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Dienstleistungen - 235632-2018

01/06/2018    S103    - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Offenes Verfahren 

Deutschland-Halle: Beratung in Sachen Evaluierung

2018/S 103-235632

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Legal Basis:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Kulturstiftung des Bundes
Franckeplatz 2
Halle (Saale)
06110
Deutschland
Kontaktstelle(n): Ursula Bongaerts
E-Mail: Ursula.Bongaerts@kulturstiftung-bund.de
NUTS-Code: DEE02

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.kulturstiftung-bund.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.hidrive.strato.com/share/xjn.5jtlf8
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Dr. Klaus Greb, avocado rechtsanwälte
Voßstraße 20
Berlin
10117
Deutschland
Kontaktstelle(n): Dr. Klaus Greb, avocado rechtsanwälte
E-Mail: berlin@avocado.de
NUTS-Code: DE300

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: www.avocado.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Stiftung Bürgerlichen Rechts, öffentliche Kulturstiftung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Freizeit, Kultur und Religion

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Evaluation des Programms „360o-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79419000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Programm „360o-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ soll sowohl prozessbegleitend als auch summativ evaluiert werden. Durch einen geeigneten Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden sollen Erkenntnisse über spartenunabhängige und spartenspezifische Veränderungsprozesse in den Institutionen vor Ort gewonnen werden. Darüber hinaus sollen Aussagen über eine mögliche Verstetigung und Übertragbarkeit des Agent*innenmodels getroffen werden.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE02
NUTS-Code: DE300
Hauptort der Ausführung:

Halle (Saale

Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Die Kulturstiftung des Bundes (KSB) fördert innovative Kunst- und Kulturvorhaben im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Die KSB wird von der Beauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert und zählt mit einem jährlichen Fördervolumen von 35 Mio. EUR zu den größten öffentlichen Kulturstiftungen Europas.

Mit dem bundesweiten Modellvorhaben „360o-Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ unterstützt die KSB bereits jetzt Institutionen aus den Sparten Kunst, Musik, darstellende Kunst und Literatur darin, das Thema Einwanderung aktiv in das eigene Haus hineinzutragen. Das Programm zielt auf die Schaffung neuer Strukturen in den Kulturinstitutionen, die eine nachhaltige Verankerung der vielfältigen Perspektiven der Stadtgesellschaft in den Bereichen Programmangebot, Publikum und Personal ermöglichen.

Die KSB stellt hierfür maximal 46 Kultureinrichtungen Mittel in Höhe von insgesamt 21 Mio. EUR zur Verfügung. Die Projektdauer beträgt insgesamt knapp fünf Jahre und endet voraussichtlich im Sommer 2023. 2017 wurden im Zuge des Projektes bereits 17 Kultureinrichtungen ausgewählt.

Das Programm soll nun über seine Laufzeit sowohl prozessbegleitend als auch summativ evaluiert werden. Durch einen geeigneten Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden sollen Erkenntnisse über spartenunabhängige und spartenspezifische Veränderungsprozesse in den Institutionen vor Ort gewonnen werden. Darüber hinaus sollen Aussagen über eine mögliche Verstetigung und Übertragbarkeit des Agent*innenmodels getroffen werden.

Die Ausschreibung richtet sich an Evaluationsteams (mind. zwei Personen) und Institutionen, die:

— Über nachgewiesene Kenntnisse und Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Auswertung von prozessbegleitenden und summativen Evaluationen (vorzugsweise im Kultursektor) verfügen,

— nachgewiesene Erfahrung in der Arbeit mit Kulturinstitutionen in Deutschland haben,

— ausgewiesen sind in der Beratung, Moderation und aktiven Gestaltung von Evaluationsprozessen als Praxis kollektiver Wissensproduktion und Reflexion,

— über ausgezeichnete Deutschkenntnisse in Wort und Schrift verfügen - die Projektsprache ist Deutsch,

— organisatorisch und personell die Evaluation des Programms „360o- Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ gewährleisten können.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 55
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Siehe hierzu die allgemeinen Erläuterungen unter Ziffer VI.3) Bekanntmachung.

