungen gemäß HOAI § 33, § 34 für Leistungsphasen (LP) 3-6 für Objektplanung, Gebäude und Innenräume, Leistungsumfang (Umfang): anrechenbare Kosten ≥ 150 000 EUR netto pro Bauvorhaben (BV).

1.2. Art: Leistungen gemäß HOAI § 39 für LPH 3 - 6 für Freianlagen, Umfang: anrechenbare Kosten ≥ 50 000 EUR netto pro BV.

1.3. Art: Leistungen gemäß die HOAI § 49 und § 51 für LP 3- 5 der Tragwerksplanung bei Hochbauten, Umfang: anr. Kosten ≥ 80 000 EUR netto pro BV.

1.4. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für die LP 3 - 6 der Technische Ausrüstung (ALG 1)- Abwasser- und Wasseranlagen in Gebäuden, davon mindestens eine Referenz für die Planung von Löschanlagen nach VdS CEA 4001, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV..

1.5. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für die LP 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 1)- Gasanlagen in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV.

1.6. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für die LP 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 2)- Wärmeversorgungsanlagen in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥ 50 000 EUR netto pro BV.

1.7. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für LP 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 3)- Lufttechnische Anlagen einschl. Klimatechnik in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV.

1.8. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für LPH 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 4)- Starkstromanlagen in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV.

1.9. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für LP 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 5)- Fernmelde-/informationstechnische Anlagen in Gebäuden, davon mindestens eine Referenz für die Planung digitaler Zugangskontrollsysteme, Umfang: anrechenbare Kosten ≥ 50 000 EUR netto pro BV.

1.10. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für LP 3-6 der Technische Ausrüstung (ALG 6) - Förderanlagen in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV.

1.11. Art: Leistungen gemäß HOAI § 53, § 55 für LP 3 - 6 der Technische Ausrüstung (ALG 8)- Gebäudeautomation für 2 verschiedene Arten von Anlagensystemen in Gebäuden, Umfang: anr. Kosten ≥50 000 EUR netto pro BV.

1.12. Art: Leistungen gemäß HOAI, Anlage 1, Ziffer 1.2 zur Bauphysik für Wärmeschutz und Energiebilanzierung von Gebäuden für die LP 3-6, Umfang: anr. Kosten ≥40 000 EUR netto pro BV.

1.13. Art: Leistungen gemäß HOAI, Anlage 1, Ziffer 1.2 zur Bauphysik für Bauakustik (Schallschutz) von Gebäuden für LP 3-6, mind. HZ II gemäß Objektliste, Umfang: anr. Kosten ≥40 000 EUR netto pro BV.

1.14. Art: Leistungen zum Brandschutz von Gebäuden gemäß AHO Heft 17, LPH 3 - 5 und 8, mind. mit einem Nutzungsbeiwert n ab 1,0 und einem Projekt-Schwierigkeitsbeiwert sP ab 0,1; Umfang: anr. Kosten ≥40 000 EUR netto pro pro BV.

1.15. Art: Leistungen gemäß HOAI für LP 8 - Bauoberleitung/Objektüberwachung — für Gebäude/Innenräume und mindestens 3 weitere der v. g. Leistungsbilder, Umfang: anr. Kosten ≥150 000 EUR netto pro BV.

1.16. Art: Leistungen gemäß HOAI für die LP 3 - 8 für Generalplanung von Gebäuden/Innenräume sowie mind. 3 weitere der v.g. Leistungsbilder; Umfang: anr. Kosten ≥250 000 EUR netto pro BV.

Zu Punkt 2) bis 4): siehe oben!

III.1.4)Objektive Teilnahmeregeln und -kriterien
Auflistung und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:

Der AG wird die fristgerecht eingehenden Teilnahmeanträge anhand der geforderten Nachweise und Erklärungen prüfen. Teilnahmeanträge, die verspätet sind oder nicht wie gefordert elektronisch verschlossen oder signiert sind, werden ausgeschlossen.

Alle Bewerber, die die Mindeststandards erfüllen und gegen die keine anderen Ausschlussgründe vorliegen, werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Der AG behält sich vor, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzufordern.

Das Recht zur vorzeitigen Einstellung analog § 57 SektVO bleibt unberührt. Der AG behält sich vor, einen Zuschlag auf ein wertbares Erstangebot zu erteilen, ohne in Verhandlungen zu treten.

