Dienstleistungen - 225737-2022

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29/04/2022    S84

Deutschland-Berlin: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen

2022/S 084-225737

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe A4
E-Mail: Vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-3184018450
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.bbr.bund.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=455179
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=455179
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Bauliche Sanierungsmaßnahmen am Dienstsitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Fasanenstraße 87, 10623 Berlin - BNB-Koordination und Bau- und Schadstoffberatung - VgV 07-528/22

Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 07-528/22
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

siehe II.2.4 - Beschreibung der Beschaffung

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71500000 Dienstleistungen im Bauwesen
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)

Fasanenstraße 87, 10623 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

1. Angaben zur Baumaßnahme

Der Berliner Dienstsitz der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) in der Fasanenstraße 87 soll in den kommenden Jahren instandgesetzt werden.

Die Liegenschaft befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Der Gebäudekomplex besteht aus vier Bauteilen (BT): A, B, D und Cranzbau (CR), die unter denkmalrechtlichen Ensembleschutz stehen.

Die BT A, B und D sollen umfassend saniert werden. Von der geplanten Sanierung sind sowohl die Innenbereiche der BT A, B und D, als auch die Fassadenflächen betroffen.

Der Cranzbau (CR) soll zum Schulungs- und Konferenzzentrum ausgebaut werden.

Zur Baumaßnahme gehört zudem die Sanierung und Neustrukturierung des Innenhofbereichs (Hof 1), sowie der an das öffentliche Straßenland angrenzenden Vorgärten (zur Hertzallee und Fasanenstraße).

Die geplanten Sanierungsmaßnahmen erfolgen im laufenden Betrieb.

Bestimmte Bereiche im BT A, B und D wie z.B. Besprechungsräume, Teeküchen und Aufenthaltsbereich werden neu strukturiert. Im BT A soll ein Bistrocafé mit Außenbereich hergerichtet werden. Darüber hinaus bleibt die bestehende Grundrissstruktur überwiegend erhalten.

Die jeweiligen Bauteile und Bereiche weisen aktuell unterschiedliche Fertigstellungsgrade auf:

- BT A, B und D: Finalisierung Bedarfsplanung und Überarbeitung bereits vorliegender Vorplanung

- BT CR: Freigabeprozess der ES-Bau auf Grundlage der Entwurfsplanung (Vorabzug)

- Hof 1 (inkl. Vorhöfe): Finalisierung Entwurfsplanung (Vorabzug)

Zudem werden die jeweiligen Bauteile und Bereiche in einzelne Unterbaumaßnahmen untergliedert für die jeweils eine separate ES-Bau bzw. EW-Bau zu erstellen ist:

Art der BNB Anwendung:

- BT A, B, D sinngemäße Anwendung (BNB_BK 2017)

- BT CR voraussichtlich Silber (BNB_UN 2017)

- Außenanlagen voraussichtlich Silber (BNB_AA 2016)

- Auftraggeber/ Nutzer:

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

- Gebäudenutzung:

BT A, B, und D: Büroarbeit (vgl. NUF 2 gem. DIN 277)

BT CR: Bildung, Unterricht und Kultur (vgl. NUF 5 gem. DIN 277)

Außenanalgen

- Art der Baumaßnahme: Sanierung

- BGF:

BT A: 9.623 m2

BT B: 13.088 m2

BT D: 13.275 m2

BT CR: 5.484 m²

Gesamt: 41.470 m2

Hof 1 inkl. Vorgärten: 8.900 m²

- Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: 111 Mio. EUR netto

- Projektdauer: Projekt hat bereits begonnen, voraussichtliches Projektende November 2029

2. Gegenstand des Auftrages

- Leistungsbild:

Leistungsstufen 1: (Leistungsphase1 und Teile aus Leistungsphase 2 gemäß HOAI).

Leistungsstufe 3: Aufstellung einer abgeschlossenen Entwurfs- und Genehmigungsplanung

(Leistungsphasen 3 und 4 gemäß HOAI) Leistungen nach Teil B, Nummer 3 des Leitfadens Nachhaltiges Bauen; die dort aufgeführten Anforderungen sind zu berücksichtigen.

Leistungsstufe 4: Aufstellung einer abgeschlossenen Ausführungsplanung (Leistungsphase 5

gemäß HOAI) beziehungsweise Leistungen nach Teil B, Nummer 4.1 des Leitfadens Nachhaltiges

Bauen; die dort aufgeführten Anforderungen sind zu berücksichtigen.