(a) Anschreiben des Bieters samt Kontaktdaten und Kontaktperson inklusive einer ständig erreichbaren E-Mail-Adresse, Darstellung des Bieterunternehmens sowie einer Erklärung, sich bis zum 30.9.2018 an das Angebot zu binden (siehe Aufforderung zur Angebotsabgabe (AzA), Ziffer 4.4 Nr. 1);

(b) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen unter Verwendung des mit den Vergabeunterlagen gestellten Formblatts (siehe AzA, Ziffer 4.4 Nr. 2)

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe hierzu die allgemeinen Erläuterungen unter Ziffer VI.3) Bekanntmachung.

Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens des Bieters und den Umsatz bezüglich der nachgefragten Leistung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren innerhalb des nachgefragten Anschreibens (siehe III.1.1.(a) und AzA, Ziffer 4.4 Nr. 3).

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Siehe hierzu die allgemeinen Erläuterungen unter Ziffer VI.3) Bekanntmachung.

Referenzangaben des Unternehmens des Bieters zu vergleichbaren abgeschlossenen und noch laufenden Leistungen aus den Jahren 2012 bis 2018 mit Angabe des Auftraggebers (Name, Anschrift, zugleich Name und Position eines konkreten befugten Ansprechpartners samt dessen Telefonnummer und E-Mail-Adresse), Leistungsinhalt, Leistungsumfang, Leistungs- und Vertragslaufzeit unter Verwendung des mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellten Formblatts (siehe AzA, Ziffer 4.4 Nr. 4).

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 02/07/2018
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30/09/2018
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 02/07/2018
Ortszeit: 13:00

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Allgemeine Erläuterungen zu den Eignungsnachweisen:

(1) Ausländische Bieter: Diese haben grundsätzlich die geforderten Erklärungen/ Nachweise auf Deutsch bzw. in amtlich beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Sollte eine Erklärung/ein Nachweis gänzlich nicht geführt werden können, ist dies zu begründen, eine vergleichbare Erklärung/ein vergleichbarer Nachweis vorzulegen und – auf Deutsch – zu erläutern, warum die Vergleichbarkeit besteht;

(2) Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaften haben mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete und vollständig ausgefüllte Bietergemeinschaftserklärung unter Verwendung des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars abzugeben. Insbesondere der Aspekt der Übereinstimmung der Bildung der Bietergemeinschaft mit dem Kartellrecht (in der Angebotsaufforderung erläutert) ist zu beachten. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die unter Ziffer III.1 geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Für die Erklärungen und Nachweise unter Ziffer III.1.2 und Ziffer III.1.3 gilt dies eingeschränkt, falls die Bietergemeinschaft eine Aufgabenteilung vorsieht und insofern z. B. bestimmte Referenzen nur von einem Bietergemeinschaftsmitglied vorgelegt werden können; eine gegebenenfalls eingeschränkte Vorlage von Erklärungen und Nachweisen ist von der Bietergemeinschaft erschöpfend in einer Anlage zur Bietergemeinschaftserklärung zur erläutern. Für Bietergemeinschaften gelten im Übrigen die gleichen Regeln wie für Bieter;

(3) andere Unternehmen: Bieter können sich zum Nachweis der Eignung anderer Unternehmen bedienen (Eignungsleihe). Dann muss der Bieter mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung unter Verwendung des den Vergabeunterlagen beigefügten Formulars des anderen Unternehmens (Eignungsverleiher) vorlegen, wonach es im Auftragsfall für den Bieter eine konkret definierte Teilleistung erbringen wird. In einem anderen den Vergabeunterlagen beigefügten Formular sind all die Unternehmen zusammengefasst vom Bieter aufzuführen, welche die Eignung an den Bieter verleihen und später an der Leistungsausführung teilnehmen (Eignungsverleiher und Nachunternehmer), samt Definition der betreffenden Teilleistung. In diesem Formblatt sind auch solche anderen Unternehmen, die der Bieter einzig und im Übrigen für die Leistungsausführung vorsehen möchte (Nachunternehmen), aufzuführen. Für das die Eignung verleihende Unternehmen sind überdies sämtliche Nachweise gemäß Ziffer III.1 vorzulegen;

(4) die Auftraggeberin behält sich vor, andere als die vom Bieter in der Referenzliste aufgeführten Referenzprojekte durch entsprechende Nachfrage bei Auftraggebern der Eignungsprüfung zugrunde zu legen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
Bonn
53123
Deutschland
Telefon: +49 22894990
Fax: +49 2289499163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Der Antrag ist auf Nachprüfung ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden;

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden;

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
31/05/2018