III.1.6)Geforderte Kautionen oder Sicherheiten:

Gemäß Vergabeunterlagen

III.1.7)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Hinweise auf Vorschriften, in denen sie enthalten sind:

Gemäß Vergabeunterlagen

III.1.8)Rechtsform, die die Unternehmensgruppe, der der Auftrag erteilt wird, haben muss:

— Eine künftige Bietergemeinschaft bestehend aus mehreren Bewerbern muss im Auftragsfall eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertretern sein. Künftige Bietergemeinschaften müssen den Teilnahmeantrag als BewGe einreichen. Im Teilnahmeantrag müssen die Mitglieder der BewGe das Mitglied benennen, das sie gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,

— für den Teilnahmeantrag von BewGe stellt die Vergabestelle ein Formular Bewerbergemeinschaftserklärung zur Verfügung, das von BewGe genutzt werden soll.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

a) Das durch den AN einzusetzende Personal muss vor Leistungsbeginn (Einzelabruf) bei Arbeiten im Sicherheitsbereich die Sicherheits- und Zuverlässigkeitsüberprüfungen (gemäß § 7 LuftSiG) erfolgreich bestanden haben,

b) alle eingesetzten AN-Mitarbeiter müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern
Geplante Höchstanzahl an Beteiligten an der Rahmenvereinbarung: 5
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 22/06/2021
Ortszeit: 11:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Durch diese Bekanntmachung wird der Teilnahmewettbewerb (TNW) begonnen, in dem sich die interessierten Unternehmen mit den in dieser Bekanntmachung angegebenen Angaben, Erklärungen u. Nachweisen um die Aufforderung zur Angebotsabgabe bewerben — „KEIN ANGEBOT“. Erst eine erfolgreiche Bewerbung mit positiver Eignungsprüfung u. -bewertung durch den AG führt zur Versendung der Vergabeunterlagen.

2) Die Übermittlung von Bewerberfragen hat ausschließlich unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff.I.3)) unter Angabe der Bezeichnung der Maßnahme (vgl. Ziff. II.1.1)) u. des Aktenzeichens EB-2020-0183 zu erfolgen. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis zum 7.6.2021, 11.00 Uhr, an die unter Ziffer I.1) bezeichnete Stelle unter Nutzung der Funktionalität der Vergabeplattform (vgl. Ziff. I.3)) eingegangen sind. Mündliche o. verspätete Anfragen werden nicht beantwortet. Der AG wird etwaige Informationen (auch die Formulare) u. Beantwortung von Fragen von Bewerbern zum TNW sowie sonstige Klarstellungen des AG, die das Vergabeverfahren betreffen, auf der Internetseite veröffentlichen: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/index.jsp. Der AG empfiehlt daher allen Bewerbern, täglich den vorbenannten Link zum Abruf von aktuellen Informationen u. Klarstellungen des AG sowie Antworten von Bewerberanfragen zum Vergabeverfahren zu nutzen. Die Bewerber sollen die vom AG zur Verfügung gestellten Formulare verwenden, ausfüllen u. durch die geforderten Angaben, Erklärungen u. Nachweise ergänzen. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen/Angebote ist nicht ausreichend.

3) Mit der Benennung der Referenzen stimmt der Bewerber/BewGe der Kontaktaufnahme durch den AG zu den jeweiligen Referenzgebern zu.

4) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden EU-weiten Bekanntmachung maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlicht wird u. der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig oder verändert wiedergegeben wird.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Ort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland
Telefon: +49 331866-1719
Fax: +49 331866-1652
Internet-Adresse: http://www.mwe.brandenburg.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

1. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem AG gerügt werden.

2. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aus diesem Bekanntmachungstext erkennbar sind, innerhalb der in der Bekanntmachung benannten Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werdeen.

3. Gemäß § 160 Abs. 3 NR. 3 GWB müssen Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gegenüber dem AG gerügt werden.

4. Hilft der AG der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Verabekammer des Landes Brandenburg un ter der o. g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des AG, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen des § 160 Abs. 3 GWB vorliegen.

5. Der AG weist zugleich auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland
E-Mail: info@bundeskartellamt.de
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499400
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
29/04/2021