Leistungsstufe 5: Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe (Leistungsphasen 6 und 7 gemäß HOAI) beziehungsweise Leistungen nach Teil B, Nummer 4.2 des Leitfadens Nachhaltiges

Bauen; die dort aufgeführten Anforderungen sind zu berücksichtigen

Leistungsstufe 6: Objektüberwachung und Dokumentation (Leistungsphase 8 gemäß HOAI)

sowie Dokumentation - Inbetriebnahme - Zertifizierung beziehungsweise Leistungen nach

Teil B, Nummern 4.3 und 5 des Leitfadens Nachhaltiges Bauen; die dort aufgeführten Anforderungen

sind zu berücksichtigen.

- Beginn/Ende der Leistungserbringung:

ab Auftragserteilung (ca. III Quartal 2022), ca. 8 Jahre

Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 97
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Der Vertrag ist erst in der 2. Stufe des Verfahrens einzureichen. Hierzu erhalten die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind:

Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/in oder Ingenieur/in zu führen.

Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.

Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Mitglieder die Anforderungen erfüllen.

Weitere Hinweise:

1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführenden und/oder dem/den bevollmächtigten Vertretenden elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die eVergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Ist bei elektronisch in Textform eingereichten Bewerbungen der/die Bewerbende nicht erkennbar, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen - es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.

2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerbenden, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Mitglieder der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.

3. Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.

4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine Vollmacht für den/die bevollmächtigte/n Vertreter/in der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4).

5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmenden vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b).

6. Beruft sich der/die Bewerbende oder Bietende, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmen), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für das Nachunternehmen die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmen nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen.

Wenn ein Bewerbender oder Bieternder die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung für den Nachunternehmenden eine Verpflichtungserklärung Nachunternehmen (Anlage 5), Nachweis der Unterschriftsbefugnis (Registerauszug und/oder Anlage 1) und die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) vorgelegt werden.

Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des/der Bewerbenden betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des/der Bewerbenden oder des/der Bietenden und des/der Nachunternehmenden für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens darf der Umsatz des Nachunternehmens nur entsprechend seines/ihres Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn das Nachunternehmen diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. - siehe III.1.1) Punkt 6 -

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich der Koordination Nachhaltiges Bauen (BNB oder vergleichbar).mindestens >=50.000 € netto betragen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:

1. Angaben zur personellen Ausstattung des/der Bewerbenden während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Beschäftigten im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.

Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Beschäftigtenzahlen sind zu addieren.

Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmens können nur die Beschäftigten des Nachunternehmens hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.

- siehe III.1.1) Punkt 6 beachten -

2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:

Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vom Bewerbenden vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.

Die vorgestellten Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 01.01.2011 begonnen worden sein.

Es ist nachzuweisen, dass in beiden Projekten zusammengenommen, die Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 nachgewiesen werden.

Insbesondere Angaben zu:

Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/in, Auftraggeber/in, Ansprechpartner/in mit Tel.-Nr., Entwurfsverfasser/in, Architekt/in, Projektdauer, Gebäudenutzung, Art und Typ der Baumaßnahme, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung, Gebäudezertifizierungsnachweis, Vorlage eines projektbezogenen Referenzschreibens, etc.

Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüberhinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.

Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem/der Bewerbenden eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmens sind nicht zugelassen.

3. Vorstellung des Projektteams - Projektleiter/in, Projektmitarbeiter/in,

insbesondere Angaben zu:

Name, Ausbildung/Studienabschluss, Berufserfahrung.

Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Beschäftigten, einschließlich des/der Büroinhabenden, sind in digitaler Form vorzulegen.

4. Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der/die Bewerbende /die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.

Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) ist der Auswertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.

Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht:

www.evergabe-online.de

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 1.

Die Anzahl der Beschäftigten (einschl. Büroinhaber/innen) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 2

Davon Anzahl der Mitarbeiter*innen mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurswesen, Technische Ausrüstung, Bauphysik oder andere naturwissenschaftliche Fachrichtungen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit Zusatzausbildung für die Gebäudezertifizierung im Bereich des Nachhaltigen Bauens und mit mind. 4 Jahren Berufserfahrung im Bereich Nachhaltigkeitskoordination im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 1

Davon Anzahl der Mitarbeiter*innen mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurswesen, Technische Ausrüstung, Bauphysik oder andere naturwissenschaftliche Fachrichtungen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung im Bereich Nachhaltigkeitskoordination im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens >= 1

Zu 2.

Es sind zwei mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen, welche die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen.

Alle Referenzprojekte müssen im Zeitraum ab 01.01.2011 begonnen worden sein.

Es ist nachzuweisen, dass in beiden Projekten zusammengenommen, die Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 bis 8 nachgewiesen werden.

Davon:

- bei mindestens einem Projekt muss die Zertifizierung nach BNB- Gebäudebewertungen (oder gleichwertiges Zertifizierungssystem) bis spätestens zum Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.

- bei einem weiteren Projekt muss die Erbringung der Leistungen zum Nachhaltigen Bauen (nach BNB-Gebäudebewertungen oder vergleichbarem Zertifizierungssystem) mindestens die Leistungsphase 3 bis spätestens zum Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.

Zu 3.

Projektleiter*in (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen, Technische Ausrüstung, Bauphysik oder andere naturwissenschaftliche Fachrichtungen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) und Zusatzausbildung für die BNB-Gebäudezertifizierung (oder anderer abgeschlossener und vergleichbarer Zertifizierungsnachweis (z.B.: BREEAM, LEED, usw.), der Nachweis der Zusatzausbildung ist vorzulegen) und mind. 4 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Nachhaltigkeitskoordination.

Projektmitarbeiter*in (MA 1) als stellvertretender Projektleiter*in mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen, Technische Ausrüstung, Bauphysik oder andere naturwissenschaftliche Fachrichtungen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) und mind. 2 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Nachhaltigkeitskoordination.

Projektmitarbeiter*in Bau- und Schadstoffberatung (MA 2) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur, Bauingenieurwesen, Technische Ausrüstung, Bauphysik oder andere naturwissenschaftliche Fachrichtungen (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) und mind. 2 Jahren Berufserfahrung nach Studienabschluss im Bereich Beratung für Bau- und Schadstoffe im Nachhaltigen Bauen im Rahmen einer Zertifizierung nach BNB (oder vergleichbarer Zertifizierung).

Der Nachweis im Bereich Beratung für Bau- und Schadstoffe im Nachhaltigen Bauen im Rahmen einer Zertifizierung nach BNB kann zum Beispiel erfolgen durch: aktive Mitgliedschaft im Berufsverband (z.B. Berufsverband Deutscher Baubiologen) oder veröffentlichte Fachpublikationen, usw.

Das Projektteam sollte sich aus mindestens 2 Personen zusammensetzen. Doppelbenennungen der Projektmitarbeitenden sind möglich .

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

( siehe Hinweise III.1.1)

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein/eine Beschäftigte/r als Projektleiter/in und Ansprechpartner/in dem/der Auftraggebenden gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbietender und gleichzeitig als Gesellschafter/in einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffener Bewerbungen, sofern die betroffenen Bietenden nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.

Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 26/05/2022
Ortszeit: 09:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 4 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.

Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen stehen uneingeschränkt und kostenfrei als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de zur Verfügung Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden.

Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der E-Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.

Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die E-Vergabeplattform des Bundes (unter www.evergabe-online.de) durchgeführt.

Der Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die E-Vergabeplattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben.

Die Kommunikation zwischen Bewerbern/Bietern und der Vergabestelle erfolgt grundsätzlich über die E-Vergabeplattform. Für die Teilnahme an der elektronischen Auftragsvergabe registrieren Sie sich einmalig kostenfrei unter www.evergabe-online.de. Informationen über die E-Vergabe und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter www.evergabe-online.info. Telefonischen Support zur E-Vergabeplattform leistet die Hotline des BMI, die telefonisch unter der Rufnummer +49(0)228-99610-1234 zu erreichen ist.

Fragen der Bewerber sind über den Angebotsassistenten (ANA) der E-Vergabeplattform (als registrierter Nutzer der E-Vergabe) rechtzeitig vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Es werden ausschließlich Fragen beantwortet, die für die Erstellung des Teilnahmeantrages erforderlich sind. Die Antworten werden zeitnah erarbeitet und über die E-Vergabeplattform an alle Bewerber versendet.

Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de-mail.de
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Internet-Adresse: http://bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das

Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes

Villemombler Str. 76

53123 Bonn

Tel.: +49 228/9499-0

Fax: +49 228/9499-163

Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen.

Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.

Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung - A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de
Telefon: +49 30-184010
Fax: +49 30-184018450
Internet-Adresse: http://www.bbr.bund.de
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
25/04/2022